Donnerstag, 3. Juni 2021

"Die Covid-Impfung ist kein Lakritzbonbon"

Mit der forschen Ansage, dass nun die Teenager und Jugendlichen geimpft werden, wurde offenbar ein Bogen überspannt. Rundum hagelt es Kritik. Und eine Reihe unangenehmer neuer Erkenntnisse zu möglichen Nebenwirkungen der Covid-Impfstoffe trägt auch nicht zur Entspannung bei. 


'Die Zeit': "Kinder jetzt schnell zu impfen wäre neues Unrecht"

Ende Mai ist im 'New England Journal of Medicine' die Studie zur Sicherheit und Wirksamkeit der Pfizer/BioNTech Impfung 'Comirnaty' für Kinder ab 12 Jahren veröffentlicht worden. Am Montag dieser Woche erteilte die EMA (Europäische Arzneimittel Behörde) die Zulassung. Die Medien berichteten begeistert über eine Wirksamkeit von 100%. 
Bei genauerem Hinsehen erscheinen die Resultate weniger eindrucksvoll. Zum einen handelte es sich um eine recht kleine Studie mit 2.260 Teilnehmern in Impf- und Placebogruppe. Zum zweiten wurde die Studie in kürzester Zeit durchgezogen, 30 Tage nach der 2. Dosis wurde bereits 'abgerechnet'. Seltene Nebenwirkungen, oder Nebenwirkungen, die erst später auftreten, sind damit nicht zu erfassen. 
 
Und auch die 100%ige Wirksamkeit relativiert sich, wenn man weiß, dass sie auf gerade mal 16 PCR-positiven Fällen in der Placebogruppe basiert. Diese 16 Covid-Infektionen verliefen allesamt mild. 
Der Münchner Kinderarzt Steffen Rabe fasst diese Resultate so zusammen: "Nach der vorliegenden Studie müssten 67 Jugendliche geimpft werden, damit ein Fall eines banalen Luftwegsinfektes durch SARS-CoV-2 verhindert wird."

Im Vergleich dazu berichteten bis zu 80% der Geimpften über Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, Muskel- und Gelenkschmerzen, Übelkeit und teils hohes Fieber. Der Anteil der Kinder, die Schmerzmittel bekamen war mit 37% (1. Dosis) bzw. 51% (2.Dosis) enorm. 

Die dänische Wissenschaftlerin und Professorin für 'Globale Gesundheit' Christine Stabell Benn merkt an, dass die Impfung laut dieser Studie ganz offensichtlich gefährlicher für die Kinder ist als die Infektion. 

Gestützt wird diese Aussage speziell durch die in der Studie beobachteten ernsten Nebenwirkungen. In der Altersgruppe 12-15 Jahre sind unter den Geimpften 7 Fälle von "severe events" ("schwerwiegende Ereignisse") aufgetreten - gegenüber 2 Fällen in der Kontrollgruppe. 
In der Gruppe der jungen Erwachsenen waren in der Impfgruppe 9 Personen von schwerwiegenden Ereignissen betroffen, in der Kontrollgruppe 3 Personen. 
Zusammen gerechnet lag das Risiko solcher Vorfälle in der Impfgruppe beim 3,3 fachen der Kontrollgruppe. 

Übersicht zu den "schwerwiegenden Ereignissen" in Impf- und Kontrollgruppen 

 
"Wie die EMA bei solchen Daten feststellen konnte, dass der Nutzen der Impfung höher ist als deren Risiko, bleibt ein vollständiges Rätsel", kritisiert Bell die Zulassung der Impfstoffe.


Politik und Ärztekammern machen Druck


Die obersten Gesundheitspolitiker beeindrucken solche Details wenig. Sowohl Jens Spahn, als auch der Österreicher Wolfgang Mückstein und die Schweizerin Anne Lévy  wollen nun rasch zur Tat schreiten. Der Sommer soll dafür genutzt werden, um möglichst viele Kinder gegen Covid zu immunisieren. 

Der deutsche Ärztetag setzte im Mai mit der Forderung, die Impfung von Kindern gegen das Covid-19-Virus verpflichtend einzuführen, noch eins drauf: "Das Recht auf Bildung mit Kita- und Schulbesuch kann im Winter 2021/2022 nur mit einer rechtzeitigen COVID-19-Impfung gesichert werden", heißt es im Beschluss-Protokoll. "Die gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe erlangen Familien mit Kindern nur mit geimpften Kindern zurück."

Seither formiert sich jedoch ein ebenso starker wie unerwartet breit gefächerter Widerstand. Zahlreiche Ärzte probten unter dem Hashtag #nichtmeinaerztetag den Aufstand und stellten ablehnende Videos ins Netz. Eine Petition gegen die Impfpflicht erreichte binnen kurzem mehr als 700.000 Unterschriften. Und sogar die bisher so linientreue "Zeit" raffte sich in der aktuellen Ausgabe zu einer kritischen Coverstory zur Impfung der Kinder auf (siehe oben).


STIKO lässt sich von Politik nicht drein reden


Und auch die STIKO ('Ständige Impfkommission am Robert Koch Institut') sieht die Corona-Impfung für Kinder skeptisch. Nur weil die EMA die Impfung zugelassen hat, bedeute das nicht automatisch, dass eine Empfehlung ausgesprochen wird. STIKO-Vorsitzender Thomas Mertens wies darauf hin, dass eine SARS CoV-2 Infektion für Kinder im Normalfall kein sonderliches Risiko darstellt, sondern sich ähnlich darstellt wie eine Influenza. Und auch hier gibt es in Deutschland keine generelle Impfempfehlung für Kinder. "Was haben die Kinder für einen Vorteil von einer Empfehlung? Diese Frage muss, so gut das eben möglich ist, gelöst werden", sagte Mertens in einem Interview mit dem NDR. "Den Kindern bietet man ja kein Lakritzbonbon an, sondern es ist ein medizinischer Eingriff und der muss entsprechend indiziert sein." Hinweise auf Fälle von 'Long-Covid' bei Kindern sieht Mertens bislang als Einzelfälle, bei denen noch zu viele Fragen offen sind, um sie als brauchbare Argumente für die Impfung zu nehmen. Studien zeigen zudem, dass nur eines von 10.000 Kindern nach einer Covid-Infektion im Krankenhaus behandelt werden muss. Das Sterberisiko liegt bei 1:1.000.000. 
Jens Spahn erklärte daraufhin unbeeindruckt, er werde auch ohne STIKO-Empfehlung ein Impfangebot machen. "Die Eltern können dann ja mit ihren Kindern entscheiden, ob sie das annehmen, oder nicht."

Auch international äußern sich zahlreiche Impfexperten skeptisch. Die Mehrzahl dieser Ärzte, Virologen und Immunologen ist dabei bisher nicht als Impfskeptiker aufgefallen. Doch bei der Covid-Impfung sehen viele eine Grenze überschritten. Im Vordergrund steht die Sorge, dass – nach dem Astra Zeneca Debakel – eine weitere eilig organisierte Impfaktion nach hinten los geht. 
Zumal Kinder SARS-CoV-2-Infektionen im Normalfall problemlos überstehen. Umso gravierender wäre es, wenn Covid-Impfungen bleibende Schäden bei den Kindern und Jugendlichen anrichten. 
Und da haben sich in den letzten Tagen und Wochen eine ganze Reihe unangenehmer Indizien angesammelt.


Nebenwirkung steht nun als "häufig" in der Fachinformation


Den Anfang machten Berichte über Vaxzevria, den SARS CoV-2 Impfstoff von Astra Zeneca.  An sich seltene Thrombosen, welche beispielsweise Blutgefäße im Gehirn verstopfen können, traten gehäuft auf. In Deutschland bekamen die Ärzte bereits Mitte April brisante Post von Paul Ehrlich Institut, EMA und Astra Zeneca: Ein "Rote Hand Brief" mit der Information, dass das Risiko einer "Thrombozytopenie" in der Fachinformation zur Impfung nunmehr als  "häufig" eingetragen werden muss. 
Häufig bedeutet, dass 1-10% der Geimpften diese Nebenwirkung erleiden. Und eine Thrombozytopenie ist keine Kleinigkeit. Sie stellt aus medizinischer Sicht einen Notfall dar und bezeichnet einen unerklärlichen Abfall von Thrombozyten (Blutplättchen) mit erhöhter Blutungsneigung.
Wie hoch die Gesamtzahl der Betroffenen ist, bei denen diese Störung des Immunsystems auftritt, ist bislang nicht bekannt. Möglich wäre es sogar, dass 100% der AZ-geimpften Autoantikörper gegen die eigenen Blutplättchen entwickeln. 
Das gleichzeitige Auftreten von Thrombosen mit Thrombozytopenie wurde mit der Häufigkeitsstufe "sehr selten" (weniger als 1 Fall pro 10.000 Impfungen) ebenfalls in die Fachinformation aufgenommen. 
Man kennt mittlerweile bereits die Ursache für diese Gerinnungsstörung. Es handelt sich um eine Autoimmunreaktion gegen die Thrombozyten. Sie bekam einen eigenen Fach-Begriff zugeordnet und heißt "Impfstoff-induzierte prothrombotische Immunthrombozytopenie (VIPIT)" (englisch vaccine-induced immune thrombotic thrombocytopenia, VITT). Die Zerstörung der Blutplättchen durch das Immunsystem führt  - durch Verklumpung und Entzündung - zur Entstehung von Thrombosen. Wie viele dieser Vorfälle subklinisch ablaufen, ohne erkannt und richtig zugeordnet, bzw. therapiert zu werden, ist derzeit unbekannt. Seriös wäre es unter diesen Umständen, die Impfung mit Vaxzevria schleunigst einzustellen, bis diese Problematik geklärt ist. (Das gilt genauso für den Impfstoff Janssen von Johnson & Johnson, bei dem ein ähnliches Risiko besteht.) Dennoch wird z.B. in Österreich nach wie vor weiter geimpft - auch junge Leute. 

Dass sich das Thrombose Risiko ausschließlich auf die Vektor-basierten Impfstoffe (Vaxzevria, Janssen, Sputnik V) beschränkt, ist biologisch wenig plausibel. Zumal auch die mRNA Impfstoffe von Pfizer/BioNTech und Moderna denselben Wirkmechanismus bedienen. 
Die einen nehmen einen Umweg über den Zellkern, die anderen liefern direkt die mRNA Fäden in der Zelle ab. Doch beide codieren die Spike-Proteine der Covid-Viren, die dann in den Zellen massenhaft erzeugt werden. Eine Studie der Oxford Universität kam denn auch zum Schluss, dass sich das Thrombose-Risiko gleichmäßig über alle Impfungen verteilt. 

Diese Studie zeigte auch, dass die Covid-Infektion selbst eine massive Gefahr für die Bildung von Thrombosen darstellt. Je älter die Patienten, desto höher ist dieses Risiko. Hier ist allerdings zu beachten, dass dieses Risiko nicht unbedingt etwas mit der Covid-Infektion zu tun hat, sondern hoch betagte Menschen mit Vorerkrankungen generell ein Thrombose-Risiko von bis zu 20 Prozent haben, speziell wenn sie bettlägerig werden. Und nachdem die Haupt-Risikogruppe bei Covid genau in diese Kategorie fällt, ist die Überschneidung auch logisch.
Experten, welche die Nebenwirkungen der Impfung gegen das Thrombose-Risiko der Krankheit aufrechnen, vergessen allerdings häufig diesen Umstand zu erwähnen. 
Thrombosen bei gesunden jüngeren Menschen sind sehr selten - und insofern wäre ein von den Impfungen ausgehendes Risiko jedenfalls relevant. 


Was passiert mit dem Impfstoff im Körper?


Die Covid-Impfstoffe haben einen Wirk-Mechanismus, der sich vollständig von herkömmlichen Impfungen unterscheidet. Sie benutzen nämlich den Körper der Geimpften als eine Art Biogenerator. Der eigentliche Wirkstoff wird erst im Menschen erzeugt. 
Und das funktioniert, indem die Inhaltsstoffe der Impfung die Zellen an der Einstichstelle zur Produktion spezieller Stachel-Proteine der Coronaviren ('Spikes') zwingen. Weil diese Spikes an der Oberfläche der Zellen sichtbar sind, werden diese 'gekaperten' Zellen von Abwehrzellen des Immunsystems entdeckt. Diese gehen so vor, wie sie das auch tun würden, wenn die Zelle tatsächlich von Viren infiziert wäre: Sie zerstören die Zelle und nehmen eine Probe der verdächtigen Proteine mit, die hier erzeugt werden. In der Folge werden vom Immunsystem Unmengen an Antikörpern erzeugt, die spezifisch auf die Spike-Proteine der Viren "scharf gemacht" werden. 

Soweit das neuartige Funktionsprinzip der Corona-Impfungen. 
Die durchgeführten Studien bestätigen ihnen - zumindest kurz nach der 2. Dosis - eine hohe Wirksamkeit. 

Doch nun tauchen Fragen von eminenter Wichtigkeit auf: Zum einen stellt sich die Frage, ob der Impfstoff an der Einstichstelle verbleibt und vor allem Muskelzellen zur Produktion der Spike-Proteine zwingt. - Oder ob sich der Impfstoff im Körper verteilt und auch alle möglichen anderen Zellen 'befällt'. 

In den EMA-Berichten wird diese Frage eher oberflächlich behandelt und auf Tierstudien verwiesen, die in anderem Zusammenhang gemacht worden sind. Bestätigt wird, dass sowohl Impfstoff als auch die gebildeten Spike Proteinen verschwinden, das einzige was zurück bleibt ist die Immunreaktion, die sich in Form von Antikörpern materialisiert.

Diese "offizielle" Version zur Sicherheit der Covid-Impfstoffe gerät jedoch zunehmend ins Schwanken. So weisen Wissenschaftler darauf hin, dass sich die rund 50 Milliarden Viren-Partikel, die etwa in einer Dosis Astra-Zeneca oder Janssen Impfstoff enthalten sind, massiv im Organismus verteilen. "24 Stunden nach der Injektion wurden geringe Virusmengen in allen Geweben (einschließlich Blut, Gehirn, Herz, Niere, Leber, Lunge, Keimdrüsen und Milz) nachgewiesen", schreibt der englische Wissenschaftler Hamid Merchant im British Medical Journal. Für die mRNA Impfstoffe gelte wahrscheinlich ähnliches. Doch haben die Arzneimittel-Behörden keine eigenen Studien zur Verteilung im Organismus vorgeschrieben. Und somit wurden diese auch nicht gemacht. 
Tatsächlich 'infizieren' die Impfstoffe demnach alle möglichen Zellen im Organismus und zwingen diese zur Erzeugung von Spike-Proteinen. Dadurch, so Merchant, steigt aber das Risiko von Fehlreaktionen des Immunsystems, wenn es in der Folge nicht nur gegen die Spikes, sondern gleich gegen den ganzen Zelltyp vorgeht. "Das kann beispielsweise zu einer Autoimmunreaktion gegen Thrombozyten führen", erklärt Merchant. "Die daraus resultierende Thrombozytopenie kann zu inneren Blutungen und spontanen Blutgerinnseln führen." Besonders übel wären die Folgen im Gehirn: "Der Impfstoff könnte die Gehirnzellen dazu anregen, Spike-Proteine zu produzieren, was zu einer Immunantwort gegen die Gehirnzellen führen könnte."


Bleiben die Spike-Proteine tatsächlich in den Zellen gefangen?


Die nächste Frage lautet: Was passiert mit den Spike-Proteinen? Bleiben diese in der Zelle gefangen, oder setzen die Zellen diese Spike-Proteine frei, so dass sie sich im Organismus verbreiten können. 
Diese Frage ist alles andere als banal, weil die Spike-Proteine der Coronaviren auch losgelöst von den Viren Schaden anrichten können. 

Spike Protein bestehen aus zwei Untereinheiten, S1 und S2. Die S1-Untereinheit enthält eine Domäne, die für die Bindung an den Wirtszellrezeptor verantwortlich ist. Die S2-Untereinheit vermittelt das Andocken und Verschmelzen zwischen der Virus- und der Wirtszellmembran.Würden millionenfach Spike-Proteine über den Blutkreislauf in alle Teile des Organismus verteilt, so wäre dies verheerend. Denn sie wären in der Lage, an Zellen zu docken, Verklumpungen und unzählige Mikro-Entzündungen auszulösen. 

In allen Berichten zur Sicherheitsprüfung der Impfstoffe wird deshalb darauf hingewiesen, dass dies nicht möglich ist: "Das Spike-Protein wird nicht freigesetzt, um frei durch den Blutkreislauf zu wandern, denn es hat eine Transmembran-Ankerregion, die es festsitzen lässt", erklärt der US-Biochemiker Derek Lowe. "Die Spikes sitzen auf der Oberfläche von Muskel- und Lymphzellen oben in Ihrer Schulter und wandern nicht durch Ihre Lungen und machen dort Ärger."

Doch auch diese These wurde nun über eine aktuelle Studie von Wissenschaftlern der Harvard University in Boston kräftig erschüttert. Ein Forscherteam rund um David R. Walt wies nämlich mit einem eigens entwickelten hoch sensiblen Testverfahren nach, dass sich die Spikes sehr wohl im Körper verteilen. Dazu wurden 13 junge Mitarbeiter im Gesundheitsbereich mit dem Moderna-Impfstoff geimpft und ihnen laufend nach der ersten und zweiten Impfdosis Plasmaproben abgenommen. 
Dabei zeigte sich, dass bei 11 der 13 Versuchsteilnehmer bereits am 1. Tag nach der Impfung die S1-Spike Proteine im Blutkreislauf nachweisbar waren. Ihre höchste Konzentration erreichten sie am 5. Tag nach der Impfung. Bei drei Teilnehmern waren sogar die vollständigen Spike-Proteine (incl. S1 + S2) im Plasma nachweisbar. 
Erst mit der einsetzenden Immunreaktion verschwanden die viralen Proteine zunehmend. Nach der 2. Dosis war die Immunreaktion bereits so weit ausgebildet, dass alle Spikes abgefangen wurden und sie nicht mehr im Plasma nachweisbar waren. 
Nach der ersten Dosis können die Spikes demnach aber alles mögliche anrichten. 
Für den Impfexperten Byram Bridle, Professor für virale Immunologie an der University of Guelph in Kanada, ist mit dieser Entdeckung der Beweis erbracht, dass die Impfstoffe gefährlich sind. "Wir haben einen großen Fehler gemacht, das hätten wir niemals erwartet", erklärte er in einem viel beachteten Interview. "Wenn die Spikes an die Rezeptoren der Blutplättchen und auch an die Zellen in den Gefäßen binden, dann ist das wahrscheinlich die Ursache für die Gerinnungsstörungen nach der Impfung, die wir weltweit gesehen haben."


Herzmuskel-Entzündungen speziell bei jungen Geimpften

Damit wäre auch eine mögliche Erklärung gefunden für eine Entdeckung, die in Israel für Aufregung sorgte. Das Land wurde mit der Impfung von Pfizer/BioNTech weitgehend durchgeimpft. Bereits im April wurden Berichte an die Medien weiter gegeben, in denen von einer Häufung von Fällen von Myokarditis (Entzündungen des Herzmuskels) die Rede war. 

Nun bestätigt eine umfassende Analyse im Auftrag des israelischen Gesundheitsministeriums den Verdacht: Das Risiko, eine Myokarditis zu erleiden, sei für junge Männer um den Faktor 5 bis 25 erhöht, heißt es im Bericht, ein kausaler Zusammenhang von Impfung und Erkrankung sei wahrscheinlich. Am stärksten betroffen sei die jüngste, bisher geimpfte Altersgruppe, die 16- bis 19-jährigen. Hier treten ein bis zwei Fälle pro 6.000 Impfungen auf. 

Und damit schließt sich endgültig der Kreis zur Impfung der Kinder und Jugendlichen. "Wir sollten uns mit Impfungen von Kindern und Jugendlichen zurückhalten, bis die Risiken wirklich geklärt sind", sagte Klaus-Michael Debatin, Direktor der Universitätskinderklinik in Ulm, gegenüber der Süddeutschen Zeitung. 

Ein Ende der unangenehmen Impf-Überraschungen ist nicht in Sicht. Denn weltweit mehren sich nun auch noch Berichte über ungewöhnlich starke vaginale Blutungen. Damit stellt sich die Frage, ob die Covid-Impfungen Zyklusstörungen auslösen können. Experten halten das durchaus für möglich.

Laufend kommen demnach neue Erkenntnisse, es bleibt spannend. Für Erwachsene – speziell aber für Kinder und Jugendliche – zahlt sich Zurückhaltung aus. Und jede Form von Erpressung oder Nötigung zur Impfung erweist sich unter diesen Umständen zunehmend als kriminell. 


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Bert Ehgartner steht auch für Vorträge, Filmvorführungen, etc. zur Verfügung. 
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Mittwoch, 12. Mai 2021

Covid-19 kam mit hoher Wahrscheinlichkeit aus dem Labor

Die gefährlichen Experimente mit Coronaviren der Fledermaus wurden gar nicht sonderlich geheim gehalten. In Förderanträgen und Publikationen wird konkret beschrieben, was in Wuhan ablief: Die Viren  sollten durch Manipulation ihrer Gene so verändert werden, dass sie auf Menschen übertragbar wären. Dazu liefen zahlreiche Experimente mit humanisierten Versuchsmäusen (Mäuse mit menschlichen Zellen). Anschließend sollten Impfstoffe entwickelt werden, die gegen alle derartigen Mutationen wirken. 
Weil diese Art von Forschung wegen ihrer Gefährlichkeit in den USA verboten war, förderten US-Behörden und private Investoren die chinesische Universität in Wuhan, wo diesbezüglich keine Bedenken bestanden. Dort kam es dann – in Folge eines Unfall oder aus Fahrlässigkeit – zur Freisetzung der Viren. Der Rest ging als Covid-19 Pandemie in die Weltgeschichte ein. 

Zahlreiche hochrangige Wissenschaftler lieferten Indizien und Beweise für diesen Hergang. Der englische Wissenschaftsjournalist Nicholas Wade – Autor vielfach ausgezeichneter Sachbücher und langjähriger Mitarbeiter von Nature, Sciene oder New York Times – hat nun die wichtigsten Belege zusammen getragen und zu einem Gesamtbild kombiniert.  In seinem Artikel liefert er die bislang umfangreichste Recherche zum Ursprung der SARS CoV-2. Und die spricht eindeutig für die Labor-Hypothese und gegen die These der zufälligen Mutation. Die durchschnittliche Lesezeit für Wades Artikel ist mit 43 Minuten angegeben. Ich fasse die Eckpunkte hier kurz zusammen. 


 Die Bat-Lady und ihre Viren-Experimente

Die chinesische Virologin Shi Zheng-li ist in China eine wissenschaftliche Berühmtheit. In den Medien wird sie als "Bat Lady" bezeichnet, weil sie zahlreiche Expeditionen in die Fledermaus-Höhlen von Yunnan in Südchina unternommen hat, um dort frisches Viren-Material für ihre Forschungsarbeit zu sammeln. Im Institut für Virologie in Wuhan leitete Shi Zheng-li eine Abteilung, wo so genannte "Gain of Function" (GOF) Forschung betrieben wurde. Dabei geht es darum, Viren so zu verändern, dass die Viren zusätzliche Eigenschaften gewinnen. Funktionen, die ihnen zum Beispiel die Fähigkeit verleihen, Artengrenzen zu überspringen und auch Menschen zu infizieren. 

Zum einen dienen diese Experimente militärischen Zielen. Es geht aber nicht nur um biologische Kriegsführung, sondern auch um Prävention. GOF-Forschung soll die Voraussetzungen schaffen, sich für potenzielle Ausbrüche gefährlicher Viren durch die Entwicklung von Medikamenten und Impfungen zu schützen. Dabei kann aber auch viel schief gehen.

Das Labor in Wuhan richtete für diese gefährlichen Experimente ein brandneues Labor mit der höchsten Sicherheitsstufe 'BSL-4' ein. Ein Bericht des US-State Department aus dem Jahr 2018 besagt, dass es jedoch einen Mangel an entsprechend ausgebildeten Technikern und Mitarbeitern gab, um dieses High-Tech Labor sicher zu betreiben. 

Dazu kommt die Abneigung der meisten Virologen unter BSL-4 Bedingungen zu arbeiten. Das gilt nicht nur für Wuhan, sondern weltweit: In BSL-4 Umgebung muss man einen Raumanzug tragen, strengste Standards einhalten und akzeptieren, dass alles extrem ungemütlich ist und doppelt so lange braucht. Also wurde es möglichst vermieden, das BSL-4 Labor zu benutzen. Das gab Shi Zheng-li auch offen zu. In einem Interview mit dem Magazin 'Science' sagte sie: "Die Coronavirus-Forschung machen wir in BSL-2 oder BSL-3 Laboren."

‘Bat-Lady‘ Shi Zheng-li, die Leiterin des Labors in Wuhan.
BSL-4 Raumanzüge sind unter Virologen höchst unbeliebt.



Fledermaus-Alarm

Als zum Jahreswechsel 2019/20 erstmals über Fälle atypischer Lungenentzündung in Wuhan berichtet wurde, fehlte nirgends der Hinweis, dass fast alle Patienten aus der Nähe eines bekannten Fischmarktes stammten oder dort eingekauft hatten. Neben Fisch sind dort auch noch alle möglichen anderen Tierarten verkauft worden. 

Dies erinnerte Experten an die Abstammung der SARS-1 Viren, die sich in den Jahren 2002/03 ausgehend von Südchina weltweit verbreitet und mehr als 700 Menschenleben gefordert hatten. Diese Coronaviren-Mutation wurde von Wissenschaftlern genauestens nachverfolgt. Die genetische Spur führte vom Menschen zurück zu Zibetkatzen, die wiederum von Fledermausviren infiziert worden waren. Binnen weniger Wochen gelang es, die wesentlichen genetischen Veränderungen, die den Übergang von Fledermäusen zu Katzen und schließlich zum Menschen ermöglicht hatten, genauestens zu lokalisieren. 

Dasselbe geschah dann im Jahr 2012 noch einmal. Ebenfalls wieder mit Coronaviren, allerdings mit anderen Wirtstieren. Diesmal sprangen Fledermausviren auf Kamele über und mutierten dabei so, dass sie auch Menschen gefährlich werden konnten. 
Geographisches Zentrum des Ausbruchs war hier Saudi Arabien. Die Letalität war enorm hoch, etwa jeder dritte Infizierte starb. Doch die Viren waren zum Glück nicht gut auf den Menschen angepasst, die Übertragung von einer Person zur anderen gelang nur sehr schwer und somit versandete MERS ohne weiteren Schaden anzurichten. 

Bei SARS CoV-2  lief jetzt hingegen alles in fataler Weise perfekt - für die Viren. Sie sind enge Verwandte von SARS und MERS aber im Vergleich zu ihnen geradezu ideal ausgestattet für die Infektion von Menschen. Der Sprung von einer infizierten Personen auf eine andere gelang ohne Probleme und damit geriet der Ausbruch binnen weniger Wochen zur Pandemie.

Virologen erklärten wortreich, dass so ein Wildtier-Markt wie in Wuhan die ideale Brutstätte für Viren sei. Es genügte eine Ahnung, eine Geschichte, die sich logisch anhört, um sie sofort als Wahrheit erscheinen zu lassen. Die Medien verbreiteten unisono die These von der natürlichen Mutation weltweit. Kein News-Channel, kein Fachjournal, kein Wissenschaftsjournalist eines größeren Magazins fragte näher nach. Auch nicht, als die Recherchen der chinesischen Behörden ergaben, dass die frühesten Covid-Fälle meist gar keine Verbindung zum Fischmarkt hatten. 


Meinungskampf

Von Beginn an gab es jedoch zahlreiche Hinweise - sowohl aus chinesischen Quellen, als auch von ausländischen Virologen mit Detailwissen über GOF-Forschung - dass an der offiziellen Darstellung vieles verdächtig ist oder schlicht nicht stimmen kann. "Wenn jemand behauptet, das Virus kann keinesfalls aus dem Labor stammen, kauf es ihnen nicht ab: Labore rund um den Globus kreieren seit Jahren synthetische Viren", erklärt der Gentech-Experte Yuri Deigin, der in Kanada ein Biotech-Unternehmen leitet. Bereits im April 2020 veröffentlichte Deigin ausführliche Analysen der Viren-Entstehung, die den offiziellen Darstellungen diametral widersprachen. Im November präzisierte er zusammen mit der Mikrobiologin Rossana Segreto von der Universität Innsbruck im Journal 'BioEssays' die gemeinsame Expertise, die zu folgendem Resultat kam: 
Die chimäre Struktur von SARS-CoV-2 und die Furin-Spaltstelle sind wahrscheinlich das Ergebnis einer genetischen Manipulation

„Die Suche nach dem Ursprung des Virus ist politisch brisant“, erklärte Rossana Segreto gegenüber der Tageszeitung 'Kurier'. „Ich wünschte, ich hätte diese Zusammenhänge nie gefunden." 

Der angesehene Hamburger Nanowissenschaftler Roland Wiesendanger bekam dies massiv zu spüren, als er nach monatelangen Recherchen ebenfalls eine Studie zum Ursprung der neuartigen Coronaviren vorlegte. Er kam zu dem Ergebnis, "dass sowohl die Zahl als auch die Qualität der Indizien für einen Laborunfall am virologischen Institut der Stadt Wuhan als Ursache der gegenwärtigen Pandemie sprechen".

Daraufhin bezog er - speziell im deutschsprachigen Raum - ordentlich Prügel. Bezeichnenderweise nicht von hochrangigen Kollegen, sondern meist von Journalisten und Studenten. Das Statement des Studierenden-Ausschuss der Uni Hamburg ist ein gutes Beispiel für Zielrichtung und Niveau dieser Angriffe:

Die „Studie“ von Herrn Wiesendanger der Uni Hamburg entspricht nicht den wissenschaftlichen Standards, die wir von einer Universität erwarten. Sie spielt stattdessen nur Verschwörungstheoretiker*innen in die Hände und schürt anti-asiatischen Rassismus.

Wiesendanger nahm dazu in einem Interview mit Servus TV (ab Minute 8:50) ausführlich Stellung. Die Wahrscheinlichkeit einer natürlichen Covid-19 Ursache bezifferte er mit "weniger als 1 Prozent". Eigentlich wären mittlerweile längst die Vertreter dieser These in der Pflicht, ihre Beweise vorzulegen. "Das können sie aber offenbar nicht." Angriffe auf seine Reputation nehme er in kauf, "denn es gibt eine Verantwortung für die Gesellschaft."  Im Vordergrund steht Wiesendangers Sorge, "dass diese gefährliche Forschung nach wie vor finanziert wird, auch von den USA. Es kann deshalb jederzeit zu neuen Ausbrüchen von möglicherweise noch viel gefährlicheren Viren aus den Laboren kommen."


Die China-Connection

Während die chinesischen Behörden  der Welt einen spektakulären Kampf gegen die Viren vorführten, wurden die Spuren, die auf einen möglichen Laborunfall in Wuhan hindeuten, sorgfältig verwischt. Davor zugängliche Datenbanken wurden vom Netz genommen. Mitarbeiter, von denen es heißt, dass sie erste Opfer der Infektion geworden seien, verschwanden spurlos. Ihre Porträts wurden kommentarlos von der Webseite des Instituts gelöscht. Dissidenten berichten von der gnadenlosen Verfolgung jeglicher Äußerungen, die der offiziellen Linie widersprechen. 

Auf internationaler Ebene besorgte dieses Geschäft eine Gruppe hochrangiger Virologen – großteils aus den USA, von deutscher Seite war nur Christian Drosten vertreten. Sie publizierten bereits im Februar 2020 ein gemeinsames Statement im Journal 'The Lancet', in dem Sie Kritik an der offiziellen Linie gleich mal ordentlich abkanzeln: 

Wir weisen gemeinsam Verschwörungstheorien entschieden zurück, die besagen, dass COVID-19 keinen natürlichen Ursprung hat.
Die Unterzeichner bringen keine eigenen Beweise für diese Aussage. Als Beleg verweisen sie lediglich auf chinesische Virologen-Kollegen, die diesbezüglich nichts Auffälliges entdeckt haben. Die neuartigen Viren, so deren häufigstes Argument, haben 96,5 Prozent ihres Erbgutes mit Coronaviren der Fledermaus gemeinsam. Und bei den fehlenden 3,5 Prozent werde es sich wohl um natürliche Mutationen handeln. 

Es stellte sich später heraus, dass das Lancet-Statement der internationalen Virologen-Prominenz von Peter Daszak organisiert worden war (siehe Ausschnitt unten). Daszak ist ein britisch-amerikanischer Zoologe und eine der schillerndsten Figuren im internationalen Viren-Gewerbe. Als Präsident der 'EcoHealth Alliance' mit Sitz in New York war Daszak seit vielen Jahren mit dem Virologischen Institut in Wuhan im Geschäft. 
Er fungierte als Verbindungsstelle zur USA und förderte die gefährlichen Experimente. Im Fall eines Laborunfalles wäre er natürlich auch potenziell haftbar gewesen für den unendlichen finanziellen Schaden, den die Pandemie weltweit verursacht hat. Dieser klare Interessenskonflikt wurde im Brief an die Lancet Leser aber mit keinem Wort erwähnt: Im Gegenteil, dort heißt es: "Wir haben keine Interessenskonflikte."



Zoologe Peter Daszak zieht im Hintergrund die Fäden (Foto: ecohealth)

Zum Jahresbeginn 2021 organisierte die WHO schließlich eine Expertenreise nach Wuhan, die den Vorwürfen nachgehen sollte. Ernüchternd war die Auskunft der chinesischen Behörden, dass "trotz intensiver Suche" während eines ganzen Jahres keine genetischen Spuren gefunden wurde, wie die Mutationen am Übergang von der Fledermaus zum Menschen abgelaufen waren.  Dies ist umso verblüffender, als dies bei SARS-1 sowie MERS binnen weniger Wochen lückenlos aufgeklärt werden konnte. 

Und somit spricht auch hier einiges für die Labor-These. Denn die im SARS CoV-2 Virus vorgefundenen "Mutationen" sind für Experten ganz klare logische Eingriffe, so wie sie im Sinne der GOF gemacht werden würden, wenn man Fledermausviren so umbauen möchte, dass sie Menschen gefährlich werden. (Die genaue Beweisführung sprengt den Rahmen dieses Berichtes. Wer sich hier für die Details interessiert: Nicholas Wade erklärt die komplexe Materie sehr gut - und auch für Nicht-Virologen verständlich.)

Was dann nach der China-Reise öffentlich vermittelt wurde in den Presse-Erklärungen der Experten-Kommission klang dennoch wie ein Schulterschluss mit den chinesischen Behörden. Denn auch hier war es wieder Peter Daszak, der mit einer Gruppe gleichgesinnter VirologInnen den Ton angab. Die WHO hatte den hoch befangenen US-Amerikaner, der über beste Kontakte in die Top-Etagen von Weißem Haus und Pentagon verfügt, tatsächlich als führendes Mitglied der China-Exkursion ausgewählt. Und so kam Daszaks Resüme nicht ganz überraschend: "Die Idee, dass das Virus aus dem Labor entkommen ist", erklärte Daszak in Interviews, "ist reiner Blödsinn."

„Daszak ist enger Kooperationspartner des Instituts für Virologie in Wuhan“, kritisiert die Mikrobiologin  Rossana Segreto diesen offensichtlichen Interessenskonflikt. „Wir können uns nicht darauf verlassen, dass hier eine neutrale Untersuchung stattfand.“


"Message Control" und die Folgen

Wer die Kette an Indizien, die in den Berichten von Deigin oder Wade aufgelistet werden, vorurteilsfrei prüft, tut sich schwer, die offizielle Darstellung einer zufälligen Mutation auch nur halbwegs plausibel zu finden. Sie entpuppt sich stattdessen als Produkt einer professionell durchgezogenen "Message Control", die im Kern auf dem guten Image "der Wissenschaft" und ihrer herausragenden Vertreter aus dem Fachbereich der Virologie aufbaut. 

Doch genau diese Virologen, merkt Nicholas Wade in seinem Artikel an, waren es, die weltweit massiv für die Aufhebung der Beschränkungen für die hoch riskante GOF-Forschung lobbyiert haben. Eine lückenlose Aufklärung der Vorgänge würde demnach vielen dieser Experten sowie generell "der Wissenschaft" einen massiven Ansehens-Verlust eintragen. 

Wenn allerdings die "Message Control" so gut läuft, wie sie aktuell gelaufen ist, dann passiert genau das Gegenteil. Das Ansehen "der Wissenschaft" stieg raketengleich. Virologen trieben mit ihrer Expertise die Politik vor sich her und sie bestimmten schließlich weltweit – nach chinesischen Lockdown- und Quarantäne Rezepten – wie mit den neuartigen Viren umzugehen ist. 

Genauso absurd geht es weiter: Einer der wichtigsten Anlässe, diese gefährlichen Viren im Labor zu erzeugen, war der Versuch damit einen Vorsprung bei der Produktion von Impfstoffen gegen Coronaviren zu gewinnen. Dieser Versuch ist vollständig gescheitert. Bevor eine Impfung entwickelt werden konnte, waren die Viren längst entwichen. 
Doch auch hier haben die Auslöser der Katastrophe nun auf Umwegen doch noch erreicht, was sie wollten: Die Impfstoff-Forschung wurde mit Milliarden-Förderungen regelrecht zugeschüttet, Impfungen gelten als einziger Ausweg aus der Krise. 

Manchmal scheint es, als erlebten wir gerade die Live-Übertragung einer von George Orwell inspirierten Farce zur Umwertung der Werte, wo Wahlsprüche wie „Freiheit ist Sklaverei“ oder „Unwissenheit ist Stärke“ gerade mit ihrer brutalen Willkür den Machtanspruch dokumentieren. Als gelte es, ein Narrativ – und sei es noch so absurd – auf allen Kanälen als Wahrheit durchzupeitschen. 
Diesem ebenso selbstbewusst wie aggressiv verbreiteten Meinungsterror der internationalen "Message Control" zu widerstehen, ist nichts für schwache Nerven. Zumal es jetzt für die Politik darum geht, mit Hilfe von Erpressung und Repressalien die Abweichler auf Linie zu bringen und dann dieses leidige Thema SARS-CoV-2 endlich siegreich abzuschließen. Impf-Abonnements, die alle 6 Monate aufzufrischen sind, inklusive. 

Was ich als Wissenschaftsjournalist und Filmemacher tun kann, ist dranbleiben: recherchieren, Artikel schreiben, Filme machen und Informationen unter die Menschen bringen, die vielleicht eines Tages mithelfen, die Wahrheit über die Hintergründe der Covid-Pandemie und ihrer vielen Profiteure lückenlos aufzuklären. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.


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Bert Ehgartner steht auch für Vorträge, Filmvorführungen, etc. zur Verfügung. 
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Donnerstag, 15. April 2021

Aggressive 'No-Covid'-Sekte dominiert die Politik

Ein Teil der Covid-Experten driftet zunehmend in den Extremismus ab. Sie treiben die von ihnen beratenen Politiker in immer aggressivere Maßnahmen. Dabei gibt es längst vernünftige und gesicherte Strategien für eine Rückkehr zu einem weitgehend normalen Leben. 

Seit mehr als einem Jahr bestimmt die Virenangst unseren Alltag (Credit)

In Niederösterreich und Wien wurde der Lockdown bis in den Mai hinein verlängert. In Deutschland sind weitere Verschärfungen des Infektionsschutz-Gesetzes in Planung, welche die bundesweite Umsetzung von Maßnahmen garantieren soll. Im Zentrum steht die Einführung eines Lockdown-Automatismus. Wenn in einem Landkreis 3 Tage lang eine Inzidenz von 100 überschritten wird, müssen Geschäfte schließen und nächtliche Ausgangssperren treten in kraft. Ab einer Inzidenz von 200 sperren Kitas und Schulen automatisch zu. Als wichtigster Grund für die Maßnahmen wird die drohende Überlastung der Krankenhäuser und speziell der Intensivstationen genannt. 

Gleichzeitig teilt das Statistische Bundesamt Wiesbaden mit, dass die Sterbezahlen vom März 2021 um 11% unter dem Durchschnitt der Vorjahre liegen. Auch ein Blick auf die Europa-Landkarte des von den dänischen Behörden eingerichteten Euromomo-Systems zur Erfassung von Übersterblichkeit zeigt, dass die Lage weitgehend im grünen Bereich liegt. Von den 29 Ländern, die hier wöchentlich ihre Mortalitäts-Daten übermitteln, meldeten 24 Länder für die Kalenderwoche 14 "no excess mortality". Ein Vergleich mit derselben Kalenderwoche vor drei Jahren ergibt ein recht ähnliches Szenario. Woher kommt also diese allgemeine Untergangs-Stimmung?


Kalenderwoche 14/18
Kalenderwoche 14/21


Vorsicht ist gewiss sinnvoll. Doch mittlerweile sollte es sich herumgesprochen haben, dass die Maßnahmen im sozialen, wirtschaftlichen und gesundheitlichen Bereich höchst negative Auswirkungen haben und es alles andere als gewiss ist, dass insgesamt der Nutzen überwiegt. 

Das Kinderspital Zürich meldet beispielsweise rückblickend auf das Jahr 2020 einen steilen Anstieg bei Essstörungen und Suizidversuchen von Kindern und Jugendlichen in der Schweiz. "Die Pandemie belastet Junge stark", sagt Chefpsychologe Markus Landolt, "Wir laufen am Limit."

Dasselbe gilt für die Tourismus, Gastronomie, Kulturbetrieb, Sport und viele andere Bereiche. Alles steht still. Zahllose Menschen, Betriebe, Vereine verlieren gerade ihre Existenzgrundlage. Die dramatischen Folgen werden sich noch über Jahre hin zeigen.  

Warum werden trotzdem so restriktive Vorschriften erlassen?

Es geht um die bedrohliche Lage auf den Intensivstationen hört man laufend von Experten in den Nachrichten. Und um hier den Nachschub zu unterbinden, muss das Infektionsrisiko in der Bevölkerung minimiert werden. Und dafür fällt Experten und Politik keine andere Lösung ein, als die Bevölkerung möglichst wirksam einzusperren. 

Die Frage ist nur, warum diese Rechnung nun plötzlich aufgehen sollte, wo wir uns doch seit bereits einem halben Jahr im Dauer-Lockdown befinden. 


Die 'No-Covid'-Sekte

Welche Art von Experten berät hier die Politik? Auffällig ist, dass die Berater-Zirkel relativ klein sind. Kritiker des Lockdowns sowie Verfechter einer weniger radikalen Linie wurden von vorn herein ausgegrenzt, angegriffen und teils auch massiv verleumdet. Täter waren hier vor allem die 'richtigen' Experten, welche im Verein mit Politik und Medien die Richtung vorgaben. 'Falsche Experten', wie Martin Sprenger oder John Ioannidis wurden ausgegrenzt, Mediziner wie Wolfgang Wodarg oder Sucharit Bhakdi beinahe kriminalisiert. 

Den Ton gaben fortan Leute wie Christian Drosten, Melanie Brinkmann, Herwig Kollartisch oder Dorothee van Laer an. Eine kleine Gruppe von Virologen, Epidemiologen, Mathematikern und Simulationsexperten erklärt in den Medien, was Sache ist. Was sie eint ist ihre beinahe idente Sicht auf die Pandemie. 

Von Beginn an waren sie Verfechter der 'No-Covid'-Strategie. Die Viren sollten möglichst ausgerottet - zumindest aber auf einem minimalen Niveau gehalten werden, bis die rettende Impfung kommt. Diesem Prinzip wurde alles andere untergeordnet. Und wenn die Maßnahmen nicht so wirkten, wie sie sollten, wurden sie – nach Experten-Ratschlag – verschärft oder verlängert. 

Gleichzeitig wurden in den Medien bestimmte Personengruppen als Schuldige vorgeführt (z.B. Party-People, Urlauber, Demonstranten,…). Selbstkritik hingegen vernimmt man so gut wie nie. Stattdessen kommen laufend neue deprimierende Prophezeiungen. Die Virologin van Laer kündigt beispielsweise jetzt schon eine neuerliche starke Virenwelle für den Herbst an, wo dann mit verbesserten Impfungen nachgeimpft werden muss. Melanie Brinkmann droht, dass wir das ganze Jahr im Dauer-Lockdown bleiben, wenn wir nicht endlich zu aggressiveren Maßnahmen greifen. 


Langsam reicht's

Mit den neuen Verschärfungen und dem wachsenden Zorn und Unverständnis der Bevölkerung kommen nun auch in manchen Mainstream-Medien vermehrt kritische Artikel. Etwa von Susanne Gaschke, ehemalige SPD-Oberbürgermeisterin von Kiel. "Im Kanzleramt regiert eine 'No-Covid'-Sekte",  schrieb sie in der 'Welt'.  

Der frühere hessische CDU-Ministerpräsident Roland Koch diagnostizierte in der FAZ, dass nach einem Jahr Krise manche Politiker immer noch Entscheidungen treffen wie am ersten Tag der Pandemie: "Die Bundesregierung hat den Bezug zur Wirklichkeit verloren."

Und in der NZZ rechnet der Physiker Frank Scheffold mit den Modellierern ab, "deren Szenarien so oft daneben lagen, dass das die Politik endlich mal eingestehen müsste." Bessere Beispiele wären Vorgangsweisen wie im US-Bundesstaat Texas, wo Anfang März alle staatlich angeordneten Massnahmen aufgehoben worden sind. "Trotz panischen Warnungen der Lockdown-Befürworter", schreibt Scheffold, "sinken die Fallzahlen seitdem weiter, und das gesellschaftliche Leben hat sich weitestgehend normalisiert."

Auch Detlev H. Krüger, dem Vorgänger von Christian Drosten als Leiter der Virologie in der Berliner Charité, platzte nun der Kragen. In einem offenen Brief wandte er sich gegen den "Unsinn, die Inzidenz der Infektionen als Bewertungsgrundlage für die Auswahl von Schutzmaßnahmen zu nehmen."


Sinnvolle Maßnahmen

Poltiker wie Angela Merkel versuchen, die aktuellen Maßnahmen als "alternativlos" darzustellen,  doch gestimmt hat diese Ansage nie. Es gibt mittlerweile unzählige Fachleute, die den herrschenden Strategien widersprechen und dies auch durchwegs mit Fakten belegen. 

Hier eine Auflistung solcher sinnvoller Maßnahmen (die ich in den nächsten Tagen weiter ergänzen werde):

  • Menschen mit überstandener Covid-Infektion brauchen keine Impfungen

Zahlreiche Studien zeigen, dass die natürlich erworbene Immunität nach durchgemachter Krankheit stabil ist und lange andauert. Bereits im Juli 2020 zeigte beispielsweise eine im Journal Nature publizierte Studie, dass Patienten, die im Jahr 2003 an SARS-1 erkrankt waren, 17 Jahre später noch immer eine aufrechte und stabile Immunität aufweisen. 

Auf natürliche Immunität baut auch die Strategie der "Great Barrington Declaration", welche inzwischen von 14.000 Wissenschaftlern, 42.500 Medizinern und 780.000 'besorgten Bürgern' unterzeichnet worden ist. Im Kern geht es darum, die gefährdete Risikogruppe zu schützen, während die Mehrheit der Menschen unter Einhaltung üblicher Hygiene-Regeln zu einem normalen Leben zurück kehren.

'No-Covid'-Vertreter hatten lange Zeit gegen derartige Ansichten regelrecht Krieg geführt. Das Erreichen einer Herdenimmunität - einem der normalsten und natürlichsten Vorgänge im Zusammenspiel von Mensch und mikrobieller Umwelt - wurde kriminalisiert und als versuchter Massenmord denunziert. 

Gleichzeitig wurde versucht, die durch Impfungen erzielte Immunität als weit überlegen darzustellen. Belegt wurde das vor allem mit dem hohen Titer der Spike-Protein-spezifischen Antikörper, welcher durch die Impfung erzeugt wird. Das mag schon stimmen. Dieses Argument ignoriert jedoch vollständig, dass Immunität ein viel komplexeres Geschehen umfasst, als bloß das Vorhandensein eines einzigen Antikörper-Typus. Und das zeigt sich auch in der Praxis.
Belgische Wissenschaftler verglichen den humoralen und zellulären Immunstatus von Altenheim-Bewohnern, die geimpft wurden, mit einer Gruppe, welche die SARS CoV-2 Infektion bereits durchgemacht hatte. Dabei zeigte sich, dass eine mit BioNTech/Pfizer geimpfte Gruppe vier Wochen nach der ersten Dosis nur noch zu 37% geschützt war. Bei früher bereits Erkrankten waren die Werte mit 97% hingegen deutlich besser.

Insofern erscheint es vollständig sinnlos und eine Vergeudung von Ressourcen, wenn Menschen, die bereits immun sind, trotzdem noch geimpft werden sollen. 


  • Schluss mit der Behinderung von Aktivitäten und Veranstaltungen im Freien

Irische Gesundheitsbehörden veröffentlichten kürzlich eine Übersicht zum Ansteckungsrisiko im Freien. Unter den bis Ende März 2021 im Inselstaat aufgetretenen 232.164 Covid-Fällen waren gerade einmal 262 Fälle auf eine Infektion im Freien zurück zu führen.  

Ins selbe Horn bläst ein kürzlich veröffentlichtes Positionspapier der deutschen Gesellschaft für Aerosol-Forschung. "Ansteckungen finden drinnen statt - und nicht draußen", lautet der Kernsatz der Wissenschaftler. In einem offenen Brief an Kanzlerin Angela Merkel, Gesundheitsminister Jens Spahn und weitere Politiker schreiben sie: 

"Die andauernden Debatten über das Flanieren auf Flusspromenaden, den Aufenthalt in Biergärten, das Joggen oder das Radfahren haben sich längst als kontraproduktiv erwiesen. Wenn unseren Bürgerinnen und Bürgern alle Formen zwischenmenschlicher Kontakte als gefährlich vermittelt werden, verstärken wir paradoxerweise die  überall erkennbare Pandemiemüdigkeit. Nichts stumpft uns Menschen bekanntlich mehr ab als ein permanenter Alarmzustand."

 

  • Statt wahlloser Massentests: vernünftige Handhabung der PCR-Tests
Österreich hat sich in den letzten Monaten zum Test-Weltmeister entwickelt. Seit Mitte Januar wird in allen Bereichen des Lebens laufend getestet: in Schulen, am Arbeitsplatz, vor dem Friseurbesuch. Die Test-Frequenz liegt beim Zehnfachen der Schweiz und beim beinahe Zwanzigfachen Deutschlands. Gebracht hat das wenig. Sowohl bei den gemeldeten Infektionen wie bei den Covid-Todesfällen liegt Österreich deutlich vor den Nachbarländern.

"Testen-Testen-Testen" lautet Österreichs Corona-Maxime


Wesentlich sinnvoller wäre es, wenn die Behörden endlich die Handhabung und Interpretation der PCR-Tests verbessern würden. 

In welche Richtung das gehen könnte, zeigt eine dänische Studie, die den Zusammenhang von Alter, Umlaufzyklen im PCR-Test (Ct-Wert) sowie dem Ansteckungsrisiko untersuchte. 

Was sind nun diese Umlaufzyklen? 
PCR bedeutet "Polymerase Kettenreaktion". Die Tests suchen eine bestimmte Gensequenz der SARS CoV-2 Viren im Abstrichmaterial der getesteten Personen. Werden solche Sequenzen gefunden, werden sie mit Hilfe des Enzyms Polymerase verdoppelt. Dieser Vorgang wiederholt sich mit jedem Umlaufzyklus. Der Reaktion wird zudem ein Fluoreszenz-Farbstoff beigemischt, der sich in die Erbsubstanz einlagert und sich ebenfalls mit jedem Umlaufzyklus verdoppelt.
 Je mehr Gensequenzen gefunden werden, desto stärker ist das Lichtsignal und desto früher wird ein Grenzwert überschritten, der den Test als "positiv" ausweist. Dies ergibt die "Cycle threshold" - abgekürzt Ct - und bezeichnet die Anzahl der Umlaufzyklen, die zum Erreichen des Grenzwertes notwendig waren. Ein Ct-Wert von 28 bedeutet, dass die Polymerase-Kettenreaktion 28 mal abgelaufen ist, bis der Test positiv wurde. 
Die normale Bandbreite, in der ein Test als positiv gewertet wird, liegt zwischen 18 und 38 Zyklen. Je niedriger der Ct-Wert, desto höher ist die Virenlast in der Probe. Bei einem Ct-Wert von 18 befinden sich viele Millionen Mal mehr Viren in der Probe, als bei einem Ct-Wert von 38.

Je höher der Ct-Wert ist, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass die gefundenen Gensequenzen zu Viren gehören, die bereits vom Immunsystem unschädlich gemacht worden sind. Der PCR Test kann nämlich nicht zwischen Viren, die noch vermehrungsfähig, bzw. infektiös sind und inaktiven - bereits zerstörten - Virentrümmern unterscheiden. 
Ein Ct-Wert über 30 bedeutet, dass nur noch eine sehr geringe Menge an viralem Material gefunden wurde. Laut Protokoll der Berliner Charité ist es dann nicht mehr möglich, Viren aus dem Abstrich anzuzüchten. Das heißt, diese Person ist mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr infektiös, sondern – im Gegenteil – immun. 

Diese Information ist von enormer praktischer Relevanz, wenn man weiß, dass je nach Inzidenz, mehr als die Hälfte aller positiven Tests Ct-Werte von 30 und mehr aufweisen. Es wurden und werden also sehr viele Menschen sinnlos in Quarantäne gesteckt.

Doch nun zurück zur dänischen Studie: Unter den 9,4 Millionen durchgeführten Tests wurden bis zum Stichtag des 25. Januar 2021 insgesamt 66.311 Personen als positiv getestet. 
Die Verknüpfung mit dem Melderegister ergab, dass die Covid-Positiven mit rund 213.576 weiteren Personen zusammen in einem Haushalt leben. Diese Kontaktpersonen wurden – nach dem oben genannten Stichtag – getestet und davon erhielten 103.389 Personen (48%) ebenfalls ein positives Testresultat. 

Die Studie belegt also, was seit längerem bekannt ist: Der gemeinsame Haushalt ist die mit Abstand stärkste Infektionsquelle. Dies liegt vor allem an der langen Kontaktzeit. Speziell während des Schlafs in einem Bett oder einem Zimmer bilden sich über die Ausatemluft Aerosole, welche den Viren ideale "Luftbrücken" zur Infektion anderer Personen bieten. 
Besonders interessant und neu ist der starke Zusammenhang zwischen dem Ct-Wert und dem Ansteckungsrisiko. 



Bei einem Ct-Wert von 18 beträgt das Ansteckungsrisiko demnach im Schnitt 43% (siehe Grafik oben).
Bei Ct-Werten über 30 fällt das Ansteckungsrisiko hingegen rasch unter einen Wert von 20%. Und das obwohl hier nur Personen gewertet wurden, die in einem gemeinsamen Haushalt leben. 

    Das Übertragungsrisiko steigt mit niedrigen Ct-Werten und höherem Alter 

    Eine ähnlich starke lineare Abhängigkeit sehen wir beim Alter und dem Infektionsrisiko. Je älter eine Person ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Infektion auf den Partner oder ein anderes Haushalts-Mitglied übertragen wird. 
    Eine Ausnahme stellen lediglich Kinder im Alter unter 10 Jahren dar. Bei Ct-Werten unter 20 (höchste Virenlast) steigt auch bei ihnen das Übertragungsrisiko auf 34% (siehe Grafik). Dies liegt aber wahrscheinlich auch daran, dass kleine Kinder häufiger mit Eltern oder anderen Geschwistern im selben Zimmer schlafen. Von Personen im Alter von 10 bis 30 Jahren geht auch bei niedrigen Ct-Werten kaum ein Übertragungsrisiko aus.

    Welche praktischen Schlüsse kann man daraus ziehen?
    • Zunächst sollte eine infizierte Person möglichst nicht mit anderen Personen in einem gemeinsamen Zimmer schlafen. Das gilt speziell für ältere Menschen. 
    • Positive PCR-Tests sollten - so wie in Dänemark - verpflichtend die Angabe über die gemessenen Umlaufzyklen enthalten.
    • Tests mit Ct-Werten über 30 sollten bei asymptomatischen Personen nicht mit Quarantäne geahndet werden, weil die Personen mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht infektiös, sondern bereits immun sind (sicherheitshalber kann man zwei Tage zuwarten, ob noch Symptome kommen, oder noch einen Wiederholungstest machen). 
    • Behörden, die ein PCR-Test-Resultat für die Verhängung von Quarantäne-Maßnahmen einsetzen, ohne die Ct-Zahl zu berücksichtigen, handeln grob fahrlässig. 

    • Frisch Geimpfte sollten für 14 Tage in Quarantäne

    Eine Studie aus Dänemark prüfte unter "real-life"-Bedingungen die Wirksamkeit des BioNTech-Pfizer Impfstoffes. Dabei bestätigte sich dessen hohe Wirksamkeit. 
    Allerdings – und das kann von großer Bedeutung sein – setzt diese Wirksamkeit erst schrittweise - ab dem Zeitpunkt von zwei Wochen nach der ersten Impfdosis ein. 
    Davor haben frisch Geimpfte sogar ein deutlich höheres Risiko einer Infektion. Offenbar geht die Impfung mit einer vorübergehenden Schwächung der Abwehrkräfte einher. Dies würde auch den anfangs starken Anstieg der Covid-Fälle in Ländern wie Israel oder Chile erklären, wo sehr rasch sehr viel geimpft wurde.
    Möglicherweise erklärt das auch einen Teil des jetzt in vielen Ländern beobachteten Anstiegs der Fallzahlen.
    Insofern ist es jedenfalls hoch sinnvoll, wenn Geimpfte zum Selbstschutz nach der ersten Impfdosis eine 14-tägige Quarantäne einhalten. Angehörige eines Haushalts sollten sich zudem möglichst gleichzeitig impfen lassen. 


    • Besserer Schutz von Seniorenheimen und Krankenhäusern

    Der größte Nachteil der PCR-Tests ist seine geringe Sensibilität. 
    Jene, die auf die offiziellen Angaben im Beipacktext der Tests vertrauen, werden sich vielleicht wundern, weil dort Sensitivitäts-Marken von 99% angegeben werden. Das mag für Laborversuche unter kontrollierten Bedingungen auch zutreffen. Im realen Leben lassen sich solche Werte jedoch nicht wiederholen. Denn hier zeigt sich: Je nach Qualität und Zeitpunkt der Abstrich-Entnahme werden nur ca. ein Drittel der Infizierten auch tatsächlich erkannt. 
    Dies ergab eine von Wissenschaftlern der Johns Hopkins Universität durchgeführte Meta-Analyse, die 7 Studien zum Thema zusammen fasste. 
    Die besten Chancen, eine infizierte Person auch tatsächlich zu identifizieren bestehen am 8. Tag der Corona Infektion, bzw. am 3. Tag des Auftretens von Symptomen. Hier liegt das Risiko, übersehen zu werden aber immer noch bei 20%. 
    Im Schnitt erhält eine von drei Infizierten ein falsch-negatives Testergebnis. Und hier liegt der eigentliche Grund, warum es so schwierig ist, sensible Bereiche des Gesundheitssystems auch tatsächlich virenfrei zu halten. Wenn negativ getestete Pfleger, Ärzte oder Patienten die Viren auf die Intensivstationen einschleppen, dann hilft ein landesweiter Lockdown genau gar nichts, um dieses Problem zu lösen. 

    Eine Möglichkeit, dieses Risiko deutlich zu verringern,  bestünde darin, den PCR-Test mit einem Test auf IgM-Antikörper zu koppeln. Dies ist die in China praktizierte Methode. Sie wird auch bei der Einreise ins Land verlangt. 

    Wenn es schnell gehen muss – z.B. beim Testen von Besuchern im Pflegeheim – sind auch IgM-Schnelltests verfügbar, welche einen Blutstropfen von der Fingerspitze analysieren. Hier liegt das Resultat binnen 15 Minuten vor. 

    IgM-Antikörper sind die so genannten "schnellen" Antikörper, die etwa zeitgleich mit den Symptomen als erste Phase der Immunabwehr gebildet werden. Diese Antikörper bestehen nur über kurze Zeit. Eine dauerhafte Immunität kann ca. 2 Wochen nach der Infektion über den Nachweis von IgG Antikörper nachgewiesen werden. 


    PS: Wenn Ihnen dieser Blog interessant und wichtig erscheint, würde ich mich über einen kleinen Beitrag zu meiner Arbeit sehr freuen.



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    Montag, 12. April 2021

    Unser Dokumentarfilm zur Corona-Krise

    Ich habe gerade einen Dokumentarfilm zur Corona-Krise fertig gestellt, bei dem ich zusammen mit Robert Cibis Regie geführt habe. Cutterin war die erfahrene und hoch talentierte Amy Meyer, die viele Jahre für die BBC gearbeitet hat, bevor sie der Brexit zurück nach Berlin trieb.  

    Noch vor wenigen Jahren wäre der Film wahrscheinlich im Rahmen eines Themenabends bei ARTE, im Programm von ZDF, 3SAT oder dem ORF gelaufen - so wie viele andere meiner Dokus. In Zeiten wie diesen muss die Produktionsfirma OVALmedia den Film jedoch "übers Internet" vertreiben, weil den meisten Sendern die Darstellung der Thematik nicht passt.  Denn man hat sich festgelegt, wie die Corona-Krise erzählt werden soll - und da werden keine Ausreißer geduldet. 

    Schon gar nicht, wenn auch Mediziner und Wissenschaftler im Film vorkommen, die öffentlich geächtet werden. Leute wie Wolfgang Wodarg, der – vor seinen Aussagen zu Corona – ein geschätzter Lungenfacharzt und Gesundheitspolitiker der SPD war. Jetzt hat dort ein Mann wie Karl Lauterbach das Sagen - und Wodarg gilt als gefährlicher Verschwörer bzw. als Fake-News Produzent. 

    Genauso wie John Ioannidis, Professor an der Standford University und einer der meist zitierten und angesehensten Wissenschaftler der Welt. –  Vor der Corona-Krise. Doch dann hat er öffentlich gewarnt, dass wir aufpassen müssen, dass es uns mit der genannten Pandemie nicht so geht, wie einem Elefanten, der sich vor einer Maus erschreckt, zur Seite springt, den Halt verliert und den Hang runter stürzt. 

    Ioannidis hat diese Warnung vor mehr als einem Jahr ausgesprochen. Aber so wie es aussieht, haben wir es genauso gemacht: wir haben uns gewaltig erschreckt und sind den Hang sowas von hinunter gerasselt, dass wir nicht mehr wissen, ob wir da jemals wieder heil rauf kommen. 

    Unser Film sollte also über die Video Plattform Vimeo verkauft werden. Doch Facebook, Google - und wie wir rausgefunden haben - auch Vimeo haben den Auftrag der Politik, abweichende bzw. "gefährliche" Meinungen auszuforschen. Sie beschäftigen dafür Mitarbeiter, die das Netz auf so genannte Fake News durchkämmen. Oft sind es auch Hilfssheriffs aus der Bevölkerung, die hier mithelfen, indem sie verdächtige Beiträge melden oder anzeigen. 

    Jedenfalls hat es genau 2 Tage gedauert, bis unser Film – samt dem ganzen Kanal der Produktionsfirma – gesperrt worden ist. Wir leben offensichtlich wieder in Zeiten der Zensur.

    Die Produktionsfirma stellt den Film nun öffentlich zur Verfügung. Er kann auf diversen Kanälen angesehen werden.

    Hier gelangen Sie zur Homepage des Filmes: Corona.Film

    Und hier zur Übersicht, wo der Film zu sehen ist. (Wer eine gute Internet-Verbindung hat, kann den Film werbe-frei bei Odysee oder Bitchute sehen. Bei Youtube wäre ein Ad-Blocker angesagt.)



    Und hier ist der Pressetext zum Film:


    Corona.Film – Questioning the Narrative

    Ein Jahr nach dem ersten Lockdown vom März 2020 befinden wir uns noch immer im "pandemischen" Ausnahmezustand. "Social Distancing", "7-Tage-Inzidenz", "messenger RNA": Wir haben viele neue Wörter gelernt, die wir gar nicht lernen wollten. Und unser Leben hat sich in einem Ausmaß verändert, wie das undenkbar schien. 

    Was zum Teufel ist hier eigentlich passiert? Sind wir Opfer eines "bösen Plans" geworden, oder haben wir durch die "Maßnahmen" einen noch schlimmeren "exponentiellen" Verlauf verhindert? Waren wir gut beraten durch Politik und Experten, oder sind wir durch ein eigenartiges Gemenge aus Vorsicht, Angst und Lobby-Interessen erst so richtig ins Dilemma rein geschlittert? 

    Das sind die Ausgangsfragen, denen sich ein Team der Berliner Produktionsfirma OVALmedia im Projekt Corona.Film stellt. 

    Wir leben in diesem Film das schrägste Jahr des Jahrhunderts noch einmal durch: Wie alles begann in Wuhan - und wie die chinesischen Viren dann landeten in der Lombardei. Wie die Armee kam, um die Särge zu transportieren - und daraufhin eine Regierung nach der anderen im panischen Domino-Effekt die Schranken runterließ: Grenzen zu, Läden dicht, Hausarrest.  

    Der Film schiebt diesen Handlungen und den entscheidenden Aussagen aus Politik und Wissenschaft immer eine zweite faktische Ebene hinten nach. Und die zeigt Zusammenhänge, die man erst später verstand, oder bis heute nicht verstehen möchte: weil man sich für eine Linie entschieden hat, und von der nicht mehr runter konnte. 

    Der Film porträtiert die Aktivitäten der Berliner Juristin und Hutmacherin Viviane Fischer und des niederländischen Biowissenschaftlers und Tanzlehrers Willem Engel. Zwei Protagonisten, die nicht so Viren-fokussiert sind wie die Virologen und Modellierer der tonangebenden Universitäten - dafür aber offener für die Seitenstränge der Krise: die massive Einschränkung der Grundrechte, das einsame Sterben in den Pflegeheimen, die enorme psychische Belastung der Kinder und Jugendlichen - den Verlust der körperlichen Nähe und der Geselligkeit. 

    Corona.Film zeigt, welche enorme Rolle dem von einem Team um den Berliner Virologen Christian Drosten gleichsam in Lichtgeschwindigkeit produzierten PCR-Test zukommt. Einem Test, dem fortan alles untergeordnet wurde, der von Experten als Mess-Latte für das Management einer globalen Krise verwendet wurde - ohne dessen gefährlichen Unzulänglichkeiten überhaupt näher zu verstehen. So konnte es passieren, dass vollständig gesunde Menschen unter Hausarrest gestellt wurden, während zur gleichen Zeit unentdeckt infizierte Personen die Viren auf die Intensivstationen und Pflegeheime einschleppten. 

    Alles ist anders als es schien. Nichts hätte so kommen müssen. Nicht in Oberitalien, wo schreckliche Fehlentscheidungen und politische Show-Effekte ein globales Trauma auslösten. Und auch nicht in der offiziellen Darstellung der Pandemie in den Medien, wo eine einzige Wahrheit durchgedrückt wurde, um das herrschende Narrativ nur ja nicht durch Zwischentöne und Relativierungen zu stören. 

    Corona.Film stört. Und er stört gut. 

    Donnerstag, 18. März 2021

    Erhöhen die Covid-Impfungen das Risiko einer Corona-Infektion?

    Eine große dänische Studie zeigt, dass Geimpfte im Zeitraum nach der ersten Impfdosis mit dem Pfizer/BioNTech Impfstoff ein massiv erhöhtes Risiko einer SARS CoV-2 Infektion haben. Das könnte die hohen Fallzahlen während der Impfaktion in Israel und in anderen Ländern erklären. Und auch die Frage drängt sich auf, ob es nicht sicherer wäre, alle Impf-Aktionen zu verschieben bis das Infektionsrisiko nachlässt. 

    Impfstudie in Dänemark belegt "Abwehrschwäche" nach 1. Impfdosis

    Warum stiegen die Covid-Fallzahlen in Israel und anderen Ländern nach dem Beginn der Covid-Impfungen so steil an? 

    Warum hört man so häufig von Impf-Kampagnen in Pflegeheimen und Krankenhäusern - wo kurz darauf viele Geimpfte positiv getestet wurden? 

    Und auch im persönlichen Umfeld habe ich mehrfach Berichte gehört, dass Freunde und Bekannte ausgerechnet nach der Impfung erkrankt sind. 

    War das tatsächlich nur Pech? Lag es daran, dass eben zufällig auch die Corona-Infektionen wieder mal einen Gang zugelegt haben? Oder spielte auch die Impfung selbst eine Rolle?


    Ein überraschendes Detail 

    Der New Yorker Kinderarzt Allan Cunningham weist im British Medical Journal auf Studienresultate hin, die bislang nicht beachtet worden sind. Und diese Daten lassen einen Zusammenhang mit den Impfungen als sehr wahrscheinlich erscheinen. 

    Bei der Studie handelt es sich um eine aufwändig gemachte Untersuchung der dänischen Behörden, die am 9. März am Preprint-Server medRxiv publiziert worden ist. 

    Die Studie begleitete eine im Dezember 2020 gestartete Impf-Kampagne mit dem Pfizer/BioNTech Impfstoff an 39.000 Bewohnern von Pflege- und Altersheimen sowie an 331.000 Angestellten im dänischen Gesundheitssystem. 

    Dabei ergab sich eine Wirksamkeit der Impfung von 64% bzw. 90% - im Zeitraum von 7 Tagen nach der 2. Dosis. Das wurde weithin als sehr gutes Resultat betrachtet, zumal es die erste große Wirksamkeits-Studie unter "real world" Bedingungen - außerhalb des eher künstlichen Studien-Umfeldes - war. 

    Doch niemand achtete bisher auf die Auswirkungen der Impfung im Zeitraum von 14 Tagen nach der 1. Dosis. Sie finden sich in Tabelle 2 der Studie und werden im Text seltsamerweise nicht mal erwähnt. 

    Doch sie haben es in sich. Denn sie zeigen dass die Geimpften nach der 1. Dosis offenbar eine zwei Wochen andauernde Phase der Abwehrschwäche durchmachen und in der Folge die Viren regelrecht "magnetisch" anziehen:

    • Demnach hatten die Bewohner der Altenheime ein um 40% höheres Risiko einer SARS CoV-2 Infektion als Ungeimpfte.
    • Die Angehörigen der Gesundheitsberufe hatten sogar ein mehr als doppelt so hohes Risiko, sich zu infizieren. 

    Die Resultate waren statistisch signifikant.  

    "Warum", fragt Cunningham nun in seinem Beitrag im BMJ, "finden sich zu diesen 14 Tagen nach der ersten Impfdosis keinerlei Angaben in den Zulassungsstudien von Pfizer, Moderna oder Astra Zeneca? - Verstecken die Herstellerfirmen unangenehme Daten?"


    Keine Schutzwirkung nach 1. Dosis

    Aber auch abgesehen von der negativen Wirksamkeit in den zwei Wochen nach der ersten Dosis entwickelt sich der Impfschutz erst langsam.

    Für die Senioren ergab sich vor der 2. Dosis gar kein signifikanter Schutzeffekt. Bei den Beschäftigten im Gesundheitswesen lag der Schutzwert bei miserablen 14%. 

    In der ersten Woche nach der 2. Dosis steigt die Wirksamkeit dann zunächst auf 52% (Senioren) bzw. 46% (Gesundheitsberufe) an. Erst danach erreicht die Impfung ihre Spitzenwerte von 64% bzw. 90%. Wie lange die Wirksamkeit auf diesem Niveau anhält, ist derzeit noch unbekannt.


    Effekt ist auch von anderen Impfungen bekannt 

    Cunningham erklärt, dass es nicht das erste Mal wäre, das Impfungen in der Zeit nach dem Arzttermin  die Empfänglichkeit für Infektionen steigern. Bei einer Hib-Impfung für Kinder war ebenfalls das Risiko einer Hib-Erkrankung in der ersten Woche nach der Impfung stark erhöht. Und dasselbe wurde in einer dänischen Studie zur Schweinegrippe Pandemie gefunden. Damals hatten die Geimpften eine Woche nach der Impfung sogar ein um das 3,6-fache höheres Risiko einer Hospitalisierung  und ein mehr als doppelt so hohes Risiko einer Labor-bestätigten Influenza-Infektion. 

    Wenn sich diese Effekte nun auch für die Covid-Impfungen bestätigen, so wäre es sinnvoll, die Geimpften zumindest für zwei Wochen nach der 1. Dosis vollständig abzuschotten. Oder man wartet mit der Impfung zu, bis der Infektionsdruck aus der Umgebung gegen null geht, was nach den Erfahrungen des Vorjahres bis zum Frühsommer der Fall sein sollte. 


    PS: Wenn Ihnen dieser Blog interessant und wichtig erscheint, würde ich mich über einen kleinen Beitrag zu meiner Arbeit sehr freuen.



    Bert Ehgartner steht auch für Vorträge, Filmvorführungen, etc. zur Verfügung. 
    Nähere Informationen finden Sie auf dieser Seite


    Mittwoch, 10. März 2021

    Die Gefahren, mitten in eine Epidemie hinein zu impfen

    Die aktuell heiß diskutierten, gefährlichen Virus-Mutanten kommen aus Brasilien, Südafrika und England. Zufällig handelt es sich dabei um jene Länder, wo ein großer Teil der Zulassungsstudien für die Impfstoffe von Pfizer/BioNTech und Astra Zeneca durchgeführt worden sind. Zufällig? - Wenn die Thesen des belgischen Impfexperten Geert Vanden Bossche stimmen, dann stehen uns harte Zeiten bevor. 

    Geert Vanden Bossche fordert einen sofortigen Stop der Impfkampagnen

    "Die Menschheit ist gerade dabei, ein für die meisten Personen eher harmloses Virus durch die Massenimpfungen in ein unkontrollierbares Monster zu verwandeln", lautet die wichtigste Warnung von Geert Vanden Bossche. Der belgische Wissenschaftler ist alles andere als ein Impfgegner. Er hat seine ganze Karriere der Erforschung von Impfstoffen gewidmet, an Universitäten ebenso wie beim Impfstoff-Konzern GSK oder im Auftrag der Gates Foundation. 

    Doch nun setzt er einen Notruf ab und macht sich damit wahrscheinlich bei allen ehemaligen Auftraggebern gleichzeitig unbeliebt. 

    "Ich bin mehr als besorgt über die katastrophalen Auswirkungen, die dies auf unsere menschliche Rasse haben würde. Die Menschen würden nicht nur den Impfschutz verlieren, sondern auch ihre kostbare, angeborene Immunität wäre enorm geschwächt",  erklärte er Anfang März in einem Vortrag am "Vaccines Summit" in Ohio, USA. "Bereits in den ersten Semestern an der Universität lernen die Studenten einen Kernsatz der Immunologie: Wenn sich Viren vor dem Hintergrund einer nicht optimalen Immunantwort vermehren, so ermöglicht das die Immunflucht hoch mutierender Viren." 

    Und das, so Bossche passiert derzeit über die Impfkampagne. "Ich habe noch nie etwas so ernst gemeint, wie diese öffentliche Warnung."


    Der natürliche Ablauf der Infektion

    Ohne Impfungen würde der Großteil der Bevölkerung die neuartigen Viren problemlos neutralisieren. "Ermöglicht wird das durch ein kompetentes angeborenen Immunsystem, das vor allem auf natürliche Killerzellen sowie rasch gebildete IgM-Antikörper baut." Speziell die jüngere Bevölkerung würde dabei nicht mal besondere Symptome zeigen und eine natürliche Immunität gegen die Viren aufbauen. Dies, so Bossche führt zu einer Herdenimmunität, welche dann auch den Risikogruppen Schutz bietet. In der Folge wären die SARS CoV-2 Viren "gezähmt" und unterscheiden sich in ihren Auswirkungen nicht mehr wesentlich von den sonstigen, längst endemischen Coronaviren. 

    Wenn hingegen mitten in einer aktive Infektion hinein geimpft wird, so führt das zu dramatisch anderen Abläufen im Immunsystem, warnt der Wissenschaftler, denn "Massen-Impfkampagnen beschleunigen das Auftreten von noch infektiöseren Virus-Varianten."

    Grundsätzlich bedeutet das auch ein höheres Risiko für bislang ungeimpfte Personen, weil die Viren neben einer höheren Infektiosität auch andere unangenehme Eigenschaften annehmen können. 


    Viren werden resistent gegen die Impfung

    Die höchste Gefahr betrifft jedoch ältere Menschen mit schwächerem Immunsystem, die bereits ihre Impfung erhalten haben. "Da die im Zuge der Impfung gebildeten Antikörper vor allem das Spike-Protein der Covid-19 Viren angreifen, wird das Virus nun vermehrt Mutationen in diesem speziellen Teil des Spike-Proteins forcieren, da diese es dem Virus am ehesten ermöglichen, den impf-induzierten Antikörpern zu entkommen", erklärt Vanden Bossche. "Dies wird unweigerlich eine Resistenz gegen den Impfstoff hervorrufen. Als Folge der Massenimpfung werden speziell die älteren Menschen, die als erste geimpft wurden, plötzlich nicht mehr geschützt sein und trotz Impfung einer Welle von katastrophaler Morbidität und Mortalität zum Opfer fallen."

    Doch auch in der jüngeren Altersgruppe wirkt die Impfung kontraproduktiv. "Denn die durch die Impfung erzeugten, spezifischen Antikörper verdrängen die breit schützenden IgM-Antikörper unserer normalen Immunabwehr, da diese nicht so fest an die Viren binden können wie die Impf-Antikörper." Die neuen zirkulierenden Corona-Mutanten könnten deshalb der unspezifischen Linie der Immunabwehr des Wirts entkommen. "Und somit werden auch die Personen außerhalb der Risikogruppen anfälliger für schwere Krankheitsverläufe." 

    Nicht umsonst kommen die aktuellen Mutationen des Virus aus Ländern, wo davor die meisten Impfstoff-Studien durchgeführt wurden: aus Brasilien, England und Südafrika. 

    Geert van den Bossche appelliert eindringlich, die weltweite Impfkampagne sofort einzustellen. Ansonsten steigt die Gefahr, dass wir es bald mit israelischen und anderen Super-Mutanten zu tun bekommen. 



    PS: Wenn Ihnen dieser Blog interessant und wichtig erscheint, würde ich mich über einen kleinen Beitrag zu meiner Arbeit sehr freuen.



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    Dienstag, 9. März 2021

    Impf-Weltmeister Israel hat auch bei den Corona-Fällen die Nase vorn

    Rundum wird Israel als Vorbild präsentiert wie man der Corona-Krise beikommt. Österreichs Kanzler Kurz hat seinen Gratulationsbesuch bereits absolviert und wird den israelischen grünen Impfpass weiterhin in der EU bewerben. Nach diesen Plänen soll künftig der Eintritt in Flugzeug, Sportplatz oder Restaurant nur noch mit dem Nachweis der Immunität möglich sein. 

    Israel sperrt Gastronomie und Kinos wieder auf: für Geimpfte (Foto: Verch)

    Israel startete am 20. Dezember eine massive Impfkampagne und hat mittlerweile die Risikogruppen fast gänzlich immunisiert. Insgesamt haben bereits 40% der Bevölkerung 2 Dosen des Pfizer/BioNTech Impfstoffes erhalten.

    Israel gilt als Real-Life-Studienland für den Pfizer/BioNTech Impfstoff


    Wenn man sich die offiziellen Daten Israels ansieht, so wirkt das aber nicht gerade wie ein strahlendes Vorbild:

    Nach wie vor hat Israel tägliche Fallzahlen positiv Getesteter, die beim doppelten Wert Österreichs und bei vierfachen Wert von Deutschland und der Schweiz liegen. Regelmäßig kommt es zu Ausbrüchen bei bereits geimpften Menschen. 

    Parallel zum Impfbeginn am 20. Dezember stiegen die Fallzahlen massiv

    Am vielen Testen können die hohen Zahlen auch nicht liegen, weil Impf-Weltmeister Israel hier gegen Test-Weltmeister Österreich keine Chance hat. Österreich testet derzeit dreimal so viel wie Israel und 15mal so viel wie Deutschland oder die Schweiz. 


    Beim Testen hat Österreich die Nase vorn

    Viel wahrscheinlicher liegt die Ursache in der schlechten Wirksamkeit der Impfung begraben. Eine eben veröffentlichte  Studie der Universität Düsseldorf untersuchte die Immunantwort einer Gruppe jüngerer Personen (<60 Jahre) und verglich die Resultate mit älteren Menschen  (>80 Jahre). Dabei zeigte sich, dass nur 2,2% der Jüngeren, aber ein überraschend hoher Anteil von 31,3% der Älteren nach der Impfung keinerlei neutralisierende Antikörper bilden (siehe Grafik). 

    Enorme Alters-Unterschiede in der Produktion neutralisierender Antikörper

    Es zeigt sich hier also dasselbe Phänomen, das man bereits von anderen Impfungen - wie z.B. jener gegen Influenza - kennt: ein altes Immunsystem reagiert schlechter. Der Fachbegriff dafür lautet: "Immunseneszenz".

    Diese Erkenntnis ist nicht überraschend. Doch was folgt daraus? 


    Rettung durch Herdenschutz?

    Wahrscheinlich werden von der politischen Hausverstands-Fraktion sofort Forderungen laut werden, dass nun eben alle Jungen geimpft werden müssen, um damit ein immunologisches Schutzschild für die älteren Menschen zu bilden. 

    Diese Taktik funktioniert allerdings schon bisher nur bei recht wenigen Impfstoffen (z.B. bei den Lebendvirus-Impfungen gegen Masern oder Röteln). Bei den allermeisten versagt dieser Ansatz jedoch. 

    Bei Influenza ist es beispielsweise schon bei den Jüngeren schwierig, eine Schutzwirkung über 50% zustande zu bringen. Und jene, die trotz Impfung erkranken, haben laut aktuellen Studien eine höhere Virenlast in ihrer Ausatem-Luft als Influenza-Kranke, die nicht geimpft worden sind. 

    Noch katastrophaler ist die Situation bei Keuchhusten, wo lange eine Kokon-Strategie versucht wurde: Demnach sollten sich rund um eine Risikoperson alle nahen Kontakte impfen lassen. Das ist genauso gescheitert wie der gesamte Ansatz der Herdenimmunität. Mittlerweile gibt es sogar Studien, die zeigen, dass Keuchhusten-geimpfte ein über die Lebenszeit berechnet höheres Erkrankungsrisiko haben, als Ungeimpfte. Manche Ausbrüche in Schulen gehen von geimpften Kindern aus, die andere geimpfte Kinder anstecken, während nicht geimpfte Mitschüler verschont bleiben. 

    Dennoch wird weiter geimpft, weil die Behörden über dieses Desaster lieber schweigen und Impfstoff-Konzerne die Forschungskosten für neue Impfkonzepte scheuen. Viel-versprechende Ansätze wurden gestoppt, weil die Konzerne verlangen, dass der Staat die teuren Studien bezahlt. 

    Diese finanzielle Einsatz-Teilung hat auch bei den Covid-Impfstoffen prächtig funktioniert: die Entwicklung passiert auf Steuerzahler-Kosten, die Gewinne werden privatisiert.  


    Too expensive to fail

    Nach und nach wird sich also die Einsicht etablieren, dass auch bei den SARS CoV-2 Impfungen dasselbe gilt, wie bei allen anderen Impfstoffen: Dass diese bei jüngeren Menschen besser wirken und bei älteren Menschen öfter versagen. 

    Das Impf-Paradoxon hat also wieder zugeschlagen: Die jüngere Altersgruppe wird durch die Impfung vor einer Infektion geschützt, die für sie ohnedies kaum ein Risiko dargestellt hätte. Die Älteren, für die diese Milliarden in Impfstoffe vorrangig investiert worden sind, erhalten hingegen nur einen unsicheren Schutz, der wahrscheinlich nicht lange anhält.

    Das ganze jetzt als Fehlschlag zu bezeichnen, wird sich die Politik und die versammelte Impf-Expertenschaft jedoch hüten. Dafür war der Spass eindeutig zu teuer. Es wird also wohl darauf hinaus laufen, dass künftig öfter geimpft werden muss - und die Impfungen jeweils an die aktuellen Mutationen angepasst werden. 

    Das ist ein Resultat, mit dem zweifellos auch die Impfstoff-Hersteller gut leben können. 


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