Freitag, 26. November 2021

Numbers #06 - Das "Intensiv-Chaos"

 "Das Teufelsvirus hat wieder zugeschlagen in Deutschland und mit kräftiger Mithilfe der Ungeimpften unsere Intensivstationen überfüllt." So ähnlich tönt derzeit das gültige Narrativ aus allen Medien. Um die unerwartet starke Covid-Welle zu brechen, müsse deshalb die heroische tatkräftige Politik wieder mal den Erzieher spielen und uns - zu unser aller Schutz - wahrscheinlich bald in den Lockdown schicken.

Dass diese Schmierentragödie nun schon zum vierten Mal demselben tristen Höhepunkt entgegensteuert, hat in Wahrheit jedoch ganz andere Gründe. Etwa die schlechten Arbeitsbedingungen in der Pflege - die schon lange vor der Pandemie bekannt waren - nun aber durch Mobbing gegenüber Ungeimpften und Genesenen, die den anschließenden Booster verweigerten, noch gewaltig eskaliert sind. Politiker und Klinik-Manager, die gegenüber den "unmündigen Gesundheitsberuflern" gerne den Rohrstock auspacken, trieben viele in die Kündigung. Tausende Intensivbetten mussten daraufhin abgebaut werden, weil die Pflegefachkräfte fehlen. 

Numbers #06 holt diese und andere Auslöser für das aktuelle ‚Intensiv-Chaos‘ vor den Vorhang. 


Das Format "Numbers" gestalte ich zusammen mit dem Graphiker David Gehring für die Berliner Firma "OVALmedia". Hier geht es zum Telegram-Kanal von OVALmedia. 

Montag, 22. November 2021

Geert Vanden Bossche warnt eindringlich vor Covid-Impfung bei Kindern: "Wir zerstören ihre natürliche Immunität"

Voller Lockdown! Impfpflicht für alle! Österreich hat es wieder mal in die weltweiten Schlagzeilen geschafft. Kein anderes EU-Land hat bislang viermal den bundesweiten Lockdown verhängt. Die Verzweiflung ist groß und schuld sind – nach offizieller Darstellung – die Ungeimpften. Denen soll es nun ab 1. Februar an den Kragen gehen. Als Vorreiter der Zwangsimpfung ist Österreich in illustrer Gesellschaft. Das haben bisher nur der Vatikan, sowie die autoritär geführten zentralasiatischen Republiken Tadschikistan und Turkmenistan eingeführt. 
Sobald die Covid-Situation eskaliert, setzen sich bei den österreichischen Politikern regelmäßig die Ratschläge jener Experten durch, die den radikalsten Ansatz predigen. – Doch Moment, waren das nicht genau jene Fachleute, die auch davor schon gezeigt haben, dass ihre Pandemie-Rezepte nutzlos und kontraproduktiv sind?
Ich habe stattdessen mit einem Impfexperten Kontakt aufgenommen, dessen Prognosen sich seit März dieses Jahres weitgehend erfüllt haben: mit dem belgischen Wissenschaftler Geert Vanden Bossche. Und seine Botschaft geht in die komplette Gegenrichtung:  "Wir müssen die Impfung der Kinder und jungen Leute unbedingt verhindern!"

Vanden Bossche: "Ohne Massenimpfungen hätte es von der Wuhan-Pandemie
zur Pandemie der Delta-Variante über hundert Jahre gebraucht."

Der belgische Wissenschaftler Geert Vanden Bossche hat eine schillernde Karriere hinter sich. Neben seiner Lehrtätigkeit an verschiedenen Universitäten arbeitete er unter anderem für die Gates-Foundation sowie als Leiter der Abteilung für Adjuvantien-Technologie beim Impfstoff-Hersteller GSK (GlaxoSmithKline). 
In einem ausführlichen Interview, das er kürzlich dem "Highwire"-Moderator Del Bigtree gab,  erklärte er, warum er sich von diesen lukrativen Jobs zunehmend entfremdet hat. "Den letzten Anlass gab meine Mitarbeit an Studien für einen Ebola-Impfstoff." - Dabei, erklärt Bossche, wurden so genannte Ring-Impfungen an allen Personen im regionalen Umfeld eines Ausbruchs durchgeführt. "Das ist extrem gefährlich, weil mit Ebola infizierte Menschen ohnehin schon mit der Immunreaktion auf die Viren schwer zu kämpfen haben. Wenn ich in diese Phase auch noch rein impfe, eskaliere ich die Immunreaktion und bringe die Geimpften mutwillig in Lebensgefahr." 
Als später die Studie erschien, suchte man die Resultate der Ringimpfungen vergebens, alle Sofortreaktionen waren im Bericht unterschlagen. Trotz wiederholter Nachfrage, wie viele Todesfälle aufgetreten sind, erhielt Vanden Bossche von der WHO niemals eine Auskunft. 
Und das reichte ihm dann erstmal. Seither arbeitet er als unabhängiger wissenschaftlicher Berater. 

Prognose hat sich bewahrheitet

Zur Covid-Problematik äußerte sich Geert Vanden Bossche erstmals zu Beginn dieses Jahres. Er veröffentlichte auf seiner Webseite ein zweiminütiges Video, in dem er die zuständigen Personen der WHO eindringlich dazu aufforderte, sofort eine offene wissenschaftliche Debatte über die weltweiten Impfaktionen einzuleiten. Diese würden nämlich zwangsläufig zur Entstehung so genannter "Immune-Escape-Varianten" führen, die "einen Tsunami an Krankheiten und Todesfällen" nach sich ziehen. 

In vielen weiteren Interviews und Fachartikeln machte Vanden Bossche an Hand zahlreicher wissenschaftlicher Belege die Ernsthaftigkeit seiner Sorge deutlich. Behörden und Experten warf er vor, sich dem starken Wunsch der Politik zu beugen, rasch ein Wundermittel aus der Tüte zu zaubern, ohne die wissenschaftlichen Hausaufgaben gemacht zu haben. "Es gibt keine einzige wissenschaftliche Studie, die nachvollziehbar darlegt, wie so ein Impfstoff, der es nicht mal schafft, die Viren dauerhaft zu neutralisieren, die Pandemie eindämmen soll", erklärt der belgische Impf-Experte. Und als kleine Botschaft an die Österreicher fügt er hinzu: "Unter diesen Umständen eine Impfpflicht auszurufen ist wissenschaftlich absurd."

Tatsächlich hat sich Vanden Bossches Warnung auf mehrfache Weise bestätigt: Mitte des Jahres kam es nach Alpha-, Beta- und Gamma-Variante zu einer weiteren fulminanten Umwälzung des viralen Geschehens. Die Delta-Variante eroberte binnen weniger Wochen die globale Vorherrschaft und liefert in den Sequenzierungen heute rund 99% der SARS-Cov-2 Befunde. Der Versuch, sich über Grenzschließungen oder Lockdowns vor den neuartigen Varianten zu schützen erwies sich als hoffnungslos lächerlich.

"Setze niemals eine Massenimpfung mitten in einer Pandemie ein, wenn diese Impfung nicht fähig ist, eine sterilisierende Immunität zu erzeugen." - Dies ist laut Vanden Bossche das erste Gebot. Und es wurde fahrlässig missachtet: 
"Massenimpfungen mitten in der Pandemie erzeugen einen enormen immunologischen Druck, der bei den Viren zu einer natürlichen Selektion führt. Nur die fittesten Viren überleben - und zwar jene, die gegen die Spike-spezifischen Impfantikörper resistent sind. Die Spikes sind jene viralen Proteine, die dessen Infektiosität ausmachen. Wenn ich nun einen Spike-spezifischen Impfstoff massenhaft anwende, dann selektiere ich die Viren sozusagen nach jener Art, die den spitzesten Stachel hat. Aus dieser Variante, die vorher vielleicht nur einen winzigen Bruchteil der Virenpopulation ausgemacht hat, wird schließlich der dominierende Virenstamm. Ohne Massenimpfungen hätte es von der Wuhan- zur Delta-Variante mindestens hundert Jahre gebraucht."


"Die Immunität der Ungeimpften verbessert sich laufend"

Geert Vanden Bossche versteht es exzellent, den Unterschied zwischen natürlich erworbener Immunität und künstlicher Impf-Immunität zu erklären. Das Immunsystem besteht im groben aus zwei Teilen: aus der angeborenen Abwehr und dem erworbenen, lernenden Immunsystem. Speziell bei Kindern und jüngeren Erwachsenen ist das angeborene Immunsystem topfit. Es besteht aus verschiedenen Zell-Typen, die untereinander kommunizieren und jeweils spezielle Fähigkeiten haben. Dazu zählen etwa Makrophagen, Natürliche Killerzellen, Antigen-präsentierende Zellen oder bestimmte B-Zellen, die auch Antikörper erzeugen können. 
"Die angeborene Immunabwehr lässt sich sogar trainieren. Mit jedem neuen Virenkontakt sind gesunde Leute geübter und die Viren haben überhaupt keine Chance mehr, ihren Wirt krank zu machen. Die Immunabwehr sorgt für eine sterilisierende Immunität, keine Viren überleben. Die Ansteckungsgefahr ist binnen kurzer Zeit gebannt.
Gesunde Leute haben wenig oder gar keine Symptome. Die Immunität der Ungeimpften verbessert sich mit jedem neuen Viren-Kontakt."

Dazu trägt auch bei dass sich die natürliche Immunreaktion auf das gesamte Virus mit seinen rund 20 Proteinen und Antigenen bezieht. Somit fällt es leicht, die Viren wieder zu erkennen - einzelne Mutationen machen es nicht unsichtbar.
Vollständig anders verläuft das bei den Geimpften. Hier prägt sich über die Impfung eine einzige dominante Reaktion ins Gedächtnis des Immunsystems, die vor allem über die Spike-spezifischen Antikörper abläuft.  Diese erlernte Antwort overruled das angeborene Immunsystem – es wird über die Covid-Impfung sozusagen in Ruhepause geschickt. 
Dies ist jedoch fatal, wenn die nunmehr allein verantwortliche Immunabwehr nichts mehr ausrichten kann, weil die Delta-Variante der Viren veränderte Spike-Proteine besitzen, die über die auf die Wuhan-Variante gepolten Impf-Antikörper nicht mehr neutralisiert werden können.
Dadurch ergibt sich die Gefahr, dass diese zu Infektions-verstärkenden Antikörpern (Antibody-Dependent Enhancement, ADE) werden. Diese binden an die Oberfläche von Viren, neutralisieren sie jedoch nicht. Stattdessen erleichtern sie die Aufnahme des Virus in die Zelle und verstärken die Infektion.

Geimpfte ziehen die Viren magnetisch an

Vanden Bossche führt als Beispiel für den Wandel, der sich in den letzten Monaten ereignet hat, die Situation in Großbritannien an. Und er zeigt dazu die Daten der UK-Gesundheitsbehörden. Die Balken geben dabei an, wie viele Personen unter jeweils 100.000 Geimpften (dunkel) oder Ungeimpften (hell) dieser Altersgruppe im vorangegangenen Monat in Großbritannien einen positiven SARS-CoV-2 Test erhalten haben. Die britischen Behörden können diese Daten zuverlässig erheben, weil bereits seit vielen Jahren ein elektronisches Register eingeführt wurde, wo alle Impfungen der Versicherten gespeichert werden. 
Im Wochenbericht 36 ergab sich folgendes Gesamtbild der Covid-Infektionen. 

 
Hier erkennt man, dass die Ungeimpften bis zum Alter von 40 Jahren noch ein deutlich höheres Infektionsrisiko haben, als die Geimpften. 
Nur zehn Wochen später - Mitte November - hat sich die Situation vollständig verändert. 
Nun sieht es so aus: 


In der Altersgruppe von 30 bis 80 Jahren haben die vollständig geimpften Personen nun ein teils deutlich höheres Infektionsrisiko als Ungeimpfte. 
Dies liegt liegt laut Vanden Bossche am Trainingseffekt durch die wiederkehrenden Viren-Kontakte, den die Ungeimpften und Genesenen mitgemacht haben. "Mit ihrer sterilisierenden Immunität sorgen Ungeimpfte für einen verlässlichen Herdenschutz", erklärt er. "In den Entwicklungsländern Afrikas, wo kaum Impfkampagnen abgehalten wurden, sieht man diesen Effekt deutlich." 
In den Industrieländern stellen jedoch die Geimpften die Mehrheit. Und von ihnen, so Vanden Bossche, geht keinerlei Herdenschutz aus. Im Gegenteil, sie scheinen die Viren magnetisch anzuziehen. 
"Personen, die geimpft werden, verlieren mit jeder Woche mehr von ihrem Infektionsschutz. Sie haben mittlerweile ein höheres Infektionsrisiko als die Ungeimpften. Letzte Bastion sind jetzt die Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren. Hier gibt es noch Infektionen, hier erwerben sie ihren natürlichen Immunschutz mit der sterilisierenden Immunität. Wenn nun die unter 18 Jährigen ebenfalls geimpft werden, wird sich das rasch umdrehen. Und in ein paar Monaten wird es auch in dieser Altersgruppe bei den Geimpften mehr Infekte geben als bei den Ungeimpften."
Vanden Bossche schildert, was uns nun bevor steht, wenn massenhaft Kinder geimpft werden, so wie das besonders eifrige Länder und Städte bereits vor machen. Wien hat 'off label' sogar mit der Impfung der Kinder von 5 bis 12 Jahren begonnen. Der Andrang sei riesig, verkünden die Stadtpolitiker hoch erfreut. "Bis Jahresende sollen mehr als 50.000 Wiener Kinder vor Covid geschützt sein."

Vanden Bossche sieht das anders: 

"Wir steuern mit den Impfkampagnen bei den Kindern und jungen Leuten auf ein vollständiges Desaster für die individuelle Gesundheit, aber auch die Volksgesundheit zu.
Aus folgenden 3 Gründen:
1) Wenn wir jetzt die Kinder Impfen, dann nehmen wir ihnen die Fähigkeit der sterilisierenden Immunität, die sie jetzt haben, für immer weg. Dann können wir die Herdenimmunität komplett vergessen.
2) Wir haben eine weitere Brutstätte für resistente Virenarten
3) Die resistenten Stränge breiten sich aus - und wenn sie wieder kommen, so wird bei den Geimpften die vorher vorhandene angeborene Immunabwehr unterdrückt, weil sie von den über die Impfung erworbenen Antikörpern overruled werden. Diese Impf-Antikörper sind jedoch vollständig sinnlos, weil die Viren dagegen längst resistent sind."

"Falls ich mich irre, können Sie mich einsperren"


Im Interview mit Del Bigtree unterstrich Geert Vanden Bossche seine Aussage mit dem drastischen Satz: "Falls ich mich irre, können Sie mich einsperren."
Und er begründete das folgendermaßen: 

"Ich stehe zu meinem Wort und mache meinen Standpunkt klar. Aber hört man das irgendwo von einem der Experten, die jetzt die Linie vorgeben? Sagt da irgend jemand: 'Wenn etwas schief geht mit der Massenimpfung der Kinder, dann könnt Ihr mich einsperren.' Niemand sagt das!
Ich sage es, weil ich überzeugt bin und meine Hausaufgaben gemacht habe.
Es ist eine schwierige, komplexe Thematik und für Laien nicht einfach. Jeder will das beste für seine Kinder, das ist klar. Und ich möchte, dass zumindest alle Menschen die Chance hatten, diese Warnung zu hören. Das sehe ich als meine Aufgabe. Wir müssen die Impfung der Kinder unbedingt verhindern, das ist unsere letzte Hoffnung."


PS: Wenn Ihnen dieser Blog interessant und wichtig erscheint, würde ich mich über einen kleinen Beitrag zu meiner Arbeit sehr freuen.



Bert Ehgartner steht auch für Vorträge, Filmvorführungen, etc. zur Verfügung. 
Nähere Informationen finden Sie auf dieser Seite


Donnerstag, 11. November 2021

Numbers #05: Der PCR-Test als Brandbeschleuniger

 Von Beginn stand bei Covid Emotion im Vordergrund. Angst und Drama bestimmten - im steten Abgleich mit Spin Doctoren und Meinungs-Umfragen - die politische Vorgangsweise. Wissenschaft geriet ins Abseits und kämpfte sich von hinten wieder rein ins Geschehen: als Dienstleister, der liefert, was bestellt wurde.

Finstere Zeiten. Und am Anfang stand - als Brandbeschleuniger - Drostens PCR-Test.



Das Format Numbers gestalte ich gemeinsam mit dem Berliner Grafiker David Gehring für OVALmedia

Mittwoch, 10. November 2021

Immunologische Schubumkehr

Weite Teile Europas befinden sich in einer neuen Covid-Welle. Die Impfkampagnen brachten kaum Besserung im Vergleich zum Vorjahr. Für Regierung und Medien stehen die Schuldigen längst fest: Ungeimpfte und Genesene, deren positiver PCR-Test älter als sechs Monate ist. Sie werden nun vielfach vom öffentlichen Leben ausgeschlossen. Wissenschaftlich betrachtet ist das nicht nachvollziehbar, die Spaltung der Gesellschaft erscheint absurd. Die Daten zeigen: Genesene sind offenbar besser geschützt als Geimpfte. Ein Nutzen der Impfung wird derweil immer fraglicher – in Großbritannien haben Geimpfte ein teils mehr als doppelt so hohes Infektionsrisiko wie Ungeimpfte.



Meinen Artikel zur Absurdität der aktuellen Situation findet Ihr auf der Seite des Multipolar-Magazin



Freitag, 5. November 2021

Politische Willkür im Umgang mit Genesenen

Interessante Fakten gehen aus der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage des Neos-Abgeordneten Gerald Loacker durch Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein hervor. Loacker hatte gefragt, wie viele Personen in Österreich seit März 2020 als Covid-Genesene gelten und wie hoch deren Risiko auf neuerliche Covid-Infektion ist. 

Mückstein antwortete am 19. Oktober, dass bis Ende August insgesamt 670.903 Covid-Genesene behördlich erfasst worden sind. 

Im Zeitraum von 6 Monaten danach sind 903 Re-Infektionen aufgetreten, nach 12 Monaten waren es 1.488 Fälle. 

99,9% der Genesenen waren also über den Zeitraum von 6 Monaten vor Re-Infektion geschützt, nach 12 Monaten waren es immer noch 99,8%

Wie sieht das bei Impfungen aus?

Laut AGES-Dashboard sind bisher 5.322.586 Personen mindestens zweimal geimpft worden. 

Insgesamt gab es 36.675 Impfdurchbrüche.

Die Schutzrate für Geimpfte beträgt demnach 99,3% und liegt unter jener der Genesenen. 


Sonder-Definition "Impfdurchbruch"

Hier gilt es allerdings auch noch zu bedenken, dass viele Infizierte nicht als "Impfdurchbruch" gewertet werden. Laut der in Österreich – aber auch beim Robert Koch Institut in Deutschland – benutzten Definition werden nur Personen als "Impfdurchbruch" gewertet, wenn sie zu einem bestimmten Zeitpunkt anlässlich eines positiven PCR-Tests Covid-typische Symptome zeigten, die als solche bestätigt und dem Gesundheitsamt gemeldet wurden. Viele Personen haben aber trotz positivem Test keine Symptome - oder diese sind zum Zeitpunkt der Messung längst vorüber. Laut interner Information werden mit diesem Definitions-Trick rund 30% der positiv getesteten Geimpften nicht als Impfdurchbrüche erfasst. 
Die Regelung ist auch insofern absurd, weil von infizierten Geimpften nach derzeitigem Wissensstand dasselbe Ansteckungsrisiko ausgeht, wie von infizierten Ungeimpften. 


Eskalation der Maßnahmen

Laut der gerade in kraft gesetzten 3. Covid-Maßnahmenverordnung ist der "Nachweis über neutralisierende Antikörper, der nicht älter als 90 Tage ist" im Rahmen einer 2G Regelung nicht mehr gültig.

Ab einem Grenzwert von 300 Intensivbetten tritt laut Gesundheitsministerium "Stufe 2" der Covid-Maßnahmen in kraft, wobei dann Antikörpertests auch "als Nachweis im Sinne der 3G-Regel nicht mehr zulässig sind". Dieser Grenzwert ist bereits überschritten. Stufe 2 gilt laut Ministerium ab 8. November. 

Wien bemüht sich derzeit um Covid-Härte a la Australien oder Neuseeland

Wien und Oberösterreich haben nun angekündigt, dass für Gastro, Friseure und öffentliche Veranstaltungen "Ende nächster Woche" eine 2G Regelung umgesetzt wird. Genesene, deren Infektion länger als 6 Monate zurück liegt, gelten damit de facto als Ungeimpfte.

Auch Teile Deutschlands haben bereits festgelegt, dass Kneipe, Friseur und Weihnachtsmarkt "nur mit Pieks" besucht werden dürfen. 

Während in skandinavischen Ländern die Covid-Maßnahmen weitgehend ausgesetzt, Ungeimpfte und Genesene in Ruhe gelassen - und "Freedom Days" gefeiert werden, führen in Deutschland und Österreich immer mehr Regionen Apartheid -Gesetze ein, mit denen ungeimpfte oder genesene Personen vom öffentlichen Leben mutwillig ausgeschlossen werden.

Dafür plant Wiens Bürgermeister Michael Ludwig Impfstraßen für Kinder im Alter ab 5 Jahren. Dass der Impfstoff noch gar nicht zugelassen ist und es sich um Off-Label Anwendungen handelt, kümmert niemand.

Politiker lassen die Diktatoren-Sau raus. 

Und Wissenschaft verkommt immer mehr zum Gunstgewerbe.


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