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Freitag, 26. Mai 2017

Italien verschärft die Impfpflicht

Schon bisher gab es in Italien Pflichtimpfungen. Diese sollen nun aber auf 12 Krankheiten ausgedehnt werden. Der Besuch von Kindergärten ist künftig an den Impfnachweis gebunden. Mehr als 800.000 Schüler sind von Zwangsimpfungen bedroht. Wer sich nicht an die Beschlüsse hält soll bis zu 7.500 Euro Strafe bezahlen. Der Widerstand gegen diese Gesetzesinitiative wächst in Italien. Besonders in Südtirol ist der Unmut enorm. Die Rede ist von einem "neuen Impffaschismus" und dem "Sieg der Pharmalobby".





Bevor solche Zwangsmaßnahmen durchgesetzt werden, hätte ein verantwortungsvoller Gesetzgeber auf seriöser Basis sicher stellen müssen, dass derartige Maßnahmen den Kindern nützen und sie nicht in ihrer Gesundheit gefährden. Die "Impfungen" gibt es - so generell gesprochen - nicht. Jede einzelne Impfung hat ihre eigene Geschichte, ihre Vorteile und ihre Nachteile. Und dass die Vorteile überwiegen, ist bei einer Reihe von Impfungen nicht garantiert.

Wissenslücken gibt es genug, hier ein paar Beispiele:
  • Es gibt keine guten Vergleichsstudien Geimpfte/Ungeimpfte 
  • Es gibt keine verlässlichen Informationen darüber, wie lange die toxischen Aluminiumverbindungen aus den Impfungen im Körper bleiben und was sie dort tun 
  • Es gibt zahlreiche Hinweise, dass Impfungen Störungen des Immunsystems auslösen und die Bildung von Auto-Antikörpern anregen 
  • Ob es spezielle Risikogruppen (z.B. genetische Voraussetzungen) gibt, Menschen, die besonders anfällig sind für Immunstörungen - und wie man diese vorab identifizieren könnte – ist unbekannt 
  • Bei Impfungen gibt es kaum Innovationen und keinen Druck hin zu mehr Sicherheit, weil ein paar Großkonzerne "unter sich" sind und von der Gesundheitspolitik, bzw. den Behörden vor Klagen bei Schäden geschützt werden 
  • Es gibt bei vielen Impfstoffen keine Auswahlmöglichkeit, keine Alternativen - z.B. Impfstoffe, die man inhalieren kann, Impfstoffe ohne Aluminium, ohne Hühnereiweiß, etc. 

Anstatt dafür einzutreten, diese Mängel zu beheben und viele andere Fragen zur Funktionsweise und Sicherheit von Impfungen objektiv durch gute Studien aufzuklären, werden Nichtimpfer mit Strafen bedroht.
Bei der Clique der fanatischen Impfbefürworter, die in Kritikern dumme Verschwörungstheoretiker sehen, deren Kinder als Bioterroristen herumlaufen und die eigenen Kinder gefährden, handelt es sich zumeist um Menschen, die mit Freude im Lager des Mainstream der Gesellschaft schwimmen und allen misstrauen, die gegen den Strom schwimmen.
Die fachliche Materie begreifen sie nur sehr oberflächlich. Doch das müssen sie auch nicht. Schließlich gibt es Mechaniker für die Autos, Mediziner für die Medizin und Laien, die sich besser an die Empfehlungen der Profis halten.
Dass es sich beim Impfwesen um eine ganz spezielle Blase der Medizin handelt, wo wissenschaftliche Regeln vielfach außer Kraft gesetzt werden, verstehen sie nicht - und wollen es auch nicht verstehen:

Dass beispielsweise…

  • in der Kontrollgruppe so gut wie nie eine neutrale Placebogruppe verwendet und meist eine neue Impfung gegen eine alte getestet wird. Auch wenn es sich dabei um vollständig unterschiedliche Krankheiten handelt, vor denen die Impfung schützen soll. 
  • Dies gilt sogar bei neuen Impfungen, wo nicht damit argumentiert werden kann, dass es "ethisch unverantwortlich" wäre, die Kontrollgruppe nicht zu impfen. Auch hier gibt es keine Vergleichsstudien Geimpfter vs. Ungeimpfter. 
  • Bei Impfstudien wird meist nicht die tatsächliche Wirksamkeit einer Impfung geprüft – also z.B. die Fähigkeit einer Diphtherie-Impfung die Diphtherie zu verhindern – sondern es werden vorwiegend so genannte Surrogat-Parameter erhoben. Meist handelt es sich dabei um Antikörper-Titer. Diese haben jedoch - wie sich bei der Analyse von Ausbrüchen zeigte – eine nur sehr beschränkte Aussagekraft. Impfexperten der STIKO raten von eigenständig durchgeführten Titertests - um den aufrechten Impfschutz zu kontrollieren - sogar dezidiert ab. 

Kontrollverlust
Ein weiterer für viele Impfbefürworter schwer verständlicher Fakt: Die Gesundheits-Behörden sind mit der Kontrolle der Sicherheit von Impfungen überfordert. Sie erfüllen ihre Funktion unzureichend und "auf mindestens einem Auge blind", weil sie seit vielen Jahren Impfpläne erstellen, Impfungen empfehlen oder sogar gesetzlich vorschreiben. Deshalb wären sie - in ihrem Selbstbild - ebenso für Schäden verantwortlich wie die Hersteller.
Sie müssen sich demnach selbst kontrollieren. Eine Aufgabe, der niemand ausgesetzt werden sollte, weil diese Aufgabe nicht zu erfüllen ist.
Das heißt, in der Realität wird die Sicherheit der Impfungen von den Herstellern kontrolliert und von den Behörden großteils durchgewinkt.
Gäbe es strenge Wirksamkeits- und Sicherheitskontrollen, so wären manche Impfungen nie zugelassen worden. Viele wären nicht mehr am Markt - oder würden vorübergehend vom Markt genommen bis die Auflagen zum Nachweis der Sicherheit und Wirksamkeit vollständig erfüllt worden sind.
In der Realität funktioniert es genau umgekehrt: Da werden strenge Studiendesigns und Kontrollen von den Behörden, den Ethik-Kommissionen und den Impfexperten zurück gewiesen und entrüstet verweigert. Obwohl wir aus Steuermitteln jährlich Milliarden für Impfungen ausgeben, werden die wenigen Millionen nicht investiert, die für eine unabhängige Kontrolle der Sicherheit und Wirksamkeit dieser Impfungen nötig wären.


Massen-Medikation

Impfungen sind der weltweit intensivste pharmazeutische Massen-Eingriff in das Immunsystem gesunder Menschen. Neugeborene, deren Immunsystem noch nicht im entferntesten ausgereift ist, werden ebenso geimpft wie ältere Menschen, deren Immunsystem nach ganz anderen Kriterien funktioniert. Egal. Meist gibt es eine Impfung für alle Altersgruppen. Auch die Dosis unterscheidet sich nur unwesentlich. Frühgeborene mit 1 Kilogramm werden genau gleich geimpft wie Säuglinge mit dem fünffachen Gewicht.

Heute leidet bereits ein Drittel der Kinder und Jugendlichen an Allergien, Autoimmunerkrankungen und Entwicklungsstörungen. Niemand weiß die genauen Ursachen.

Wenn auch nur ein Teil dieser Fälle von Impfungen ausgelöst wird, dann bedeutet das, dass die Solidargemeinschaft mit Milliarden Euro belastet und bei hunderttausenden Menschen die Lebensqualität geschädigt oder sogar vernichtet wird.


Es ist offensichtlich, dass es sich bei der Anerkennung dieser Fakten, die ich hier aufgelistet habe, um eine Minderheitenposition handelt.
Die Mehrheit der "Impfexperten" sieht keinerlei Probleme und weigert sich standhaft in ihrem Lieblingsfach wissenschaftliche Kriterien anzuwenden.
Falls doch einmal Probleme auftreten sollten, heißt es, "müssen diese hinter verschlossenen Türen im Kreise von Impfexperten intern diskutiert werden". Eine offen Diskussion wäre kontraproduktiv, denn "das wäre Wasser auf die Mühlen der Impfgegner und würde die Impffreudigkeit der Bevölkerung gefährden".

Die meisten der extremen Impfbefürworter bekommen von solchen Vorbehalten der Behörden ohnedies nichts mit. Impfungen sind für sie unanfechtbar, der Gipfel der medizinischen Kunst, eine Gesundheitsversicherung an die sie ganz fest glauben.
Obwohl sie beim Impfen eine in Wahrheit recht esoterische Haltung einnehmen, bezeichnen sie sich dennoch als "Skeptiker" und halten sich für extrem wissenschafts-affin.
Ob es sich dabei um eine Art Schizophrenie handelt, um Intelligenz-Defizite oder den Zwang zur Anpassung an gesellschaftliche Normen ist nicht ganz klar.
Jedenfalls handelt es sich um Extremisten. Und in Italien sind diese Extremisten offenbar besonders aggressiv und mehrheitsfähig.

Unter derartigen Voraussetzungen sind es nicht die Impfverweigerer, die unverantwortlich handeln indem sie Gesetzesbruch begehen, sondern es gilt das Gegenteil:
Jene Eltern verhalten sich verantwortungsvoll, die unter derartigen Voraussetzungen dem Druck standhalten und einzelne Impfungen zum Wohl der Gesundheit ihrer Kinder verweigern.


Wenn Ihnen der Artikel interessant und wichtig erscheint, würde

ich mich über einen kleinen Beitrag zu meiner Arbeit sehr freuen. 
Bert Ehgartner steht auch für Vorträge, Filmvorführungen, etc. zur Verfügung. 
Nähere Informationen finden Sie auf dieser Seite. 

Dienstag, 17. März 2015

Psiram, Skeptiker und Spiegel online als Jagdverbund

Am Internet-Pranger Psiram, dem Nachfolgeportal von esowatch, werden Esoteriker gejagt. Oder solche Personen, denen die Macher der Seite esoterische Umtriebe unterstellen. "Um nicht von den Eso-Spinnern geklagt zu werden", ziehen es diese Leute vor, ihre Schmähartikel und Hasstiraden anonym zu posten. Weil der engste Kreis von Psiram aus IT-Fachleuten besteht, sind bisher die gerichtlichen Schritte zur Eindämmung der ärgsten Verleumdungen gescheitert.

Esowatch sperrte zu, psiram übersiedelte immer wieder auf neue anonyme Feldlager mit Servern irgendwo in Übersee. Enge Verbündete von Psiram finden sich in der sogenannten Skeptiker Bewegung, die sich im Verein GWUP (Gesellschaft zur wissenschaftlichen Erklärung von Paraphänomenen) organisiert.

Weil auch eine kritische Beschäftigung mit der Impfthematik für diese Leute unter "esoterische Umtriebe" fällt, bin ich persönlich seit langer Zeit im Visier dieser Gruppierung. Auf esowatch und nun auf Psiram werde ich als "Impfgegner", "Abzocker" oder sogar als "Aidsleugner" verleumdet. Welche extremen Auswüchse diese Art von Cyber Mobbing schon nahm, ist auf dieser Seite gut dokumentiert.
Wer einen "Psiram-Eintrag" hat, landet auf den Google Suchtreffern weit vorne. Der Zweck dieser Aktivitäten ist klar: Unbequemen Journalisten und Kritikern soll ein möglichst nachhaltiger Image-Schaden zugefügt werden.

Vor kurzem hat Psiram aufgerüstet und auch den von mir mit gegründeten gemeinnützigen Verein "Al-ex Institut zur Wissensvermittlung im Umgang mit Aluminium" in seine Schlammschlacht mit ein bezogen.
Ein auf Verschwörungstheorien spezialisierter "Skeptiker"-Journalist und freier Mitarbeiter von "Spiegel online" namens Sivio Duwe hat die Psiram-Informationen nun zu einem Artikel gemixt und unter dem Titel "Impfstoffe: Das Geschäft mit der Aluminium-Angst" veröffentlicht.

Mit den schweren fachlichen Fehlern in den Artikeln auf Psiram und Spiegel online befasse ich mich in einem anderen Beitrag. Hier möchte ich fürs erste nur meine ganz persönliche Motivation für die Gründung des Al-ex Instituts beschreiben und auf den Vorwurf eingehen, dass "aus der Angst vor Aluminium ein Geschäft gemacht wird".


Zur Gründung des Al-ex Instituts

Nach Erscheinen des Buches „Dirty Little Secret - Die Akte Aluminium“ (Ennsthaler 2012) sowie meines Films zum selben Thema (ZDF/ARTE 2013) bin ich von Anfragen, Anrufen, etc. regelrecht überschwemmt worden. Ich habe sicherlich mehr als 1000 Mails mit z.T. sehr detaillierten Anfragen beantwortet, habe schon überlegt, meine Telefonnummern zu ändern, etc.

Viele der Fragen waren über intensive Recherche zu beantworten. Ich habe die Haupt-Ergebnisse in einem zweiten Buch („Gesund ohne Aluminium“, Ennsthaler 2014) zusammen gefasst. Viele Fragen waren aber auch nicht zu beantworten - und zwar deswegen, weil bisher niemand auf die Idee gekommen ist, diese Fragen zu untersuchen. Es ging dabei gar nicht um weltbewegend komplizierte Dinge, sondern um solche und ähnliche Fragen:
  • Verwendet das Schwimmbad, in das meine Kinder gehen, Aluminium zur Reinigung des Wassers?
  • Warum ist so viel Aluminium in Kakao und in Schokolade? Kommt das von den Kakaopflanzen, oder vom Herstellungsprozess (Kontaminierung, Zusätze, etc.)?
  • Mein Heilpraktiker verschreibt mir Heilerde zur Ausleitung von Aluminium. Nun habe ich gesehen, dass diese Heilerde selbst Aluminium enthält. Ich bin schockiert. Hilft das nun auch wirklich bei der Ausleitung, oder steigere ich damit sogar meine Aluminium-Belastung?

Solche Fragen konnte ich nicht beantworten - auch wenn mich die Antwort brennend interessiert.


Messung der Aluminiumbelastung und Ausleitung

Viele Menschen wollten wissen, wie man das Aluminium im Körper misst, bzw. wie man es wieder los wird.
Wenn man google bemüht, findet man eine ganze Reihe von Angeboten im Web, die biologisch wenig plausibel oder offensichtlich unwirksam sind. In keinem einzigen Fall finden sich dazu publizierte wissenschaftliche Arbeiten ob die Ausleitung von Aluminium auf dieser Basis funktioniert. Mit den üblichen pharmazeutischen Mitteln zur Metall-Entgiftung lässt sich Aluminium nicht oder nur unspezifisch fassen - zudem sind diese Mittel reich an Nebenwirkungen bis lebensgefährlich.

Eine neue, vollständig unproblematische Möglichkeit wurde vom Aluminium-Experten der britischen Keele University, Christopher Exley, entwickelt. Sie beruht auf der Tatsache, dass die Elemente Aluminium und Silizium eine enge biochemische Freundschaft verbindet. Die beste Quelle für dieses Silizium ist natürliches Mineralwasser. Der Mechanismus der Ausscheidung wurde in einigen Studien geprüft und nachgewiesen. Kurz gesagt: Man muss dafür an zwei Tagen jeweils über 24 Stunden den gesamten Harn sammeln und zwei Messungen vornehmen. Eine Basismessung am ersten Tag, dann folgt eine Intervention am zweiten Tag. Man trinkt dafür 1,5 Liter Mineralwasser mit einem möglichst hohen Gehalt an Silizium. Das Silizium bindet an Aluminium im Körper und man scheidet Aluminium über den Harn aus.

Wenn also am zweiten Messtag deutlich mehr Aluminium im Harn ist, als am ersten Tag, so ist das ein Hinweis auf Aluminiumdepots im Körper.

Soweit also kurz die Methode von Prof. Exley.

Ich habe dieses Protokoll ins Deutsche übertragen und den Interessenten geschickt, mit der Bitte, zu ihren Hausärzten zu gehen und mit deren Hilfe die Aluminium-Messung durchzuführen.

Das hat in keinem einzigen Fall funktioniert. (Mir hat das dann ein befreundeter Arzt so erklärt: Ärzte sind nicht begeistert, wenn sie eine neuartige Methode anwenden sollen, die noch dazu im Vergütungs-Katalog der Kassen nicht gelistet ist. Manche Ärzte boten eine Aluminium-Messung im Blut an. Dies ist jedoch nur bei akuten Vergiftungen sinnvoll und gibt keinerlei Hinweis auf eine Langzeit-Belastung.)

Wir haben also überlegt, diese Dienstleistung selbst anzubieten. Dazu haben wir Behälter zur Harn-Sammlung angeschafft. Proberöhrchen organisiert. Ein Protokoll geschrieben mit genauer Anleitung. Einen Fragebogen zu möglichen Aluminium-Quellen im Lebensumfeld erstellt. Und das schicken wir auf Wunsch zu.
Die eingesendeten Harn-Proben leiten wir an ein medizinisches Fachlabor weiter. Dort wird mittels Atomabsorbtions-Spektometrie der Harn auf seinen Gehalt an Aluminium und Kreatinin gemessen. Wir vergleichen dann die Werte der ersten und der zweiten Messung und schicken die Auswertung an die Interessenten.
Bisher ergab sich in den Messungen bei etwa zwei Drittel der Proben ein deutlicher bis massiver Anstieg vom ersten auf den zweiten Messtag. Da das Mineralwasser selbst kein Aluminium enthält, ist die Vermutung naheliegend, dass der höhere Aluminium-Wert aus Verbindungen im Körper gelöst und über den Harn ausgeschieden wurde. So wie das in Prof. Exleys Studien auch dokumentiert wurde.


Ziele des Vereins

Ich habe zum Thema Aluminium viel mit Freunden und Bekannten geredet - und es kamen auch viele Fragen, die uns persönlich sehr interessierten - wie eben auch die Frage der Aluminium-Messung. Gegen Ende 2013 beschlossen wir, einen gemeinnützigen Verein zu gründen, der alle „Fliegen“ mit einer Klappe schlagen sollte:

  • Wir wollten sehen, ob es gelingt, bestimmte einfache Forschungsfragen (siehe oben) selbst zu beantworten.
  • Wir wollten selbst wissen, ob wir Aluminium im Körper haben und auch erfahren, welche Mineralwässer besonders gut geeignet wären, um Aluminium auszuleiten.
  • Wir wollten die Öffentlichkeit objektiv und unabhängig über Aluminium informieren, selbst an wissenschaftlichen Tagungen teilnehmen - eventuell auch einmal selbst Tagungen oder Pressekonferenzen organisieren.
  • Ich persönlich, sowie der Verlag Ennsthaler, bei dem meine Bücher erschienen sind, hatten noch den Wunsch, die Bücher zu bewerben. Dafür gab der Verlag im Gegenzug das Einverständnis, dass große Teile der Inhalte des neuen Buches, speziell die Recherche-intensiven Listen der Alu-Verbindungen in Kosmetikprodukten, Arznei- und Nahrungsmitteln auf der Webseite zu lesen sind.
  • Es gab schließlich auch die Hoffnung, dass der Verein den geleisteten Arbeitsaufwand irgendwann abgelten kann. Dass es also für die Betreuung und Programmierung der Webseite, das Erstellen von Artikeln, die Organisation von Mess-Aktionen, etc. ein Honorar gibt, das von den Vereinsgremien festgelegt wird.


Soweit also die Motivation für die Gründung des Vereins. Wir sind ein Team von etwa zehn Freunden und Kollegen und haben seit April 2014 unsere Webseite im Netz: www.al-ex.org


Zum Vorwurf der Bereicherung

Der Vorstand besteht aus sechs Personen - ich selber bin Obmann, bzw. Vorsitzender. Es gibt eine Stellvertreterin, zwei Schriftführer, zwei Leute die für die Buchhaltung, bzw. die Finanzen zuständig sind. Dazu noch eine journalistische Mitarbeiterin, einen Webmaster, einen Graphiker.

Wir haben derzeit im Verein rund 100 Förderungsmitglieder, die einen Jahresbeitrag von 20 EUR gezahlt haben. Nur diese Fördermitglieder können die für Mitglieder reservierten Bereiche der Webseite lesen (die Bezahlschranke war u.a. auch eine Bedingung des Verlages, damit nicht die Inhalte des neuen Buches für alle frei zugänglich im Netz stehen.)

Bisher haben uns über die Webseite rund 20 Personen kontaktiert, um ihre Aluminium-Belastung einschätzen zu lassen.

Die weitaus meisten haben es vorgezogen, gleich mit der Mineralwasser-Kur zu beginnen. Sie finden dafür auf unserer Seite - und im Buch eine Liste von silizium-reichen Mineralwässern. Diese können sie dann im Supermarkt kaufen.

Wir arbeiten weder mit einer Mineralwasser-Marke zusammen noch haben wir einen kommerziellen Partner. Wir schalten auch keine Werbung.

Bisher haben wir es noch nicht geschafft, uns ein Honorar auszubezahlen. Derzeit halten wir bei einem Guthaben von rund 1.000 Euro und sparen auf eine Mess-Serie an Kakao-Früchten, die ich aus Indonesien mitgebracht habe (die sind bei uns im Gefrierschrank gelagert). Die Testserie kostet deutlich über 1.000 Euro. Doch wir hoffen, damit bald eine der „wichtigen Fragen“, die ich oben skizziert habe, beantworten zu können.