Heute hat der Mann vom Paketdienst etwas gekeucht, nachdem er uns die Lieferung vor die Haustür geschleppt hatte: Denn das Paket enthielt 30 Belegexemplare der Taschenbuch-Ausgabe meines Buches "Lob der Krankheit - Warum es gesund ist, ab und zu krank zu sein", das in diesen Tagen auch an die Buchhandlungen ausgeliefert wird.
So sieht der Cover der Taschenbuch-Ausgabe aus:
Das vollständig aktualisierte Vorwort des Buches habe ich hier schon vor einigen Wochen vorgestellt. Ich befasse mich darin intensiv mit den Hintergründen der Schweinegrippe-Pandemie, sowie Nutzen und Risiko der Massenimpfungen.
Jedenfalls bietet dieses Dokument eine gute Möglichkeit, meine Fähigkeiten zur Propheterie zu prüfen, denn geschrieben habe ich die neue Einleitung bereits im September 2009.
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Donnerstag, 14. Januar 2010
Dienstag, 24. November 2009
Schweinegrippe rettet Menschenleben (2)
In der FAZ ist heute ein interessanter Artikel mit dem Titel "Kann die Schweinegrippe sogar nutzen?" erschienen.
Darin werden neben den von mir bereits angeführten Gründen weitere Argumente genannt, warum es gesund und sogar lebensrettend sein kann, die derzeit sehr leichte Form der Schweinegrippe durchzumachen.
Der Artikel bezieht sich auf eine niederländische Arbeit, die in einem der Lancet Fachjournale publiziert wurde.
Die Wissenschaftler haben dafür im normalerweise gut als Modell für den Menschen dienenden Versuch an speziellen Mäusen die Tiere verschiedenen Impfungen und nachfolgenden Infektionen in mehreren Kombinationen aus gesetzt:
Was erwies sich nun zur großen Überraschung der Wissenschaftler als einzige Möglichkeit der Mäuse, dieses Experiment zu überleben?
Folgendes:
Die Mäuse wurden NICHT geimpft, danach aber mit saisonalen H3N2 Viren infiziert. Sie machten eine Grippe durch. Danach waren sie auch gegen die ansonsten stets tödlichen H5N1 Viren gewappnet. Sie hatten weniger Viren in der Lunge, erkrankten weniger ernsthaft und starben seltener.
Dieser Effekt wäre auch eine mögliche Erklärung dafür, warum in den USA die Sterblichkeit an H1N1 gerade bei Kindern vergleichsweise hoch ist.
Als Ursache werden die in den USA wesentlich häufigeren und bereits für Babys ab 6 Monaten empfohlenen Grippeimpfungen genannt.
Wer seine Kinder gegen Grippe impft geht damit das Risiko ein, dass diese nur eine "Scheinimmunität" gegen die in der Impfung enthaltenen Antigene erhalten, sich jedoch keine breitere Immunität gegen nachfolgende andersartige Grippeviren ausbildet.
Wenn es sich gar um ein neuartiges Virus handelt, so wie das jetzige Schweinegrippe-Virus oder ein gefährlicheres, so hätten sie demnach ein deutlich erhöhtes Sterberisiko als ungeimpfte Kinder, die bereits einmal eine Grippe durchgemacht haben.
foto: revoluzza (creative commons)
Darin werden neben den von mir bereits angeführten Gründen weitere Argumente genannt, warum es gesund und sogar lebensrettend sein kann, die derzeit sehr leichte Form der Schweinegrippe durchzumachen.
Der Artikel bezieht sich auf eine niederländische Arbeit, die in einem der Lancet Fachjournale publiziert wurde.
Die Wissenschaftler haben dafür im normalerweise gut als Modell für den Menschen dienenden Versuch an speziellen Mäusen die Tiere verschiedenen Impfungen und nachfolgenden Infektionen in mehreren Kombinationen aus gesetzt:
- Wurden die Mäuse mit dem saisonalen Impfstoff (H3N2) geimpft und danach mit Vogelgrippe-Viren (H5N1) konfrontiert, so starben sie.
- Wurden die Mäuse nicht geimpft und dann mit den Vogelgrippe Viren konfrontiert, so starben sie ebenfalls.
- Wurden die Mäuse mit saisonalem Impfstoff (H3N2) geimpft, danach mit saisonalen Viren (H3N2) infiziert, so überstanden sie im Normalfall die saisonale Grippe, starben aber ebenfalls wieder, wenn sie mit H5N1 infiziert wurden.
Was erwies sich nun zur großen Überraschung der Wissenschaftler als einzige Möglichkeit der Mäuse, dieses Experiment zu überleben?
Folgendes: Die Mäuse wurden NICHT geimpft, danach aber mit saisonalen H3N2 Viren infiziert. Sie machten eine Grippe durch. Danach waren sie auch gegen die ansonsten stets tödlichen H5N1 Viren gewappnet. Sie hatten weniger Viren in der Lunge, erkrankten weniger ernsthaft und starben seltener.
Dieser Effekt wäre auch eine mögliche Erklärung dafür, warum in den USA die Sterblichkeit an H1N1 gerade bei Kindern vergleichsweise hoch ist.
Als Ursache werden die in den USA wesentlich häufigeren und bereits für Babys ab 6 Monaten empfohlenen Grippeimpfungen genannt.
Wer seine Kinder gegen Grippe impft geht damit das Risiko ein, dass diese nur eine "Scheinimmunität" gegen die in der Impfung enthaltenen Antigene erhalten, sich jedoch keine breitere Immunität gegen nachfolgende andersartige Grippeviren ausbildet.
Zitat:
| Gerade kleine Kinder seien, so argumentieren die Forscher, immunologisch naiv, oft noch überhaupt nicht mit saisonalen Grippeviren in Kontakt gekommen. Eine sehr frühe Impfung könne den Aufbau eines breiten Abwehrschildes blockieren. |
foto: revoluzza (creative commons)
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