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Samstag, 10. Oktober 2026

Autismus Diagnosen stiegen seit der COVID-Zeit um 42 Prozent an

Seit Jahrzehnten steigen Entwicklungsstörungen wie ADHS, Autismus oder Lernschwäche massiv an. Besonders in den USA, mit zeitlicher Verzögerung aber auch in Europa. Häufig hört man den Einwand, dass sich die Aufmerksamkeit verändert habe und die Kriterien für die Diagnosen ausgeweitet wurden. Und der Anstieg deshalb überschätzt wird. Doch auch wenn man kürzere Zeiträume vergleicht - in der einheitliche Kriterien angewendet werden - zeigt sich, dass der Trend real ist und unsere westlichen Gesellschaften beim Gesundheitszustand der Kinder einer Katastrophe zusteuern. 

Seit 2019 stiegen die Autismus Diagnosen in den USA um 42% an

Das Ausmaß belegt nun eine neue Studie aus den USA. Vor wenigen Tagen ist der "National Health Interview Survey" veröffentlicht worden, ein große Erhebung der Behörde CDC, die von 2019 bis 2024 reicht. Im Zeitraum von fünf Jahren wurden knapp 40.000 Eltern befragt, ob ihre Kinder (Altersgruppe 3 bis 17 Jahre) eine diesbezügliche medizinische Diagnose erhalten haben. Die Interviews wurden von Mitarbeitern der Behörde im persönlichen Kontakt durchgeführt und dann bei Bedarf noch telefonisch vertieft. Die Kriterien waren einheitlich, der Zeitraum kurz und dennoch zeigte sich ein enormer Anstieg beim Zuwachs der Störungen. 

Bereits 2019/20 als die erste Welle der Interviews durchgeführt wurde, hatte jedes siebente Kind die Diagnose einer Entwicklungsstörung. 
Bei der zweiten Befragung 2023/24 war bereits jedes fünfte Kind betroffen. 
  • Die häufigste Störung war ADHS (12% der Kinder) mit einem Anstieg von 26%.
  • 8,9% der Kinder haben eine diagnostizierte Lernschwäche.
  • Und 4,5% eine Diagnose aus dem Autismus Spektrum. Hier stellten die Statistiker der CDC den größten Anstieg fest: Eine Zunahme um 42,4% binnen fünf Jahren. 
  • Das bedeutet, dass nun jedes 22. Kind in den USA "im Spektrum" ist, wie es so schön heißt.
  • Überdurchschnittlich betroffen sind sozial schwächer gestellte Familien. 


Ist der Anstieg real oder war es schon immer so?

Im Diskussionsteil der Studie wird viel über die möglichen Ursachen dieses unerwartet rasanten und dramatischen Anstiegs spekuliert. Und wieder werden die alten Erklärungsmuster aufgewärmt. Möglicherweise seien die Diagnosen ausgeweitet - und mildere Fälle einbezogen worden. Vielleicht sei auch die Aufmerksamkeit für Entwicklungsstörungen - speziell im Lauf der Covid-Pandemie - gestiegen? Eventuell sind deshalb mehr Eltern - aus der unteren sozialen Schicht - zu Ärzten gegangen?

Diese Argumente werden bereits seit Jahrzehnten vorgebracht, um den Anstieg bei Autismus & Co. zu erklären und damit sich selbst und die Öffentlichkeit zu beruhigen. 
Begonnen hat die Debatte in den 90er Jahren, als immer mehr Wissenschaftler Belege für die Autismus-Epidemie veröffentlichten. 
Eine Studie aus Kalifornien zeigte beispielsweise, dass Kinder mit dem Geburtsjahr 1990 ein siebenfach geringeres Risiko hatten bis zu ihrem 5. Geburtstag die Diagnose 'Autismus' zu erhalten, als Kinder des Geburtsjahres 2001. Die Autismus Inzidenz stieg im beschriebenen Zeitraum von 6,2 Fällen pro 10.000 Kindern auf 42,5 Fälle. 
Besonders markant war der Anstieg bei den 2- bis 3-jährigen. 

Die Studienautoren schreiben, dass ein Teil des Anstiegs (12%) dadurch zu erklären sei, dass vermehrt jüngere Kinder diagnostiziert wurden. Die Einbeziehung milderer Fälle erklärte sogar 56 %. "Der Rest des Anstiegs", so die Autoren, "verdient ernsthafte Berücksichtigung und mehr Forschung zu möglichen Umweltfaktoren."

Dass die Autismus-Diagnose zunehmend milde Fälle einschloss ist demnach ein Phänomen, das bereits für die späten 90er Jahre relevant war. Warum aber ging der Anstieg dennoch weiter?

Vierjährige Kinder in Kalifornien hatten laut Gesundheitsbehörde CDC im Jahr 2022 bereits eine Autismus Inzidenz von 606 Fällen pro 10.000 Kindern. Das ist ein Anstieg um das 14-fache seit 2001 und um das beinahe 100-fache seit 1990.

Allmählich wird es lächerlich die Autismus-Epidemie als Zeitgeist-Phänomen, Diagnose-Konstrukt oder angeborenen Gendefekt abzutun. Eine ernsthafte Suche nach den Umweltfaktoren wird aber nach wie vor verweigert. So auch in der gerade veröffentlichten CDC-Studie über den neuerlichen massiven Anstieg von 2019 bis 2024.

Impfungen als Elefant im Raum

Dass in diesem Zeitraum viele Kinder gegen Covid geimpft wurden, wird nicht mal erwähnt. Ebenso, dass in Kalifornien, New York und anderen Bundesstaaten noch strengere Impfvorschriften in Kraft getreten sind. Der Impfplan für Kinder wurde um weitere Impfungen erweitert. Ebenso der Impfplan für Schwangere. 

"Jede ehrliche Untersuchung der Ursachen für diesen starken Anstieg der Prävalenz von Entwicklungsstörungen müsste bei diesen offensichtlichen Faktoren ansetzen. Die Autoren erwähnen aber nichts davon, weil sie ihren Job verlieren würden, wenn sie kritische Fragen zur Kausalität stellen", ärgert sich der Autismus-Experte Toby Rogers vom Brownstone Institut. "Sie lassen jegliche Dringlichkeit, Neugier oder Empathie vermissen, um ihre Gehorsamkeit gegenüber der allmächtigen Pharmaindustrie zu signalisieren. Aber irgendwann wird diese Unterwürfigkeit lächerlich." 


Toby Rogers bei seiner Anhörung vor dem US-Senat

Rogers, der seine Dissertation an der Universität Sidney zur "Politischen Ökonomie von Autismus" geschrieben hat, forderte - unter anderem auch bei einem Hearing vor dem US-Senat - endlich eine vorurteilsfreie Forschung zu den Ursachen von Autismus - in die auch Impfungen einbezogen werden. In seinem im Mai 2025 veröffentlichten Opus Magnum "Mapping the entire field of autism causation studies in one article“ ("Übersicht über das gesamte Forschungsfeld der Autismusursachenforschung in einem Artikel") analysierte Rogers mehr als 850 Studien, schied unbrauchbare Studien mit Designfehlern aus und teilte den Rest in folgende vier Gruppen:

1) Große genetische Studien (Hunderte von Papers):

Mit enormer Vehemenz und einem finanziellem Aufwand von 2,3 Milliarden US-Dollar ist versucht worden, die genetischen Ursachen von Autismus zu finden. Das ist gescheitert. Es gebe keine „Gene für Autismus“, die den massiven Anstieg seit den 1980er-Jahren erklären könnten. Zwillingsstudien und andere Arbeiten zeigten, dass Genetik höchstens einen begrenzten Anteil (etwa 30–38 %) erkläre und nicht die zeitliche Zunahme. Neuartige Mutationen könnten nach Rogers Ansicht durch toxische Einflüsse mitverursacht sein.

2) Epigenetische Studien

Sie seien methodisch besser als die reinen Genetik-Arbeiten, untersuchten aber nicht ausreichend die Impfexposition als möglichen Auslöser und seien deshalb unzuverlässig.

3) Studien, die keinen Zusammenhang zwischen Impfstoffen und Autismus finden (22 große Arbeiten seit 2000)

Rogers wirft diesen Arbeiten vor, dass es hier keine ungeimpften Kontrollgruppen gab. Stattdessen wurden sozusagen 7-fach geimpfte mit 16-fach geimpften verglichen. Bei Autismus gäbe es aber keine reine Dosis-Wirkung Beziehung. Bereits eine oder zwei Impfungen können bei empfänglichen Kindern die entscheidende Gehirnentzündung auslösen. Ohne echte ungeimpfte Kontrollgruppe könne man den Effekt von Impfstoffen nicht messen. Diagnostische Veränderungen und bessere Erkennung erklärten nur einen kleinen Teil des Anstiegs.

4) Die übrig bleibenden guten Studien (6 Arbeiten)

Rogers nennt vor allem Arbeiten von Mawson (2017a, 2017b, 2025), Gallagher & Goodman (2008, 2010) und Hooker & Miller (2021). Nach seiner Auswertung erhöhen Impfungen das Autismus-Risiko im Schnitt etwa um den Faktor 4. In Subgruppen steige das Risiko noch stärker:

  • Impfung bei Frühgeborenen: um das ca. 14,5-fache
  • Impfung ohne Stillen: um das ca. 12,5-fache
  • Impfung plus Kaiserschnitt: um das ca. 18,7-fache

Weitere toxische Faktoren, die Rogers aus der Literatur heraushebt, sind u. a. Pestizide/Herbizide, bestimmte Pharmazeutika (Schmerzmittel wie Paracetamol, Antibiotika), Schwermetalle und andere Umweltgifte. Impfstoffe seien aber der dominierende Treiber.

Rogers kritisiert, dass die Mainstream-Forschung durch regulatorische und finanzielle Einschränkungen blockiert ist. Er fordert die Aufhebung des "National Childhood Vaccine Injury Act", ein im Jahr 1986 unter Präsident Ronald Reagan beschlossenes Gesetz, dass es unmöglich macht, Impfstoff-Produzenten zu klagen. 

In seinem aktuellen Blog-Beitrag schreibt Rogers: "Die amerikanische Medizin beginnt, den dunkelsten Tagen des sowjetischen Systems zu ähneln, in denen Wissenschaftler nur noch Dinge wiederholten, von denen sie wussten, dass sie unwahr sind, nur um sich der geforderten Darstellung der Realtität anzupassen. Das Ergebnis dieser extremen Vereinnahmung ist sowohl in der ehemaligen Sowjetunion als auch in den heutigen USA ein enormer Vertrauensverlust und das Absterben der Wissenschaft."

Abschließend sei noch erwähnt, dass Rogers Ausführungen natürlich im Widerspruch zum Konsens der großen medizinischen Fachgesellschaften stehen. Diese finden keinen kausalen Zusammenhang zwischen Impfstoffen und Autismus. Der Anstieg sei vor allem auf breitere Diagnosekriterien, bessere Erkennung und Meldepraxis zurückzuführen.


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Donnerstag, 17. September 2026

Peter Aabys neuer Blick auf Impfungen irritiert WHO und Impflobbys

Die Festival Tour ist vorbei. Mein neuer Film 'LEBENDIG ODER TOT - DAS IMPF PARADOX' ist dabei mehrfach ausgezeichnet worden. Nun ist der Film endlich offiziell erhältlich und kann im Webshop meiner Homepage als Download erworben werden. Der Film beschreibt die spannende Geschichte des dänischen Wissenschaftlers Peter Aaby, der durch seine Forschung eine vollständig neue Sichtweise auf Impfungen ermöglichte. Das führte unter anderem dazu, dass in den USA kürzlich die allgemein empfohlenen Baby-Impfungen um ein Drittel reduziert wurden. Doch der Gegenwind ist enorm. 


"Soll ich zur Presse gehen und verkünden, dass die WHO Kinder tötet?" (Fotos: Bert Ehgartner)


Der Film zeigt eine spannende Zeitreise, die in den 70er Jahren mit dem Auftrag beginnt, die Gründe für die hohe Kindersterblichkeit in Entwicklungsländern zu erforschen - und die bis in die Gegenwart reicht - von den Herausforderungen der Covid-Pandemie bis zu einem intensiv ausgetragenen Streit mit WHO und Impflobbys der Peter Aabys Lebenswerk zu zerstören droht. 

Das Impfwesen war lange Zeit nur eines von vielen Themen, die von Peter und seinem Team untersucht wurden. Denn interessant war für den studierten Anthropologen alles, was zur Kindergesundheit beitragen konnte. Die Ernährung, die Wohnverhältnisse, das soziale Milieu der Eltern - ja sogar deren Religions-Zugehörigkeit wurde als möglicher Einflussfaktor untersucht. Guinea Bissau - gelegen an der Küste Westafrikas - gehört bis heute zu den ärmsten Ländern der Welt mit einer enormen Kindersterblichkeit. 

Das Bandim Health Projekt beschäftigt mehr als 100 Mitarbeiter


Das Bandim Health Projekt ist ein Gesundheits-Überwachungssystem. Das heißt, dass alle teilnehmenden Haushalte in  regelmäßigen Abständen besucht werden - immer mit dem Fokus auf schwangere Frauen und deren Kinder. Die Anthropologie pflegt sozusagen den Adlerblick auf menschliche Kulturen und Gesellschaften. Das ist ein deutlich anderer wissenschaftlicher Zugang als der eines Mediziners, der doch stark auf Symptome, Leitlinien und Lehrbuch-Wissen fokussiert. Diesen eher ganzheitlichen Ansatz übertrug Aaby auch auf das Impfwesen. Ihn interessiert nicht so sehr die spezifische Wirkung einer Impfung (ob z.B. eine Diphtherie-Impfung vor Diphtherie schützt), sondern die Frage, ob die Kinder beim nächsten persönlichen Besuch gesund sind und noch leben. 

Wie wirken sich Impfungen gesamtheitlich auf die Gesundheit der Kinder aus?


Diese Frage machte einen enormen Unterschied aus. Denn darauf war im westlichen Medizinbetrieb erstaunlicherweise noch niemand gekommen. Da ging es oft um Antikörperspiegel als Bestätigung des Impferfolges, oder um Vergleichswerte mit Kontrollgruppen, wo neue Wirkstoffe gegen ältere getestet wurden. Aber konkret nachzusehen, wie es den geimpften Kindern geht, wie sich die Impfung auf die allgemeine Gesundheit und das Überleben auswirkt, das war ein völlig neuer Ansatz. 

Und hier ergab sich gleich ein ordentlicher Paukenschlag. Denn es zeigte sich, dass Kinder, die gegen Masern geimpft waren (oder auch solche, die Masern unkompliziert durchgemacht haben) in den Monaten danach einen signifikanten Überlebensvorteil hatten. Diese Kinder waren nach der besonders gefährlichen Regenzeit, wo das ganze Wohngebiet im Schlamm versinkt und die gefürchteten Tropenkrankheiten Malaria, Durchfall und Lungenentzündungen umgehen, mit doppelt so hoher Wahrscheinlichkeit noch am Leben, als Kinder, die noch nie mit Masernviren Kontakt hatten.

Straßenszene in Bissau, wo ein Drittel der Haushalte am Forschungsprojekt teilnehmen

"Und das lag nicht allein am Schutz vor Masern", erklärt Peter. "Wir haben diesen Effekt auch in Jahren gesehen, wo überhaupt keine Masernwellen durchgezogen sind. - Der Kontakt mit den Impfviren bietet dem Immunsystem offenbar einen Lerneffekt, der die Kinder dann auch gegen andere Infekte schützt."

Die Masernimpfung enthält abgeschwächte aber lebende Viren. Bald zeigte sich, dass auch andere Lebendimpfungen ähnliche Effekte hatten. Zum Beispiel die BCG-Impfung gegen Tuberkulose, die lebende Bakterien enthält oder auch die Schluckimpfung gegen Kinderlähmung, mit abgeschwächten Polioviren. 
Diese Resultate kamen bei der WHO und in der wissenschaftlichen Community gut an. Sie machten Peter und sein Projekt rasch bekannt. Die von ihm so benannten "unspezifischen Auswirkungen von Impfungen"  wurden in die großen "Meilensteine des Impfwesens" aufgenommen. 

Mit der Begeisterung war es allerdings rasch zu Ende, als Peter zur Jahrtausendwende Studien veröffentlichte, die den gegenteiligen Effekt bei inaktivierten Impfstoffen mit toten Erregern fand. Etwa bei der weit verbreiteten Impfung gegen Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten. Hier waren die geimpften Babys ein doppelt so hohes Risiko, dass sie nach der Regenzeit nicht mehr am Leben waren. Und das betraf besonders die Mädchen. 

Vom Liebkind zum Störenfried 


Seit 25 Jahren sind diese Effekte mittlerweile bekannt. Und sie wurden in vielen Studien unabhängig bestätigt. Auch von Wissenschaftlern in anderen Ländern. Die Resultate zeigen, dass die beiden großen Gruppen - Lebend- und Totimpfungen - diametral unterschiedliche Auswirkungen auf die Gesundheit der Kinder, insbesondere der Mädchen haben. 
Und das gilt auch für die westlichen Ländern. Zwar ist das Sterberisiko hier geringer, aber wenn man Fälle von Kindern vergleicht, die wegen Lungenentzündung im Krankenhaus liegen, so zeigte sich auch hier, dass eine vorangegangene Totimpfung das Risiko einer Krankenhaus-Einweisung – im Vergleich zu einer Lebendimpfung – massiv erhöht. 

Neue Leiterin des Bandim Health Projekts ist die dänische Medizinerin Christine Benn


Beliebt machen sich Peter Aaby und die Medizinerin Christine Stabell Benn, die seit einigen Jahren das Bandim Health Projekt leitet, mit solchen Publikationen nicht. Der Film bietet einen guten Einblick in die Taktiken der WHO, unterschiedliche wissenschaftliche Ansichten zu managen. Dazu zählte es zum Beispiel auch, alle unsere Anfragen um Interviews und eine offizielle Stellungnahme der WHO zu ignorieren. Stattdessen werden staatliche Förderungen für das Bandim Health Projekt gestrichen - trotz erstklassiger Resultate auf eine kurz davor durchgeführte wissenschaftliche Evaluierung. 

Beigetragen zum Unmut der WHO und der diversen Impf-Lobbys hat sicherlich die Aufmerksamkeit, die ihre Resultate beim neuen Gesundheitsminister der USA Robert F. Kennedy gefunden haben. Dieser strich beispielsweise eine Millionenförderung an die Gates Foundation mit dem Hinweis auf Studien des Bandim Health Projekts. Auch bei der Reduktion des übervollen Kinder Impfkalenders bezogen sich die US-Behörden auf das dänische Vorbild. Kennedy vergab zudem eine Millionenförderung für eine neue Studie zur Sinnhaftigkeit der Hepatitis B Impfung am ersten Lebenstag an Christine Benn, die das als Studienleiterin in Guinea-Bissau organisieren sollte. 

Feierliche Filmpremiere in Kopenhagen


Währenddessen erlebte unser Film seine interne Premiere im alt-ehrwürdigen Festsaal der Universität Kopenhagen. Etwa 100 Personen aus Peter Aabys beruflichem und privaten Umfeld kamen zusammen, um im Rahmen einer wissenschaftlichen Tagung seinen 80. Geburtstag zu feiern. Den Beginn machte die Vorführung von "DEAD OR ALIVE - THE VACCINE PARADOX", die den Festgästen den Jubilar in einer Art und Weise nahebrachte, wie das nur Dokumentarfilme können.

Premiere von DEAD OR ALIVE im Festsaal der Universität Kopenhagen

Peter Aaby bei seiner Festrede zur Premiere

Anschließend ging der Film auf Reise zu diversen Filmfestivals und bekam auch einige Auszeichnungen:
  • Berlin Indie Film Festival 2025 – Best Health and Medicine Subject Related Film
  • Sofia World Film Festival 2025 – Best Educational Film
  • Kyoto Film Festival 2025 – Nominierung für Best International Documentary Film
  • Independent Film Festival Rotterdam 2025 – Semi-Finalist for Best Documentary
  • Your Way International Film Festival 2026 - Official Selection
  • Black Owl Film Festival 2026 – Best Educational Film
  • Doc Only Copenhagen 2026 – Nominee
Der Film ist als Download im Webshop erhältlich. In einer Kurzversion (60 Min.)
oder einem Direktors-Cut mit Bonus-Szenen (75 Min.)


Massive Attacken auf das Bandim Health Projekt

Peter ist inzwischen 81 Jahre alt, arbeitet aber als aktiver Rentner nach wie vor mit. Erst vor einigen Tagen hatte ich mit ihm Kontakt. Er sitzt - mitten in der Regenzeit - in seinem Büro in Guinea-Bissau und berichtet, dass die Angriffe gegen das Bandim-Health Projekt nicht nachgelassen haben. Im Gegenteil. 
 
Eines der aktuellen Haupt-Projekte, die vom US-Gesundheitsministerium geförderte Hepatitis-B-Studie, wackelt. Es sollte dabei die Sinnhaftigkeit dieser Impfung  untersucht werden, die im WHO-Impfprogramm für Entwicklungsländer am ersten Lebenstag vorgesehen ist. Auch in den USA war das bislang die übliche Praxis.

Dass so eine Studie überhaupt in Betracht gezogen wurde, führte zu heftigen Attacken der Impf-Lobbys und alarmistischen Artikeln in der internationalen Presse, in denen der Segen der frühen Hepatitis B-Impfung beschworen wurde. Dass es für den Nutzen keine wirkliche Evidenz gibt, wurde dabei verschwiegen. Starker Glaube ist offenbar ein wesentlicher Grundpfeiler der Wissenschaft vom Impfen.
Nun ist es an der Kippe, ob die Hepatitis-B-Studie überhaupt zustande kommt.

Gleichzeitig haben Peter und Christine mit der Kampagne einer dänischen Wochenzeitung zu kämpfen, wo bereits 20 Artikel erschienen sind, in denen ihre wissenschaftliche Integrität in Zweifel gezogen wird. 

Was die Beweggründe ihrer Feinde sind, wissen Christine und Peter nicht. 
"Wir verbringen den Großteil unserer Zeit damit, gegen diese diffamierenden Angriffe vorzugehen", schreibt mir Peter. "So mussten wir diese Woche wieder Verteidigungsberichte an den Ausschuss der Universität verfassen. Parallel dazu müssen wir uns mit dem Ethikausschuss der Presse auseinandersetzen, der seit unserer ersten Beschwerde vor 16 Monaten noch immer keine Stellungnahme abgegeben hat. – Ich würde also sagen, dass wir ziemlich verzweifelt sind."

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Dienstag, 4. August 2026

Autismus und Impfungen - Im Wandel der Zeit

 Noch vor wenigen Jahren - am Höhepunkt der Fakten-Checkerei - hätte jemand, der Autismus als mögliche Folge von Impfungen darstellt, eine lange Sperre oder den kompletten Ausschluss bei Facebook, Twitter & Co. riskiert. Im Bereich der Wissenschaft sind zahlreiche Karrieren ruiniert worden, wenn sich jemand für eine sorgfältige Prüfung des Zusammenhangs aussprach. Am bekanntesten war der Fall des britischen Mediziners Andrew Wakefield. Aber auch der de fakto Rauswurf von 'Mr. Aluminium' Christopher Exley von der Keele University hängt eng mit seiner Kritik am fehlenden Sicherheits-Nachweis aluminium-haltiger Babyimpfstoffe zusammen. Heute schaut man auf die Seite der US-Behörde CDC und findet im Kapitel "Autismus und Impfungen" in der Zusammenfassung dies:


Übersetzt heißt das: 

  • Die Behauptung, dass „Impfungen nicht zu Autismus führen”, ist nicht evidenzbasiert, da Studien die Möglichkeit, dass Impfungen bei Säuglingen Autismus auslösen, nicht ausgeschlossen haben.
  • Studien, die einen Zusammenhang belegen, wurden von Gesundheitsbehörden ignoriert.


Jahrzehntelang ist die Häufigkeit von Autismus angestiegen. Jahrzehntelang haben die immer gleichen Impfexperten alles getan, um das Impfwesen aus der Verantwortung zu nehmen. Auch Anthony Fauci zählte natürlich zu dieser Experten-Klüngel: Die Nebenwirkungen von Impfungen seien beinahe nicht messbar, hatte er in vielen Interviews betont. Autismus habe überhaupt nichts mit Impfungen zu tun.

Wenn man die 'anderen' Experten befragt, die geplagten Mütter und Väter, deren Kinder eine Autismus-Diagnose bekommen, sieht die Sache schon anders aus.

Etwa 50% der Betroffenen erklären in den Surveys nämlich, dass die Symptome ihrer Kinder erstmals nach den Säuglings-Impfungen aufgetreten sind und sie davor gesund und unauffällig waren.

Solche Aussagen wurden bisher als 'unwissenschaftlich' abgekanzelt und komplett ignoriert.

Und das trotz vieler naheliegender Einflüsse: Bei der Mehrzahl der Autismus Fälle liegt der Auslöser in Gehirn-Entzündungen in Folge einer Attacke des Immunsystems. Die Vernetzung wichtiger Gehirn-Areale kann dadurch unterbrochen und dauerhaft gestört werden.

Was greift nun in die Funktion des Immunsystems ein? Sicherlich tun das auch Antibiotika, Cortison-Präparate, Ernährung, Mobilstrahlung und sonstige Begleiterscheiungen des modernen Lebens.

Doch den erklärten Vorsatz, gezielt ins Immunsystem einzugreifen, verfolgen vor allem Impfungen – und das mit den besten Absichten. Sie sollen das Immunsystem aktivieren und möglichst lebenslange Immunität vermitteln.

Wenn das allerdings schief geht, kann daraus auch ein lebenslanger Impfschaden resultieren.


Enorme zeitliche Korrelation

Die CDC Seite führt aus, dass im Jahr 1986 in den USA für Kinder im ersten Lebensjahr gerade mal fünf Dosen von Impfungen vorgesehen waren: Zweimal die Schluckimpfung gegen Polio und dreimal die Kombi-Impfung gegen Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten.

Im Impfplan von 2025 waren drei Dosen Rotavirus empfohlen, sowie jeweils drei injizierte Dosen von HepB, DTaP, Hib, PCV und IPV bis zum Alter von sechs Monaten, zwei injizierte Dosen Influenza bis zum Alter von sieben Monaten und injizierte Dosen von Hib, PCV, MMR, Varizellen und Hepatitis A im Alter von zwölf Monaten.

Der Zunahme der Impfungen korreliert zeitlich gut mit dem enormen Anstieg von Autismus. Natürlich ist Korrelation kein Ursachenbeweis. Aber - so die CDC - "Auch wenn die Ursachen von Autismus wahrscheinlich auf mehrere Faktoren zurückzuführen sind, gibt es keine wissenschaftliche Grundlage, um einen möglichen Auslöser vollständig auszuschließen."


Es gab nie einen Nachweis für die Entlastung von Impfungen

Entgegen der öffentlichen Propaganda finden sich über viele Jahre in den Unterlagen der CDC keinerlei Belege für die Entlastung der Impfungen.

  • 1991 ergab eine Untersuchung des 'Institue of Medicine' (IOM), dass keine Daten existieren, die sich mit der Frage befassen, ob die Diphtherie-Tetanus-Pertussis Impfung zum Autismus-Risiko beiträgt.
  • 2012 schrieb das IOM: „Die vorliegenden Erkenntnisse reichen nicht aus, um einen kausalen Zusammenhang zwischen Impfstoffen, die Diphtherie-Toxoid, Tetanus-Toxoid oder azelluläres Pertussis-Toxoid enthalten, und Autismus zu bestätigen oder zu widerlegen.“ Und das, obwohl die einzige Studie, die das konkret geprüft hat, sehr wohl einen Zusammenhang gefunden hat.
  • 2014 wiederholte eine Untersuchung des Gesundheitsministeriums diese Stellungnahme ("Erkenntnisse reichen nicht aus..."). Obwohl diesmal eine neue Studie dazu kam, die Kinder mit einer Hepatitis B Impfung im ersten Lebensmonat mit Kindern verglich, die keine oder eine spätere Heptatits B Impfung erhalten haben. Die Studie fand ein dreifach erhöhtes Autismus-Risiko bei früh geimpfen Kindern. Die Studie wurde heftig attackiert und musste zurückgezogen werden.
  • 2021 kam es abermals zu einer ähnlichen Einschätzung des Gesundheitsministeriums. ("Die wissenschaftlichen Belege reichten weiterhin nicht aus, um einen kausalen Zusammenhang zwischen diesen Impfstoffen und Autismus zu bestätigen oder zu widerlegen.")


Die Neugestaltung der CDC Webseite ist demnach also keine Extravaganz des Gesundheitsministers Robert F. Kennedy, Jr, sondern schlicht der Wissensstand der letzten 35 Jahre.

Man wusste es nie. Und wollte es nicht wissen. Und wenn in Studien dennoch Verdachtsmomente aufgetaucht sind, so wurden diese Studien ignoriert oder mussten zurückgezogen werden..


Kein Richtungswechsel - Hohes Zensur-Risiko

In Europa sind die Behörden noch im Stadium der kompletten Verweigerung dieser Debatte.

Immerhin wird man nicht mehr gesperrt, wenn man solche Beiträge postet.

Aber auch nur dank der Sorge der EU-Kommission, dass Donald Trump oder JD Vance wieder auszucken, wenn die Zensur-Bestrebungen im Internet so hoch gefahren würden, wie sich von der Leyen, Merz und Co. das sehnlichst wünschen.


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Montag, 13. Juli 2026

Ein fehlerhaftes, überaggressives Immunsystem... (Kommentar)

Simple Gemüter denken beim Thema Impfen ausschließlich positiv: "Ohne Impfungen würden wir heute noch mit mitte dreißig sterben. Mit Hilfe von Impfungen wurden zahlreiche Krankheiten ausgerottet. Wer seine Kinder nicht impft, liebt sie nicht."

Sowas in der Art. 

Aber auch die weniger simplen Gemüter tun sich schwer, die Risiken des Impfens in ihrer ganzen Tragweite einzuschätzen. 

Deshalb hier ein paar Denkanstöße.


Beim Lymphom produziert das Immunsystem selbst die Krebszellen

Impfungen sind pharmazeutische Eingriffe an meist vollständig gesunden Babys, Kindern und Erwachsenen. Sie haben den Zweck, in das Immunsystem einzugreifen und eine Immunität gegen bestimmte Viren oder Bakterien auszulösen. 
Bei Lebendimpfungen genügen dafür meist kleine Dosen von abgeschwächten aber lebenden Viren / Bakterien. 
Bei Totimpfungen müssen die Wirkstoffe (abgetötete, inaktivierte Viren / Bakterien) hingegen mit Substanzen versetzt werden, welche das Immunsystem schocken und in Alarm versetzten. Denn nur dann leitet das Immunsystem überhaupt eine Immunreaktion ein und erzeugt Antikörper gegen die toten Viren / Bakterien. 

Mehr als zwei Drittel der Impfungen verwenden die zweite Methode. 
Hier braucht es meist mehrere Dosen zur Basis-Immunisierung. Und weil Antikörper altern und absterben, braucht es Auffrischungen.
Und jedes Mal wieder muss das Immunsystem mit toxischen Zusätzen aggressiv gemacht werden, damit es überhaupt "anspringt". 
Solche Zusätze sind zum Beispiel Aluminium-Verbindungen oder 'QS-21', ein Extrakt des chilenischen Seifenrindenbaums.
Beide Substanzen sorgen an der Einstichstelle für Zelltod. Dies löst eine Immunreaktion aus und Millionen von Abwehrzellen fluten das Gewebe. 
Gleichzeitig gibt es auch außerhalb der Einstichstelle Großalarm im gesamten Organismus. 

Aufgeregte Immunzellen neigen zu Fehlern

Ein künstlich unter Stress gesetztes System neigt zu Fehlern. Wenn man frisch geimpft vom Arzt kommt und die Frühlingsluft voll mit Birkenpollen ist, kann es sein, dass diese von den aufgeregten Abwehrzellen als 'feindlich' eingestuft und angegriffen werden. Die Immunreaktion wird zu einer Lernerfahrung. Und künftig ist das Immunsystem vorgewarnt, wenn wieder mal die Pollen schwirren. Oder anders ausgedrückt: Man hat sich einen ausgewachsenen Heuschnupfen, bzw. eine Birkenpollen-Allergie zugezogen.

Dasselbe kann mit allen möglichen Substanzen ablaufen. Und statt Heuschnupfen können ein Asthmaanfall, Neurodermitis oder andere Unannehmlichkeiten ausgelöst werden. 

Ein künstlich aggressiv gemachtes Immunsystem neigt auch zu sonstigen Fehlern. Etwa zur Verwechslung von körperfremden mit körpereigenen Molekülen. Dies kann daran liegen, dass die Wirkstoffe in der Impfung eine gewisse Ähnlichkeit mit Zellen in den Organen haben. Besonders anfällig sind hier die Nervenzellen (Multiple Sklerose), das Darmgewebe (chronische Darmentzündungen), die Insulin-produzierenden Betazellen der Bauchspeicheldrüse (Diabetes Typ 1) - oder Narkolepsie als Folge der Schweinegrippe Impfung Pandemrix, deren Wirkstoff den Nervenzellen im Schlaf-Wach-Zentrum des Hypothalamus glich. 


Verdacht gegen Impfungen ist biologisch plausibel

Autoimmunerkrankungen haben sich in den letzten Jahrzehnten epidemie-artig verbreitet. Man unterscheidet weit mehr als 100 Arten. Besonders häufig betroffen sind die Gelenke (Rheuma,...), die Schilddrüse (Hashimoto,...), die Haut (Psoriasis, Lupus,...) oder der Darm (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa). Aber kaum ein Organ bleibt verschont. Allein bei den Muskeln unterscheidet man sechs verschiedene Hauptgruppen solcher Autoimmun-Phänomene.

Nachdem Impfungen ins Immunsystem eingreifen und es durch ihre Zusätze absichtlich aggressiv machen, muss man Impfungen - wenn man die Sache halbwegs objektiv betrachtet - zu den Verdächtigen zählen, die solche Krankheiten auslösen können.

Tatsächlich gibt es Unmengen an Studien, die solche Zusammenhänge beschreiben. Niemand zweifelt daran, dass diese Abläufe biologisch plausibel sind. Gestritten wird nur darüber, wie häufig solche "unerwünschten Arzneimittel Reaktionen" sind. Die meisten Impfexperten halten sie für "extrem selten". - Und führen alle möglichen zusätzlichen Verdächtigen an, um von Impfungen abzulenken. Den Lebensstil, die Ernährung, die Mobilfunk-Strahlung, die Gene, etc. 

Ja, die Gene: unzweifelhaft gibt es Familien, die eine Neigung dazu haben, dass ihr Immunsystem auszuckt und sich Fehlreaktionen chronifizieren. 

Auch die meisten Störungen des autistischen Spektrums haben eine autoimmune Komponente. Dasselbe gilt für ADHS. Und für das im Zuge der Covid-Zeit bekannt gewordene Phänomen ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis / Chronisches Fatigue-Syndrom).


Wenn das Immunsystem selbst Krebszellen erzeugt

Ein dysfunktionales Immunsystem erhöht zudem das Risiko bestimmter Krebsarten. Entweder indirekt, indem es bei der Überwachung von Tumorzellen versagt, oder direkt - bei Lymphdrüsenkrebs (Lymphom) und Leukämie. Lymphome entstehen aus Zellen des Immunsystems selbst. Das Immunsystem produziert die Krebszellen. Auch bei Leukämie ist die Rolle des Immunsystems zentral. 

Bei Kindern machen diese beiden Krebsarten etwa die Hälfte aller Fälle aus. 

Allein heute im Ö1-Mittagsjournal gab es vier Beiträge zu diesen Phänomenen. Einer betraf die Krebserkrankung des Finanzministers, der eine Lymphom Behandlung beginnt. Ein Beitrag beschrieb die zunehmenden ADHS-Diagnosen bei Erwachsenen. Und zwei Beiträge behandelten das Thema ME/CFS, bei dem Betroffene offenbar von Behörden schikaniert werden. 

Etwa ein Drittel der Bevölkerung ist von Krankheiten betroffen, die von einem fehlerhaften überaggressiven Immunsystem ausgelöst werden. 

Dass Impfungen hier eine bedeutsame Rolle spielen können, wird vom Großteil des Medizin- und Wissenschaftsbetriebs geleugnet bzw. konsequent ignoriert. Niemand untersucht das ernsthaft. Und der akademische Forschungsbetrieb ist gut darauf abgerichtet, jene Resultate zu liefern, die von ihm erwartet werden. 

Falls sich irgendwann die Zeiten ändern und man diese Zusammenhänge penibel prüft, wird man mit Sicherheit drauf kommen, dass Impfungen einen gewissen Anteil dieser Krankheiten auslösen. Wie hoch dieser Anteil ist, wird sich zeigen.

Ob das noch zu unseren Lebzeiten passiert, ebenfalls. 

Dass eine plausible Ursache für chronische Krankheiten, die ein Drittel der Bevölkerung in ihrer Lebensqualität belasten, derzeit nicht vorurteilsfrei untersucht wird, halte ich - btw - für einen Skandal.


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Mittwoch, 10. Juni 2026

90 Prozent der Impfstudien haben "extrem niedrige Qualität"

Im Lauf der nun auch schon 40 Jahre meines Berufslebens entwickelte sich das Thema Impfen zu einem Schwerpunkt meiner journalistischen Arbeit. Zum einen aus Interesse an diesem rasch wachsenden, immer lukrativer werdenden Segment der Pharmaindustrie. Zum anderen aus Sorge um die Auswirkungen der Eingriffe in das Immunsystem gesunder Kinder und Erwachsener. Und diese Sorge ist nicht banal, wie viele glauben. 

Eine Studie untersuchte die wissenschaftliche Qualität von
Übersichtsarbeiten im Impfwesen: mit niederschmetterndem Ergebnis

Seit den 80er Jahren hat sich die Menge an empfohlenen Impfungen, die in den Impfplänen Europas vorgesehen sind, vervielfacht. Und auch die Anzahl der Pflichtimpfungen wächst. Frankreich hat im Vorjahr den Kindern nochmal zwei Impfungen (gegen Meningokokken) zusätzlich vorgeschrieben - und hält nun bei Pflichtimpfungen gegen 12 Krankheiten. Nur Lettland hat mit 13 Krankheiten noch mehr Impf-Vorschriften. Polen zieht mit der Zwangsimpfung gegen Humane Papillomaviren (HPV) im nächsten Jahr gleich. Auch Kroatien führt die HPV-Impfung verpflichtend für Schulkinder ein. 

Wenn man dazu in der Literatur die neuesten Studien liest - und allein bei HPV sind das pro Woche Dutzende Veröffentlichungen - so gelangt man zum Eindruck, dass das alles seine Ordnung hat und die Fälle von Gebärmutterhalskrebs - vor dem die Impfung schützen soll - sich im freien Fall befinden. Mehr Impfungen, mehr Gesundheit. Und sogar Krebs wird verhindert. Was für Segnungen der modernen Medizin.

Sieht man sich hingegen die veröffentlichten Fallzahlen der Statistik-Behörden an, so fragt man sich, woher die Studienautoren ihren Optimismus nehmen. Ja, die Krebskurve ist gefallen. Seit den 70er Jahren hat sich das Risiko für Frauen mehr als halbiert. Doch seit 2007 die HPV Impfung auf den Markt kam, hat sich dieser Trend immer weiter abgeschwächt. Speziell in der jüngeren - bereits zu mehr als 80% geimpften - Altersgruppe nehmen die Krebsfälle in vielen Ländern sogar wieder zu. 


Impfschäden sind nicht die Ausnahme, sondern die Regel

Und nicht nur die Wirksamkeit der Impfungen gerät zunehmend unter Verdacht, auch die Sicherheit ist fragwürdig: Wenn geimpfte Kinder mit ungeimpften Kindern verglichen wurden, zeigte in den letzten 20 Jahren Studie um Studie, dass die Impfungen keinen gesundheitlichen Vorteil bringen. Im Gegenteil: Impfungen fördern Allergien, Autoimmunerkrankungen und Entwicklungsstörungen. Heuschnupfen kann ebenso eine Impffolge sein wie Multiple Sklerose oder eine chronisch entzündliche Darmerkrankung. 

In einer kürzlich veröffentlichten US-amerikanischen Studie (dazu gibt es auch einen Film) wurde das eindrucksvoll untermauert: Sie ergab, dass geimpfte Kinder ein vielfach höheres Risiko für chronische Krankheiten haben. Das Asthmarisiko war mehr als viermal erhöht, das Risiko für Allergien dreimal so hoch, das Risiko einer Autoimmunerkrankung sogar um das Sechsfache erhöht. 

Bei vielen Krankheiten konnten gar keine Zahlen genannt werden, weil in der Gruppe der ungeimpften Kinder – im Gegensatz zur Impfgruppe – ganz einfach keine Fälle vorkamen. Zum Beispiel bei ADHS. 262 Fälle in der Impfgruppe – aber kein einziger Fall unter 2.000 ungeimpften Kindern. Dasselbe Muster bei Verhaltensstörung, Lernstörung oder Hirnfunktionsstörung: es gab keine Fälle in der ungeimpften Gruppe. Ebenso bei frühkindlichem Diabetes, einer Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem die Insulinproduktion in der Bauchspeicheldrüse zerstört. Alle paar Jahre verdoppeln sich hier die Fallzahlen. Und niemand in der ach so klugen Wissenschaft, kennt die Ursache.

Oder will sie kennen. 


Ein sich selbst bestätigendes System

Beim Impfwesen versagt jegliche Kontrolle. In der Wissenschaft wird gefördert, was von den Behörden gewünscht wird. Und nachdem sich die Behörden wünschen, dass die von ihnen geförderten Impfungen sich segensreich auf die Geimpften auswirken, liefern Wissenschaftler entsprechende Studienresultate. Sie wollen ja beim nächsten Mal auch wieder gefördert werden. 

Über die Jahrzehnte hat sich hier ein sich selbst bestätigendes System aufgebaut, das darauf ausgerichtet ist, die Gesellschaft mit immer mehr Impfungen zu fluten und den Profit der Hersteller zu maximieren. 

Bereits jetzt haben in den USA mehr als die Hälfte der Kinder mindestens eine verschreibungspflichtige chronische Krankheit. Und in Europa sind wir auf bestem Weg, hier rasch aufzuholen. 

Wenn ich derartige Argumente auf meinen Vorträgen bringe oder in meinen Filmen und Artikeln darauf hinweise, sind viele Eltern sehr betroffen. Viele können nicht glauben, was ich hier berichte, auch wenn ich zu allen Behauptungen die dazu gehörigen Quellen und Belege nenne. Sie können nicht glauben, in welch miserablen Zustand sich das wissenschaftliche System am Beispiel des Impfwesens befindet. Zwar gibt es auch in anderen Bereichen Schwächen. Beim Impfwesen ist das hingegen der Normalzustand. Oft hat man den Eindruck, dass es sich gar nicht mehr um eine Wissenschaft handelt, sondern vielmehr um ein Glaubenssystem, zu dem nur Zutritt hat, wer die Heilige Kuh ebenfalls anbetet. 


Studie prüfte die wissenschaftliche Qualität von Impf-Studien

Doch noch regt sich vereinzelt Widerstand. "There is a crack in everything. That’s how the light gets in", lautet ein berühmter Vers von Leonhard Cohen: "Es gibt einen Riss in allem. So kommt das Licht herein."

Und so ein Sprung im System wurde kürzlich als kritische Reflexion der Zustände im Impfwesen veröffentlicht. 

Die Studie wurde öffentlich - mit Mitteln des deutschen Gesundheitsministeriums und des 'Globalen Gesundheitsschutz-Programms' - gefördert. Das Autorenteam setzte sich zusammen aus Experten des Robert Koch Instituts, der Berliner Charite und der WHO. Und sie nahmen sich vor, die Qualität der Übersichtsarbeiten im Impfwesen zu prüfen. 

Systematische Übersichtsarbeiten spielen eine zentrale Rolle bei der Entwicklung von Impfempfehlungen. Die Zuverlässigkeit ihrer Ergebnisse hängt jedoch von deren methodischer Qualität ab. 

Die Autoren suchten 120 solche Übersichtsarbeiten die in der jüngeren Vergangenheit (2011-2023) publiziert worden sind. 

Die Studien wurden jeweils von zwei Experten nach einheitlichen Kriterien analysiert und danach in die Kategorien 'hohe', 'mittlere', 'niedrige' oder 'extrem niedrige' Qualität eingestuft.

Das niederschmetternde Resultat: 110 der 120 Arbeiten landeten in der letzten Kategorie mit "extem niedriger Qualität". 

Speziell schlecht schnitten Studien ab, deren Autoren finanzielle Interessenskonflikte hatten, also zum Beispiel für einen Konzern arbeiteten, der selbst Impfstoffe herstellt - oder häufig von solchen Konzernen Aufträge bekamen. 

Meine Suche nach Medienberichten über diese Studie brachte null Resultate. Es scheint nicht erwünscht, Wissenschaft - und schon gar nicht jene vom Impfen - öffentlich zu kritisieren. Spätestens seit der Covid-Pandemie hat sich in der Bevölkerung  eine gewisse Wissenschafts-Skepsis breit gemacht. Und dem wollte man wohl - mit der Besprechung einer derart kritischen Arbeit - keine unnötige Aufmerksamkeit zukommen lassen.


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Freitag, 8. Mai 2026

Wie kam Aluminium in die Impfungen?

1926 - vor exakt 100 Jahren - mischte der englische Chemiker Alexander Glenny zum ersten Mal eine Aluminiumverbindung in einen Impfstoff, um dessen Wirksamkeit zu verstärken. Seither hat sich vieles verändert. Die meisten Deos sind Aluminium-frei. Die EU hat zahlreiche Alu-Zusätze für Lebensmittel verboten. Beim Impfen hingegen blieb alles beim Alten. Noch immer enthalten zwei Drittel der Baby-Impfstoffe dieses toxische Leichtmetall. Hier gehe ich der Frage nach, wie man überhaupt auf diese Idee kam. 

Schüler stehen für die Diphtherie/Tetanus/Keuchhusten-Impfung Schlange

Der erste weit verbreitete Impfstoff - jener gegen Pocken - enthielt alles mögliche. Was genau vermochte man damals noch nicht zu bestimmen. Man hoffte jedoch, dass auch der Wirkstoff gegen Pocken dabei war. Dafür wurden Kälber mit Kuhpocken infiziert - und später, wenn sich am Bauch der Tiere die typischen eitrigen Pusteln bildeten, wurden diese fachmännisch mit Rasiermessern geerntet. Dieses Gemisch enthielt, wie wir heute wissen, hunderte von Viren und Bakterien und dazu jede Menge sonstiges Fremdeiweiß. Die Nebenwirkungen waren so massiv, dass die Impfung beinahe ebenso gefürchtet war, wie die Krankheit. Im Lauf der beinahe 200 Jahre, in denen damit geimpft wurde, entstanden zahlreiche Impfgegner-Vereinigungen. Beinahe jeder kannte jemand, der nach der Impfung schwer geschädigt war oder daran starb. 

Als Louis Pasteur versuchte, einen Impfstoff gegen Tollwut zu entwickeln, war er sich der Gefahr, mit der er hantierte, durchaus bewusst. Mit allen möglichen Verfahren versuchte er das unbekannte Gift - Viren kannte man damals noch nicht - abzuschwächen. Unzählige Versuchstiere mussten dafür sterben. Auch einige Forscherkollegen infizierten sich und erkrankten selbst an der meist tödlich verlaufenden Tollwut.  


Die Entwicklung der Tot-Impfungen 

Dies führte rasch zu einer grundsätzlich anderen Methode des Impfens: Die Erreger wurden abgetötet. Damit wollte man die Sicherheit der Impfungen erhöhen. Auch hier wurde eine Menge Lehrgeld bezahlt, weil es im Herstellungsprozess oft nicht gelang, alle Keime zuverlässig abzutöten. Doch die Methoden wurden perfektioniert und schließlich war gesichert, dass in einer Tot-Impfung auch tatsächlich alle Keime tot waren. 

Das nächste Problem ließ jedoch nicht lange auf sich warten, denn das Immunsystem reagierte auf die abgetöteten Keime nicht mehr mit einer normalen Immunantwort, sondern eher wie die Müllabfuhr. Die toten Viren und Bakterien wurden gesammelt, zerlegt und einem Recycling zugeführt oder als unbrauchbar über die Nieren ausgeschieden. Immunologisch passierte wenig, es wurden kaum Antikörper gebildet. Und das war schlecht. Galt es doch als Beleg, dass die Impfung nicht funktionierte. - Tatsächlich gab es zahlreiche Berichte von Patienten, die an Diphtherie oder Tetanus erkrankten, obwohl sie geimpft waren. 


Die Antikörper werden zum Maß der Wirksamkeit

Dass es so etwas wie Antikörper gibt, wurde schon gegen Ende des 19. Jahrhunderts von Paul Ehrlich und anderen Wissenschaftlern entdeckt. Diese als „Antitoxine“ bezeichneten Proteine konnten relativ einfach im Blut nachgewiesen und gemessen werden. 

Die Impfstoff-Entwicklung verlief nach recht pragmatischen Kriterien. Es war zu umständlich und dauerte zu lange, die Wirksamkeit einer Impfung „richtig“ zu prüfen – also zu warten, ob die Geimpften tatsächlich ein geringeres Tetanus- oder Diphtherierisiko hatten. Deshalb brauchte es sogenannte „Surrogat-Marker“. Den Begriff kann man als „Ersatz-Kennzeichen“ übersetzen. Wenn ich beispielsweise wissen möchte, wie hoch die Chancen eines Boxers beim nächsten Wettkampf sind, so kann ich warten, bis das Ereignis stattfindet. Oder ich kann versuchen, aussagekräftige Werte über den Boxer einzuholen. Beispielsweise seine bisherige Kampf-Bilanz oder seine Reichweite. Das wären dann Surrogat-Marker, die es leichter machen, die Chancen auf einen siegreichen Kampf einzuschätzen. 

Anstatt zu warten, ob die Geimpften an Diphtherie erkranken, wurden also ihre Antikörper gemessen. Der Erfolg einer Tot-Impfung wurde danach bewertet, ob die Impfung es schafft, durch ihre Wirkstoffe (Antigene) die Bildung spezifischer Antikörper zu fördern und damit den Antikörpertiter ordentlich in die Höhe zu schrauben. Wenn der Antikörpertiter infolge der Keuchhusten-Impfung eine gewisse Höhe überschritt, so hieß es: „Du wirst den nächsten Kampf gegen Keuchhustenbakterien gewinnen. Du bist geschützt.“ Bei Keuchhustenbakterien - die damals noch als ganze Zellen verwendet wurden - funktionierte das tatsächlich ganz gut. Nach der Impfung stieg der Titer der keuchhustenspezifischen Antikörper zuverlässig an. Die Wirkstoffe in der Diphtherie- oder Tetanus-Impfung wurden vom Immunsystem jedoch allzu oft ignoriert, die Antikörpertiter fielen rasch wieder ab. Deshalb kamen Wissenschaftler auf die Idee, dem Ganzen etwas nachzuhelfen. 


Die Erfindung der Wirkverstärker (Adjuvantien)

Gaston Ramon, ein Mitarbeiter des Pariser Pasteur-Instituts, bemerkte 1924, dass Pferde, denen Diphtherie- oder Tetanus-Toxoide injiziert wurden, eine höhere Antikörperantwort zeigten, wenn sich an der Injektionsstelle Entzündungen bildeten. Dies versuchte Ramon zu fördern, indem er seinen Impfstoffen absichtlich Verunreinigungen beifügte. Er verwendete dafür zum Beispiel Brotkrumen oder Stärkemehl. 

Der englische Chemiker Alexander Glenny, der sich auch schon jahrelang mit dem Problem der rasch schwindenden Immunantwort auf Tetanus- und Diphtherie-Impfungen herumplagte, testete ebenfalls eine Reihe von Substanzen. Er experimentierte mit dem Zusatz von Terpentin, Toluol (Bestandteil von Benzin) oder dem Gasbrand-Bazillus und notierte erfreut, dass diese ebenfalls brauchbare Entzündungen auslösten. Allerdings gingen diese Experimente für die Versuchstiere auch häufig tödlich aus. Insofern galt es, eine Balance zu finden zwischen möglichst hohem Antikörpertiter und den lebensgefährlichen Folgen, wenn man die Dosis übertrieb. 

Glenny: Aluminium erwies sich als weniger toxisch als Benzin oder Gasbrand-Bazillen

Nach eifrigen Testserien stieß Glenny im Jahr 1926 schließlich auf das damals noch recht neue chemische Element Aluminium, das erst seit dem Ende des 19. Jahrhunderts in relevanten Mengen hergestellt werden konnte. Glenny experimentierte zunächst mit Kaliumaluminiumsulfat und war erfreut, dass es den erwünschten lokalen Schaden inklusive der darauffolgenden Entzündung an der Einstichstelle auslöste. Und das Ganze bei – im Vergleich zu den anderen getesteten Chemikalien – tolerierbarer Toxizität. 

Noch mehr aber freute er sich, dass daraufhin die Antikörper sprichwörtlich durch die Decke gingen – und dort auch auf längere Zeit blieben. „Die Verbesserung nach dem Zusatz von Aluminium zum Toxoid kann teilweise auf lokale Schädigung zurückzuführen sein, aber wohl hauptsächlich auf die relative Unlöslichkeit der Ablagerung“, notierte Glenny. Die schwer lösliche Metallverbindung band fest an die Wirkstoffe und hielt diese an der Impfstelle gefangen. Daraus entstand eine Art chronische Entzündung von unbekannter Dauer, die Glenny aber nicht als Problem, sondern als Lösung des Problems betrachtete. 


Was ist gefährlicher? Die Alu-Impfung - oder die Krankheit?

Heute weiß man aus vielen Studien, dass Aluminium-Ionen toxisch sind. Die EU-Lebensmittelbehörde hat zahlreiche Alu-Zusätze in Lebensmitteln verboten oder streng reglementiert. Mit dem Hinweis, dass "auch geringere Mengen als bisher gedacht, das heranwachsende Nervensystem schädigen können".

Die Gesundheitsbehörden sperren sich bis heute gegen dieses Argument. Müssten sie sich doch ansonsten der Frage stellen, wie sicher die von ihnen empfohlenen Baby-Impfstoffe sind, wo noch immer die Mehrzahl Aluminiumzusätze enthält. Zu evaluieren, ob die hundert Jahre alten Impfungen überhaupt wirken ist für die Behörden jedoch kein Anliegen. Ebensowenig eine Untersuchung, ob von Krankheiten, die in Krieg und Elendszeiten ein Problem darstellten, heute überhaupt noch eine Gefahr ausgeht. 

Wie die Alu-Zusätze funktionieren und was sie im Körper gesunder Menschen anrichten können, dieser Frage widmet sich mein Film "Unter die Haut". Hier geht es zur Filmseite, wo man den Film auch als günstigen download oder als DVD erwerben kann. 


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Jährliche Geburtenzahl sinkt auf niedrigsten Stand seit 1946

 

Soziologen sehen Ursache in „Zukunftsängsten“ / Experte: Krisen erklären nicht „dramatische Entwicklung“ der Geburten seit 2022 – minus 16 Prozent im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit / Einbruch der Geburtenzahlen auch bei künstlicher Befruchtung / Arzt: Zeitlicher Zusammenhang von Schwangeren-Impfung und Geburtenrückgang
Die Antwort hieß in den meisten Praxen: "Ja klar doch, unbedingt!"

Berlin / Wiesbaden / Regensburg.

 Mit rund 654.000 Neugeborenen ist die Geburtenzahl im Jahr 2025 laut Statistischem Bundesamt auf den niedrigsten Stand seit 1946 gefallen. Trotz eines deutlichen Bevölkerungszuwachses stellt dies das größte Geburtendefizit in der Nachkriegszeit dar. Der jährliche Sterbeüberschuss in Deutschland stieg damit erneut auf Rekordhöhe. Die Zahl der Geburten sinkt bereits im vierten Jahr hintereinander. 2021 waren noch mehr als 795.000 Kinder in Deutschland geboren worden. Als Hauptursache für den erneuten Rückgang nennt das Statistische Bundesamt, den Eintritt geburtenschwacher 1990er-Jahrgänge ins Elternalter.

Der Zukunftsforscher Ulrich Reinhardt führt die sinkende Geburtenzahl laut MDR auf „Zukunftsängste“ zurück. Der Soziologe Tilmann Knittel erklärte in einem SWR-Interview. Kinder seien immer weniger selbstverständlich. Wie der Berliner Soziologe Martin Bujard im Deutschlandfunk erläuterte, sei der Geburtenrückgang um 3,4 Prozent von 2024 auf 2025 allein nicht dramatisch, sondern vielmehr die dauerhaft niedrige Rate von etwa 1,3 Kindern pro Frau.

Christof Kuhbandner, Leiter des Lehrstuhls für Pädagogische Psychologie an der Universität Regensburg, kritisiert: „Diese Art der Darstellung verschleiert die dramatische Entwicklung, die seit 2022 zu beobachten ist.“ Er plädiert für eine Betrachtung der Zahlen auf Basis der Jahre von 2017 bis 2020: „Hier war die Geburtenzahl relativ stabil und lag im Schnitt bei etwa 780.000 Geburten“, erläutert er auf Anfrage von Multipolar. Nimmt man diese Zahl als Referenz für einen Vergleich, was in den Folgejahren passiert ist, ergibt sich laut Kuhbandner eine Zunahme der Geburten 2021 um 1,9 Prozent und danach ein immer drastischerer Rückgang um 5,4 Prozent 2022, 11,3 Prozent 2023 und 13,3 Prozent 2024. Im Jahr 2025 brach die Geburtenzahl mit Blick auf die Zahlen im Zeitraum zwischen 2017 und 2020 um 16,2 Prozent ein.

Nicht einleuchtend ist für Kuhbandner die Vermutung, dass Paare aufgrund multipler Krisen keine Kinder haben möchten. Eine von Martin Bujard veröffentlichte Analyse der repräsentativen Befragungen des familiendemografischen Panels FReDA zeige, dass die Kinderwünsche von Paaren zwischen 2021 und 2024 konstant geblieben sind. „Was gesunken ist, ist zwar die Intention, in den nächsten drei Jahren ein Kind zu bekommen, aber der Rückgang betrug nur um die drei Prozent, ein Rückgang, der weit unter der Größenordnung des beobachteten Geburtenrückgangs liegt“, betont Kuhbandner gegenüber Multipolar.

Im Übrigen zeige sich auch bei künstlichen Befruchtungen seit Anfang 2022 ein Einbruch: „Laut den Daten des Deutschen In-Vitro-Fertilisation-Registers, welches die Ergebnisse praktisch aller künstlichen Befruchtungen umfasst, ist die Anzahl der Versuche, mittels künstlicher Befruchtung Nachwuchs zu bekommen, nicht gesunken.“ Trotzdem sei auch dort die Anzahl der geborenen Kinder seit Beginn 2022 deutlich zurückgegangen.

Neben Österreich, Italien und Schweden ist die Geburtenrate auch in Frankreich eingebrochen. Bereits 2023 wurden dort so wenige Kinder geboren wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht. Laut ZDF sind inzwischen über drei Millionen Menschen in Frankreich von Unfruchtbarkeit betroffen. In einer Studie hatten dänische, schwedische und tschechische Forscher einen Zusammenhang zwischen Corona-Impfungen und niedrigen Geburtenraten in europäischen Ländern festgestellt. Im Untersuchungszeitraum waren die Geburtenraten von Frauen, die vor der Empfängnis gegen Covid-19 geimpft wurden, ab Juni 2021 um den Faktor 1,5 geringer als bei ungeimpften Frauen. Darüber hinaus waren die Geburtenraten für die geimpfte Gruppe deutlich niedriger als aufgrund ihres Anteils an der Gesamtbevölkerung erwartet. Der Heilpraktiker Florian Schilling hatte im Juli 2023 darauf hingewiesen, dass Schwangere von den ursprünglichen Zulassungsstudien der Corona-Impfstoffe ausgenommen waren. Detaillierte Untersuchungen zur Wirkung der Impfung auf Plazenta, Embryo oder Fötus auf zellulärer Ebene seien ausgeblieben.

Der niedersächsische Kinderarzt Albrecht Jahn hatte im September 2024 erklärt, es bestehe ein erheblicher Verdacht, dass der Corona-Impfstoff die Plazentaschranke überwinde, wodurch das ungeborene Kind mitgeimpft würde. Auf eine aktuelle Anfrage von Multipolar bedauert Albrecht Jahn, dass bis heute über entscheidende Faktoren des immer drastischeren Geburtenrückgangs nicht diskutiert wird: „Der Einbruch der Geburtenzahl steht in zeitlichem Zusammenhang mit der Empfehlung zur Schwangerenimpfung im Herbst 2021.“ Nach seinen Recherchen haben modRNA-Substanzen gravierende Nebenwirkungen in Bezug auf die Fortpflanzung. Spermien könnten genetisch verändert und Eizellen zerstört werden, auch die Plazenta könne sich verändern. Wie bei Contergan sei modifizierte RNA „plazentagängig“. Corona-Spike-Proteine seien bei Untersuchungen bereits in der Plazenta und dem fötalem Kreislauf gefunden worden. Hebammen und Mediziner hatten die Behandlung von Schwangeren mit Corona-mRNA-Präparaten bereits mehrfach kritisiert.

Der Artikel stammt vom Magazin Multipolar, wo er am 6. Mai 2026 veröffentlicht wurde. 

Mittwoch, 4. März 2026

Masern: Wie Journalisten die Impfpflicht apportieren

Vergangenen Freitag brachte die ARD Sendung 'Panorama' einen 12 Minuten langen Beitrag mit dem Titel "Masern: Wie Impfgegner die Impfpflicht boykottieren". Der frühere 'Correctiv' Chefredakteur und nunmehrige 'Investigativ-Chefreporter' Markus Grill rückte mit seinem Team aus, um ärztliche Impfgegner an den Pranger zu stellen. - Dies eröffnet die Frage, ob sich Journalisten heute in erster Linie als Hilfssheriffs und Claqueure der Regierenden verstehen - und damit die Gesellschaft weiter spalten. Anstatt den Unsinn der Impfpflicht darzustellen.

Als erster Fall wurde die Praxis des Allgemeinmediziners Volkhard P. in der Stadt Vilsbiburg im bayrischen Landkreis Landshut besucht. Kein Schild, keine Patienten. Grill klopfte an die Tür. Die Praxis war - offenbar dauerhaft - geschlossen.

Die Reporter fuhren weiter zum Kinderarzt Matthias Hartig, der in derselben Stadt praktiziert. Hartig hatte sich gewundert, dass impfkritische Eltern, die sich vehement gegen die Masernimpfung gewehrt hatten, nun plötzlich Impfeinträge von Volkhard P. im Impfpass ihrer Kinder hatten. Genau dieser Kollege hatte sich während der Pandemie nämlich als großer Kritiker der Covid-Impfungen geoutet: Sollte der nun tatsächlich regelmäßig Masern-Impfungen durchführen? Ausgerechnet bei den Kindern impfkritischer Eltern?
Die Gesundheitsämter wurden informiert. Der Verdacht verdichtete sich. Irgendwie gelangte Hartig an Blutproben dieser Kinder. Und bald stellte sich heraus, dass deren Masern-Titer negativ waren.
Volltreffer! Die Staatsanwaltschaft stellte einen Haftbefehl gegen Volkhard P. aus. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.
Volkhart P., der mittlerweile wieder auf freiem Fuß ist, verweigerte den ARD-Reportern ein Interview vor der Kamera.

ARD-Chefreporter Grill auf Impfgegner-Jagd

Als nächstes fuhren die Reporter nach Salzburg, wo Andreas Sönnichsen, Facharzt für Innere Medizin, seine Praxis betreibt. Der gebürtige Hamburger war vorher Professor an verschiedenen Universitäten. Zuletzt als Leiter der Abteilung für Allgemein- und Familienmedizin am Zentrum für Public Health der Universität Wien.


Medial hochgepushte und tatsächliche Gesundheits-Risiken


Ich kenne und schätze Dr. Sönnichsen seit vielen Jahren. Besonders wichtig fand ich sein Engagement im Bereich der Polypharmazie. Darunter versteht man die gleichzeitige, routinemäßige Einnahme von 5 oder mehr Medikamenten. "Ab diesem Pensum kann man davon ausgehen, dass die Nebenwirkungen gravierender sind, als der Nutzen", erklärte mir Sönnichsen. "Wir haben hier gesellschaftlich ein Riesenproblem, aber kaum jemand, der den Menschen Hilfestellung bietet."
Spätestens ab einem Alter von 75 Jahren ist Polypharmazie nicht die Ausnahme, sondern der Normalfall. Sie gilt als eine der Hauptursachen für Stürze, Knochenbrüche, akutes Nierenversagen, Verwirrtheitszustände und Magenblutungen. Laut Schätzungen sterben jährlich 20.000 bis 50.000 Deutsche an den Folgen.

Als ich Prof. Sönnichsen im Mai 2020 anlässlich einer 'Talk im Hangar' Sendung in Salzburg traf, erzählte er mir, dass sie diesbezüglich nun einen Durchbruch erzielt haben. Ein patientenfreundliches Tool sei fertig, wo man seine Medikamente eintragen kann - und anschließend automatisiertes fachliches Feedback über Unverträglichkeiten oder Mehrfach-Verschreibungen erhält. Da erfährt man zum Beispiel - bei der Analyse der Medikamente älterer Angehöriger - dass gleich mehrere Blutdruck-Senker oder Diabetes Präparate darunter sind. "Solche Fälle sind häufig", erzählte mir Sönnichsen. "Der Hausarzt verschreibt etwas, bei einem Krankenhaus- oder Facharzt-Termin kommt noch etwas dazu und niemand fühlt sich dafür zuständig, ein Medikament auch wieder abzusetzen."

Man merkte Sönnichsen damals an, dass er gerne weiter in Ruhe an diesem Thema gearbeitet hätte - statt sich mit der Pandemie und den immer gravierender werdenden Auswüchsen der Covid-Maßnahmen oder einer drohenden Impfpflicht zu befassen. Aber natürlich mischte er sich ein, debattierte öffentlich und geriet in Widerspruch zur Phalanx der Medien-Experten, die ihre Weisheit mit Kochlöffeln gefressen hatten und über alle Kanäle verbreiteten.

Es war die große Zeit der Hardliner. Die Zeit der Mitläufer. Und die Zeit der akademischen Halsabschneider.

Geriet ins Visier der Impf-Hardliner: Mediziner Andreas Sönnichsen 

Und so musste Sönnichsen 2021 als Vorsitzender des Deutschen Netzwerks Evidenzbasierter Medizin zurücktreten. Und verlor 2022 seine Professoren-Stelle an der Uni Wien. Die Uni Wien verlor das Interesse am Projekt der Polypharmazie-Aufklärung. Und Sönnichsen ist wieder einfacher niedergelassener Arzt.

Saboteur der Impfpflicht

Und jetzt stand der vielfach ausgezeichnete Aufdeckerjournalist Markus Grill mit seinem investigativen TV-Team vor der Tür seiner Salzburger Praxis. Denn Sönnichsen hatte etlichen seiner kindlichen Patienten sogenannte "Impfunfähigkeits-Bescheinigungen" ausgeschrieben. Im Beitrag werden sie als "FakeAtteste" bezeichnet, denn natürlich kommen die meisten Eltern aus Deutschland und legen diese Bescheinigungen später in deutschen Kitas und Schulen vor. Und dort gilt bei Masern die Impfpflicht.

Sönnichsen wird im Beitrag als prominenter Impfgegner vorgestellt, der "von der AfD sogar in den Bundestag eingeladen wurde". Im Beitrag wird aus Sönnichsens Vortrag genau ein Satz mit Bezug auf die Corona-Pandemie zitiert, nämlich dieser: "Das ganze war inszeniert und es ist seit Jahrzehnten vorbereitet, uns zu willfährigen Patienten zu machen, die diesem System dienen."
- "Inszeniert" - "seit Jahrzehnten vorbereitet" - "willfährige Patienten, die dem System dienen" - Das klingt genug nach Verschwörungsideologie, um Sönnichsen einen Stempel aufzudrücken. Und das gut geschulte ARD Publikum in seinen Sofasesseln weiß fortan, was von dem Mann zu halten ist.

Schließlich kommt es noch tiefer: Sönnichsen lebe nicht ohne Grund in Salzburg, erfahren wir. "Denn in Deutschland wäre es strafbar, so pauschale Impfunfähigkeits-Bescheinigungen auszustellen." Man unterstellte ihm demnach, dass er nach Salzburg übersiedelt ist, um aus dem Hinterhalt die Impfpflicht auszutrixen.

Als aufrechter globaler Kämpfer gegen Masern - und offensichtlich krasser Gegensatz zu Sönnichsen, wird im Beitrag der damalige Gesundheitsminister Jens Spahn anmoderiert, der die Impfpflicht gegen Masern durchgesetzt hatte. "Wir wollen dass niemand mehr an Masern erkranken muss, dass es diese Erkrankung auf der Welt nicht mehr gibt und dafür braucht es dieses Gesetz", sagte Spahn.
Damals waren 96% der Kinder gegen Masern geschützt. Die Offensive Spahns war eine reine Alibiaktion. Er lief - unterstützt von den Medien und dem Fall eines angeblich an Masern verstorbenen Berliner Kleinkinds - offene Türen ein. Schaffte es, die 'Impfgegner' als Feindbild zu benutzen uns sich selbst als Saubermann darzustellen. 

Im Jahr 2020 - kurz vor Einbruch des Covid-Chaos - wurde das Gesetz im Bundestag beschlossen. 30 Jahre nach Abschaffung der DDR hatte Deutschland wieder eine Impfpflicht. Und der ehemalige Pharmalobbyist Spahn grinste feist. 

Nebenbei bemerkt: Seit Impfpflicht herrscht ist die Impfbereitschaft der Deutschen drastisch gesunken. 

Jens Spahn: Vom Pharmalobbyisten zum Gesundheitsminister

Wo sind die Zeiten hin, wo es noch als journalistische Tugend galt, für die Schwächeren einzutreten? Wo ist der Geist der "Bittere Pillen" Ära mit ihrem Bestreben, vor Missbrauch zu warnen und über  Nebenwirkungen aufzuklären? 

Nun gilt als erste journalistische Tugend, Vorurteile zu bedienen, staatliche Propaganda zu unterstützen und auf keinen Fall die Marketing Abteilung des eigenen Medien-Unternehmens zu verärgern. 

Masern Sterberisiko vor und nach Einführung der Impfung

Man hätte dem hysterischen Geschrei über die "lebensgefährliche Masern" auch Fakten gegenüberstellen können, die nicht zum Kanon der Impfpropaganda passen, dafür aber die Realität abbilden.
Atmen wir also tief durch, lassen wir die Hysterie hinter uns und schauen wir uns einige Informationen an, die in der Diskussion über Masern selten zur Sprache kommen. 

Aus den USA gibt es von Seiten der Behörden Sterbezahlen für Masern, die bis an den Beginn des 20. Jahrhunderts reichen. Die Sterbekurve fällt bis 1920 auf etwa 10 Masern-Todesfällen pro 100.000 Einwohner ab. Mit den besser werdenden sozialen Verhältnissen, besserer Ernährung und medizinischer Versorgung brechen die Todesfälle bis zum Beginn der 1960er Jahre regelrecht ein auf  0,2 Fälle pro 100.000 Einwohner, das entsprach etwa 400 bis 500 Todesfällen. Oder anders ausgedrückt: einem Todesfall pro 10.000 Masern-Erkrankungen. 
Rückgang der Masern Mortalität in den USA: Erfolg sozialer und hygienischer Verbesserungen

1963 kam der erste Masern Impfstoff in den USA und anschließend auch in Europa auf den Markt. Es handelte sich um einen inaktivierten Impfstoff, der abgetötete Masernviren enthielt. Er erwies sich später als großteils unwirksam und wurde wieder vom Markt genommen. Trotzdem fiel die Sterbekurve weiter ab, wie man in der Nahaufnahme der Kurve (unten) sehen kann. 

1967 wurde die wesentlich wirksamere Masern Lebendimpfung eingeführt. Doch anfangs wurde sie kaum verwendet. Die Impfquote kletterte nur langsam über 50%. Doch die Masern-Sterbekurve fiel weiter rasant ab. Ab 1972 zählten die US-Behörden jährlich rund 20 Masern-Todesfälle - bei rund 3,5 Millionen Kindern pro Jahrgang. 
Schwung in die Impfkampagne kam erst mit der Präsidentschaft von Jimmy Carter. Er gab das Ziel aus, bis zum Jahr 1979 eine Impfquote von 90% zu erreichen. Was dann auch gelang. 
In der Folge reduzierten sich die Masern-Erkrankungen dramatisch. Bei den Todesfällen konnte sich nicht mehr viel reduzieren. Denn die das war schon längst die Talsohle erreicht. Seit den 1980er Jahren traten nur noch vereinzelt Todesfälle auf - und das blieb so bis heute. 
Die Reduktion der Masern-Erkrankungen ist demnach eindeutig eine Folge der wirksamen Lebendimpfung. Die Reduktion der Masern-Todesfälle ist jedoch nicht auf die Impfung, sondern in erster Linie auf die sozialen und hygienischen Verbesserungen im Lauf des 20. Jahrhunderts zurückzuführen. 
Masern ist eine soziale Krankheit: in Entwicklungsländern mit katastrophalen Lebensverhältnissen kann sie heute noch ein schweres Risiko darstellen. Doch dort wo gute Bedingungen herrschen, ist sie weitgehend harmlos. 

In Europa verlief der Rückgang der Masern-Sterbekurve sehr ähnlich wie in den USA, wie diese Graphik mit Daten der französischen Behörden zeigt.
Masern in Frankreich: als die Impfung kommt, ist das Sterberisiko bereits nahe null

Ähnlich entwickelte sich die Lage in Deutschland. Nach Daten des Robert Koch Instituts starben im Jahr 1961 0,33 von 100.000 Westdeutschen an Masern, 1962 waren es 0,25, 1963 dann 0,2 pro 100.000. 
Tod durch Masern zählte demnach bereits vor Einführung der Impfung zu den extrem seltenen Todesfällen. Das Risiko in der Badewanne zu ertrinken, war dreimal so hoch. Das Risiko eines tödlichen Verkehrsunfalls hundert mal höher. 
Die Masern-Impfung war zwar schon ab den 1960er Jahren verfügbar, setzte sich aber erst während der 1980er Jahre bei der Mehrheit der Bevölkerung durch. Als das Sterberisiko beinahe nicht mehr existent war. 
Die traurigen Fälle, die trotzdem alle paar Jahre passieren, wurden dafür medial aufgeblasen und durch alle Gazetten getrieben. Etwa wenn ein Kind an der tödlichen SSPE erkrankte, einer extrem seltenen Komplikation, die angeblich nur nach Ansteckung aber nie nach Impfung auftritt. Obwohl hier wie dort dieselben Viren vorkommen. 
Oder der tragische Fall eines 18 Monate alten Jungen, der 2015 in der Berliner Charite an Masern verstorben ist. Aus dem Umfeld der behandelnden Ärzte drang bald nach außen, dass der Bub einen schweren angeborenen Herzfehler hatte. Ein Sprecher der Klinik bestätigte das nach der erfolgten Obduktion. Der Fall lieferte dennoch die mediale Steilvorlage für die Impfpflicht. 

Teil 2 des Artikels folgt als Filmprojekt. Dazu startet in kürze ein Crowdfunding. Ziel ist es, die Impfpflichten in den Ländern der EU kritisch zu beleuchten. 
Hier ein erster Plakatentwurf für die Kampagne: 





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