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Montag, 13. Juli 2026

Ein fehlerhaftes, überaggressives Immunsystem... (Kommentar)

Simple Gemüter denken beim Thema Impfen ausschließlich positiv: "Ohne Impfungen würden wir heute noch mit mitte dreißig sterben. Mit Hilfe von Impfungen wurden zahlreiche Krankheiten ausgerottet. Wer seine Kinder nicht impft, liebt sie nicht."

Sowas in der Art. 

Aber auch die weniger simplen Gemüter tun sich schwer, die Risiken des Impfens in ihrer ganzen Tragweite einzuschätzen. 

Deshalb hier ein paar Denkanstöße.


Beim Lymphom produziert das Immunsystem selbst die Krebszellen

Impfungen sind pharmazeutische Eingriffe an meist vollständig gesunden Babys, Kindern und Erwachsenen. Sie haben den Zweck, in das Immunsystem einzugreifen und eine Immunität gegen bestimmte Viren oder Bakterien auszulösen. 
Bei Lebendimpfungen genügen dafür meist kleine Dosen von abgeschwächten aber lebenden Viren / Bakterien. 
Bei Totimpfungen müssen die Wirkstoffe (abgetötete, inaktivierte Viren / Bakterien) hingegen mit Substanzen versetzt werden, welche das Immunsystem schocken und in Alarm versetzten. Denn nur dann leitet das Immunsystem überhaupt eine Immunreaktion ein und erzeugt Antikörper gegen die toten Viren / Bakterien. 

Mehr als zwei Drittel der Impfungen verwenden die zweite Methode. 
Hier braucht es meist mehrere Dosen zur Basis-Immunisierung. Und weil Antikörper altern und absterben, braucht es Auffrischungen.
Und jedes Mal wieder muss das Immunsystem mit toxischen Zusätzen aggressiv gemacht werden, damit es überhaupt "anspringt". 
Solche Zusätze sind zum Beispiel Aluminium-Verbindungen oder 'QS-21', ein Extrakt des chilenischen Seifenrindenbaums.
Beide Substanzen sorgen an der Einstichstelle für Zelltod. Dies löst eine Immunreaktion aus und Millionen von Abwehrzellen fluten das Gewebe. 
Gleichzeitig gibt es auch außerhalb der Einstichstelle Großalarm im gesamten Organismus. 

Aufgeregte Immunzellen neigen zu Fehlern

Ein künstlich unter Stress gesetztes System neigt zu Fehlern. Wenn man frisch geimpft vom Arzt kommt und die Frühlingsluft voll mit Birkenpollen ist, kann es sein, dass diese von den aufgeregten Abwehrzellen als 'feindlich' eingestuft und angegriffen werden. Die Immunreaktion wird zu einer Lernerfahrung. Und künftig ist das Immunsystem vorgewarnt, wenn wieder mal die Pollen schwirren. Oder anders ausgedrückt: Man hat sich einen ausgewachsenen Heuschnupfen, bzw. eine Birkenpollen-Allergie zugezogen.

Dasselbe kann mit allen möglichen Substanzen ablaufen. Und statt Heuschnupfen können ein Asthmaanfall, Neurodermitis oder andere Unannehmlichkeiten ausgelöst werden. 

Ein künstlich aggressiv gemachtes Immunsystem neigt auch zu sonstigen Fehlern. Etwa zur Verwechslung von körperfremden mit körpereigenen Molekülen. Dies kann daran liegen, dass die Wirkstoffe in der Impfung eine gewisse Ähnlichkeit mit Zellen in den Organen haben. Besonders anfällig sind hier die Nervenzellen (Multiple Sklerose), das Darmgewebe (chronische Darmentzündungen), die Insulin-produzierenden Betazellen der Bauchspeicheldrüse (Diabetes Typ 1) - oder Narkolepsie als Folge der Schweinegrippe Impfung Pandemrix, deren Wirkstoff den Nervenzellen im Schlaf-Wach-Zentrum des Hypothalamus glich. 


Verdacht gegen Impfungen ist biologisch plausibel

Autoimmunerkrankungen haben sich in den letzten Jahrzehnten epidemie-artig verbreitet. Man unterscheidet weit mehr als 100 Arten. Besonders häufig betroffen sind die Gelenke (Rheuma,...), die Schilddrüse (Hashimoto,...), die Haut (Psoriasis, Lupus,...) oder der Darm (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa). Aber kaum ein Organ bleibt verschont. Allein bei den Muskeln unterscheidet man sechs verschiedene Hauptgruppen solcher Autoimmun-Phänomene.

Nachdem Impfungen ins Immunsystem eingreifen und es durch ihre Zusätze absichtlich aggressiv machen, muss man Impfungen - wenn man die Sache halbwegs objektiv betrachtet - zu den Verdächtigen zählen, die solche Krankheiten auslösen können.

Tatsächlich gibt es Unmengen an Studien, die solche Zusammenhänge beschreiben. Niemand zweifelt daran, dass diese Abläufe biologisch plausibel sind. Gestritten wird nur darüber, wie häufig solche "unerwünschten Arzneimittel Reaktionen" sind. Die meisten Impfexperten halten sie für "extrem selten". - Und führen alle möglichen zusätzlichen Verdächtigen an, um von Impfungen abzulenken. Den Lebensstil, die Ernährung, die Mobilfunk-Strahlung, die Gene, etc. 

Ja, die Gene: unzweifelhaft gibt es Familien, die eine Neigung dazu haben, dass ihr Immunsystem auszuckt und sich Fehlreaktionen chronifizieren. 

Auch die meisten Störungen des autistischen Spektrums haben eine autoimmune Komponente. Dasselbe gilt für ADHS. Und für das im Zuge der Covid-Zeit bekannt gewordene Phänomen ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis / Chronisches Fatigue-Syndrom).


Wenn das Immunsystem selbst Krebszellen erzeugt

Ein dysfunktionales Immunsystem erhöht zudem das Risiko bestimmter Krebsarten. Entweder indirekt, indem es bei der Überwachung von Tumorzellen versagt, oder direkt - bei Lymphdrüsenkrebs (Lymphom) und Leukämie. Lymphome entstehen aus Zellen des Immunsystems selbst. Das Immunsystem produziert die Krebszellen. Auch bei Leukämie ist die Rolle des Immunsystems zentral. 

Bei Kindern machen diese beiden Krebsarten etwa die Hälfte aller Fälle aus. 

Allein heute im Ö1-Mittagsjournal gab es vier Beiträge zu diesen Phänomenen. Einer betraf die Krebserkrankung des Finanzministers, der eine Lymphom Behandlung beginnt. Ein Beitrag beschrieb die zunehmenden ADHS-Diagnosen bei Erwachsenen. Und zwei Beiträge behandelten das Thema ME/CFS, bei dem Betroffene offenbar von Behörden schikaniert werden. 

Etwa ein Drittel der Bevölkerung ist von Krankheiten betroffen, die von einem fehlerhaften überaggressiven Immunsystem ausgelöst werden. 

Dass Impfungen hier eine bedeutsame Rolle spielen können, wird vom Großteil des Medizin- und Wissenschaftsbetriebs geleugnet bzw. konsequent ignoriert. Niemand untersucht das ernsthaft. Und der akademische Forschungsbetrieb ist gut darauf abgerichtet, jene Resultate zu liefern, die von ihm erwartet werden. 

Falls sich irgendwann die Zeiten ändern und man diese Zusammenhänge penibel prüft, wird man mit Sicherheit drauf kommen, dass Impfungen einen gewissen Anteil dieser Krankheiten auslösen. Wie hoch dieser Anteil ist, wird sich zeigen.

Ob das noch zu unseren Lebzeiten passiert, ebenfalls. 

Dass eine plausible Ursache für chronische Krankheiten, die ein Drittel der Bevölkerung in ihrer Lebensqualität belasten, derzeit nicht vorurteilsfrei untersucht wird, halte ich - btw - für einen Skandal.


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Dienstag, 20. August 2024

Der gesundheitliche Absturz einer Impf-Lobbyistin

Wie ist das, wenn man jahrelang Impfungen aggressiv - und auch lukrativ bewirbt - und dann an einer möglichen Impffolge leidet? Die Ärztin, Homöopathie-Gegnerin und Impf-Lobbyistin Natalie Grams ist an ME/CFS erkrankt und hat nun darüber ein Buch veröffentlicht.

Natalie Grams postete diese Gegenüberstellung auf ihrer Instagram Seite

Es ist ein Drama, wenn jemand am ME/CFS erkrankt. Die Myalgische Enzephalomyelitis / das Chronische Fatigue Syndrom ist eine schwere neuroimmunologische Erkrankung, die oft zu einem hohen Grad körperlicher Behinderung führt. Während der Covid-Pandemie hat sich die Zahl der Betroffenen, die für Deutschland auf 250.000 geschätzt wurde, glatt verdoppelt.

Impfungen als Auslöser des Angriffs auf das eigenen Nervensystem

Ich habe in den letzten zehn Jahren eine ganze Reihe von Patientinnen - es waren ausschließlich Frauen - kennen gelernt. Einige konnten das Bett nicht mehr verlassen und liegen seit Jahren im abgedunkelten Zimmer. Kleinste Anstrengungen, wie der Gang auf die Toilette können schwerste Folgen haben. Deshalb ist auch eine Rehabilitation mit körperlichen Übungen oder aktivierenden Fitness-Spaziergängen hier oft kontraproduktiv. Bei den Dreharbeiten für meinen Film "Unter die Haut" hatte ich mit Patientinnen zu tun, die schon vorher wussten, dass sie die Anstrengungen beim Filmen wahrscheinlich mit einer mindestens einwöchigen Bettruhe bezahlen werden.
Die betroffenen jungen Frauen waren nach der HPV Impfung erkrankt. Diese Impfung richtet sich gegen humane Papillomaviren, die als mögliche Auslöser von Gebärmutterhalskrebs und anderer seltener Krebsarten gelten. ME/CFS ist eine Autoimmunerkrankung, wo ein hoch aggressives Immunsystems verschiedene Bereiche des eigenen autonomen Nervensystems attackiert und dort Schäden verursacht. Die HPV Impfung wurde wahrscheinlich deshalb zum Auslöser einer ganzen Epidemie von solchen Krankheitsfällen, weil sie spezielle Aluminium-verstärkte "Adjuvantien" enthält, die eigens entwickelt worden sind, um das Immunsystem besonders heiß auf die Viren zu machen. In meinem Film zeige ich, mit welchen miesen Tricks diese nebenwirkungsreichen Impfstoffe zugelassen wurden, obwohl jede 43. Teilnehmerin an den Gardasil-Zulassungsstudien während der Studienzeit Autoimmunerkrankungen entwickelt hat.

Krank nach Covid-Impfungen

Als es mit den Covid-Impfungen losging hatte ich plötzlich mit denselben Schicksalen zu tun. Auch hier gab es unzählige ME/CFS Opfer. Aus lebenslustigen jungen Menschen wurden nach der Impfung Dauer-Patienten, die nun - statt am Wochenende Klettertouren in den Alpen zu machen - mit dem Rollator vor die Haustür stolpern und nicht fassen können, in welchem Horrorfilm sie gelandet sind.
Auch Natalie Grams lebt nun unter solchen Umständen. Sie ist im November 2023 erkrankt, erzählte sie jüngst in einem Interview mit der Kleinen Zeitung:
"Zusammen mit meinem Partner habe ich sechs Kinder, von denen vier regelmäßig bei uns im Haushalt leben, wir haben drei Hunde und sind an den Wochenenden gern in den Bergen unterwegs. Durch die Erkrankung hat sich mein Aktivitätsniveau mit einem Mal auf quasi null zurückgefahren. Ich bin froh, wenn ich mal eine halbe Stunde sitzen oder für wenige Schritte mit dem Rollator aus dem Haus kann. Das sind die guten Tage. An den schlechten Tagen liege ich in einem komplett abgedunkelten Raum im Bett und kann gar nichts mehr tun. Außer atmen."

Ihr Anfang August erschienenes Buch heißt "Entschuldigen Sie, wenn ich störe, aber wir müssen über Long Covid und ME/CFS reden". Grams schildert darin, dass sie im November 2023 ihre zweite Covid-Infektion hatte. Noch wenige Tage davor war sie auf einem wissenschaftlichen Meeting aufgetreten (linkes Foto). Und seither ist alles anders (rechtes Foto).

Von den Impfungen als möglichem Auslöser ihrer Krankheit erwähnt sie gar nichts. Wahrscheinlich wäre es psychologisch verheerend, den Gedanken zuzulassen, dass sie selbst mit ihren Impfentscheidungen zu ihrem Zustand beigetragen hat.
Zumal Natalie Grams sich seit vielen Jahren als - teils recht aggressive - Influenzerin für das Impfen und gegen die Homöopathie einsetzt. In zahlreichen Funktionen betrieb sie hier Lobbying und ließ sich auch gut dafür bezahlen.

Lukrative Auftritte im Sinne der Covid-Impfwerbung

Beispielsweise bei ihren öffentlich finanzierten Auftritten zum 'Impf o Mat' wo sie zusammen mit dem Mediziner und Komiker Eckard von Hirschhausen Fragen um die Covid-Impfung beantwortete. Kritische Info war da nicht zu erwarten: „Wir möchten mit diesem Angebot weitere Menschen für die Corona-Schutzimpfung erreichen und die Impflücke größtmöglich verkleinern“, erklärte Grams damals.

Jubel über Kinderimpfung

Auch für die Impfung der Kinder trat Grams ein, sobald die Kinderimpfung möglich war. In ihren Beiträgen warb sie dafür sogar mit dem Beispiel ihrer eigenen Kinder. Hier ein Ausschnitt aus einem Artikel für das "Spektrum der Wissenschaft" vom Dezember 2021:
"Für mich sind – nach zwei Jahren Pandemie und ohne konsequente Schutzkonzepte für Kinder – auch diese Punkte impfentscheidend: Die Sorgen, dass jeder kleine Schnupfen der Kinder das erste Anzeichen einer Corona-Infektion sein könnte, das Unbehagen, die Kinder trotz der hohen Inzidenzen jeden Tag in die Schule schicken zu müssen, die Frage, wie lange wir als große Patchworkfamilie in Quarantäne müssten, wenn es einen oder eine von uns erwischt. Die Erschöpfung der letzten Wochen und Monate. Die Hoffnung auf ein bisschen Entspannung und Erholung über die Weihnachtsferien. Die Freude die Großeltern bald mit mehr Sicherheit wiedersehen zu können, vielleicht wieder gemeinsam feiern zu können."


Homöopathie als Treiber von Impfskepsis

Sogar ihre feindliche Sicht der Homöopathie begründete sie mit der daraus oftmals folgenden Impfskepsis.
"Gerade die Homöopathie, das Flaggschiff der Pseudomedizin, kann wegen ihrer Verbreitung und vor allem wegen ihres ungerechtfertigten Ansehens, das sie nach wie vor weithin genießt, den 'Einstieg zum Ausstieg aus dem kritischen Denken' immens befördern", schrieb sie in einem Beitrag für Trillium-Immunologie und warnte: "Ein paar Globuli fürs Baby von der Hebamme können doch nicht schaden. Und muss die erste Impfung wirklich so früh sein? So fängt es doch an. Und wir haben das viel zu lange toleriert."

Studien mit Brett vorm Kopf

Nun versucht Frau Grams, sich für mehr Forschung und Unterstützung für die Opfer von ME/CFS einzusetzen. Zweifellos eine gute Sache. Die Frage ist nur, ob es im derzeitigen - auch von ihr selbst mit-geschaffenen wissenschaftlichen Umfeld - überhaupt möglich ist, die Ursachen dieser Krankheit objektiv zu erforschen.
Der derzeit vielversprechendste Wirkstoff zur Therapie von ME/CFS wurde vom Berliner Unternehmen 'Berlin Cures' entwickelt. Unter dem Kürzel 'BC-007' wird er im Rahmen mehrerer wissenschaftlicher Studien seit dem Vorjahr auf seine Eignung geprüft. "Patienten, die angeben, dass sie nach der Impfung an ME/CFS erkrankt sind, werden jedoch nicht für die Studie zugelassen", beschwerte sich bei mir eine Patientin. Den Vorrang bekamen Betroffene, die nach der Covid-Infektion an Long Covid erkrankt waren. Auch wenn das Krankheitsbild genau dasselbe war.
Ich habe daraufhin einen der Vorstandsmitglieder von 'Berlin Cures' kontaktiert und ihn nach den Gründen für dieses Vorgehen gefragt. "Off the records" - und deshalb hier anonym - antwortete er mir: "Ja, das ist natürlich ungerecht. Aber wir sind diesbezüglich auch von staatlichen Förderungen abhängig. Zulassungsstudien sind teuer - und Impfschäden haben leider ein schlechtes Image."


PS: Mein neues Buch "Was Sie schon immer über das Impfen wissen wollten" habe ich geschrieben, um im Dschungel des Impfwesens Orientierung zu geben und wichtige Fakten für eine informierte Entscheidungsfindung zu liefern. 

Wenn Ihnen mein Blog interessant und wichtig erscheint, freue ich mich sehr über eine Spende, die meine Arbeit unterstützt.




Informationen zu Bert Ehgartners aktuellem Film "Unter die Haut" findet Ihr auf der Webseite zum Film. 
Wer an einem Interview, einem Vortrag oder einer Filmvorführung mit Bert Ehgartner interessiert ist, findet alle Informationen zu den Angeboten auf seiner Homepage. Eine Übersicht zu den aktuellen öffentlichen Auftritten, Vorträgen oder Filmvorführungen finden sich hier.