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Freitag, 8. Mai 2026

Jährliche Geburtenzahl sinkt auf niedrigsten Stand seit 1946

 

Soziologen sehen Ursache in „Zukunftsängsten“ / Experte: Krisen erklären nicht „dramatische Entwicklung“ der Geburten seit 2022 – minus 16 Prozent im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit / Einbruch der Geburtenzahlen auch bei künstlicher Befruchtung / Arzt: Zeitlicher Zusammenhang von Schwangeren-Impfung und Geburtenrückgang
Die Antwort hieß in den meisten Praxen: "Ja klar doch, unbedingt!"

Berlin / Wiesbaden / Regensburg.

 Mit rund 654.000 Neugeborenen ist die Geburtenzahl im Jahr 2025 laut Statistischem Bundesamt auf den niedrigsten Stand seit 1946 gefallen. Trotz eines deutlichen Bevölkerungszuwachses stellt dies das größte Geburtendefizit in der Nachkriegszeit dar. Der jährliche Sterbeüberschuss in Deutschland stieg damit erneut auf Rekordhöhe. Die Zahl der Geburten sinkt bereits im vierten Jahr hintereinander. 2021 waren noch mehr als 795.000 Kinder in Deutschland geboren worden. Als Hauptursache für den erneuten Rückgang nennt das Statistische Bundesamt, den Eintritt geburtenschwacher 1990er-Jahrgänge ins Elternalter.

Der Zukunftsforscher Ulrich Reinhardt führt die sinkende Geburtenzahl laut MDR auf „Zukunftsängste“ zurück. Der Soziologe Tilmann Knittel erklärte in einem SWR-Interview. Kinder seien immer weniger selbstverständlich. Wie der Berliner Soziologe Martin Bujard im Deutschlandfunk erläuterte, sei der Geburtenrückgang um 3,4 Prozent von 2024 auf 2025 allein nicht dramatisch, sondern vielmehr die dauerhaft niedrige Rate von etwa 1,3 Kindern pro Frau.

Christof Kuhbandner, Leiter des Lehrstuhls für Pädagogische Psychologie an der Universität Regensburg, kritisiert: „Diese Art der Darstellung verschleiert die dramatische Entwicklung, die seit 2022 zu beobachten ist.“ Er plädiert für eine Betrachtung der Zahlen auf Basis der Jahre von 2017 bis 2020: „Hier war die Geburtenzahl relativ stabil und lag im Schnitt bei etwa 780.000 Geburten“, erläutert er auf Anfrage von Multipolar. Nimmt man diese Zahl als Referenz für einen Vergleich, was in den Folgejahren passiert ist, ergibt sich laut Kuhbandner eine Zunahme der Geburten 2021 um 1,9 Prozent und danach ein immer drastischerer Rückgang um 5,4 Prozent 2022, 11,3 Prozent 2023 und 13,3 Prozent 2024. Im Jahr 2025 brach die Geburtenzahl mit Blick auf die Zahlen im Zeitraum zwischen 2017 und 2020 um 16,2 Prozent ein.

Nicht einleuchtend ist für Kuhbandner die Vermutung, dass Paare aufgrund multipler Krisen keine Kinder haben möchten. Eine von Martin Bujard veröffentlichte Analyse der repräsentativen Befragungen des familiendemografischen Panels FReDA zeige, dass die Kinderwünsche von Paaren zwischen 2021 und 2024 konstant geblieben sind. „Was gesunken ist, ist zwar die Intention, in den nächsten drei Jahren ein Kind zu bekommen, aber der Rückgang betrug nur um die drei Prozent, ein Rückgang, der weit unter der Größenordnung des beobachteten Geburtenrückgangs liegt“, betont Kuhbandner gegenüber Multipolar.

Im Übrigen zeige sich auch bei künstlichen Befruchtungen seit Anfang 2022 ein Einbruch: „Laut den Daten des Deutschen In-Vitro-Fertilisation-Registers, welches die Ergebnisse praktisch aller künstlichen Befruchtungen umfasst, ist die Anzahl der Versuche, mittels künstlicher Befruchtung Nachwuchs zu bekommen, nicht gesunken.“ Trotzdem sei auch dort die Anzahl der geborenen Kinder seit Beginn 2022 deutlich zurückgegangen.

Neben Österreich, Italien und Schweden ist die Geburtenrate auch in Frankreich eingebrochen. Bereits 2023 wurden dort so wenige Kinder geboren wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht. Laut ZDF sind inzwischen über drei Millionen Menschen in Frankreich von Unfruchtbarkeit betroffen. In einer Studie hatten dänische, schwedische und tschechische Forscher einen Zusammenhang zwischen Corona-Impfungen und niedrigen Geburtenraten in europäischen Ländern festgestellt. Im Untersuchungszeitraum waren die Geburtenraten von Frauen, die vor der Empfängnis gegen Covid-19 geimpft wurden, ab Juni 2021 um den Faktor 1,5 geringer als bei ungeimpften Frauen. Darüber hinaus waren die Geburtenraten für die geimpfte Gruppe deutlich niedriger als aufgrund ihres Anteils an der Gesamtbevölkerung erwartet. Der Heilpraktiker Florian Schilling hatte im Juli 2023 darauf hingewiesen, dass Schwangere von den ursprünglichen Zulassungsstudien der Corona-Impfstoffe ausgenommen waren. Detaillierte Untersuchungen zur Wirkung der Impfung auf Plazenta, Embryo oder Fötus auf zellulärer Ebene seien ausgeblieben.

Der niedersächsische Kinderarzt Albrecht Jahn hatte im September 2024 erklärt, es bestehe ein erheblicher Verdacht, dass der Corona-Impfstoff die Plazentaschranke überwinde, wodurch das ungeborene Kind mitgeimpft würde. Auf eine aktuelle Anfrage von Multipolar bedauert Albrecht Jahn, dass bis heute über entscheidende Faktoren des immer drastischeren Geburtenrückgangs nicht diskutiert wird: „Der Einbruch der Geburtenzahl steht in zeitlichem Zusammenhang mit der Empfehlung zur Schwangerenimpfung im Herbst 2021.“ Nach seinen Recherchen haben modRNA-Substanzen gravierende Nebenwirkungen in Bezug auf die Fortpflanzung. Spermien könnten genetisch verändert und Eizellen zerstört werden, auch die Plazenta könne sich verändern. Wie bei Contergan sei modifizierte RNA „plazentagängig“. Corona-Spike-Proteine seien bei Untersuchungen bereits in der Plazenta und dem fötalem Kreislauf gefunden worden. Hebammen und Mediziner hatten die Behandlung von Schwangeren mit Corona-mRNA-Präparaten bereits mehrfach kritisiert.

Der Artikel stammt vom Magazin Multipolar, wo er am 6. Mai 2026 veröffentlicht wurde. 

Donnerstag, 6. März 2025

Die EU-Ritter der Kokosnuss meistern die nächste Krise

Seit fünf Jahren stürzt sich Europa - und damit Deutschland und Österreich - in jede Katastrophe, die sich anbietet. Die Resultate ähneln dem berühmten Schwertkampf in Monty Pythons "Ritter der Kokosnuss", wo dem 'Schwarzen Ritter' die linke Hand abgeschlagen wird. Trotzdem kämpft er weiter: "Das ist nur ein Kratzer, du Feigling!" Er verliert auch noch die rechte Hand und gibt dem Gegner einen Fußtritt. Erst als ihm die Beine abgeschlagen werden, gibt er schimpfend nach. "Na gut, einigen wir uns auf unentschieden."

Jedes Mal gab es Warnungen zur Genüge. Doch wie ein ferngesteuerter Schlafwandler blieb Europa auf Kurs. Realitätsverweigerung ist mittlerweile offizielle Politik. 

Der Irrsinn begann in der Covid-Zeit, als alles dem Virus untergeordnet wurde. Die Anweisungen kamen von internationalen Pandemie-Experten wie Bill Gates und seinem ausgezeichnet vernetzten Milliardärs-Club rund um die gekaperte WHO. Und die in Angst und Schrecken versetzten Politiker gehorchten. Grundrechte wurden außer Kraft gesetzt. Die Geld-Druckpressen der Notenbanken liefen heiß. In irrem Ausmaß wurde Helikopter-Geld verteilt - hauptsächlich an die Klientel der Regierenden. Billionen flossen in den Test-Wahnsinn sowie die neuen mRNA-Impfungen. Denn nur sie konnten die Pandemie stoppen. 

Dieses war der erste Streich

Die Pandemie endete schließlich, nachdem alle Menschen mindestens eine Covid-Infektion durchgemacht hatten und sich eine natürliche Herden-Immunität bildete. Ob die Impfungen überhaupt einen Nutzen hatten, bleibt fraglich, zumal die Behörden dazu übergingen, den Medien nicht mehr die realen Zahlen zu melden, sondern ihre Berichte so ausrichteten, wie es den Regierenden gefiel. Auch dies war eine Premiere der Covid-Zeit: erstmals konnte man den Behörden generell nicht mehr trauen. 

Der Mittelstand wurde Almosen-Empfänger, die großen Plattformen wie Amazon sowie die Internet und Social Media Monopolisten machten Umsatzrekorde. Allesamt US-Konzerne.

Schließlich ergab sich als Folge der unendlichen Geldvermehrung die logische Folge: Inflation setzte ein und löste die langjährige - von der Finanzwirtschaft gehasste - Nullzins-Phase ab. 

In Politik und Medien wurden alle Zusammenhänge ignoriert. Die Pandemie sei dank der klugen Strategie gemeistert worden. mRNA Impfungen gelten nach wie vor als Zukunftshoffnung statt als Betriebsunfall. Und die Inflation wird uns als eine Art Naturkatastrophe dargestellt, die über uns hereinbrach wie ein Erdbeben. 


Rüstungs- und Energiekonzerne ziehen nach

Das setzte sich fort mit dem Ukrainekrieg, dem eine mehr als 10 Jahre andauernde Radikalisierung voran ging. Die USA investierte Milliarden aus allen möglichen Geheimdienst-Kanälen in die Instrumentalisierung der Ukraine als Spaltkeil zwischen Russland und Europa. Mit Hilfe der NATO-Fessel und einer EU-Führungsclique  die ihre Karriere ihrer nicht öffentlich deklarierten Mitgliedschaft in transatlantischen Netzwerken verdankt, wurde Europa in die Russland-Sanktionen getrieben. Nicht mal offene terroristische Aktionen wie die Sprengung der Nordstream Pipelines konnte der Nibelungentreue der europäischen Vasallen etwas anhaben. Der Energiekrieg eskalierte vollends.

Der Gaspreis schoss ungezügelt in die Höhe und dank dem genialen "Merit-Order-Prinzip", wonach die teuerste Energiesparte den Preis bestimmt, zogen Strom und Öl rasch nach. Ein Liter Treibstoff kostete an den Zapfsäulen mehr als 2 Euro, die Strompreis verdoppelte sich. 

Und alles zusammen befeuerte den weiteren Anstieg der Inflation. 

Nach Amazon, Google & Co., der Pharma-Wirtschaft und dem Finanzwesen schlossen sich nun auch die Rüstungs- und Energiekonzerne dem großen Umverteilungsspiel der Steuergelder in Richtung globalisierter Hochfinanz an.



Rätsel über Rätsel

Und wieder wurde in den Parlamentsdebatten und Talkshows gerätselt, was hier eigentlich passiert. Und welches Unglück so plötzlich über uns herein gebrochen ist. Putin war schuld. Das war klar. 

Doch was sind die genauen Gründe für die massive Abfolge von Konkursen in der europäischen Wirtschaft? Wie hält man die De-Industrialisierung auf? Wann kommt endlich wieder Wachstum und Aufschwung? 

Rätsel über Rätsel. Über Wirtschaft wurde ähnlich schicksalsergeben diskutiert wie über eine monatelange Dürrephase. 

Und die maroden - von Regierungsinseraten und Presseförderung abhängigen - Medien gaben brav und ohne jegliche kritische Recherche überall ihren konformistischen Senf dazu. 

Und nun - die Hände sind bereits abgeschlagen - stehen wir da. Immerhin stehen wir noch. Aber jetzt ist die  nächste - vollständig alternativlose - Heldentat an der Reihe. 




Mit Applaus und Anfeuerung in den Abgrund

Wir müssen Europa maximal aufrüsten und die Ukraine gleich mit! Zunächst braucht es 800 Milliarden Euro, vielleicht aber auch noch viel mehr. Jetzt gehts um alles, sagt Frankreichs Macron. Koste es was es wolle. Denn sonst greift Russland weiter und immer weiter an. Frankreich und ganz Europa ist bedroht. 

So sieht es auch Friedrich Merz, der mit allerlei dreisten Lügen ("die Schuldenbremse bleibt!") seinen Wahlkampf bestritten hat, und nun endlich den Held spielen darf, der er eigentlich immer schon war. 

Es geht voran, voran, voran.

Der Ukrainekrieg wird verlängert. Europas Wirtschaft auf Kriegswirtschaft umgestellt, die restliche Wirtschaft geht den Bach hinab. 

Wir leiten eine große Phase des Niedergangs und der Armut ein. Und von überall hört man Applaus und Anfeuerung. 


PS: Wenn Ihnen dieser Blog interessant erscheint, würde ich mich freuen, wenn Sie meine Arbeit unterstützen. Mit Ihrer Spende finanzieren Sie unbestechlichen Journalismus und Filmprojekte, die sonst niemand macht.




Montag, 11. März 2024

Impfvideo #2 - "TIEF IN DEN MUSKEL"

 Im zweiten Video unserer Info-Serie zum Impfen geht es um die Verabreichung der Impfung. Hier gibt es bei inaktivierten Impfstoffen mit toten Viren oder Bakterien die Anweisung, die Nadel "tief in den Muskel" zu injizieren. Die Begründung für diese Anweisung wird in der Impfwerbung normalerweise nicht allzu laut hinaus posaunt. Aus gutem Grund. 

Verabreichung einer Lebendimpfung mit flach gehaltener Nadel (Foto: Ehgartner)

An sich wäre es sinnvoll, jede Impfung knapp unter die Haut zu verabreichen, weil sich dort besonders viele Zellen des Immunsystems befinden. In der Praxis ist diese Art des Impfens jedoch nur für Lebendimpfungen zugelassen. Bei inaktivierten Impfstoffen mit abgetöteten Erregern muss die Nadel laut Behörden tief ins Muskelgewebe gestochen werden. 

In diesem Video erfahrt Ihr, warum das so ist. 



Im Video wird eine Studie an Schafen zitiert, die ich in meinem Film "Unter die Haut" sozusagen "live" mitverfolgt habe. Dabei wurden die Schafe nach Studienende an der Impfstelle unter der Haut untersucht. Bei den Tieren fanden sich zahlreiche Granulome. Das sind entzündliche Stellen, die vom Körper abgekapselt werden, weil sie vom Immunsystem schwer abgebaut werden können. Die Ursache dafür liegt meist in den so genannten Adjuvantien, die als Wirkverstärker in etwa zwei Drittel der Impfstoffe enthalten sind. Traditionell werden Aluminiumverbindungen dafür verwendet. Die Metall-Ionen werden von Makrophagen – Fresszellen des Immunsystems – aufgenommen, sie können jedoch nicht "verdaut" werden. Analysiert man Granulome, so findet man darin nekrotisches, totes Gewebe sowie jede Menge Makrophagen, die prall gefüllt sind mit Aluminium. "Ob diese Granulome sich jemals auflösen, wissen wir nicht", erklärte dazu der Leiter der Studie, Lluis Lujan, Professor für Pathologie an der Universität Saragossa. 

Verabreichung von Impfungen

In den behördlichen Anweisungen für die Verabreichung von Impfungen wird für Impfstoffe, die chemische Wirkverstärker wie Aluminiumverbindungen enthalten, immer die intramuskuläre Injektion vorgeschrieben. Die Nadel soll dabei in einem Winkel von 90 Grad angesetzt werden.  "Falls die Impfung irrtümlich subkutan oder intradermal appliziert wird, kann es zu verstärkten Entzündungen, Verhärtungen, oder zur Entstehung von Granulomen kommen", heißt es zum Beispiel in diesem Schulungsvideo (ab Min. 5:15). 

Die deutschen und österreichischen Behörden überlassen es bei Lebendimpfungen den Impfärzten, ob sie diese subkutan oder intramuskulär applizieren. Auch wenn die subkutane Injektion biologisch wesentlich sinnvoller ist. Zum einen, weil die dafür verwendete Nadel kürzer ist und weniger Schaden im Gewebe anrichtet. Zum anderen, weil unter der Haut deutlich mehr Zellen des Immunsystems vorhanden sind, als im Muskelgewebe. Bei der subkutanen Infektion soll die Nadel im Winkel von 45 Grad angesetzt werden. Wenig gebräuchlich ist in Europa die intradermale Applikation, bei der die Impfnadel ganz flach gehalten wird. Dabei entsteht an der Oberfläche der Haut eine sichtbare Blase mit Impfflüssigkeit, die sich jedoch rasch im Gewebe verteilt. In Afrika habe ich diese Art der Impftechnik häufig gesehen. Sie hat den Vorteil, dass weniger Impfstoff gegeben werden muss, weil hier noch mehr Immunzellen direkt erreicht werden - und damit die Immunreaktion noch rascher anläuft. Die Handhabung dieser Technik erfordert jedoch einiges an Übung. 

Impfvideo #3 "Menschen als Impfstoff-Fabriken"

Wir arbeiten nun an Teil #3 unserer Video-Reihe. Darin geht es um die mRNA-Impfungen und ihren Wirk-Mechanismus, der in der Werbung für die Covid-Impfungen vorsichtshalber nicht allzu genau beschrieben wurde. 

Wie lange es dauert, bis wir Teil #3 fertig haben, hängt auch davon ab, ob wir den beteiligten Menschen (Animationskünstler, Sprecher, Tonstudio, Autor) etwas bezahlen können.

Insofern sagen wir herzlichen Dank für Eure Unterstützung. 



Spendenkonto (Bert Ehgartner) bei der Volksbank Wien:
IBAN:  AT29 4300 0460 6003 1005 
BIC: VBOEATWW

Informationen zu Bert Ehgartners aktuellem Film "Unter die Haut" findet Ihr auf der Webseite zum Film. 
Wer an einem Interview, einem Vortrag oder einer Filmvorführung mit Bert Ehgartner interessiert ist, findet alle Informationen zu den Angeboten auf seiner Homepage.

Mittwoch, 6. März 2024

Impfvideo #1 - "LEBEND ODER TOT?"

Um Impfungen zu verstehen, die Vorteile und die möglichen Nachteile abzuwägen und für sich oder die Kinder die richtige Entscheidung zu treffen, braucht es bestmögliche Informationen. Dabei ist es nicht hilfreich, alle Impfungen über einen Kamm zu scheren und für alle alles zu empfehlen, so wie das derzeit die Gesundheitsbehörden machen. Deshalb habe ich - gemeinsam mit einem Animationskünstler - ein Experiment begonnen. Wir produzieren Informations-Videos, die auf verständliche und unterhaltsame Art Wissen vermitteln, das keinem "Erziehungsauftrag" folgt und ohne Propaganda Grundlagen zur Impfentscheidung liefert. 

Impf-Information - verständlich, interessant und lustig - geht das?


Wir haben uns eine ganze Reihe von Impfvideos angesehen, die von Behörden oder Herstellern finanziert worden sind. Oft sind sie recht teuer und aufwändig produziert. Man merkt jedoch immer die Absicht klar durch. Es geht nicht um ausgewogene Information, sondern um Werbung.
Nebenwirkungen werden gar nicht erwähnt oder auf "Rötungen an der Einstichstelle und leichtes Fieber" reduziert. Betont wird die Versicherung, dass man die betreffende Krankheit vergessen kann, weil man nun geschützt ist. Mit einseitiger Information möchte man "Verwirrungen" vermeiden. "Die Leute", so die dahinter stehende psychologische Absicht, "wollen klare Ansagen. Denn wenn sogar die Impfärzte und die Experten beginnen würden, Pro und Kontra abzuwägen, dann wachsen die Zweifel. Und das kann niemand gebrauchen."

Ein Teaser ist ein kleiner Filmausschnitt, der die Neugier wecken soll. Hier ist ein erster Teaser, der zeigt, was wir mit unseren Impfvideos vor haben. 

Vaccinology - eine Impfsekte?

"Impfungen sind der größte Erfolg der Medizin und haben viele Millionen Menschenleben gerettet." – Diese - oder eine ähnliche - Formulierung findet sich in vielen wissenschaftlichen Studien zum Impfwesen. Als eine Art Glaubensbekenntnis steht sie ganz am Anfang des Textes, noch bevor man erfährt, worüber die Studie eigentlich handelt. Im Englischen nennt sich die die Wissenschaft vom Impfen 'Vaccinology'. Eine Bezeichnung, die an 'Scientology' erinnert, eine Sekte, die ein eigenartiges Verständnis von Wissenschaft mit starkem Glauben und Geschäftssinn kombiniert. 
Kritische Stimmen beklagen, dass auch die Vaccinology immer mehr in diese Richtung tendiert. Denn Impfungen sind mittlerweile zum profitabelsten Segment am Pharmamarkt geworden. Das Geschäftsprinzip von Impfungen gleicht dem Verkauf von Versicherungen. Ziel ist es, so viele Menschen wie möglich gegen Infektionen und Krankheiten zu versichern. 
Doch wenn ein Schadensfall eintritt, erklärt sich die Vaccinology nicht mehr zuständig. Es ist in der Praxis nahezu unmöglich, Impfstoff-Hersteller zu verklagen. In den USA wurde dafür sogar ein Gesetz verabschiedet, das die Konzerne schützt. Wer einen Impfschaden hat, kann um Schadenersatz ansuchen. Aber nicht über die Gerichte, sondern bei einer eigens dafür eingerichteten Behörde. Sie hat in den letzten Jahrzehnten viele Milliarden US-Dollar ausbezahlt, wenn die Betroffenen ihre Nebenwirkungen glaubhaft machen konnten. Doch bezahlt haben die Entschädigung nicht die Hersteller der Impfstoffe, sondern die Geimpften selbst: über einen Preisaufschlag auf jede Impfung, der in den Sammeltopf für Nebenwirkungen fließt.
Seither boomt das Impfgeschäft so richtig. Im Jahr 2023 brachten Impfungen global einen Umsatz von 45 Milliarden US-Dollar. Im Jahr davor - 2022 - ist der Umsatz dank Covid-Impfungen sogar auf über 120 Milliarden gestiegen. 

Wissenschaft - im Dienste des Marketings

Die Wissenschaft hinkt dem geschäftlichen Erfolg deutlich hinterher. Doch auch dies ist nicht zufällig. Die Wirkung und Sicherheit der Impfungen zu belegen, wird den Herstellern übertragen. Sie finanzieren die Studien, heuern dafür geeignetes Personal, sowie Studienteilnehmer an und liefern am Ende die aufbereiteten Resultate bei der Behörde ab. Die Hersteller kontrollieren die Studien von Beginn bis zum Ende vollständig. Alle Beteiligten müssen Verträge unterzeichnen, die sie zum Stillschweigen verpflichten. Wenn statistische Verfahren ausgetauscht werden, Studienteilnehmer 'verschwinden', unliebsame Resultate im Papierkorb landen, oder Rezepturen der Impfstoffe verändert werden, so ist das für die Behörden im Normalfall nicht nachweisbar. 
Oft beteiligen sich die Behörden auch als Komplizen und genehmigen Studiendesigns, die kein neutrales Placebo vorsehen und damit die Kontrollgruppe entwerten. Wissenschaftliche Prinzipien werden ignoriert, um nicht den Erfolg der Studie zu gefährden. Statistische Verfahren werden bis zum Extrem ausgereizt, um der Öffentlichkeit die Wirksamkeit und Sicherheit der neuen Impfung schmackhaft zu machen. 
Wenn dann die Studie zugelassen ist und die neue Impfung massenhaft angewendet wird, kommt oft der große Katzenjammer. Denn dann zeigt sich meist, dass die Resultate in der Praxis massiv gegenüber den Versprechungen der Zulassungsstudien abstinken. Die Covid-Impfungen haben für diese Praktiken zuletzt ein gutes Beispiel geliefert. 

Der verführerische Glaube

Die Heilsversprechen der Vaccinolgoy sind dennoch allemal wieder verführerisch. Wenn der Impfarzt oder die Ärztin argumentativ ausholt, stimmen die meisten zu und krempeln sofort den Ärmel hoch. Denn hier geht es um Autoritäten, denen man besser glaubt, was sie sagen. Man beginnt als Buchhalter ja auch nicht eine Fachdiskussion mit seinem KFZ-Mechaniker. Klar. - Doch gibt es zweifellos Mechaniker, die einen regelmäßig über den Tisch ziehen und alles mögliche verrechnen. Ebenso wie solche, die ehrliche Arbeit liefern. Zwischen diesen beiden Extremen zu unterscheiden, ist eine Kulturleistung, die sich erlernen lässt und im Lauf der Jahre bezahlt macht. 
Deshalb hilft es auch, sich vor einem Besuch beim Impfarzt zu wappnen und sich zumindest ein Basiswissen darüber anzueignen, was beim Impfen im Körper abläuft.

VIDEO #1 "LEBEND ODER TOT?"

Unser erstes Video zeigt die beiden wichtigsten Gruppen von Impfungen: solche mit lebenden Viren oder Bakterien und solche mit abgetöteten Keimen. Diese beiden Impfungen funktionieren vollständig unterschiedlich. 
Die großen historischen Erfolge des Impfens - wie die Ausrottung der Pocken und der Sieg über die Kinderlähmung - wurden mit Hilfe von Lebendimpfstoffen erreicht. 
Die aktuelle Vaccinology setzt hingegen fast ausschließlich auf Tot-Impfstoffe. 


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VIDEO #2 mit dem Titel "TIEF IN DEN MUSKEL" ist bereits fertig und geht der Frage nach, warum viele Impfungen intramuskulär und nicht subkutan verabreicht werden - obwohl dies biologisch viel sinnvoller wäre.

VIDEO #3 zeigt den Wirkmechanismus der mRNA Impfungen, die nach Covid nun für alle möglichen anderen Impfungen eingesetzt werden sollen. 
Das Video ist recht aufwändig und braucht einige Wochen bis es fertig ist. Wenn Ihr diese Arbeit mit einer Spende unterstützen wollt, so geben wir das sofort an den Videokünstler und die sonstigen Beteiligten weiter - was deren Arbeitseifer sicherlich gut tut. 

Herzlichen Dank für Eure Unterstützung. 



Informationen zu Bert Ehgartners aktuellem Film "Unter die Haut" findet Ihr auf der Webseite zum Film. 
Wer an einem Interview, einem Vortrag oder einer Filmvorführung mit Bert Ehgartner interessiert ist, findet alle Informationen zu den Angeboten auf seiner Homepage.

Dienstag, 12. Dezember 2023

Die mRNA-Pipeline ist voll: Menschen als Impfstoff-Fabriken

Im Dezember 2023 ist im klarsicht Verlag Hamburg mein neues Buch "Was Sie schon immer über das Impfen wissen wollten" erschienen. In diesem wohl umfassendsten Ratgeber, der derzeit auf dem Markt ist, präsentiere ich alle verfügbaren Impfungen und bewerte sie nach vier Kategorien:
  • Wie gefährlich ist die Krankheit?
  • Wie wahrscheinlich ist es, dass mein Kind oder ich die Infektion ungeimpft bekomme?
  • Wie wirksam ist die Impfung und wie lange hält der Schutz an?
  • Was sind die möglichen Nebenwirkungen der Impfung und mit welcher Wahrscheinlichkeit bin ich oder mein Kind davon betroffen?
Daraus ergibt sich die Basis für eine eigenständige informierte Entscheidungsfindung.
Obendrein gibt das Buch interessante Einblicke in die Medizingeschichte sowie die Interna der oft recht pharmanahen Impfexperten. Man kann es wie ein spannendes Sachbuch von vorn nach hinten lesen - oder im Anlassfall die jeweilig aktuellen Impfungen heraus suchen, wenn es z.B. bei den Kindern in der Schule 'Impfalarm' gibt oder man sich selbst fragt, ob eine bestimmte Impfung Sinn macht. 

Die Covid-Pandemie hat gezeigt, wie rasch eine fehl-informierte Politik beim Thema Impfungen martialische Maßnahmen ergreift, und sich nichts mehr um unser Selbstbestimmungsrecht schert. Aufgrund dieser Erfahrungen hat sich der Anteil der impfkritischen Personen in der Bevölkerung vervielfacht. Sich hier einen seriösen Überblick zu verschaffen, ist nicht einfach. Eine Menge Fragen tauchen auf. Und viele tun sich schwer sich in einem derart polarisierten Bereich zurecht zu finden. Speziell für diese Menschen habe ich das neue Buch geschrieben: Als verständliche Orientierung im modernen Impfwesen, das uns immer neue Impfungen - viele davon auf Basis der mRNA-Technologie - beschert. Noch nie war es so wichtig, gut informiert zu sein. 

Lange Schlange vor einem Covid-Impfzentrum im April 2021 (Foto: hp light)

Hier folgt ein Kapitel aus dem neuen Buch, in dem es um die mRNA-Technologie geht sowie die neuen Impfungen, die - zusätzlich zu den Covid-Impfungen - bald auf den Markt kommen. 

Impfstoffe herzustellen, ist normalerweise ein aufwendiger Prozess. Bei Influenza werden die Viren beispielsweise in Millionen von befruchteten Hühnereiern gezüchtet. Die Viren werden dann geerntet, vom Hühnereiweiß gereinigt, mit Formaldehyd abgetötet und mit einer Reihe anderer Chemikalien zu einem Impfstoff gemixt. Dafür braucht es Produktionsstätten, die chemischen Fabriken gleichen mit einer aufwendigen Infrastruktur. Zum Schutz des Impfstoffs vor Verunreinigungen müssen die Beschäftigten Schutzanzüge tragen. Alle Tätigkeiten erfolgen unter sterilen Bedingungen. 

Das Revolutionäre an der mRNA-Technologie ist, dass der Impfstoff nicht vorab produziert werden muss, sondern erst später im menschlichen Körper hergestellt wird. Injiziert wird nur die Bauanleitung für den eigentlichen Impfstoff. Die Produktion übernehmen die Ribosomen in den Zellen, die über genetische Manipulation dazu gebracht werden, die Spike-Proteine des SARS CoV-2 Virus herzustellen.

Und zwar im großen Stil. Eine Impfstoff-Dosis bei Pfizer oder Moderna enthält Abermillionen von Lipidnanopartikeln. Und jedes dieser mikroskopisch kleinen Fettkügelchen enthält im Schnitt etwa drei mRNA-Fädchen. Wenn der Impfstoff in den Muskel injiziert wird, verteilt er sich und die Kügelchen dringen in alle Zellen ein, denen sie begegnen. Theoretisch können Millionen menschlicher Zellen derart befallen werden. Im Inneren der Zellen lösen sich die mRNA-Fäden und steuern die Ribosomen – die Proteinfabriken der Zellen – an. Sobald die genetische Botschaft abgelesen ist, beginnen die Ribosomen mit der Produktion von virus-spezifischen Spike-Proteinen. Sie sind der eigentliche Impfstoff. 

Das Immunsystem kann es keineswegs dulden, wenn massenhaft Zellen damit beginnen, Viren oder virale Proteine herzustellen. Es kommt zu einem Großalarm. Milliarden von Abwehrzellen werden im ganzen Organismus aktiviert und leiten die Immunreaktion ein. Verdächtige Zellen an deren Oberfläche virale Proteine entdeckt werden, sind zum Abschuss frei gegeben. Sie werden von aggressiven Immunzellen attackiert und getötet. Gleichzeitig nehmen Antigen-präsentierende Zellen die Spikes auf und bringen sie in die Zentralen des Immunsystems. Dort wird die Produktion spezifischer Antikörper gestartet. Und das ist ja der erwünschte Effekt der Impfung: Sobald wieder einmal Coronaviren daherkommen, werden sie an ihren Spike-Proteinen erkannt und sofort vernichtet. 

Der weniger bekannte – und die der Impfwerbung nicht eigens hervorgehobene – Effekt der Impfung ist, dass jeder Impfling Millionen seiner eigenen Körperzellen opfern muss, um den Impfstoff herzustellen. Und je nachdem, wohin sich der Impfstoff verteilt, können unterschiedliche Regionen betroffen sein. Die Annahme, dass sich die Immunreaktion auf den Oberarm-Muskel beschränkt, erwies sich dabei schnell als Täuschung. Bereits in den geheim gehaltenen Bio-Distributions-Versuchen der Hersteller war klar ersichtlich, dass Teile des Impfstoffs sich rasch im Organismus verteilen und sensible Bereiche des Körpers - wie das Gehirn, die Leber oder die Geschlechtsorgane erfassen können. 

Wenn mit der Injektionsnadel zufällig eine Vene getroffen wurde, konnte es zudem passieren, dass ein größerer Teil des Impfstoffs über das Blutgefäß unmittelbar ins Herz geleitet wurde. In der Folge begannen Millionen von Herzmuskelzellen mit der Produktion von Spike-Proteinen. Das Immunsystem schritt mit besonderer Vehemenz ein und löste Herzmuskelentzündungen aus. Mit dramatischen Konsequenzen. Speziell jüngere Männer mit gut durchbluteten Oberarm-Muskeln waren durch solche versehentlichen intravenösen Gaben gefährdet. 

Normalerweise hilft gegen solche Unfälle das Aspirieren. Dabei wird nach der intramuskulären Platzierung der Injektionsnadel die Spritze zunächst kurz zurückgezogen, bevor dann der Impfstoff injiziert wird. Sollte der Fall eintreten, dass dabei ein Blutgefäß getroffen worden ist, würde in der Spritze Blut sichtbar werden. In diesem Fall wird nicht injiziert und die Kanüle aus dem Gewebe gezogen, die Impfstoffdosis verworfen und die Impfung an anderer Stelle durchgeführt. Um den WARP-Speed in den Impfstraßen nicht zu gefährden, gab es jedoch den Auftrag an die Impfärzte, das Aspirieren zu unterlassen und munter drauflos zu impfen. Erst nachdem sich die Fälle von Herzmuskel-Entzündungen häuften und das Robert Koch Institut heftig kritisiert wurde, änderte es im Februar 2022 diese Anweisung und forderte die Impfärzte wieder dezidiert zum Aspirieren auf . 


Die Pharma-Pipeline ist voll

Die Pharmaindustrie hat jedenfalls keinen Grund, nun zaghafter zu werden. Im Gegenteil, die Impfstoff-Hersteller und hier wieder speziell jene, die sich der mRNA-Technologie verschrieben haben, erlebten ja zuletzt einen wahren Goldrausch. Projekte für mRNA-basierte Impfstoffe gegen Infektionskrankheiten laufen derzeit auf vier Kontinenten. In den frühen Testphasen befinden sich Impfstoffe gegen Dengue-Fieber, Gürtelrose, Genitalherpes, HIV, Malaria, Cytomegalo-, Epstein-Barr-, Parainfluenza, Rota-, Zika-, Noro- und Nipah-Viren. 

Die US-Firma Moderna hat kürzlich die Studien für einen mRNA-Impfstoff gegen das Respiratorische Syncytial Virus (RSV) für ältere Menschen abgeschlossen. RS-Viren zählen zu den Erkältungsviren und haben ein ähnliches Risikoprofil wie Influenza-Viren. Da es bisher keinen Impfstoff zu bewerben gab, kennt aber kaum jemand diese Viren.

Das ändert sich nun. 37.000 Personen nahmen an der Moderna Studie teil. Die Wirksamkeit der Impfung wird mit 83,7% angegeben.  Moderna möchte unbedingt zeigen, dass es nicht nur ein One-Hit-Wonder bleibt. Der RSV-Impfstoff wäre nach 'Spikevax' das zweite Produkt des US-Unternehmens. Moderna-Präsident Stephen Hoge zeigte sich bei der Präsentation der aktuellen Resultate jedenfalls in Feierlaune: "Wir glauben wirklich, dass wir zur Spitzenklasse gehören - 84 % ist eine hervorragende Wirksamkeit." Was Hoge dabei verschweigt: Diese Angabe beruht gerade mal auf 64 RSV-Infektionen. Es handelt sich demnach um eine Hochrechnung mit gewaltiger Schwankungsbreite. Modernas Börsenwert stieg dennoch gleich deutlich an. Die Konzerne Pfizer und GSK befinden sich mit eigenen RSV-Impfungen ebenfalls in der Zielgeraden. Die Analysten prophezeien ein globales Marktvolumen von mehr als 10 Milliarden US-Dollar - und das nur für die Impfung der Erwachsenen. 

Pfizer betreibt - wieder zusammen mit BioNTech – Zulassungsstudien für einen Influenza-Impfstoff gegen vier Virenstämme. Konkurrent Moderna ist am selben Projekt dran und ebenfalls weit fortgeschritten. Zahllose weitere Influenza-Impfstoffe sind in der Startphase. Darunter befindet sich auch ein „universeller Grippeimpfstoff“, den die deutsche Firma CureVac gemeinsam mit der Bill & Melinda Gates Foundation entwickeln will. „Die Impfung muss nicht mehr jährlich an die umlaufenden Viren angepasst werden, weil es gleich gegen alle bekannten Influenza-Subtypen wirkt“, freut sich das "World Economic Forum" auf seiner Webseite. "Es wird nicht erwartet, dass der Impfstoff eine so genannte sterilisierende Immunität verleiht, die eine Infektion vollständig verhindert", heißt es. "Vielmehr ermöglicht er es dem Körper, ein Gedächtnis für sein Immunsystem aufzubauen, das es ihm ermöglicht, sein Wissen abzurufen und sich schnell an neue Pandemiestämme anzupassen."

Das klingt schon weniger grandios. Den ersten Teil kennen wir von den Covid-Impfstoffen. Für den zweiten Teil der Aussage bräuchte es eigentlich keine Impfung, weil das die ganz normale Funktionsweise des Immunsystems beschreibt. 

Aber egal, es geht um die Marktchancen und die sind zweifellos intakt. Zumal die Konkurrenz der saisonalen Grippe-Impfstoffe keine allzu große Hürde darstellen sollte. Gesundheitsminister Karl Lauterbach freute sich auf Twitter jedenfalls riesig, dass man sich künftig mit drei Impfungen – gegen Covid, RSV und Influenza – auf den Winter vorbereiten kann. Im Englischen wird dieses Trio Infernal bereits unter dem Schlagwort "Tripledemic" vermarktet. 


Der Billionen-Dollar Plan

Gesundheitsprävention mittels Manipulation des Immunsystems wird immer mehr zum Verkaufsschlager. Doch hier ist eindeutig noch nicht der Gipfel des Möglichen erreicht. Bayer und Monsanto haben am Beispiel des Saatguts aufgezeigt, wie man dessen Nachhaltigkeit brechen und die Konsumenten in eine künstliche Abhängigkeit von jährlich neu einzukaufendem Hybrid-Saatgut treiben kann, dass dann im optimalen Fall auch gleich mit den darauf abgestimmten Herbi-, Fungi- und Pestiziden angeboten wird.

Am besten sieht man in der Veterinärmedizin, wohin es führt, wenn die Logik der Konzerne ohne Widerstand oder Kontrolle wuchern kann: Das Resultat ist dann eine Art Leasing-Immunität, bei der Medikamente und Impfungen das Immunsystem der Tiere ersetzen. Das funktioniert meist auch recht gut. Zumindest für den kurzen Zeitraum - bis sie ihr Schlachtgewicht erreicht haben. Die meisten Tiere in den Fleisch-, Milch- und Eierfabriken würden es heute allerdings nicht mehr überleben, wenn sie einen Tag in freier Wildbahn verbringen müssten. Aber nicht, weil sie gefressen oder überfahren werden, sondern weil ihr von der Pharmaindustrie ferngesteuertes Immunsystem mit fremdartigen Wiesen-Viren oder Schlamm-Bakterien heillos überfordert wäre. 

Auch bei den Menschen geht es in eine ähnliche Richtung: Geplant ist nicht weniger als die Übernahme und Steuerung der Funktionen des Immunsystems durch die Pharmaindustrie: ein Billionen-Dollar Plan für die nächsten Jahrzehnte. Hier gibt es ein weites Feld an Möglichkeiten. 

Während früher Schmerzmittel, Schlafmittel oder Diabetes-Medikamente zu den Umsatzbringern zählten finden sich unter den Top Ten heute vorwiegend Mittel zur Beeinflussung des Immunsystems sowie Krebsmedikamente. Angeführt wird die Liste von Humira das mit einem jährlichen Umsatz von 20 Milliarden US-Dollar gegen "entzündliche Prozesse des Immunsystems" verschrieben wird, beispielsweise bei Schuppenflechte. Eine einzige Injektion kostet rund 880 Euro. Weitere Produkte unter den Top Ten sind die Impfung gegen Pneumokokken, diverse Immunmodulatoren sowie Anti-Rheumatika. Auch bei den Krebsmitteln handelt es sich meist um Antikörper, die ins Immunsystem eingreifen.

Diese teuren Mittel stehen oft am Ende der Therapie, wenn es um die Behandlung der Krankheits-Symptome geht. Heilen kann kaum eines dieser Medikamente, sondern bestenfalls den Fortschritt der Krankheit hemmen oder die Beschwerden lindern. 

Und auch das Thema Impfen wird in seinen Auswirkungen weder verstanden noch untersucht. „Fast alle modernen Krankheiten haben als Ursache ein hyperaggressives oder unreifes Immunsystem", erklärte mir dazu der deutsche Kinderarzt und Bestseller-Autor Herbert Renz-Polster. Herumgesprochen hat sich diese Weisheit noch nicht. Und beherzigt wird sie ebenso wenig. 

Verwunderlich ist diese Entwicklung nicht, liegt es doch in der internen Logik gewinn-orientierter Unternehmen, den Profit zu maximieren. Das bedeutet für den Gesundheitsbereich, dass möglichst viele Menschen über möglichst lange Zeit zu Kunden gemacht werden. Im Idealfall beginnt das bereits bei der Geburt mit Kaiserschnitt - und endet mit der finalen Chemotherapie. 

Auch wenn dieses Geschäftsziel nicht offiziell ausgesprochen wird, laufen alle internen Anreize und Algorithmen in diese Richtung. Was Gewinne verschafft, wird vermehrt angeboten - was die Gewinne schmälert wird fortan unterlassen. 

Dies ist auch gut daran erkennbar, dass in der wissenschaftlichen Forschung kaum noch nach Heilansätzen für Krankheiten gesucht wird. Stattdessen haben sich die Studien in die Richtung verschoben, wo die Milderung von Symptomen, oder die Verlangsamung des Fortschreitens der Krankheit als therapeutisches Ziel gilt. Offiziell wird deshalb aber niemand verkünden: "Wir wollen keine Heilung, sondern einen chronisch kranken Patienten, weil das für uns profitabler ist." Die meisten Mitarbeiter der Pharma-Konzerne werden diese Argumentation für sich persönlich auch zurückweisen. Das sei keinesfalls ihre Absicht. Doch darum geht es nicht: Konzernlogik funktioniert in vielen kleinen Schritten - so wie das Ticken einer großen Maschine. Niemand hat den konkreten Befehl ausgegeben, dass Heilung fortan nicht mehr erwünscht ist. Die Trendumkehr in der medizinischen Forschung ist in vielen kleinen Schritten passiert. Und wenn diese Schritte in eine profitable Richtung führten, wurden sie von der internen Konzernlogik verstärkt - wenn es in die Gegenrichtung ging, wurden sie eingebremst.

Für Einzelpersonen ist es schwer möglich, hier gegenzusteuern, weil Mitarbeiter, die sich gegen höhere Gewinne wehren, rasch identifiziert werden und ihren Job verlieren. Auch ein Direktoren-Job hilft da wenig, weil die meisten Konzerne von Shareholdern kontrolliert werden. Und wenn die Gewinne fallen, geht es zuerst dem Management an den Kragen.

Es wäre demnach Aufgabe von Gesundheitspolitik und Behörden, diesem unausgesprochenen Ziel der "Verkrankung" der Bevölkerung Grenzen zu setzen und eine wirksame Kontrolle auszuüben. Doch davon sind wir weit entfernt. 

Zum einen liegt das daran, dass die Konzerne über umfangreiche finanzielle Mittel verfügen, um Politik und Behörden mit einer Heerschar bestens ausgebildeter Lobbyisten zu belagern. Sie verfügen auch über den nötigen Hintergrund, die geeigneten Narrative in Umlauf zu bringen. Das können perfekt mit Zahlen untermalte PR-Konzepte sein, Modellrechnungen oder einfache Appelle an den Hausverstand. So wurde der simple Slogan "Vorbeugen ist besser als Heilen" zum Motiv, eine ganze Präventions-Industrie aus dem Boden zu stampfen, die es nunmehr ermöglicht, auch vollständig gesunde Menschen zu behandeln.

Von Analyse oder Aufarbeitung dieser skandalösen Zustände ist keine Spur. Die meisten Menschen erkennen nicht einmal das Problem. Jene allerdings, die verstehen, was vorgeht, können darauf reagieren und ihre Handlungen entsprechend ausrichten. Auch simple Verweigerung kann ein erstklassiges Präventionskonzept sein.

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Das Buch "Was Sie schon immer über das Impfen wissen wollten" ist im Dezember 2023 im Hamburger klarsicht Verlag erschienen und überall im Buchhandel erhältlich. Es hat 546 Seiten und kostet 31 EUR (ISBN 978-3-98584-240-7)

Montag, 8. Mai 2023

Covid-Impfungen gehen häufig ins Auge

Können Covid-Impfungen die Augen schädigen, Gefäß-Verschlüsse auslösen, sogar blind machen? Der Verdacht ergab sich schon früh im Impfjahr 2021, als in den Meldesystemen für Nebenwirkungen der Covid-Impfungen solche Störungen regelmäßig berichtet wurden. Nun hat eine große Studie den Zusammenhang untersucht und bestätigt: In den drei Monaten nach einer Covid-Impfung steigt das Risiko von Gefäßverschlüssen am Auge um das Drei- bis Vierfache. 

Hat Karl Lauterbach von seiner "nebenwirkungsfreien Impfung"
einen Augenschaden davon getragen?

Die in einem Journal des Wissenschafts-Verlags Nature veröffentlichte Studie untersuchte das Risiko von Gefäßverschlüssen am Auge, die durch Verklumpungen in den winzigen Blutgefäßen der Augen ausgelöst werden. Die betroffenen Patienten sehen nur verschwommen oder verlieren schrittweise ihre Sehkraft bis hin zur vollständigen Erblindung des betroffenen Auges. Das zugrunde liegende Problem ist manchmal von außen sichtbar, wenn es zu Blutungen im Auge kommt, es kann aber auch optisch unbemerkt ablaufen. 

Der biologische Ablauf ist am ehesten dadurch erklärbar, dass Teile des Impfstoffs bzw. die vom Impfstoff produzierten Spike-Proteine der SARS CoV-2 Viren in den Kreislauf gelangen und an der Innenseite der Gefäße Zellen befallen. Daraufhin werden Millionen von Immunzellen aktiv, die bei Viren-Alarm aggressiv reagieren und diese Zellen zerstören. Dabei entstehen überall in den betroffenen Regionen Mikro-Entzündungen. Bemerkt wird das Problem aber meist nur, wenn die Sehkraft betroffen ist, weil in den winzigen Blutgefäßen, welche das Auge mit Sauerstoff versorgen, Verschlüsse auftreten. 

Die Studie wurde von einem Wissenschaftler-Team aus Taiwan und den USA durchgeführt und umfasste eine riesige Gruppe von 739.000 geimpften und ebenso vielen - nach Alter, Geschlecht und Begleit-Erkrankungen dazu passenden – nicht geimpften Personen, die über einen Zeitraum von zwei Jahren beobachtet wurden. 

Die meisten Probleme traten während der ersten drei Monate nach der Impfung auf. Venen waren etwas häufiger betroffen als Arterien. Wahrscheinlich weil sie zum Herz führen und ihre Durchfluss-Geschwindigkeit niedriger ist. Das Risiko auf Venenverschlüsse war bei Geimpften um das Drei- bis Achtfache erhöht. Bei den Arterien waren die größeren zentralen Gefäße um das Zwei- bis Dreifache, die kleineren Abzweigungen der Arterien um das Zwei- bis Sechsfache häufiger von Verschlüssen betroffen als bei Personen die in diesem Zeitraum noch keine Impfung erhalten hatten. 

Das Risiko unmittelbar nach der Impfung lag um das 3,5-fache höher, es stieg jedoch weiter und erreicht in der Zeit nach zwei Monaten seinen Höhepunkt. Da lag das Risiko eines Gefäßverschlusses beim 6,3-fachen. Dann fiel das Risiko langsam wieder ab, blieb aber über den ganzen Studien-Zeitraum von zwei Jahren immer noch beim mehr als doppelten der Ungeimpften. Alle diese Zusammenhänge waren statistisch hoch signifikant mit einer geringen Streubreite. 

Die weitaus meisten Studienteilnehmer wurden mit den Covid-Impfstoffen von Moderna und Pfizer/BioNTech geimpft. Hier gab es kaum Unterschiede im Risiko. Astra-Zeneca Impfstoffe wurden gar nicht verwendet, wahrscheinlich weil das Risiko der Mikro-Thrombosen hier schon früh bekannt war. Beim Johnson&Johnson Impfstoff war das Risiko deutlich höher - weil damit aber nur eine relativ kleine Gruppe geimpft wurde, erreichte das Ergebnis keine statistische Signifikanz.


65.000 impf-bedingte Augenschäden in Deutschland

Ältere Menschen waren deutlich stärker gefährdet als jüngere. Bei den 18 bis 64-jährigen Personen erlitt eine von 3.000 Geimpften einen diagnostizierten Augenschaden. Bei den über 65-jährigen trat bei einem/einer von 400 Geimpften ein Augenschaden auf. (Anm: Bei diesen Angaben ist das altersgemäß übliche Risiko für Gefäßverschlüsse an der Netzhaut bereits heraus gerechnet. Die Zahl gibt also nur die zusätzlichen Schäden an, die bei Geimpften im Vergleich zu Ungeimpften aufgetreten sind.)

In der jüngeren Impfgruppe traten 175 zusätzliche Fälle von Gefäßverschlüssen
an der Netzhaut auf, das entspricht einem Schaden pro 3000 Geimpften

Bei den älteren Geimpften (>65 J.) traten 588 zusätzliche Fälle dieser
Augenschäden auf, das entspricht einem Schaden pro 400 Geimpften

Umgerechnet auf Deutschland bedeutet das, dass in der Gruppe unter 65 Jahren etwa 15.000 Personen einen Augenschaden infolge der Covid-Impfungen erlitten haben. Bei den Älteren waren rund 50.000 Personen betroffen. 

Die plötzliche Augen-OP von Karl Lauterbach

Interessant ist in diesem Zusammenhang die persönliche Krankengeschichte des deutschen Gesundheitsministers Karl Lauterbach. Er twitterte am 7. April 2021, dass er am Impfzentrum Leverkusen bei einer Impfaktion mit dem Wirkstoff von Astra Zeneca mitgeholfen hat. "Haben ihn gestern viel verimpft", schrieb er. "Selbstverständlich habe ich ihn auch genommen."

20 Tage später meldete die Münchner TZ, dass Karl Lauterbach alle Termine abgesagt hat, weil eine plötzliche Operation am Auge notwendig geworden ist. Der damalige "SPD-Gesundheitsexperte" erklärte: "Bevor spekuliert wird: Musste mich kurzfristig einer Augen-Operation unterziehen. Hoffe auf baldige Genesung."

Wie es unter diesen Bedingungen möglich war, dass Lauterbach später als Minister die Impfung in mehreren Wortmeldungen als "nebenwirkungsfrei" bezeichnet hat und vehement für eine Impfpflicht eingetreten ist, bleibt ein Rätsel. Wahrscheinlich ist er – aufgrund seiner Selbst-Einschätzung als Wissenschaftler – zu dem Schluss gekommen, dass seine Augenprobleme nichts mit der Impfung zu tun hatten. Damit wäre der "Karlatan" wie ihn das Portal Swiss Policy Research nennt, nun gründlich widerlegt. 

PS: Wenn Ihnen mein Blog interessant und wichtig erscheint, freue ich mich sehr über eine Spende, die meine Arbeit unterstützt.




Informationen zu Bert Ehgartners aktuellem Film "Unter die Haut" findet Ihr auf der Webseite zum Film. Wer an einem Interview, einem Vortrag oder einer Filmvorführung mit Bert Ehgartner interessiert ist, findet alle Informationen zu den Angeboten auf seiner Homepage.

Mittwoch, 18. Januar 2023

Die Kaperung unseres Immunsystems durch die Konzerne

Die Pipelines der Konzerne sind gut gefüllt mit neuen Impfungen. In den Nachrichten wurden wir bereits wieder an einen neuen Namen gewöhnt: die RS-Viren (Respiratorische Synzytial-Viren) gehen um. Und bald gehört die Dreifach-Impfung gegen die "Tripledemic" vor dem Winter zum obligaten Sicherheits-Paket. Der Billionen-Plan von der Fernsteuerung des menschlichen Immunsystems durch die Pharmaindustrie schreitet in großen Schritten voran. 


Seit der Massen-Impfaktion herrscht massive Übersterblichkeit 

In Österreich lag die Übersterblichkeit nun 17 Wochen in Folge über jener des Jahres 2019, meldet die Statistik Austria. Rund um Weihnachten eskalierte die Lage mit einem Plus bei den Sterbezahlen von 36% (KW 52) bzw. 42% (KW 51). Ähnlich ist die Lage in Deutschland, wo im Oktober und im Dezember 2022 die Übersterblichkeit im Vergleich zum Schnitt der Vorjahre 19% betrug. Auf die Frage nach den Ursachen dieser Entwicklung herrscht allgemeines Achselzucken. Sicher ist nur: An den Covid-Impfaktionen lag es nicht. Sicher nicht.
Allen offiziellen Aussagen in diese Richtung haftet allerdings das Manko an, dass es ja wohl schwierig wäre, einen derartigen Zusammenhang zuzugeben. Hatten doch Behörden, Politik und Medien in seltener Einigkeit gepredigt, dass die Impfstoffe sicher seien. So sicher, dass man sie notfalls auch zwangsweise verabreichen wollte. Wie also soll man nun sagen: "Sorry, wir haben uns geirrt, es gab doch beträchtliche Probleme mit deren Sicherheit." So etwas wird man nicht hören; auch nicht, wenn es stimmen sollte. 

Die kleinen Dienste der Wissenschaft

Die Hersteller der Covid-Impfungen glauben weiterhin felsenfest an die Vorteile ihrer Produkte. Die Pfizer Managerin Janine Small zitierte beispielsweise bei einer Befragung vor dem EU-Parlament dazu Modellrechnungen des Imperial College London mit ihrem Vordenker Neil Ferguson, die ergeben hatten, dass die Impfungen 20 Millionen Menschenleben gerettet haben. So etwas lässt man sich doch gerne nachsagen. 
Dass Ferguson und das Imperial College einen enorm schlechten Nachruf haben, was Vorhersagen betrifft, wird dabei geflissentlich verschwiegen: 
  • 2002 sagte Ferguson voraus, dass bis zu 50.000 Menschen in Großbritannien am Rinderwahn (Creutzfeldt Jakob Syndrom) sterben. Falls die Seuche auch auf Schafe übergreift wären es sogar bis zu 150.000. - Geworden sind es dann insgesamt 178 Todesopfer.
  • 2005 übertraf sich Ferguson anlässlich der Vogelgrippe H5N1 und warnte, dass weltweit bis zu 200 Millionen Menschen daran sterben werden. Als die WHO 2006 Bilanz zog, waren es dann insgesamt 78 Vogelgrippe Opfer.
  • 2009 beriet Fergusons Expertengruppe die britische Regierung und prognostizierte 65.000 Todesfälle durch die aktuelle Schweinegrippe. Es wurden dann 457.
Dass das Imperial College beim Aufbauschen der Risiken ebenso übertreibt, wie beim Nutzen der pharmazeutischen Gegenwehr, liegt möglicherweise auch an den Sponsoren der akademischen Einrichtung, wo sich zahlreiche Konzerne und auch z.B. die Gates-Foundation mit Millionenbeiträgen in die goldenen Bücher eingetragen haben. 

"Corona hat einmal mehr klargemacht, wie willfährig akademische Institutionen sich mit den Vorgaben der Politik synchronisieren und wie stark auf Universitäten und Akademien Konformismus und Duckmäusertum vorherrscht", beschreibt der Schriftsteller und Wissenschafts-Forscher Jan David Zimmermann in der Berliner Zeitung die aktuellen Zustände.

Die Kurve der weltweiten Covid-Todesfälle zeigte sich vom massenhaften Einsatz
der Covid-Impfung relativ unbeeindruckt (Quelle: Hart-Group)


Modernas zweiter Streich

Die Pharmaindustrie hat jedenfalls keinen Grund, nun zaghafter zu werden. Im Gegenteil, die Impfstoff-Hersteller und hier wieder speziell jene, die sich der mRNA Technologie verschrieben haben, erlebten ja zuletzt einen wahren Goldrausch. Und mittlerweile gibt es neue Fundstellen.

Die US-Firma Moderna hat soeben die Studien für einen mRNA-Impfstoff gegen RS-Viren für ältere Menschen abgeschlossen. RS-Viren zählen zu den Erkältungsviren und haben ein ähnliches Risikoprofil wie Influenza-Viren. Da es bisher keinen Impfstoff zu bewerben gab, kennt aber kaum jemand diese Viren.
Das ändert sich nun. 37.000 Personen nahmen an der Moderna Studie teil. Die Wirksamkeit der Impfung wird mit 83,7% angegeben.  Moderna möchte unbedingt zeigen, dass es nicht nur ein One-Hit-Wonder bleibt. Der RSV-Impfstoff wäre nach 'Spikevax' das zweite Produkt des US-Unternehmens. Moderna-Präsident Stephen Hoge zeigte sich bei der Präsentation der aktuellen Resultate jedenfalls in Feierlaune: "Wir glauben wirklich, dass wir zur Spitzenklasse gehören - 84 % ist eine hervorragende Wirksamkeit." Was Hoge dabei verschweigt: Diese Angabe beruht gerade mal auf 64 RSV-Infektionen. Es handelt sich demnach um eine Hochrechnung mit gewaltiger Schwankungsbreite. 

Modernas Börsewert stieg dennoch gleich um 7%. Moderna rechnet im Lauf von einigen Monaten mit einer positiven Antwort der Zulassungsbehörden in den USA und anschließend auch in Europa. Die Konzerne Pfizer und GSK befinden sich mit eigenen RSV-Impfungen ebenfalls in der Zielgeraden. Die Analysten prophezeien ein globales Marktvolumen von mehr als 10 Milliarden US$ - und das nur für die Impfung für Erwachsene. 
Der zweite große Markt sind die Kinderimpfungen. 
Und auch hier gibt es einige Produkte in der Pipeline - unter anderem einen Antikörper-Wirkstoff für Neugeborene namens 'Nirsevimab'. Er wurde von AstraZeneca gemeinsam mit Sanofi entwickelt und ist in der EU bereits zugelassen. 

mRNA Impfstoff auch bei Influenza

Bei Influenza ist ebenfalls eine Neuerung in Arbeit: eine Impfung auf mRNA Basis, die nicht mehr jährlich an die umlaufenden Viren angepasst werden muss, sondern gleich gegen alle bekannten Influenza-Subtypen wirkt. So erfreut sich das "World Economic Forum" auf seiner Webseite über diese Ankündigung gibt, so bekannt klingen die Einschränkungen:
"Es wird nicht erwartet, dass der Impfstoff eine so genannte sterilisierende Immunität verleiht, die eine Infektion vollständig verhindert", heißt es. "Vielmehr ermöglicht er es dem Körper, ein Gedächtnis für sein Immunsystem aufzubauen, das es ihm ermöglicht, sein Wissen abzurufen und sich schnell an neue Pandemiestämme anzupassen."
Das klingt schon weniger grandios. Den ersten Teil kennen wir von den Covid-Impfstoffen. Für den zweiten Teil der Aussage bräuchte es eigentlich keine Impfung, weil das die ganz normale Funktionsweise des Immunsystems beschreibt. 
Aber egal, es geht um die Marktchancen und die sind zweifellos intakt. Zumal die Konkurrenz der saisonalen Grippe-Impfstoffe keine allzu große Hürde darstellen sollte. Deren Wirksamkeit - die nicht auf Hochrechnungen, sondern auf dem tatsächlichen Vergleich von Influenza-geimpften mit Ungeimpften beruht – ist überschaubar. 
Laut Einschätzung des Robert Koch Instituts gab es in den Jahren 2012 bis 2019 gerade dreimal eine signifikante Wirksamkeit der saisonal angepassten Influenza-Impfung. Dies bezog sich jedoch nicht auf die 'ganze' Impfung, sondern lediglich auf einen der drei darin enthaltenen Subtypen. Dessen Wirksamkeit lag hier zwischen 48% und 61%.
Bei allen anderen 18 Komponenten waren die Nachweise über die Wirksamkeit nicht signifikant und damit wenig aussagekräftig. Interessant ist auch die Spannweite dieser Nicht-Wirksamkeit, die weit in den negativen Bereich hinein reicht. Wer sich etwa 2018 impfen ließ, hatte tendenziell ein 28% höheres Risiko an Influenzaviren des Subtyps H3N2 zu erkranken als nicht geimpfte Personen. Wer sich 2013 impfen ließ, hatte sogar ein 66% höheres Risiko auf einen Krankenstand.
Erklärt - oder erwähnt - werden derartige Effekte nicht. Schwächen die Influenza-Impfungen die körpereigenen Abwehrkräfte? Möglich wäre es.
Gesundheitsminister Lauterbach freute sich auf Twitter dennoch riesig, dass man sich künftig mit drei Impfungen – gegen Covid, RSV und Influenza – auf den Winter vorbereiten kann. Im Englischen wird dieses Trio Infernal bereits unter dem Schlagwort "Tripledemic" vermarktet. 

Tierfabriken als fragwürdiges Fernziel

Gesundheitsprävention mittels "Stärkung des Immunsystems durch Impfungen" wird immer mehr zum Verkaufsschlager. Doch hier ist eindeutig noch nicht der Gipfel des Möglichen erreicht. Bayer und Monsanto haben am Beispiel des Saatguts aufgezeigt, wie man dessen Nachhaltigkeit brechen und die Konsumenten in eine künstliche Abhängigkeit von jährlich neu einzukaufendem Hybrid-Saatgut treiben kann, dass dann im optimalen Fall auch gleich mit den darauf abgestimmten Herbi-, Fungi- und Pestiziden angeboten wird.

Am besten sieht man in der Veterinärmedizin, wohin es führt, wenn die Logik der Konzerne ohne Widerstand oder Kontrolle wuchern kann: Das Resultat ist dann eine Art Leasing-Immunität, bei der Medikamente und Impfungen das Immunsystem der Tiere ersetzen. Das funktioniert dann meist auch recht gut. Zumindest für den kurzen Zeitraum - bis die Tiere ihr Schlachtgewicht erreicht haben - und für spezielle Viren und Bakterien, gegen die Impfungen oder sonstige Medikamente verfügbar sind.
Die meisten Tiere in den Fleisch-, Milch- und Eierfabriken würden es heute allerdings nicht mehr überleben, wenn sie einen Tag in freier Wildbahn verbringen müssten. Aber nicht, weil sie gefressen oder überfahren werden, sondern weil ihr von der Pharmaindustrie ferngesteuertes Immunsystem mit fremdartigen Wiesen-Viren oder Schlamm-Bakterien heillos überfordert wäre. 

No-Vogelgrippe für Hühner

In diese Richtung geht auch die in Österreich derzeit gültige Stall-Pflicht für Freiland-Hühner.
Argumentiert wird diese Maßnahme mit der Vogelgrippe, welche die Hühnerwirtschaft gefährdet. Es geht also darum, die Tiere in den Fabriken zu schützen. Weil es derzeit noch keinen Impfstoff gegen die Vogelgrippe gibt, fällt den Veterinär-Behörden nichts besseres ein, als das meist recht robuste Freiland-Geflügel einzusperren.
Die Viren "auszuhungern" ist so eine Art No-Covid Ansatz und hat noch nie irgendwo funktioniert. Außerdem zirkulieren die Viren in Wildvögel, denen sie sonderbarerweise nichts anhaben. Wozu also diese Maßnahme? Genauso wenig, wie ein Wildvogel in die Putenmast-Anlage eindringt, tut dies ein Sulmtaler Hahn vom Bauernhof. Die Stallpflicht für Hühner ist vollständig unlogisch.  
Wahrscheinlich geht es den Veterinär-Behörden eher darum, eine Ausrede zu haben, falls 100.000ende Massenhaltungs-Hühner oder Puten eingehen. Schuld wären dann nämlich nicht die Haltungs-Bedingungen und die Über-Medikation sondern – so wie in der Pandemie – die bösen Ungeimpften: die rund ums Haus pickende Hühnerschar, die keinerlei Probleme mit den Keimen hat, die sich auf Wiese oder Misthaufen rumtreiben.
Eigentlich müsste man Veterinäre, die diese Linie vertreten auf ein wissenschaftliches Umerziehungslager schicken. Als Tierfabrik-Doktor ist man aber zugegeben arm dran, wenn es für irgendein Problem keine Medikamente oder Impfungen gibt. Dann hilft meist nur noch die Keulung, das vorsorgliche Töten der Tiere. 

Der Billionen-Dollar Plan

Auch bei den Menschen geht es in eine ähnliche Richtung: Geplant ist die Übernahme und Steuerung der Funktionen des Immunsystems durch die Pharmaindustrie. Hier gibt es ein weites Feld an Möglichkeiten. Das ist der Billionen-Dollar Plan für die nächsten Jahrzehnte. 
Während früher Schmerzmittel, Schlafmittel oder Diabetes-Medikamente zu den Umsatzbringern zählten finden sich unter den Top Ten heute vorwiegend Mittel zur Beeinflussung des Immunsystems sowie Krebsmedikamente. Angeführt wird die Liste von Humira das mit einem jährlichen Umsatz von 20 Milliarden US-Dollar gegen "entzündliche Prozesse des Immunsystems" verschrieben wird, beispielsweise bei Schuppenflechte. Eine einzige Injektion kostet rund 880 Euro. Weitere Produkte unter den Top Ten sind die Impfung gegen Pneumokokken, diverse Immunmodulatoren sowie Anti-Rheumatika. Auch bei den Krebsmitteln handelt es sich meist um Antikörper, die ins Immunsystem eingreifen.
Diese teuren Mittel stehen oft am Ende der Therapie, wenn es um die Behandlung der Krankheits-Symptome geht. Heilen kann kaum eines dieser Medikamente, sondern bestenfalls den Fortschritt der Krankheit hemmen oder die Beschwerden lindern. 

Ausgelöst werden die Probleme meist durch den ungezügelten Eingriff vieler Medikamente in das kindliche Immunsystem. Fiebersenker sabotieren es unmittelbar in seiner Arbeit. - Antibiotika-Kuren legen das so wichtige Zusammenspiel mit dem Mikrobiom im Darm lahm. Kleine Kinder sind nach  mehrfacher Antibiotika-Gabe oft regelrecht steril und müssen ihre Bakterienflora vollständig neu aufbauen.
Und auch das Thema Impfen wird in seinen Auswirkungen weder verstanden noch untersucht. 
Viele Impfstoffe - wie etwa Tetanus, Diphtherie, Polio oder FSME - sind seit vielen Jahrzehnten, weitgehend unverändert im Einsatz. Nie wurden diese Impfstoffe auf ihren Nutzen evaluiert. Stattdessen kommen laufend neue Impfstoffe dazu. Etwa die HPV Impfung, die sich speziell gegen den Viren-assoziierten Gebärmutterhalskrebs richtet. Oder die brandneue Herausforderung der mRNA-Impfstoffe. Wer sich z.B. in Österreich an die Empfehlungen des aktuellen Impf-Kalenders hält, mutet seinen Kindern bis zum 18. Geburtstag mindestens 50 Einzelspritzen zu.

"Alle modernen Krankheiten haben als Ursache ein hyperaggressives oder unreifes Immunsystem", erklärte mir dazu der deutsche Kinderarzt und Bestseller-Autor Herbert Renz-Polster. Herumgesprochen hat sich diese Weisheit noch nicht. Und beherzigt wird sie ebenso wenig. 
Und somit sind - mitten im Wohlstand - mindestens ebenso viele Kinder krank, wie in den alten Seuchenzeiten. Einzig die Art der Krankheiten hat sich von den Infektionen in den Bereich der chronischen Leiden verschoben. Sicherlich, daran stirbt man nicht so rasch. Doch auch hier ist die Bandbreite zwischen Heuschnupfen und immunbedingtem Krebs enorm.
In den USA haben mittlerweile bereits 50% der Kinder und Jugendlichen mindestens eine behandlungsbedürftige chronische Krankheit. 33% haben zwei oder mehr behandlungsbedürftige Krankheiten. 
In Europa liegen wir bei etwas über 30%. Doch auch hier zeigt die Tendenz auf: rasant steigend.

Die gezielte "Verkrankung" der Bevölkerung

Verwunderlich ist diese katastrophale Entwicklung nicht, liegt es doch in der internen Logik gewinn-orientierter Unternehmen, den Profit zu maximieren. Das bedeutet für den Gesundheitsbereich, dass möglichst viele Menschen über möglichst lange Zeit zu Kunden gemacht werden. Im Idealfall beginnt das bereits bei der Geburt mit Kaiserschnitt - und endet mit der finalen Chemotherapie. 
Auch wenn dieses Geschäftsziel nicht offiziell ausgesprochen wird, laufen alle internen Anreize und Algorithmen in diese Richtung. Was Gewinne verschafft, wird vermehrt angeboten - was die Gewinne schmälert wird fortan unterlassen. 
Dies ist auch gut daran erkennbar, dass in der wissenschaftlichen Forschung kaum noch nach Heilansätzen für Krankheiten gesucht wird. Stattdessen haben sich die Studien in die Richtung verschoben, wo die Milderung von Symptomen, oder die Verlangsamung des Fortschreitens der Krankheit als therapeutisches Ziel gilt. Offiziell wird deshalb aber niemand verkünden: "Wir wollen keine Heilung, sondern einen chronisch kranken Patienten, weil das für uns profitabler ist." Die meisten Mitarbeiter der Pharma-Konzerne werden diese Argumentation für sich persönlich auch zurückweisen. Das sei keinesfalls ihre Absicht. Doch darum geht es nicht: Konzernlogik funktioniert in vielen kleinen Schritten - so wie das Ticken einer großen Maschine. Niemand hat den konkreten Befehl ausgegeben, dass Heilung fortan nicht mehr erwünscht ist. Die Trendumkehr in der medizinischen Forschung ist in vielen kleinen Schritten passiert. Und wenn diese Schritte in eine profitable Richtung führten, wurden sie von der internen Konzernlogik verstärkt - wenn es in die Gegenrichtung ging, wurden sie eingebremst.
Für Einzelpersonen ist es schwer möglich, hier gegenzusteuern, weil Mitarbeiter, die sich gegen höhere Gewinne wehren, rasch identifiziert werden und ihren Job verlieren. Auch ein Direktoren-Job hilft da wenig, weil die meisten Konzerne von Shareholdern kontrolliert werden. Und wenn die Gewinne fallen, geht es zuerst dem Management an den Kragen.

Es wäre demnach Aufgabe von Gesundheitspolitik und Behörden, diesem unausgesprochenen Ziel der "Verkrankung" der Bevölkerung Grenzen zu setzen und eine wirksame Kontrolle auszuüben. Doch davon sind wir weit entfernt. 
Zum einen liegt das daran, dass die Konzerne über umfangreiche finanzielle Mittel verfügen, um Politik und Behörden mit einer Heerschar bestens ausgebildeter Lobbyisten zu belagern. Sie verfügen auch über den nötigen Hintergrund, die geeigneten Narrative in Umlauf zu bringen. Das können perfekt mit Zahlen untermalte PR-Konzepte sein, Modellrechnungen oder einfache Appelle an den Hausverstand. So wurde der simple Slogan "Vorbeugen ist besser als Heilen" zum Motiv, eine ganze Präventions-Industrie aus dem Boden zu stampfen, die es nunmehr ermöglicht, auch vollständig gesunde Menschen zu therapieren. "Gesund ist nur, wer nicht ausreichend untersucht ist", lautet die zynische Interpretation dieses Vorsorge-Gedankens.
Im Wettrüsten der Ideen, wie die Gesundheits-Ausgaben gesteuert werden sollten, ist die Politik derzeit auf verlorenem Posten. "Sinnvolle strukturelle Veränderungen im Gesundheitswesen sind wegen des Widerstands der Lobby-Verbände nicht möglich", erklärte dazu der ehemalige deutsche Gesundheitsminister Horst Seehofer. 
Wenn doch einmal versucht wurde, Kontrolle auszuüben, so folgte darauf eine massive Gegenreaktion. Der Mediziner Peter Sawicki hatte sich beispielsweise in seiner Funktion als Leiter des Kölner "Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen" (IQWiG) ab dem Jahr 2005 bei der Pharma-Lobby unbeliebt gemacht, weil einige teure Medikamente nicht mehr von den Kassen ersetzt wurden. Daraufhin geriet Sawicki ins Visier von Politikern wie Jens Spahn (CDU) oder Philipp Rösler (FDP), die eine Neuausrichtung des IQWiG zu Gunsten der Pharmaindustrie forderten. Zwei Wochen nach der Vereidigung des neuen Bundesgesundheitsministers Philipp Rösler wurde eine  Wirtschaftsprüfungsgesellschaft beauftragt, Sawickis Spesenquittungen zu untersuchen. Dabei kam zum Vorschein, dass Peter Sawicki Rasenmäher-Benzin dienstlich abgerechnet hatte. Die Vorwürfe wurden an die Medien weiter gereicht - und Rösler sprach daraufhin die Kündigung Sawickis aus, die im Sommer 2010 erfolgte. 
Peter Sawicki arbeitete daraufhin wieder als Hausarzt in Duisburg. Der Freund der Pharmaindustrie Philipp Rösler wechselte 2014 nach dem Ausscheiden der FDP aus dem Bundestag auf Einladung von Klaus Schwab in den Vorstand des World Economic Forum und übersiedelte in die Schweiz. 
Bei Jens Spahn stellte sich heraus, dass er zum Zeitpunkt der Aktion gegen Sawicki ebenfalls als Pharma-Lobbyist tätig war. Erst 2010 verkaufte er seine Anteile an der Lobby-Agentur mit der Begründung „er habe den Eindruck eines möglichen Interessenkonfliktes vermeiden wollen.“ Der nunmehrige Ex-Lobbyist Spahn brachte es schließlich sogar noch zum deutschen Gesundheitsminister (2018-2021).

Von Analyse oder Aufarbeitung dieser skandalösen Zustände keine Spur. Die meisten Menschen erkennen nicht einmal das Problem



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