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Montag, 25. August 2025

'LEBENDIG ODER TOT - DAS IMPF PARADOX' - 'DEAD OR ALIVE - THE VACCINE PARADOX'

Mein neuer Film ist fertig. Er ist derzeit auf Tour zu verschiedenen Film-Festivals. Gleich beim ersten Antreten in Berlin hat er einen Award gewonnen. Wir zeigen den Film aber auch bei privat organisierten Veranstaltungen. (siehe: Veranstaltungskalender). Wer Interesse hat, so etwas zu organisieren, kann sich gerne an mich wenden. Kontakt Details gibt es auf meiner Homepage

My new film is finished. It is currently touring various film festivals. It won an award right at its first screening in Berlin. We are also showing the film at privately organized events. If you are interested in organizing such an event, please feel free to contact me.

Hier ist der deutsche Trailer:


and here the international trailer:


Der Film erzählt die Geschichte des dänischen Anthropologen Peter Aaby, der in den 1970er Jahren beauftragt wurde, die Ursachen für die hohe Kindersterblichkeit in Entwicklungsländern zu untersuchen. Zu der Zeit geht jeder davon aus, dass Mangelernährung und Hunger für das große Sterben verantwortlich sind. Aaby reist mit einem interdisziplinären Team nach Guinea-Bissau in Westafrika, einem der ärmsten Länder der Welt. Nach sechs Monaten kündigt die Ernährungswissenschaftlerin, weil sie bisher noch kein einziges hungriges oder unterernährtes Kind gesehen hat. 

Peter Aaby gründete das Bandim Health Project, Christine Benn ist die aktuelle Leiterin

Das Masern-Rätsel

Als eine Masernwelle durchzieht, sterben zahlreiche Kinder. Auffällig sind die Cluster von Todesfällen in bestimmten Häusern. Peter untersucht das Phänomen, geht von Haus zu Haus. Die Schlafräume sind meist übervoll. Zehn und mehr Personen schlafen in einem schlecht durchlüfteten Raum. Peter befragt die Mütter wie die Infektion konkret abgelaufen ist. Dabei stellt sich heraus, dass die Kinder, die zuerst erkrankt sind, meist überleben. Doch Geschwisterkinder, die mit ihnen in der Hängematte oder im dicht besetzten Schlafzimmer liegen, starben. Peter sieht das als Hinweis, dass es von der initialen Virendosis abhängen könnte, ob die Kinder die Krankheit überleben. Denn jene Kinder, die sich beim Spiel, oder in der Schule infizieren, bekommen nur eine geringe Menge an Viren ab. Wenn sie die ganze Nacht von ihren fiebrigen Geschwistern angehustet werden, ist die Virenmenge hingegen wesentlich höher. 

An der Universität präsentiert Peter seine These, dass die hohe Kindersterblichkeit nicht durch Unterernährung verursacht wird, sondern von den überfüllten Schlafzimmern und der Menge an Viren, welchen die Kinder ausgesetzt sind. Ein Experte wird eingeladen, um das zu prüfen. Es handelt sich um den allseits bekannten Professor Erlang Norrby vom schwedischen Nobelpreiskomitee. Und er ist nicht begeistert von diesem jungen Wissenschaftler, der es wagt, die bestehende Lehrmeinung in Frage zu stellen. "Das ist der größte Schwachsinn, den ich jemals gehört habe", sagt er vor der versammelten Kommission zu Peter: „Ich werde alles tun, um Sie zu stoppen!“
Es sollte nicht das letzte Mal sein, dass Peter Aaby mit solchen Drohungen konfrontiert wurde. Aber Peter kann seine These mit Daten unterstützen und behält trotz der Angriffe des berühmten Professors das Vertrauen seiner Universität. Mit einer gewissen angeborenen Hartnäckigkeit kann er seine Suche nach Wahrheit  – jenseits bestehender Vorurteile – fortsetzen.

Nachhaltige Gesundheit

1978 gründet Peter Aaby mit schwedischen und dänischen Forschungsgeldern das Bandim Health Project. Es befasst sich mit bevölkerungsbezogener Gesundheitsforschung in einem der ärmsten Länder der Welt, Guinea-Bissau in Westafrika. Kernstück  ist ein System zur Überwachung der Gesundheit von Müttern und ihren Kindern, das mehr als 200.000 Menschen in städtischen und ländlichen Gebieten Guinea-Bissaus umfasst. Wenn eine Frau schwanger ist, so wird über sie eine Gesundheits-Akte angelegt und sie wird alle drei Monate von einem Mitarbeiter besucht, bis das Kind 2 Jahre alt ist. Dabei ergibt sich ein enges Vertrauensverhältnis. Die Field Worker des Bandim Health Projects sind gut ausgebildet und rundum bekannt. Mittlerweile arbeiten rund 170 lokale Ärzte, Krankenschwestern und Forschungsassistenten an dem Projekt. Damit ist es einer der größten Arbeitgeber der Hauptstadt.
Jedes Haus hat eine Forschungsnummer an der Wand. Wenn Peter und seine Mitarbeiter auf ihren Rundgängen die Mütter besuchen, ihre Babys wiegen und die Daten eintragen, treffen sie auf deren Großmütter, die ebenfalls bereits an Aabys Studien teilgenommen haben. Insgesamt sind die Gesundheitsdaten von einer halben Million Frauen und Kindern aus mehreren Jahrzehnten erfasst. Das ermöglicht Studien, die weit über die Möglichkeiten 'normaler Wissenschaft' hinaus gehen.


Peter Aabys Hauptthema werden die Kinder-Impfungen.
Zuerst ist er enthusiastisch - dann zunehmend entsetzt

Immunboost durch Kontakt mit lebenden Keimen

Aabys Forschungsansatz ist stets offen für Unerwartetes. Am wichtigsten sind die Daten, die er und sein Team vor Ort sammeln – und nicht das Lehrbuchwissen, das sie von ihren Heimatuniversitäten mitgebracht haben. Sie sind immer bereit, die vorherrschenden Paradigmen in Frage zu stellen.
Und so gewinnen sie mit ihrem unvoreingenommenen Blick immer wieder neue wissenschaftliche Erkenntnisse. Das betrifft auch die mit der Zeit immer zahlreicher werdenden Impfungen.
Aabys Ansatz unterscheidet sich fundamental von jenem der 'Vaccinology', wie es in den Industrieländern betrieben wird. Hier geht es nicht um Antikörper-Spiegel oder sonstige immunologische Messwerte, sondern um einen relativ simplen, aber wichtigen Aspekt: nämlich die Frage, ob die Kinder beim nächsten Besuchstermin in drei oder sechs Monaten noch leben oder nicht. 

In den Studienresultaten zeigt sich, dass Impfungen einen enormen Einfluss auf die Gesundheit der Kinder haben. Zuerst fällt das bei Masern auf. In einem Entwicklungsland mit hoher Kindersterblichkeit führt die Krankheit viele Kinder in eine lebensgefährliche Krise. Peter erlebt eine katastrophale Masernwelle mit zahlreichen Todesfällen und organisiert daraufhin eine Kampagne zur Masernimpfung. Damit sinkt die Kindersterblichkeit von einem Jahr zum nächsten enorm. 
Doch es zeigt sich, dass dieser Effekt nicht allein auf den Schutz vor Masern beschränkt ist. Denn die Masernimpfung verringert die Kindersterblichkeit auch in Jahren, wo gar keine Masern durchziehen. Und das ist insofern bedeutsam, als die meisten der Kinder nicht an Masern, sondern an den berüchtigten Tropenkrankheiten Malaria, Durchfall und Lungenentzündung sterben. Und hier fällt Aaby zum ersten Mal dieses bisher unbekannte Phänomen auf: Der Kontakt mit den Masernviren und die sich daraus ergebende Immunreaktion lehrt das Immunsystem offenbar eine wichtige Lektion, die es später auch beim Kampf gegen Malaria & Co. gut einsetzen kann. Die Kinder kommen besser durch die gefährliche Regenzeit.
Dasselbe gilt für Kinder, die Masern natürlich durchgemacht haben. Auch sie haben anschließend ein geringeres Sterberisiko als Kinder, die nie Kontakt mit den Masernviren hatten. Was genau diesen Effekt ausmacht, ist bislang nicht bekannt. Doch das Immunsystem lernt etwas Entscheidendes und wird kompetenter. 

Ist das überhaupt noch eine Impfung?

Die paradoxe Wirkung von BCG 
Kurios ist der Effekt der BCG Impfung (Bacillus Calmette-Guérin). Sie wurde vor 100 Jahren von den franzöischen Forschern Albert Calmette und Camille Guérin entwickelt und enthält lebende aber abgeschwächte Rindertuberkulosebakterien. Ihr Schutz vor Tuberkulose ist mangelhaft, wie eine große Studie in Indien zeigte. Deshalb wurde die Impfung in Europa meist schon in den 80er Jahren eingestellt. In Entwicklungsländern wird jedoch weiter geimpft. 
In der Auswertung der indischen Studie zeigten sich bei Erwachsenen überraschende Nebenwirkungen.  Leprakranke reagierten nämlich oft mit einer Rückbildung der Symptome. Viele wurden sogar geheilt. Damit war das Interesse der Forscher geweckt. Und siehe da: auch bei Krebs kann BCG erfolgreich eingesetzt werden. Bei Blasenkrebs steht es mittlerweile sogar als offizielles Therapeutikum in den Lehrbüchern.
Und auch in den Studien des Bandim Health Projects zeigt sich ein signifikant positiver Effekt auf das Überleben der Kinder. 


Peter Aaby prägt den Begriff der 'unspezifischen Effekte' von Impfungen. Anders als der spezifische Effekt der Impfung - nämlich der Schutz vor der Zielkrankheit - sind die unspezifischen Effekte deutlich schwerer zu erkennen. Das Immunsystem lernt immunologisch eine bedeutende Lektion, die es im günstigen Fall ein ganzes Leben lang nicht vergisst. Es wird dadurch kompetenter in der Krankheitsabwehr - aber wahrscheinlich auch bei den sonstigen Aufgaben - etwa der lebenslangen Abwehr von Krebs und anderen Fehlregulationen auf Zellebene. 
Und bei BCG ist die Frage, ob man das überhaupt noch als Impfung bezeichnen kann. Denn hier steht - nachdem die Impfung ja kaum eine spezifische Wirkung hat - der unspezifische Effekt eindeutig im Vordergrund. 

Lehren aus dem Bürgerkrieg

Unspezifische Effekte können jedoch auch in die Gegenrichtung ausschlagen und das Immunsystem schwächen. Dies bemerkt Aaby während des Bürgerkriegs, der 1998 in Guinea-Bissau ausbricht. Während die NGOs, die Mitarbeiter der WHO und damit auch alle Impfteams das Land verlassen, bleibt Peter im Land. Er passt während der Kriegswirren auf das Eigentum des Bandim Health Projekts und speziell die wertvollen Daten in den Archiven auf. "Das größte Problem waren die betrunkenen Soldaten, die plündernd herum zogen", sagt er. "Da ist es von Vorteil, wenn man ein alter Mann ist, der den jungen Burschen sagen kann, sie sollen die Klappe halten und abhauen."

Als die Kriegshandlungen schwächer wurden, beginnt Peter mit Hilfe der einheimischen Field-Worker wieder mit der Erfassung der Daten. Und hier bemerkt er in einer Studie, die bereits vor dem Krieg begonnen worden ist, einen entscheidenden Unterschied. Ein Teil der Kinder hatte die Lebendimpfung gegen Masern erhalten, ein anderer Teil die Impfung gegen Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten (DTP). Diese Impfung enthält keine lebenden Bakterien, sondern Proteine, die mit Hilfe von Formaldehyd abgetötet worden sind. Damit das Immunsystem auf diese Totimpfung überhaupt reagiert braucht es sogenannte Adjuvantien, Wirkverstärker, die Entzündungen auslösen. Meist werden für diese Aufgabe Aluminiumverbindungen verwendet. 
Und Peter bemerkt nun in den Daten, dass die Kinder, die vor dem Bürgerkrieg noch die DTP Impfung erhalten haben, ein signifikant höheres Sterberisiko haben als Kinder, die diese Impfung nicht mehr bekommen haben, weil die Impfteams bereits weg waren. Bei dieser Kontrollgruppe hat sich das Sterberisiko sogar verringert. Und das mitten im Krieg. 
Ende 2000 erscheint dann die bisher größte Studie zu den unspezifischen Effekten der Impfungen und sorgt für enormes Aufsehen. Denn sie belegt, dass Kinder nach einer Tot-Impfung ein fast doppelt so hohes Sterberisiko haben. Das betrifft besonders die Mädchen. 
Nach einer Lebendimpfung hingegen halbiert sich das Risiko der Kinder, an einer der typischen Tropenkrankheiten zu sterben. 

Ein Effekt, der bisher nie mit den voran gegangenen Impfungen in Zusammenhang gebracht und von der Wissenschaft bislang völlig übersehen wurde. "Heute denke ich, dass die unspezifischen Effekte der Impfungen sogar wichtiger sind, als ihre spezifischen", sagt Peter Aaby. „Impfungen machen etwas im Organismus, das bisher völlig übersehen worden ist." 

Negative Auswirkungen - auch in Europa und den USA

Peter Aaby und Christine Stabell Benn, seine Nachfolgerin als Leiterin des Bandim Health Project, wollen durchsetzen, dass die WHO auf diese Erkenntnisse Rücksicht nimmt. Etwa durch eigene Impfpläne für Mädchen. Oder durch eine Evaluierung, ob der Nutzen des spezifischen Effekts einer Impfung (z.B.: Schutz vor Tetanus) den Schaden durch den unspezifischen Effekt überhaupt aufwiegt. 
Doch alle Versuche, diese Fragen mit guten Studien zu klären wurden von der WHO bisher strikt abgelehnt. Ebenso der Versuch, die Impfpläne der Kinder zu optimieren und damit Leben zu retten. Alles scheiterte bisher am Widerstand der WHO und diverser Lobbys.

Die WHO befürchtet, dass der Ruf von Impfungen Schaden nehmen könnte, und sieht die Wissenschaftler des Bandim Health Projekts zunehmend als Störfaktoren im Impfwesen. 
Doch gegen alle Widerstände machen Peter und Christine weiter. 
Zuletzt erschien eine ganze Reihe von Studien, die zeigen, dass die unspezifischen Effekte der Impfungen auch bei uns in den Industrieländern eine wichtige Rolle spielen. So belegte eine dänische Arbeit, dass Kinder nach einer Tot-Impfung (z.B. Tetanus, Hepatitis B, Pneumokokken) ein signifikant höheres Risiko haben, wegen eines schweren Atemwegsinfekts im Krankenhaus zu landen. 

Auf der politischen Bühne haben Peter Aaby und Christine Benn zuletzt bedeutende Unterstützung erhalten. Der neue Gesundheitsminister Robert F. Kennedy kennt ihre Studien und zitiert sie oft in seinen Reden oder Postings. Kürzlich hat er der von der Gates Foundation im Jahr 2000 gegründeten globalen Impfallianz GAVI sogar eine Milliardenförderung gestrichen. Mit dem Hinweis, dass die GAVI zu wenig unternehme, um die Sicherheit ihrer Impfungen in Entwicklungländern zu gewährleisten. RFK bezog sich dabei konkret auf eine Studie des Bandim Health Projects. 
Das Verhältnis 'David gegen Goliath' kehrte sich damit erstmals um. 

Guter Festival Start

"DEAD OR ALIVE - THE VACCINE PARADOX" hat gleich beim ersten Antreten auf einem Festival im Juni 2025 einen Award gewonnen. Er wurde als "Best Health and Medicine Related Film" ausgezeichnet. 



Das nächste Festival, bei dem der Film eingeladen ist, ist das 'Sofia World Film Festival'. 
Wir zeigen den Film aber auch auf privat organisierten Veranstaltungen - oder in Extra-Veranstaltungen von unabhängigen Kinos. Bitte um Kontaktaufnahme - am besten per mail an Bert Ehgartner



PS: Wenn Ihnen dieser Blog interessant erscheint, würde ich mich freuen, wenn Sie meine Arbeit unterstützen. Mit Ihrer Spende finanzieren Sie unbestechlichen Journalismus und Filmprojekte, die sonst niemand macht.






Freitag, 4. Juli 2025

Kennedy nennt Studie von Peter Aaby als Grund für den Förderungs-Stop der globalen Impfallianz GAVI

US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy rührt ordentlich um. Vor drei Wochen hat er alle 17 Mitglieder des Beratungsgremiums für Kinderimpfungen der Behörde CDC raus geschmissen. Er warf ihnen Korruption und einen allzu Industrie-freundlichen Umgang vor. Besonders störe ihn,  "dass bei keiner der Kinderimpfungen sorgfältige Sicherheitsstudien durchgeführt worden sind". Nun legte RFK nochmal nach und strich die Milliarden-Förderung für die internationale Impfallianz GAVI, die im Jahr 2000 von Bill Gates gegründet worden ist. Als Begründung nannte Kennedy eine Studie von Peter Aaby. Das ist jener dänische Wissenschaftler, der im Mittelpunkt meines neuen Dokumentarfilms 'DEAD OR ALIVE - THE VACCINE PARADOX' steht. 

"GAVI hat die Schlüsselfrage der Impfstoffsicherheit vernachlässigt"

Robert Kennedy weiß, mit wem er sich anlegt. Die Pharmaindustrie hat die Öl- und Gasindustrie, sowie die Rüstungsindustrie längst hinter sich gelassen und gilt als einflussreichste Lobby in den USA. Auch deshalb, weil sie nicht nur Milliarden für Wahlkämpfe investiert, sondern durch ihre Kontrolle über Medien (50 bis 70 % der Werbeeinnahmen) und die Behörden (sie bezahlt ca. 75 % des Budgets für die Arzneimittelregulierung) eine beispiellose Reichweite hat.  Insofern ist es auch kein Wunder, dass hohe Summen zur Verfügung gestellt wurden, um eine Kampagne gegen Robert Kennedy zu starten und ihn möglichst rasch zu neutralisieren, wie eine Publikation des Brownstone Instituts vom 1. Juli nahe legt. 

Den Rauswurf der 17 Mitglieder des 'Beratenden Ausschusses für Impfpraktiken' ('Advisory Committee on Immunization Practices, ACIP') hat Kennedy auf der Plattform X ausführlich begründet. Unter anderem mit der ständig steigenden Impfbelastung für Kinder: 

"Heute erhält ein vorschriftsmäßig geimpftes amerikanisches Kind bis zum 18. Lebensjahr zwischen 69 und 92 Routineimpfungen (je nach Marke und vorgeschriebener Dosierung). Im Jahr 1986 waren es noch 11 Impfungen. Der ACIP hat jede dieser zusätzlichen Impfungen empfohlen, ohne dass für irgendeine dieser Impfungen placebokontrollierte Studien durchgeführt wurden. Das bedeutet, dass niemand wissenschaftlich feststellen kann, ob diese Produkte mehr Probleme verhindern als sie verursachen."


Impfungen können Sterberisiko erhöhen


Als Begründung für den Förderungs-Stop bei der Impfallianz GAVI nannte RFK jun., dass diese "die Schlüsselfrage der Impfstoffsicherheit vernachlässigt hat". Auch hier erhebt er den Vorwurf, dass kritische Studien nie durchgeführt oder ignoriert worden sind. 

Die GAVI (Global Alliance for Vaccines and Immunisation) wurde im Jahr 2000 am Weltwirtschaftsforum (WEF) gegründet, "um den rückläufigen Impfquoten in den ärmsten Ländern der Welt zu begegnen". Die Bill & Melinda Gates Foundation stellte anfänglich 750 Millionen US-Dollar zur Verfügung. Mittlerweile kommen die Gelder von Industrieländern und Institutionen wie der Weltbank, die auf regelmäßigen 'Geberkonferenzen' eingesammelt werden. Die GAVI hat ihren Sitz in der Schweiz, das ihr seit 2009 Immunität und diplomatische Behandlung zusichert und die Allianz von den Steuern befreit.

Was hat RFK jr. nun mit seinem Vorwurf gemeint?
Er bezog sich dabei auf eine Studie aus dem Jahr 2017, die in 'e-bio-medicine' einem Journal der Lancet-Gruppe peer reviewed veröffentlicht worden ist. Die Studie hatte ergeben, dass Kinder, die mit dem Impfstoff gegen DTP (Diphtherie, Tetanus und Pertussis/Keuchhusten) geimpft worden sind, ein vielfach höheres Sterberisiko hatten, als Kinder, die nicht damit geimpft wurden. Speziell betroffen waren Mädchen. 
In den Schlussfolgerungen der Studie schreiben die Autoren: 
Die DTP-Impfung war mit einer 5-fach höheren Sterblichkeit verbunden als die Nichtimpfung. Leider ist DTP der am weitesten verbreitete Impfstoff, und der Anteil der DTP-Geimpften wird (von der WHO) weltweit als Indikator für die Leistungsfähigkeit der nationalen Impfprogramme verwendet. Besorgniserregend ist, dass die Wirkung von Routineimpfungen auf die Gesamtmortalität nie in randomisierten Studien untersucht wurde. Alle derzeit verfügbaren Erkenntnisse deuten darauf hin, dass der DTP-Impfstoff möglicherweise mehr Kinder durch andere Ursachen tötet, als er durch Diphtherie, Tetanus oder Keuchhusten rettet. Obwohl ein Impfstoff Kinder gegen die Zielkrankheit schützt, kann er gleichzeitig die Anfälligkeit für nicht damit zusammenhängende Infektionen erhöhen.

Peter Aabys Entdeckung der überraschenden Effekte von Kinderimpfungen


Organisiert und durchgeführt wurde die Studie von Peter Aaby, Christine Benn und ihrem Team. Die beiden sind auch die Haupt-Protagonisten meines neuen Dokumentarfilms "DEAD OR ALIVE - THE VACCINE Paradox". 
Peter Aaby gründete im Jahr 1978 das 'Bandim Health Project' in Guinea-Bissau. Es handelt sich um ein Gesundheitsprojekt mit aktuell rund 170 Mitarbeitern, das eine Bevölkerung von rund 200.000 Menschen betreut. Neben der akuten Gesundheits-Versorgung liegt der Schwerpunkt der Arbeit auf der wissenschaftlichen Erfassung der Ursachen für die hohe Kindersterblichkeit in Guinea-Bissau. Christine Stabell Benn ist Professorin für Globale Gesundheit an der Universität von Süd-Dänemark und aktuelle Leiterin des Projekts. Das Team um Aaby und Benn hat bislang weit mehr als 1000 wissenschaftliche Studien und Artikel in angesehenen Journalen veröffentlicht. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit verlagerte sich in den letzten Jahrzehnten zunehmend auf die Effekte von Kinderimpfungen. 

Christine Benn, die aktuelle Leiterin und Peter Aaby, der Gründer des Bandim Health Projekts


Die von Peter Aaby entdeckten "unspezifischen Effekte von Impfungen" besagen, dass Impfungen weit mehr im Organismus machen als nur gegen spezifische Krankheiten zu schützen, wie das von der Wissenschaft bisher angenommen wurde. "Impfungen beeinflussen das Immunsystem und haben lang anhaltende Auswirkungen auf die Abwehrkräfte der Kinder", erklärt Aaby. "Bei Lebendimpfungen sind diese Auswirkungen durchwegs postitiv - bei Totimpfungen mit inaktivierten Wirkstoffen hingegen negativ."

Die positiven Effekte der Lebendimpfungen wurden gerne akzeptiert. Aabys Entdeckung wurden beispielsweise in die 'Nature Milestones' des Impfwesens aufgenommen (siehe 'Milestone 13') - zusammen mit anderen Errungenschaften wie z.B. der Ausrottung der Pocken. 
Bei den negativen Effekten gab es hingegen heftigen Widerstand.  Die WHO finanzierte sogar Studien um diese negativen Effekte zu widerlegen. 

Mein aktueller Film beschreibt diesen Kampf von Peter Aaby und seinem Team gegen die mächtige WHO und ihr weltweites Netzwerk. Mehr als einmal stand das Bandim Health Projekt vor dem Aus. Bill Gates und seine Foundation verweigerten bis heute jeglichen Kontakt. Aaby und Benn galten zunehmend als 'Unruhestifter' im Impfbetrieb, wo nach außen stets versucht wurde, ein glorioses Bild vom Nutzen aller Impfungen zu zeichnen. 

Dass nun eine Studie von Aaby und Benn den Ausschlag gaben, dass die mächtige Impfallianz GAVI mit ihren Haupt-Trägern Gates Foundation und WHO eine Milliardenförderung verlor, scheint wie eine verrückte Volte der Medizingeschichte. 
Dass Robert F. Kennedy nun noch mehr Widerstand entgegen schlagen wird, ist anzunehmen. Wie die Sache ausgeht, ist völlig offen. 


TRAILER ZUM FILM


Hier könnt Ihr den Trailer zur englischen Ausgabe von 'DEAD OR ALIVE - THE VACCINE PARADOX' sehen. Die deutsche Fassung ist noch in Arbeit.

Wir haben den Film bei mehreren Dokumentar-Film Festivals eingereicht. Gleich bei der ersten Einreichung - beim 'Berlin Indie Film Festival' erhielten wir die Auszeichnung als 'Best Health and Medicine Subject Related Film". 


 

Es dauert noch einige Zeit, bis der Film öffentlich zugänglich ist. Bitte habt noch etwas Geduld. 
Ich werde Euch über diesen Blog - sowie meine Facebook und Telegram Seite am laufenden halten. 


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Mittwoch, 29. Mai 2024

"Impfen soll wieder ein normaler Teil der Wissenschaft werden"

Der österreichische Autor und Filmemacher Bert Ehgartner startet in der ersten Juniwoche mit einer Vortragsreise nach Deutschland und gibt spannende Einblicke in seine internationalen Recherchen zum Impfwesen, das er seit 25 Jahren journalistisch begleitet. Im aktuellen Interview spricht Ehgartner über den Reformbedarf im Impfwesen und die massiven Probleme des aktuellen Wissenschaftsjournalismus. 

Die einzelnen Stationen sind: Landshut (4.6.), Parchim (5.6.), Kiel (6.6.), Hamburg (7.6.), Hannover (8.6.), Bad Zwischenahn (9.6.) und Heidelberg (10.6.). - In Kiel und Heidelberg wird Ehgartners Dokumentarfilm "Unter die Haut" gezeigt. An den anderen Orten hält er einen Vortrag zu seinem neuen Buch "Was Sie schon immer über das Impfen wissen wollten". Nähere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen gibt es im Veranstaltungskalender

Bitte diesen Artikel an interessierte Personen oder Gruppen weiterleiten. Herzlichen Dank! 

Das fiel dem KI-Bildgenerator von Microsoft ein zum Auftrag:
"Bilde positive und negative Aspekte des Impfwesens ab" 


Herr Ehgartner, auf Ihrer Homepage finden sich die Zeilen: „Nur dort, wo der Austausch kritischer Argumente gepflegt wird, ist Innovation möglich.“ Wo sehen Sie in diesem Zusammenhang das Hauptproblem?

Wissenschaftsjournalismus hat in den letzten Jahren eine Richtung eingeschlagen, die ich gefährlich finde. Vielfach sieht er sich in der Rolle, ein bestehendes Narrativ, das von Politik oder Wirtschaft favorisiert wird, wortreich zu erklären und zu verteidigen. Die Konfrontation der herrschenden Meinung mit Gegenargumenten gilt beinahe schon als Sakrileg. Psychologen haben dafür den Kampfbegriff der "falschen Ausgewogenheit" erfunden. Das wurde während der Corona-Pandemie in vielen Redaktionen als Totschlagargument hergenommen, wenn jemand einen "falschen Experten" zitieren wollte. Denn wenn 95% der Experten eine andere Meinung hätten, würden damit ja Verschwörungstheorien transportiert. Dass die Medien selbst dafür verantwortlich sind, dass der falsche Eindruck einer einheitlichen wissenschaftlichen Sichtweise besteht, das wurde und wird heute noch immer schlichtweg ignoriert.

Wie würden Sie Ihre Arbeitsweise beschreiben?

Mir geht es in meiner Arbeit vor allem darum, eine Kontinuität zu beschreiben, nicht in einer Art „Jubeljournalismus“ Zufalls- oder Augenblicks-Meldungen zu bringen, sondern in Bezug auf die Themen – meist eben wissenschaftliche Entdeckungen – über Jahre hinweg zu recherchieren, diese in ein Kontinuum zu setzen und zu schauen: Wohin führt dieser Weg? Wer sind die beteiligten Wissenschaftler, wer finanzierte die Studien und wie aussagekräftig sind sie? Um daraus dann – wie das bei manchen meiner Bücher oder Filmen geschehen ist – eigene Thesen zu entwickeln. Und zwar nicht, weil ich etwas erfinde, sondern weil ich mir die Freiheit nehme, die Erkenntnisse verschiedener Fachbereiche zu einer Gesamtschau zu verbinden. 

Ein Zitat des deutschen Philosophen und Wissenschaftler Carl Friedrich von Weizsäcker lautet: „Die Wissenschaft hat schon recht mit dem, was sie sagt, sie hat aber Unrecht mit dem, was sie verschweigt!“

Das ist ein sehr heikler Punkt. Denn die meisten Wissenschaftler, die an der Erstellung pharmazeutischer Studien beteiligt sind, können gar nichts anderes als schweigen, weil sie Knebelverträge unterschreiben müssen, damit sie überhaupt Aufträge aus der Wirtschaft bekommen. Politiker werden laufend von Lobbyisten umschwärmt. Alle wichtigen Posten in den Arzneimittelbehörden sind mit Günstlingen der Industrie besetzt. Wir sind längst in einer Diktatur der Konzerne angelangt. 

Welche gesamtgesellschaftliche Aufgabe erwächst aus dieser Gemengelage?

Im Sinne der Kindergesundheit müssen wir endlich die Kontrollfunktion unserer demokratischen Institutionen wahrnehmen und dürfen die Wissenschaft nicht der Pharmaindustrie überlassen, die sie schamlos für ihre eigenen Interessen einsetzt. Länder wie die USA haben es geschafft, dass trotz eines Rekordbudgets für Gesundheitsausgaben 50% der Kinder chronisch krank sind und regelmäßig Medikamente brauchen. Ich lege das ausführlich in meinem Buch und den Vorträgen dar. In Europa liegt diese Quote bei etwa 30%. Wenn wir dem nicht Einhalt gebieten, werden solche Zahlen immer mehr anwachsen. Denn die interne Logik der Konzerne erzeugt eine Gesellschaft, in der möglichst alle Menschen laufend therapiert werden: vom Kaiserschnitt bis zur finalen Chemotherapie.

Auch beim Impfen merkt man diesen Trend, wenn heute dreimal so viele Impfungen im Kalender stehen als noch in den 80er Jahren. 

Ja, das ist ein Fakt. Dass die Kinder deshalb dreimal so gesund sind, ist hingegen eher zweifelhaft. Ich bin weder Impfgegner noch kritikloser Befürworter, jede Impfung hat ihre eigenen Vor- und Nachteile. Doch eines haben Impfungen gemeinsam: Sie greifen unmittelbar in die Funktionen des Immunsystems ein. Im Idealfall folgt daraus eine lebenslange Immunität. Wenn es weniger ideal läuft, ein lebenslanger Impfschaden. Und das sind durchaus keine Einzelfälle, wie das häufig dargestellt wird. Denn fast alle modernen Krankheiten - wie Allergien, Autoimmunerkrankungen oder Entwicklungsstörungen - haben mit einem aus der Bahn geworfenen, hyperaggressiven Immunsystem zu tun. Wie hoch der Anteil der Impfungen an dieser Problematik ist, liegt im Dunkeln, weil die Aufklärung verweigert wird. 

Wie erklären Sie sich, dass das Impfthema so sehr polarisiert?

Bei fast jeder Impfung ist die Studienlage auf Seiten der Impfung. Insofern fällt es den meisten Journalisten schwer, hier eine kritische Sichtweise einzunehmen. Es scheint, als wäre die Angelegenheit von vornherein klar: Impfungen wirken und sie sind sicher. Von außen wirkt das Impfgebäude prachtvoll - und die meisten Mainstream-Journalisten haben weder die fachliche Ausbildung noch die Zeit, sich hier näher einzulassen.
Tatsächlich ist das Impfwesen heute zu einer Art Glaubensgemeinschaft geworden, in dem sich die einzelnen Player ständig gegenseitig bestätigen. Etwa 95 Prozent der Studien sind von den Herstellern finanziert und von vorn bis hinten kontrolliert. Da werden die Resultate von der Marketing-Abteilung in bestem Licht präsentiert. Auch die Behörden empfehlen Impfstoffe, bewerben sie regelrecht, weil sie ehrgeizige Impfquoten erreichen wollen. Gleichzeitig sollen sie streng kontrollieren und die eigenen Empfehlungen in Frage stellen: das ist nicht vereinbar. 
Auf der anderen Seite sind die Leute nicht blöd und haben z.B. bei Covid gesehen, dass das nicht stimmen kann, was sie ständig in den Medien lesen und hören. Zu gegensätzlich waren die Erfahrungen, die sie in ihrem Alltag machten: wo die Geimpften trotzdem krank wurden, und oftmals auch noch ernste Nebenwirkungen hatten. Und dann steigt eben generell das Misstrauen und der Widerspruch. Und man fragt sich beispielsweise, warum die Deos jetzt fast alle frei von toxischem Aluminium sind, ich aber für mein Baby nirgends einen aluminiumfreien Impfstoff kriegen kann. 

Derzeit befinden sich eine ganze Reihe neuer mRNA Impfstoffe in den Zulassungsstudien. Was halten Sie von dieser Technologie, die in der Covid-Zeit mit "warp speed" - wie es Donald Trump nannte - eingeführt wurde? 

Ich habe den Verdacht, dass die ganze Covid-Pandemie den Zweck verfolgt hat, endlich diese Technologie einzuführen, die ja eine Revolution in der Herstellung von Impfstoffen und anderen Arzneimitteln darstellt. Früher war das eine aufwändige und teure Arbeit. Der Chef von Moderna hat damit angegeben, dass sie grad mal eine Woche für ihren Covid-Impfstoff gebraucht haben. Die Konzerne ersparen sich die Herstellung des Wirkstoffes, weil dieser erst im Menschen selbst erzeugt wird. Die Produktion wird ausgelagert und die Geimpften tragen alle Risiken. Denn natürlich duldet es das Immunsystem nicht, wenn Millionen von Zellen plötzlich damit beginnen Spike-Proteine oder andere Fremdkörper zu erzeugen. Die Zellen werden allesamt getötet. Und die vielen Fälle von Myokarditis oder Perikarditis, die passiert sind, weil beim Impfen zufällig eine Vene getroffen wurde - und ein Teil des Impfstoffs direkt ins Herz floss - konnten nicht mal von den Wissenschafts-Umdeutern der Mainstream Medien schöngeredet werden. 

Was würden Sie sich wünschen?

Ich wünsche mir, dass das Impfwesen wieder zu einem normalen Teil der Wissenschaft wird. Derzeit wird sie als "Heilige Kuh" behandelt, die niemand kritisieren darf. Ich wünsche mir, dass problematische Impfungen korrekt evaluiert und sofort vom Markt genommen werden, wenn sie den Anforderungen nicht entsprechen. 
Wenn immer mehr Menschen unsichere Impfstoffe verweigern und nach Alternativen fragen, so wird es auch in diesem Bereich zu Verbesserungen kommen. Das ist meine Hoffnung - und dafür habe ich auch mein Buch geschrieben, das die Vor- und Nachteile aller gebräuchlichen Impfungen erklärt.

Und was passiert, wenn wieder eine neue Impfpflicht kommt?

Dann passiert das Gegenteil. Dann haben die Konzerne überhaupt keinen Anlass mehr, ihre Impfstoffe zu verbessern.


BERT EHGARTNER, Jahrgang 1962, ist Wissenschaftsjournalist, Autor von Sachbüchern und Filmemacher. Vor der Covid-Zeit erschienen seine Filme bei ZDF, WDR oder ARTE (z.B. „Die Akte Aluminium“ über die Umwelt- und Gesundheits-Gefahren von Aluminium). Der Nachfolgefilm „Unter die Haut“ ist als Download oder DVD erhältlich.

Aktuelle Arbeiten liefen bei Servus TV (Die Reportage „Im Stich gelassen“ vom Januar 2022 war die erste größere Thematisierung von Impfnebenwirkungen). Bei OVAL Media Berlin erschien im März 2021 „Corona.Film - Prologue“. 

Im Dezember 2023 ist im Hamburger Klarsicht Verlag Ehgartners neues Buch „Was Sie schon immer über das Impfen wissen wollten“ erschienen. 

Das Interview wurde von Rainer Wisiak für das Magazin 'freigeist' geführt und von Bert Ehgartner in einigen Teilen ergänzt und aktualisiert. Der Beitrag kann im Sinne der Creative Commons frei übernommen werden. 

Montag, 11. März 2024

Impfvideo #2 - "TIEF IN DEN MUSKEL"

 Im zweiten Video unserer Info-Serie zum Impfen geht es um die Verabreichung der Impfung. Hier gibt es bei inaktivierten Impfstoffen mit toten Viren oder Bakterien die Anweisung, die Nadel "tief in den Muskel" zu injizieren. Die Begründung für diese Anweisung wird in der Impfwerbung normalerweise nicht allzu laut hinaus posaunt. Aus gutem Grund. 

Verabreichung einer Lebendimpfung mit flach gehaltener Nadel (Foto: Ehgartner)

An sich wäre es sinnvoll, jede Impfung knapp unter die Haut zu verabreichen, weil sich dort besonders viele Zellen des Immunsystems befinden. In der Praxis ist diese Art des Impfens jedoch nur für Lebendimpfungen zugelassen. Bei inaktivierten Impfstoffen mit abgetöteten Erregern muss die Nadel laut Behörden tief ins Muskelgewebe gestochen werden. 

In diesem Video erfahrt Ihr, warum das so ist. 



Im Video wird eine Studie an Schafen zitiert, die ich in meinem Film "Unter die Haut" sozusagen "live" mitverfolgt habe. Dabei wurden die Schafe nach Studienende an der Impfstelle unter der Haut untersucht. Bei den Tieren fanden sich zahlreiche Granulome. Das sind entzündliche Stellen, die vom Körper abgekapselt werden, weil sie vom Immunsystem schwer abgebaut werden können. Die Ursache dafür liegt meist in den so genannten Adjuvantien, die als Wirkverstärker in etwa zwei Drittel der Impfstoffe enthalten sind. Traditionell werden Aluminiumverbindungen dafür verwendet. Die Metall-Ionen werden von Makrophagen – Fresszellen des Immunsystems – aufgenommen, sie können jedoch nicht "verdaut" werden. Analysiert man Granulome, so findet man darin nekrotisches, totes Gewebe sowie jede Menge Makrophagen, die prall gefüllt sind mit Aluminium. "Ob diese Granulome sich jemals auflösen, wissen wir nicht", erklärte dazu der Leiter der Studie, Lluis Lujan, Professor für Pathologie an der Universität Saragossa. 

Verabreichung von Impfungen

In den behördlichen Anweisungen für die Verabreichung von Impfungen wird für Impfstoffe, die chemische Wirkverstärker wie Aluminiumverbindungen enthalten, immer die intramuskuläre Injektion vorgeschrieben. Die Nadel soll dabei in einem Winkel von 90 Grad angesetzt werden.  "Falls die Impfung irrtümlich subkutan oder intradermal appliziert wird, kann es zu verstärkten Entzündungen, Verhärtungen, oder zur Entstehung von Granulomen kommen", heißt es zum Beispiel in diesem Schulungsvideo (ab Min. 5:15). 

Die deutschen und österreichischen Behörden überlassen es bei Lebendimpfungen den Impfärzten, ob sie diese subkutan oder intramuskulär applizieren. Auch wenn die subkutane Injektion biologisch wesentlich sinnvoller ist. Zum einen, weil die dafür verwendete Nadel kürzer ist und weniger Schaden im Gewebe anrichtet. Zum anderen, weil unter der Haut deutlich mehr Zellen des Immunsystems vorhanden sind, als im Muskelgewebe. Bei der subkutanen Infektion soll die Nadel im Winkel von 45 Grad angesetzt werden. Wenig gebräuchlich ist in Europa die intradermale Applikation, bei der die Impfnadel ganz flach gehalten wird. Dabei entsteht an der Oberfläche der Haut eine sichtbare Blase mit Impfflüssigkeit, die sich jedoch rasch im Gewebe verteilt. In Afrika habe ich diese Art der Impftechnik häufig gesehen. Sie hat den Vorteil, dass weniger Impfstoff gegeben werden muss, weil hier noch mehr Immunzellen direkt erreicht werden - und damit die Immunreaktion noch rascher anläuft. Die Handhabung dieser Technik erfordert jedoch einiges an Übung. 

Impfvideo #3 "Menschen als Impfstoff-Fabriken"

Wir arbeiten nun an Teil #3 unserer Video-Reihe. Darin geht es um die mRNA-Impfungen und ihren Wirk-Mechanismus, der in der Werbung für die Covid-Impfungen vorsichtshalber nicht allzu genau beschrieben wurde. 

Wie lange es dauert, bis wir Teil #3 fertig haben, hängt auch davon ab, ob wir den beteiligten Menschen (Animationskünstler, Sprecher, Tonstudio, Autor) etwas bezahlen können.

Insofern sagen wir herzlichen Dank für Eure Unterstützung. 



Spendenkonto (Bert Ehgartner) bei der Volksbank Wien:
IBAN:  AT29 4300 0460 6003 1005 
BIC: VBOEATWW

Informationen zu Bert Ehgartners aktuellem Film "Unter die Haut" findet Ihr auf der Webseite zum Film. 
Wer an einem Interview, einem Vortrag oder einer Filmvorführung mit Bert Ehgartner interessiert ist, findet alle Informationen zu den Angeboten auf seiner Homepage.

Mittwoch, 6. März 2024

Impfvideo #1 - "LEBEND ODER TOT?"

Um Impfungen zu verstehen, die Vorteile und die möglichen Nachteile abzuwägen und für sich oder die Kinder die richtige Entscheidung zu treffen, braucht es bestmögliche Informationen. Dabei ist es nicht hilfreich, alle Impfungen über einen Kamm zu scheren und für alle alles zu empfehlen, so wie das derzeit die Gesundheitsbehörden machen. Deshalb habe ich - gemeinsam mit einem Animationskünstler - ein Experiment begonnen. Wir produzieren Informations-Videos, die auf verständliche und unterhaltsame Art Wissen vermitteln, das keinem "Erziehungsauftrag" folgt und ohne Propaganda Grundlagen zur Impfentscheidung liefert. 

Impf-Information - verständlich, interessant und lustig - geht das?


Wir haben uns eine ganze Reihe von Impfvideos angesehen, die von Behörden oder Herstellern finanziert worden sind. Oft sind sie recht teuer und aufwändig produziert. Man merkt jedoch immer die Absicht klar durch. Es geht nicht um ausgewogene Information, sondern um Werbung.
Nebenwirkungen werden gar nicht erwähnt oder auf "Rötungen an der Einstichstelle und leichtes Fieber" reduziert. Betont wird die Versicherung, dass man die betreffende Krankheit vergessen kann, weil man nun geschützt ist. Mit einseitiger Information möchte man "Verwirrungen" vermeiden. "Die Leute", so die dahinter stehende psychologische Absicht, "wollen klare Ansagen. Denn wenn sogar die Impfärzte und die Experten beginnen würden, Pro und Kontra abzuwägen, dann wachsen die Zweifel. Und das kann niemand gebrauchen."

Ein Teaser ist ein kleiner Filmausschnitt, der die Neugier wecken soll. Hier ist ein erster Teaser, der zeigt, was wir mit unseren Impfvideos vor haben. 

Vaccinology - eine Impfsekte?

"Impfungen sind der größte Erfolg der Medizin und haben viele Millionen Menschenleben gerettet." – Diese - oder eine ähnliche - Formulierung findet sich in vielen wissenschaftlichen Studien zum Impfwesen. Als eine Art Glaubensbekenntnis steht sie ganz am Anfang des Textes, noch bevor man erfährt, worüber die Studie eigentlich handelt. Im Englischen nennt sich die die Wissenschaft vom Impfen 'Vaccinology'. Eine Bezeichnung, die an 'Scientology' erinnert, eine Sekte, die ein eigenartiges Verständnis von Wissenschaft mit starkem Glauben und Geschäftssinn kombiniert. 
Kritische Stimmen beklagen, dass auch die Vaccinology immer mehr in diese Richtung tendiert. Denn Impfungen sind mittlerweile zum profitabelsten Segment am Pharmamarkt geworden. Das Geschäftsprinzip von Impfungen gleicht dem Verkauf von Versicherungen. Ziel ist es, so viele Menschen wie möglich gegen Infektionen und Krankheiten zu versichern. 
Doch wenn ein Schadensfall eintritt, erklärt sich die Vaccinology nicht mehr zuständig. Es ist in der Praxis nahezu unmöglich, Impfstoff-Hersteller zu verklagen. In den USA wurde dafür sogar ein Gesetz verabschiedet, das die Konzerne schützt. Wer einen Impfschaden hat, kann um Schadenersatz ansuchen. Aber nicht über die Gerichte, sondern bei einer eigens dafür eingerichteten Behörde. Sie hat in den letzten Jahrzehnten viele Milliarden US-Dollar ausbezahlt, wenn die Betroffenen ihre Nebenwirkungen glaubhaft machen konnten. Doch bezahlt haben die Entschädigung nicht die Hersteller der Impfstoffe, sondern die Geimpften selbst: über einen Preisaufschlag auf jede Impfung, der in den Sammeltopf für Nebenwirkungen fließt.
Seither boomt das Impfgeschäft so richtig. Im Jahr 2023 brachten Impfungen global einen Umsatz von 45 Milliarden US-Dollar. Im Jahr davor - 2022 - ist der Umsatz dank Covid-Impfungen sogar auf über 120 Milliarden gestiegen. 

Wissenschaft - im Dienste des Marketings

Die Wissenschaft hinkt dem geschäftlichen Erfolg deutlich hinterher. Doch auch dies ist nicht zufällig. Die Wirkung und Sicherheit der Impfungen zu belegen, wird den Herstellern übertragen. Sie finanzieren die Studien, heuern dafür geeignetes Personal, sowie Studienteilnehmer an und liefern am Ende die aufbereiteten Resultate bei der Behörde ab. Die Hersteller kontrollieren die Studien von Beginn bis zum Ende vollständig. Alle Beteiligten müssen Verträge unterzeichnen, die sie zum Stillschweigen verpflichten. Wenn statistische Verfahren ausgetauscht werden, Studienteilnehmer 'verschwinden', unliebsame Resultate im Papierkorb landen, oder Rezepturen der Impfstoffe verändert werden, so ist das für die Behörden im Normalfall nicht nachweisbar. 
Oft beteiligen sich die Behörden auch als Komplizen und genehmigen Studiendesigns, die kein neutrales Placebo vorsehen und damit die Kontrollgruppe entwerten. Wissenschaftliche Prinzipien werden ignoriert, um nicht den Erfolg der Studie zu gefährden. Statistische Verfahren werden bis zum Extrem ausgereizt, um der Öffentlichkeit die Wirksamkeit und Sicherheit der neuen Impfung schmackhaft zu machen. 
Wenn dann die Studie zugelassen ist und die neue Impfung massenhaft angewendet wird, kommt oft der große Katzenjammer. Denn dann zeigt sich meist, dass die Resultate in der Praxis massiv gegenüber den Versprechungen der Zulassungsstudien abstinken. Die Covid-Impfungen haben für diese Praktiken zuletzt ein gutes Beispiel geliefert. 

Der verführerische Glaube

Die Heilsversprechen der Vaccinolgoy sind dennoch allemal wieder verführerisch. Wenn der Impfarzt oder die Ärztin argumentativ ausholt, stimmen die meisten zu und krempeln sofort den Ärmel hoch. Denn hier geht es um Autoritäten, denen man besser glaubt, was sie sagen. Man beginnt als Buchhalter ja auch nicht eine Fachdiskussion mit seinem KFZ-Mechaniker. Klar. - Doch gibt es zweifellos Mechaniker, die einen regelmäßig über den Tisch ziehen und alles mögliche verrechnen. Ebenso wie solche, die ehrliche Arbeit liefern. Zwischen diesen beiden Extremen zu unterscheiden, ist eine Kulturleistung, die sich erlernen lässt und im Lauf der Jahre bezahlt macht. 
Deshalb hilft es auch, sich vor einem Besuch beim Impfarzt zu wappnen und sich zumindest ein Basiswissen darüber anzueignen, was beim Impfen im Körper abläuft.

VIDEO #1 "LEBEND ODER TOT?"

Unser erstes Video zeigt die beiden wichtigsten Gruppen von Impfungen: solche mit lebenden Viren oder Bakterien und solche mit abgetöteten Keimen. Diese beiden Impfungen funktionieren vollständig unterschiedlich. 
Die großen historischen Erfolge des Impfens - wie die Ausrottung der Pocken und der Sieg über die Kinderlähmung - wurden mit Hilfe von Lebendimpfstoffen erreicht. 
Die aktuelle Vaccinology setzt hingegen fast ausschließlich auf Tot-Impfstoffe. 


Bitte teilt diesen Beitrag, wenn Ihr ihn interessant gefunden habt. 

VIDEO #2 mit dem Titel "TIEF IN DEN MUSKEL" ist bereits fertig und geht der Frage nach, warum viele Impfungen intramuskulär und nicht subkutan verabreicht werden - obwohl dies biologisch viel sinnvoller wäre.

VIDEO #3 zeigt den Wirkmechanismus der mRNA Impfungen, die nach Covid nun für alle möglichen anderen Impfungen eingesetzt werden sollen. 
Das Video ist recht aufwändig und braucht einige Wochen bis es fertig ist. Wenn Ihr diese Arbeit mit einer Spende unterstützen wollt, so geben wir das sofort an den Videokünstler und die sonstigen Beteiligten weiter - was deren Arbeitseifer sicherlich gut tut. 

Herzlichen Dank für Eure Unterstützung. 



Informationen zu Bert Ehgartners aktuellem Film "Unter die Haut" findet Ihr auf der Webseite zum Film. 
Wer an einem Interview, einem Vortrag oder einer Filmvorführung mit Bert Ehgartner interessiert ist, findet alle Informationen zu den Angeboten auf seiner Homepage.

Dienstag, 26. Oktober 2021

Filmpremiere: Unter die Haut

Noch nie habe ich an einem Film so lange gearbeitet. Allein die Dreharbeiten für "Unter die Haut" brauchten vier Jahre - und kaum war der Schnitt fertig, kam Corona. - Doch nun ist es endlich soweit: Am 8. November um 18:00 Uhr findet im Cinema Paradiso in St. Pölten die Österreich-Premiere statt. Weitere Premieren in Deutschland und in Dänemark sind in Planung. Ebenso eine Kino-Tournee. Alles Wichtige zum Film (Kauf-Optionen, Kinotermine, etc.) findet Ihr auf  unterdiehaut.online  

UPDATE: Gestern, am 2. 11. meldete sich abends der Projektleiter des Cinema Paradiso telefonisch bei mir und erklärte, dass die Premiere abgesagt werden muss. Die Covid-Lage sei derzeit so problematisch, dass sie mit einem impfkritischen Film "in Teufels Küche" kommen würden. Dieses Risiko wolle er nicht eingehen. "Wir sehen einfach, dass derzeit das Thema Impfen so stark polarisiert und emotional aufgeladen ist, dass es nicht möglich ist, sachlich und unvoreingenommen zu diskutieren. Wenn das wieder möglich ist, holen wir den Termin gerne nach."

Neues UPDATE vom Juni 2022: Nachdem sich von Seiten des Kinos niemand mehr meldete, fragte ich nach, ob wir im Herbst die Premiere nachholen. Die Antwort machte wenig Mut. Ich zitiere wörtlich: "Ich merke es mir vor. Aber ich fürchte ja eher, dass wir dann in den nächsten Lockdown oder zumindest stark einschränkende Maßnahmen stolpern."


  


Hier ist der Trailer zum Film (Kurzversion):


Und darum gehts im Film:

PRESSSETEXT - UNTER DIE HAUT - DER NEUE FILM VON BERT EHGARTNER


Schmutzige Tricks, horrende Gewinne, kranke junge Frauen und die Frage: „Warum enthalten so viele Impfungen Aluminium – und was macht es unter der Haut?“ Der investigative Dokumentarfilm befasst sich mit einem hochsensiblen Thema, ohne Vorurteile von Impfgegnern zu bedienen.

UNTER DIE HAUT – Was macht Aluminium in Impfungen?

Als im Jahr 2006 mit dem Produkt „Gardasil“ der erste Impfstoff gegen humane Papillomviren auf den Markt kommt, ist die Begeisterung groß: Die „erste Impfung gegen Krebs“ verspricht einen „fast 100-prozentigen“ Schutz vor Gebärmutterhalskrebs. Die Gesundheitsbehörden genehmigen die Impfung in Rekordzeit und einer der Erfinder erhält sogar den Nobelpreis. Eine massive Werbekampagne wird gestartet und fast alle Industriestaaten nehmen die HPV-Impfung in ihre Impfpläne auf. Der Hersteller-Konzern Merck verdient Milliarden. 
Doch dann mehren sich die schlechten Nachrichten. Bei Mädchen und jungen Frauen treten schwere Nebenwirkungen auf.  Ein dänisches Ärzteteam untersucht die Symptome und vermutet einen autoimmunen Hintergrund.
Ein Detail erscheint dabei besonders verdächtig: In Gardasil wurde eine neuartige, extra starke Aluminium-Verbindung eingesetzt. Wurde diese jemals auf Sicherheit getestet?
Geheime Dokumente tauchen auf, die zeigen, dass die Behörden ihre Kontrollfunktion nicht wahrnehmen, sondern als Geschäftspartner der Industrie agieren.  Und es drängt sich der Verdacht auf, dass das gute Image von Impfungen missbraucht wurde, um einen milliardenschweren Blockbuster zu lancieren.

Einmalig für einen Dokumentarfilm wird eine über zwei Jahre laufende wissenschaftliche Studie an Schafen sozusagen live verfolgt: von der Vorstellung auf einem Kongress - bis zur Publikation der überraschenden Resultate. Spannend ist auch eine Nebenhandlung, die ein Phänomen bei Katzen porträtiert: Diese Tiere neigen dazu, dass sie an der Impfstelle bösartige Tumoren entwickeln. Hier hat die Industrie Aluminium-freie Katzenimpfstoffe entwickelt und seither treten diese "vaccine-assoziierten Sarkome“ kaum noch auf. Wenn der Wille besteht, wäre es also kein Problem, Alu-Hilfsstoffe durch verträglichere Produkte zu ersetzen. Die Konzerne scheuen diesbezüglich jedoch die hohen Kosten.

UNTER DIE HAUT“ durchbricht das große Tabu um die Sicherheit von Impfungen und eröffnet eine öffentliche Diskussion, die längst überfällig ist 

Bert Ehgartner, geb. 1962, ist mehrfach ausgezeichneter Dokumentarfilmer und Autor von Sachbüchern, in denen er sich kritisch mit medizinischen Themen befasst. Mit seinem investigativen Dokumentarfilm "Die Akte Aluminium" förderte er eine breite Diskussion über die Gefahr des Einsatzes von toxischen Aluminium-Verbindungen in sensiblen Lebensbereichen (Deos, Medikamente, Trinkwasser). "UNTER DIE HAUT" ist der Nachfolgefilm und beleuchtet die Rolle von Aluminiumzusätzen in Impfungen.


Rückfragehinweis:
Bert Ehgartner


PS: Wenn Ihnen dieser Blog interessant und wichtig erscheint, würde ich mich über einen kleinen Beitrag zu meiner Arbeit sehr freuen.



Bert Ehgartner steht auch für Vorträge, Filmvorführungen, etc. zur Verfügung. 
Nähere Informationen finden Sie auf dieser Seite


Montag, 12. April 2021

Unser Dokumentarfilm zur Corona-Krise

Ich habe gerade einen Dokumentarfilm zur Corona-Krise fertig gestellt, bei dem ich zusammen mit Robert Cibis Regie geführt habe. Cutterin war die erfahrene und hoch talentierte Amy Meyer, die viele Jahre für die BBC gearbeitet hat, bevor sie der Brexit zurück nach Berlin trieb.  

Noch vor wenigen Jahren wäre der Film wahrscheinlich im Rahmen eines Themenabends bei ARTE, im Programm von ZDF, 3SAT oder dem ORF gelaufen - so wie viele andere meiner Dokus. In Zeiten wie diesen muss die Produktionsfirma OVALmedia den Film jedoch "übers Internet" vertreiben, weil den meisten Sendern die Darstellung der Thematik nicht passt.  Denn man hat sich festgelegt, wie die Corona-Krise erzählt werden soll - und da werden keine Ausreißer geduldet. 

Schon gar nicht, wenn auch Mediziner und Wissenschaftler im Film vorkommen, die öffentlich geächtet werden. Leute wie Wolfgang Wodarg, der – vor seinen Aussagen zu Corona – ein geschätzter Lungenfacharzt und Gesundheitspolitiker der SPD war. Jetzt hat dort ein Mann wie Karl Lauterbach das Sagen - und Wodarg gilt als gefährlicher Verschwörer bzw. als Fake-News Produzent. 

Genauso wie John Ioannidis, Professor an der Standford University und einer der meist zitierten und angesehensten Wissenschaftler der Welt. –  Vor der Corona-Krise. Doch dann hat er öffentlich gewarnt, dass wir aufpassen müssen, dass es uns mit der genannten Pandemie nicht so geht, wie einem Elefanten, der sich vor einer Maus erschreckt, zur Seite springt, den Halt verliert und den Hang runter stürzt. 

Ioannidis hat diese Warnung vor mehr als einem Jahr ausgesprochen. Aber so wie es aussieht, haben wir es genauso gemacht: wir haben uns gewaltig erschreckt und sind den Hang sowas von hinunter gerasselt, dass wir nicht mehr wissen, ob wir da jemals wieder heil rauf kommen. 

Unser Film sollte also über die Video Plattform Vimeo verkauft werden. Doch Facebook, Google - und wie wir rausgefunden haben - auch Vimeo haben den Auftrag der Politik, abweichende bzw. "gefährliche" Meinungen auszuforschen. Sie beschäftigen dafür Mitarbeiter, die das Netz auf so genannte Fake News durchkämmen. Oft sind es auch Hilfssheriffs aus der Bevölkerung, die hier mithelfen, indem sie verdächtige Beiträge melden oder anzeigen. 

Jedenfalls hat es genau 2 Tage gedauert, bis unser Film – samt dem ganzen Kanal der Produktionsfirma – gesperrt worden ist. Wir leben offensichtlich wieder in Zeiten der Zensur.

Die Produktionsfirma stellt den Film nun öffentlich zur Verfügung. Er kann auf diversen Kanälen angesehen werden.

Hier gelangen Sie zur Homepage des Filmes: Corona.Film

Und hier zur Übersicht, wo der Film zu sehen ist. (Wer eine gute Internet-Verbindung hat, kann den Film werbe-frei bei Odysee oder Bitchute sehen. Bei Youtube wäre ein Ad-Blocker angesagt.)



Und hier ist der Pressetext zum Film:


Corona.Film – Questioning the Narrative

Ein Jahr nach dem ersten Lockdown vom März 2020 befinden wir uns noch immer im "pandemischen" Ausnahmezustand. "Social Distancing", "7-Tage-Inzidenz", "messenger RNA": Wir haben viele neue Wörter gelernt, die wir gar nicht lernen wollten. Und unser Leben hat sich in einem Ausmaß verändert, wie das undenkbar schien. 

Was zum Teufel ist hier eigentlich passiert? Sind wir Opfer eines "bösen Plans" geworden, oder haben wir durch die "Maßnahmen" einen noch schlimmeren "exponentiellen" Verlauf verhindert? Waren wir gut beraten durch Politik und Experten, oder sind wir durch ein eigenartiges Gemenge aus Vorsicht, Angst und Lobby-Interessen erst so richtig ins Dilemma rein geschlittert? 

Das sind die Ausgangsfragen, denen sich ein Team der Berliner Produktionsfirma OVALmedia im Projekt Corona.Film stellt. 

Wir leben in diesem Film das schrägste Jahr des Jahrhunderts noch einmal durch: Wie alles begann in Wuhan - und wie die chinesischen Viren dann landeten in der Lombardei. Wie die Armee kam, um die Särge zu transportieren - und daraufhin eine Regierung nach der anderen im panischen Domino-Effekt die Schranken runterließ: Grenzen zu, Läden dicht, Hausarrest.  

Der Film schiebt diesen Handlungen und den entscheidenden Aussagen aus Politik und Wissenschaft immer eine zweite faktische Ebene hinten nach. Und die zeigt Zusammenhänge, die man erst später verstand, oder bis heute nicht verstehen möchte: weil man sich für eine Linie entschieden hat, und von der nicht mehr runter konnte. 

Der Film porträtiert die Aktivitäten der Berliner Juristin und Hutmacherin Viviane Fischer und des niederländischen Biowissenschaftlers und Tanzlehrers Willem Engel. Zwei Protagonisten, die nicht so Viren-fokussiert sind wie die Virologen und Modellierer der tonangebenden Universitäten - dafür aber offener für die Seitenstränge der Krise: die massive Einschränkung der Grundrechte, das einsame Sterben in den Pflegeheimen, die enorme psychische Belastung der Kinder und Jugendlichen - den Verlust der körperlichen Nähe und der Geselligkeit. 

Corona.Film zeigt, welche enorme Rolle dem von einem Team um den Berliner Virologen Christian Drosten gleichsam in Lichtgeschwindigkeit produzierten PCR-Test zukommt. Einem Test, dem fortan alles untergeordnet wurde, der von Experten als Mess-Latte für das Management einer globalen Krise verwendet wurde - ohne dessen gefährlichen Unzulänglichkeiten überhaupt näher zu verstehen. So konnte es passieren, dass vollständig gesunde Menschen unter Hausarrest gestellt wurden, während zur gleichen Zeit unentdeckt infizierte Personen die Viren auf die Intensivstationen und Pflegeheime einschleppten. 

Alles ist anders als es schien. Nichts hätte so kommen müssen. Nicht in Oberitalien, wo schreckliche Fehlentscheidungen und politische Show-Effekte ein globales Trauma auslösten. Und auch nicht in der offiziellen Darstellung der Pandemie in den Medien, wo eine einzige Wahrheit durchgedrückt wurde, um das herrschende Narrativ nur ja nicht durch Zwischentöne und Relativierungen zu stören. 

Corona.Film stört. Und er stört gut. 

Freitag, 10. April 2015

Arm trotz Arbeit

Noch vor 20 Jahren galt Armut als Randphänomen. Nun ist sie in der Mitte der Gesellschaft angekommen: Bereits eine halbe Million Menschen in Österreich gelten als „working poor“. Sie leben an oder unter der Armutsgrenze obwohl sie berufstätig sind.


Universitäts-Lektor Martin R. verdient weniger als 1000 Euro pro Monat


Immer wieder mache ich auch Filme über soziale Phänomene, die weniger mit Gesundheit oder Wissenschaft, sondern mit realer Ungerechtigkeit im Lebensumfeld zu tun haben. Dieser hier war mir ein besonderes Anliegen. Wer die Sendung versäumt hat, kann die Doku hier ansehen.

Nun weiter im Pressetext:

Bert Ehgartner porträtiert in seinem Film Menschen mit wenig Zukunftsperspektive: „Ich habe mich schon damit abgefunden, dass es nicht mehr besser wird“, sagt Anna F., alleinerziehende Mutter von vier Kindern. Die Miete für ihre Wohnung ist auf 870 Euro angestiegen, dazu kommen noch Fernwärme, Strom und die Internet- und Handygebühren. Nur mit Mindestsicherung und Wohnbeihilfe kann sie die Miete bezahlen.
Neben ihrem 20-Stunden Job als Restauratorin in einem Museum und dem Familienmanagement sind laufend Anträge auszufüllen und Behördengänge zu machen. „Ich werde immer müder – und auch immer gereizter.“
Ein Leben lang gearbeitet, vier Kinder groß gezogen und dann: Mindestpension


Auch beim Philosophen Martin R. sind die Zeiten mager: „„Es ist immer ein Glücksspiel, wie viele Lehraufträge man von den Universitäten und Fachhochschulen bekommt“. Heuer bringt ihm sein Hauptberuf als Lektor gerade mal 350 Euro ein. „Es ist eine Schande, wie sehr die Universitäten ausgehungert werden. Gespart wird dann bei uns.“

 Der aus Serbien stammende Goran S. lebt bereits in dritter Generation in Österreich. Nach dem Polytechnikum begann er zu arbeiten. Mehr als 1000 Euro pro Monat verdiente er selten. „Früher gab es wenigstens genug schlechte Jobs“, sagt er. „Heute kommen aber bereits fünf Anwärter auf einen solchen schlechten Job.“ Seine Frau Mara arbeitet als Putzfrau, während Goran S. Anzeigen um Anzeigen durch sieht.
Die Ansprüche sind stets groß. Für einen Wachtdienst mit Arbeitszeiten von 0 bis 24 Uhr werden Erfahrung, guter Leumund sowie perfektes Englisch in Wort und Schrift gefordert. Der Stundenlohn liegt hingegen bei 6,50 Euro.

Die fortschreitende Ausweitung der prekären Arbeitsverhältnisse mitsamt Lohndumping ergibt auch niedrigere Sozialleistungen bei Jobverlust und Pensionen. In solchen Arbeitsverhältnissen werden oft keine Beiträge bezahlt und somit keine Beitragszeiten erworben. Das perpetuiert Armut und führt zu Armut im Alter. „Viele Working Poor geben die Armut an ihre Kinder weiter“, sagt Martin Schenk, der vor 20 Jahren die Armutskonferenz mit gründete. „So entsteht eine Generation Prekariat – und wir schauen zu.“
„Politik und Gewerkschaften haben sich auf diese neuen Verhältnisse mit der wachsenden Anzahl von Ein-Personen-Unternehmen, die häufig in eine Schein-Selbstständigkeit getrieben werden, überhaupt noch nicht eingestellt“, kritisiert der Jurist Walter Pfeil von der Universität Salzburg. „Diese Entwicklung mit tausenden jungen Menschen ohne Zukunftsperspektiven wird auch bei uns zur politischen Radikalisierung beitragen.“

Heute ist fast ein Viertel aller EU-Bürger armutsgefährdet - 15 Prozent der Tschechen und der Niederländer, fast 35 Prozent der griechischen Bevölkerung, und, als Negativrekord, fast 50 Prozent aller Bulgaren. Der relative Wohlstand Österreichs mit einem Spitzenplatz im EU-Ranking geht an den sozial Schwächsten vorbei. Mit 18 Prozent der Bevölkerung an oder unter der Armutsgrenze liegt Österreich hier genau im EU-Durchschnitt. Besonders hoch ist mit 40 Prozent der Anteil der Haushalte, die kein Vermögen besitzen – wo also kein Erspartes zur Verfügung steht, um in der Not auszuhelfen. „Kaputt werden darf bei mir nichts“, sagt Martin R. Wenn mir mein Notebook eingeht – das wäre der Kollaps.“

Die Sendung wurde Ende Februar 2015 in der ORF Reihe "Menschen und Mächte" ausgestrahlt.

Samstag, 20. Dezember 2014

Was unsere Kinder chronisch krank macht

Am 6. Januar 2015 um 21:35 Uhr läuft im Programm von ARTE mein neuer Dokumentarfilm "Alte Freunde - Neue Feinde". In dieser 90-Minuten Doku gehen wir der Frage nach, warum in unserer Zeit von Frieden und Wohlstand immer mehr Kinder an chronischen Krankheiten leiden.


Zum Vorspann des Films: aufs Foto klicken.

Im Film geht es um den Einfluss von superhygienischen Lebensmitteln - die keinerlei Bakterien, dafür aber jede Menge Zusatzstoffe enthalten. Es geht um die vorsorgliche Verschreibung von Antibiotika sowie die nie zuvor so zahlreich verabreichten Impfungen. Alle diese Medikamente manipulieren und overrulen das kindliche Immunsystem - natürlich stets mit guter Absicht.

Ein Kernthema des Films ist die Entdeckung des humanen Mikrobioms - jenen Milliarden von Bakterien und sonstigen Mikroorganismen, die auf und in uns Leben.
Wir sind in Wahrheit ein Zoo und beherbergen einen Genpool, der unser eigenes Genom um das 150-fache übertrifft.

Mit Kameramann Christian Roth am Hafen von Jakarta (Foto stammt von Tonmeister Michael Hensel)
Die holländische Wissenschaftlerin Maria Yazdanbakhsh reist in entlegenste Gebiete Indonesiens, „um einen Blick auf Lebensumstände zu werfen, wie wir sie bei uns vor 200 Jahren vorfanden“. Wir begleiteten sie in die Region von Nangapanda auf der indonesischen Insel Flores. 


Mit Maria Yazdanbakhsh (Prof. für Parasitologie an der Univ. Leiden, NL) in Nangapanda

In den Dörfern rund um Nangapanda gibt es keine Toiletten, keine Wasserleitungen. Alle Kinder sind verwurmt und bleiben im Vergleich zu den Stadtkindern etwas im Wachstum zurück. Zivilisationskrankheiten wie Asthma oder Allergien sind hier jedoch vollständig unbekannt. 
Kinder präsentieren stolz eine eben erlegte Schlange

Starköchin Sarah Wiener unternimmt im Film den Versuch, Supermarktkekse nach zu backen und erlebt dabei schon bei den Zutaten eine Überraschung. Anstelle von Butter, Mehl und Eiern muss sie ihre Kekse „aus einem regelrechten Chemielabor“ zaubern. 
Hier erzählt sie über die Probleme mit Lebensmitteln aus dem Industrielabor:
Interview mit der kritischen TV-Köchin Sarah Wiener
Wir haben - denke ich - einen interessanten Film zu einem brisanten Thema hin gekriegt. Und ich würde mich sehr über Reaktionen  und Kritik hier im Blog freuen.
Also nicht vergessen: Am 6. Januar - um 21:30 Uhr ARTE einschalten.