Donnerstag, 17. September 2026

Peter Aabys neuer Blick auf Impfungen irritiert WHO und Impflobbys

Die Festival Tour ist vorbei. Mein neuer Film 'LEBENDIG ODER TOT - DAS IMPF PARADOX' ist dabei mehrfach ausgezeichnet worden. Nun ist der Film endlich offiziell erhältlich und kann im Webshop meiner Homepage als Download erworben werden. Der Film beschreibt die spannende Geschichte des dänischen Wissenschaftlers Peter Aaby, der durch seine Forschung eine vollständig neue Sichtweise auf Impfungen ermöglichte. Das führte unter anderem dazu, dass in den USA kürzlich die allgemein empfohlenen Baby-Impfungen um ein Drittel reduziert wurden. Doch der Gegenwind ist enorm. 


"Soll ich zur Presse gehen und verkünden, dass die WHO Kinder tötet?" (Fotos: Bert Ehgartner)


Der Film zeigt eine spannende Zeitreise, die in den 70er Jahren mit dem Auftrag beginnt, die Gründe für die hohe Kindersterblichkeit in Entwicklungsländern zu erforschen - und die bis in die Gegenwart reicht - von den Herausforderungen der Covid-Pandemie bis zu einem intensiv ausgetragenen Streit mit WHO und Impflobbys der Peter Aabys Lebenswerk zu zerstören droht. 

Das Impfwesen war lange Zeit nur eines von vielen Themen, die von Peter und seinem Team untersucht wurden. Denn interessant war für den studierten Anthropologen alles, was zur Kindergesundheit beitragen konnte. Die Ernährung, die Wohnverhältnisse, das soziale Milieu der Eltern - ja sogar deren Religions-Zugehörigkeit wurde als möglicher Einflussfaktor untersucht. Guinea Bissau - gelegen in Westafrika an der Küste - gehört bis heute zu den ärmsten Ländern der Welt mit einer enormen Kindersterblichkeit. 

Das Bandim Health Projekt beschäftigt mehr als 100 Mitarbeiter


Der Film beschreibt Aabys abenteuerlichen Werdegang und seine Spurensuche. Das Bandim Health Projekt ist ein Gesundheits-Überwachungssystem. Das heißt, dass alle teilnehmenden Haushalte in  regelmäßigen Abständen besucht werden - immer mit dem Fokus auf schwangere Frauen und deren Kinder. Die Anthropologie pflegt sozusagen den Adlerblick auf menschliche Kulturen und Gesellschaften. Das ist ein deutlich anderer wissenschaftlicher Zugang als der eines Mediziners, der doch stark auf Symptome, Leitlinien und Lehrbuch-Wissen fokussiert. Diesen eher ganzheitlichen Ansatz übertrug Aaby auch auf das Impfwesen. Ihn interessierte nicht so sehr die spezifische Wirkung einer Impfung, sondern die Frage, ob die Kinder beim nächsten persönlichen Besuch seiner Mitarbeiter noch leben. 

Wie wirken sich Impfungen gesamtheitlich auf die Gesundheit der Kinder aus?


Diese Frage machte einen enormen Unterschied aus. Denn darauf war im westlichen Medizinbetrieb erstaunlicherweise noch niemand gekommen. Da ging es oft um Antikörperspiegel als Bestätigung des Impferfolges, oder um Vergleichswerte mit Kontrollgruppen, wo neue Wirkstoffe gegen ältere getestet wurden. Aber konkret nachzusehen, wie es den geimpften Kindern geht, wie sich die Impfung auf die allgemeine Gesundheit und das Überleben auswirkt, das war ein völlig neuer Ansatz. 

Und hier ergab sich gleich ein ordentlicher Paukenschlag. Denn es zeigte sich, dass Kinder, die gegen Masern geimpft waren (oder auch solche, die Masern unkompliziert durchgemacht haben) in den Monaten danach einen signifikanten Überlebensvorteil hatten. Diese Kinder waren nach der besonders gefährlichen Regenzeit, wo das ganze Wohngebiet im Schlamm versinkt und die gefürchteten Tropenkrankheiten Malaria, Durchfall und Lungenentzündungen umgehen, mit doppelt so hoher Wahrscheinlichkeit noch am Leben, als Kinder, die noch nie mit Masernviren infiziert waren.

Straßenszene in Bissau, wo ein Drittel der Haushalte am Forschungsprojekt teilnehmen

"Und das lag nicht allein am Schutz vor Masern", erklärt Peter. "Wir haben diesen Effekt auch in Jahren gesehen, wo überhaupt keine Masernwellen durchgezogen sind. - Der Kontakt mit den Impfviren bietet dem Immunsystem offenbar einen Lerneffekt, der die Kinder dann auch gegen andere Infekte schützt."

Die Masernimpfung enthält abgeschwächte aber lebende Viren. Bald zeigte sich, dass auch andere Lebendimpfungen ähnliche Effekte hatten. Zum Beispiel die BCG-Impfung gegen Tuberkulose, die lebende Bakterien enthält oder auch die Schluckimpfung gegen Kinderlähmung, mit abgeschwächten Polioviren. 
Diese Resultate kamen bei der WHO und in der wissenschaftlichen Community gut an. Sie machten Peter und sein Projekt rasch bekannt. Die von ihm so benannten "unspezifischen Auswirkungen von Impfungen"  wurden in die großen "Meilensteine des Impfwesens" aufgenommen. 

Mit der Begeisterung war es allerdings rasch zu Ende, als Peter zur Jahrtausendwende Studien veröffentlichte, die den gegenteiligen Effekt bei inaktivierten Impfstoffen mit toten Erregern fand. Etwa bei der weit verbreiteten Impfung gegen Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten. Hier waren die geimpften Babys ein doppelt so hohes Risiko, dass sie nach der Regenzeit nicht mehr am Leben waren. Und das betraf besonders die Mädchen. 

Vom Liebkind zum Störenfried 


Seit 25 Jahren sind diese Effekte mittlerweile bekannt. Und sie wurden in vielen Studien unabhängig bestätigt. Auch von Wissenschaftlern in anderen Ländern. Die Resultate zeigen, dass die beiden großen Gruppen - Lebend- und Totimpfungen - diametral unterschiedliche Auswirkungen auf die Gesundheit der Kinder, insbesondere der Mädchen haben. 
Und das gilt auch für die westlichen Ländern. Zwar ist das Sterberisiko hier geringer, aber wenn man Fälle von Kindern vergleicht, die wegen Lungenentzündung im Krankenhaus liegen, so zeigte sich auch hier, dass eine vorangegangene Totimpfung das Risiko einer Krankenhaus-Einweisung – im Vergleich zu einer Lebendimpfung – massiv erhöht. 

Neue Leiterin des Bandim Health Projekts ist die dänische Medizinerin Christine Benn


Beliebt machen sich Peter Aaby und die Medizinerin Christine Stabell Benn, die seit einigen Jahren das Bandim Health Projekt leitet, mit solchen Publikationen nicht. Der Film bietet einen guten Einblick in die Taktiken der WHO, unterschiedliche wissenschaftliche Ansichten zu managen. Dazu zählte es zum Beispiel auch, alle unsere Anfragen um Interviews und eine offizielle Stellungnahme der WHO zu ignorieren. Stattdessen werden staatliche Förderungen für das Bandim Health Projekt gestrichen - trotz erstklassiger Resultate auf eine kurz davor durchgeführte wissenschaftliche Evaluierung. 

Beigetragen zum Unmut der WHO und der diversen Impf-Lobbys hat sicherlich die Aufmerksamkeit, die ihre Resultate beim neuen Gesundheitsminister der USA Robert F. Kennedy gefunden haben. Dieser strich beispielsweise eine Millionenförderung an die Gates Foundation mit dem Hinweis auf Studien des Bandim Health Projekts. Auch bei der Reduktion des übervollen Kinder Impfkalenders bezogen sich die US-Behörden auf das dänische Vorbild. Kennedy vergab zudem eine Millionenförderung für eine neue Studie zur Sinnhaftigkeit der Hepatitis B Impfung am ersten Lebenstag an Christine Benn, die das als Studienleiterin in Guinea-Bissau organisieren sollte. 

Feierliche Filmpremiere in Kopenhagen


Währenddessen erlebte unser Film seine interne Premiere im alt-ehrwürdigen Festsaal der Universität Kopenhagen. Etwa 100 Personen aus Peter Aabys beruflichem und privaten Umfeld kamen zusammen, um im Rahmen einer wissenschaftlichen Tagung seinen 80. Geburtstag zu feiern. Den Beginn machte die Vorführung von "DEAD OR ALIVE - THE VACCINE PARADOX", die den Festgästen den Jubilar in einer Art und Weise nahebrachte, wie das nur Dokumentarfilme können.

Premiere von DEAD OR ALIVE im Festsaal der Universität Kopenhagen

Peter Aaby bei seiner Festrede zur Premiere

Anschließend ging der Film auf Reise zu diversen Filmfestivals und bekam auch einige Auszeichnungen:
  • Berlin Indie Film Festival 2025 – Best Health and Medicine Subject Related Film
  • Sofia World Film Festival 2025 – Best Educational Film
  • Kyoto Film Festival 2025 – Nominierung für Best International Documentary Film
  • Independent Film Festival Rotterdam 2025 – Semi-Finalist for Best Documentary
  • Your Way International Film Festival 2026 - Official Selection
  • Black Owl Film Festival 2026 – Best Educational Film
  • Doc Only Copenhagen 2026 – Nominee
Der Film ist als Download im Webshop erhältlich. In einer Kurzversion (60 Min.)
oder einem Direktors-Cut mit Bonus-Szenen (75 Min.)

Massive Attacken auf das Bandim Health Projekt

Peter ist inzwischen 81 Jahre alt, arbeitet aber als aktiver Rentner nach wie vor mit. Erst vor einigen Tagen hatte ich mit ihm Kontakt. Er sitzt, mitten in der Regenzeit, in seinem Büro in Guinea-Bissau und berichtet, dass die Angriffe gegen das Bandim-Health Projekt nicht nachgelassen haben. Im Gegenteil. 
 
Eines der aktuellen Haupt-Projekte, die vom US-Gesundheitsministerium geförderte Hepatitis-B-Studie, wackelt. Es sollte dabei die Sinnhaftigkeit der Impfung am ersten Lebenstag der neugeborenen Babys untersucht werden, welche die WHO für Entwicklungsländer empfiehlt. Und die auch in den USA bislang üblich war.

Dass so eine Studie überhaupt in Betracht gezogen wurde, führte zu heftigen Attacken von Impf-Lobbys und großen internationalen Presse-Artikeln, in denen der Segen der frühen Hepatitis B-Impfung beschworen wurde. Nun ist es an der Kippe, ob die Studie überhaupt zustande kommt.

Gleichzeitig haben Peter und Christine mit der Kampagne einer dänischen Wochenzeitung zu kämpfen, wo bereits 20 Artikel erschienen sind, in denen ihre wissenschaftliche Integrität in Zweifel gezogen wird. 

Was die Beweggründe ihrer Feinde sind, wissen Christine und Peter nicht. 
"Wir verbringen den Großteil unserer Zeit damit, gegen diese diffamierenden Angriffe vorzugehen", schreibt Peter. "So mussten wir diese Woche wieder Verteidigungsberichte an den Ausschuss der Universität verfassen. Parallel dazu müssen wir uns mit dem Ethikausschuss der Presse auseinandersetzen, der seit unserer ersten Beschwerde vor 16 Monaten noch immer keine Stellungnahme abgegeben hat. – Ich würde also sagen, dass wir ziemlich verzweifelt sind."
 

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Samstag, 29. August 2026

Sterbebegleiter für eine geisteskranke Großmacht

Welchen Sinn macht es für Europa den Sterbebegleiter für eine geisteskranke Großmacht zu spielen? - Diese Frage stellt sich bei den aktuellen Entwicklungen der US-Politik. Doch anstatt eine autonome selbstbewusste Stimme zu entwickeln, halten die Spitzen der EU wie Vasallen an der Befehlskette aus Washington fest. Kein Wunder, haben sich diese Leute doch konsequent ihren Netzwerken verschrieben - und werden, wie Annalena Baerbock - auch nach dem Ende ihrer politischen Karriere verlässlich belohnt.

Die sozialen Medien feiern die Uni-Karriere der Ex-Außenministerin

The GREATEST Präsident hat wieder einen Clou gelandet. Die USA haben sich ein Fünftel der Ölreserven Venezuelas gekrallt und werden damit, so Trump, die verfügbare Ölmenge der USA "mehr als verdoppeln". Ob die Freilassung Maduros Teil des Deals ist, gab er nicht bekannt.

Die Politik Trumps hat aber insofern etwas Einzigartiges, weil er keinerlei Talent zur Heuchelei hat und damit ungefilterte Einblicke in die Politik der USA ermöglicht. Er ist ein geborener Neighborhood Bully, der typische Schulhof-Tyrann: jemand, der in der unmittelbaren Umgebung Schwächere einschüchtert, demütigt, Schutzgeld oder Vorteile erpresst und Respekt durch Drohungen statt durch Regeln oder Fairness einfordert. Damit hat er seine Karriere als Immobilien-Tycoon vorangetrieben - und dasselbe betreibt er nun in der Politik. Als Greatest President der USA hat es ihm noch ein paar restliche verbliebene Sicherungen heraus gehaut. Und so ist er mittlerweile auf einem Level angelangt, wo er es nicht mehr nötig hat, irgendeine seiner Regungen zu verbergen. Emotion wird sofort ausgesprochen oder gepostet. Zur Verzweiflung seines Umfelds.


Die wahren strategischen Interessen der USA

Der Staatsapparat mit seinen Geheimdiensten, die Trump zuarbeiten, ihn leiten und beraten - ist indes - trotz Wechsel von Demokraten zu Republikanern - weitgehend derselbe geblieben. Nach wie vor gilt dasselbe strategische Interesse der USA, im globalen Spiel der Mächte eindeutig die Nummer 1 zu bleiben. Nach wie vor geht es darum, den großen US-Companys beizustehen und national wie international Profite zu verschaffen. Nach wie vor geht es darum, den Lobbys, die seinen Wahlkampf finanziert haben, mit lukrativen Aufträgen zu versorgen. 

Und nach wie vor steuern die US-Geheimdienste als Vertreter des Deep State mit ihrem aufwändigen Propaganda-Apparat sowie den eingebundenen Thinktanks und NGOs ein weltweites Netz an Kollaborateuren. 

Und zu diesen Kollaborateuren zählen unter anderem die Spitzenpolitiker der EU. 

Ohne Mitgliedschaft in einem der transatlantischen Netzwerke, ist in den etablierten Parteien Europas keine große Karriere möglich. Wer jedoch von den Headhunters ausgewählt wird und ein Angebot erhält, kann damit rechnen, dass es rasch nach oben geht. Und auch nach dem Ende einer politischen Karriere die Türen für Spitzenjobs - wie von Zauberhand - aufgehen. 

Dafür muss man keine intellektuelle Leuchte sein. Das wichtigste – vor allem anderen – ist die Loyalität zu den Auftraggebern. Die Wähler der Partei, auf deren Ticket man Karriere machte, sind dabei vollkommen unwichtig. 

Annalena Baerbock ist das beste aktuelle Beispiel für so einen Ansatz. Als Außenministerin Deutschlands hat sie ihr Möglichstes dazu beigetragen, Europa von Russland abzugrenzen, die Ukraine politisch und finanziell massiv zu unterstützen und dafür zu sorgen, dass Deutschland die Kosten übernimmt, damit sich die USA um Wichtigeres kümmern kann. Dafür wurde sie mit einem Top Job in der UNO und anschließender Professorenstelle an einer Elite-Universität belohnt.


Der letzte macht das Licht aus

Nun geht alles stetig den Bach hinunter. 

Für Europa sowieso, aber auch für die USA selbst. Während sich der Überfall auf Venezuela möglicherweise auf lange Sicht auszahlt, stehen die Milliarden-Investitionen in den Angriff auf den Iran tief in den roten Zahlen. Man hat sich strategisch offenbar verschätzt und von Israel und seiner gesichert rechtsextremen Regierung in ein unseliges Abenteuer treiben lassen, das für die USA militärisch und finanziell zu einem Fass ohne Boden wird. Zumal es diesmal nicht so einfach möglich ist, den finanziellen Schaden auf Europa abzuwälzen. 

Auch der Krieg in der Ukraine wird bald enden, wenn es so weiter geht. Und zwar nicht durch Friedensverträge, die nach wie vor erfolgreich sabotiert werden. Sondern durch einen vollständigen Zusammenbruch der Front, möglicherweise auch noch unterstützt durch einen Volksaufstand gegen das Regime in Kiew, dessen Schergen auf der Jagd nach Kanonenfutter fürs Militär immer öfter auf aggressiven Widerstand der Bevölkerung stoßen. Die Autos der Menschenjäger werden blockiert, deren Fenster zertrümmert, sie selbst verprügelt. 

Die von den Europäern unterstützte Taktik, weit nach Russland hinein Angriffe zu starten und dort Energie-Infrastruktur, Warenlager, etc. zu zerstören, hatte - völlig überraschend - zur Folge, dass Russland entsprechend antwortete, extreme Zerstörungen anrichtete und die Ukraine nunmehr ein Binnenland ist, ohne Möglichkeit über das Meer Waren auszuführen oder zu importieren. 

Die USA hat diesen Konflikt über viele Jahre geschürt, Milliarden in den politischen Wechsel in Kiew investiert und Russland so lange provoziert, bis Putin den fatalen Angriff befahl. Nun bleibt ein elender Scherbenhaufen zurück. Trump putzt sich ab, geht auf die Suche nach neuen Scherbenhaufen, die man anderswo anrichten kann und setzt Europa als Nachlassverwalter ein. Ohne Rechte, aber mit allen Pflichten. Vor allem jener, zu zahlen. 


Die US-Propagandamaschine rollt - und unsere Medien apportieren 

Die US-Propagandamaschinerie forderte die Aufrüstung der NATO Länder - und die Vasallen gehorchten. In den europäischen Medien gibt es kaum Kritik daran. Fast alle übernehmen das neue Narrativ, dass Russland Europa bedroht und demnächst den ersten NATO-Staat angreifen wird. Wahrscheinlich das Baltikum. 

Gerade vorhin lief im ORF Mittagsjournal ein Beitrag, der diese Propaganda ungefiltert nachplapperte. Redakteur Robert Zikmund verbreitete die Meldung, dass der zurückliegende Moskau Besuch von CIA-Chef John Ratcliffe einen Hauptzweck hatte: Putin vor einem Angriff auf die Nato zu warnen. 

Russland meldete, dass derartige Meldungen vollkommen absurd seien. Auch Trump widersprach öffentlich und sagte "Putin wird kein Nato-Gebiet angreifen". 

Doch beim ORF hatte man einen Experten aus Berlin zur Hand, der mehr wusste als Trump: Und zwar Jan Techau, den Europa-Direktor der 'Eurasia Group'. Techau nannte gleich mehrere Motive, warum Russland den Angriff plant. Zum einen innenpolitisch, weil eine Konfrontation mit dem Westen Putins Regime festigen würde. Außenpolitisch würde so ein "Handstreich, in dem ein Territorium besetzt wird, natürlich Fakten schaffen", erklärte Techau. "Man macht das dann so, dass dieses Territorium für die NATO nicht so leicht zurückzuerobern ist und dann hat man Verhandlungsmasse, die man zum Beispiel bei den Verhandlungen zur Ukraine einsetzen kann." 

Jan Techau: "Die USA legen sich noch immer für Europa ins Zeug"

Techau wusste sogar, wann Russland den Angriff startet. Wahrscheinlich in den nächsten ein bis zwei Jahren, bevor die Hochrüstung Europas abgeschlossen ist. Das klingt logisch. 
Schließlich hatte Techau auch noch eine gute Nachricht: Den Besuch des CIA-Direktors in Moskau interpretierte er als "Zeichen, dass sich die USA noch immer so für die Europäer ins Zeug legen".

Ich erwähne diesen Beitrag als ein Beispiel für viele, die man täglich in unseren Medien beobachten kann. Inszeniert werden diese Beiträge von dem erwähnten riesigen Propaganda-Apparat im Umfeld des Pentagon.  Rund 30.000 Personen sind hier tätig. Sie entwerfen die jeweils aktuellen Narrative und verbreiten sie weltweit. Sie liefern den Mitgliedern der Netzwerke und den Politikern Insider-Informationen der Geheimdienste. Geben sogar gewisse Parolen vor, die in der Presse anzuwenden sind. Zum Beispiel die Floskel "unprovozierter Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine", die dann pflichtschuldig tausendfach in den Nachrichten verwendet wird. Nun geht es dem Pentagon eben darum, weitere Argumente für die Hochrüstung Europas zu liefern. Und die öffentlich-rechtlichen Medien machen mit, als seien sie entweder selbst Kollaborateure oder hoffnungslos strohdumm.

Der oben erwähnte Jan Techau ist ein typisches Beispiel für einen assoziierten Experten dieser Netzwerke. Er wurde streng transatlantisch sozialisiert (Studium in den USA, NATO-College) und hatte bereits Führungspositionen bei Carnegie Endowment und dem German Marshall Fund, zwei von den USA gegründeten Institutionen. Dass solche Personen dem Publikum als objektive Fachleute präsentiert werden, ohne deren Hintergründe überhaupt zu erwähnen, gehört zu den übelsten Missständen in den Medien. 


Precht über die Gefahr Russland: "An den Haaren herbeigezogener Wahn"

Auch Bundeskanzler März, der es im Umfeld des US-Finanzriesen Blackrock zum Millionär schaffte, ist ganz zweifellos einer der transatlantischen Netzwerker. 

Der Philosoph Richard David Precht hat in der aktuellen Ausgabe des Podcasts Lanz & Precht heftig mit ihm abgerechnet. "In wenigen Jahren werden wir den Kopf darüber schütteln, dass in der gesamten Regierungszeit Merz keine einzige Friedensinitiative, kein einziger Versuch einer Entspannungspolitik im Hinblick auf Russland und die Ukraine erfolgt ist", sagte er. Alles, was Merz und Konsorten einfalle, sei die Hochrüstung Europas. "Diese ganze Argumentation – wir müssen uns Amerika unterwerfen, weil die gehen sonst aus der Nato raus und am nächsten Tag ist Putin hier – halte ich für total falsch, Kokolores, an den Haaren herbeigezogenen Wahn."

Ja, wir könnten gegenüber den USA deutlich selbstbewusster auftreten. Wir müssen nicht den treuen Sterbebegleiter der geisteskranken Großmacht spielen. Und am Ende vielleicht selbst mitsterben. Doch dafür bräuchte es Politiker, die sich für die europäische Bevölkerung einsetzen. Und sich nicht - um der Karriere Willen und um ihr krankes Ego zu streicheln - von ausländischen Netzwerken bestechen lassen. 


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Dienstag, 4. August 2026

Autismus und Impfungen - Im Wandel der Zeit

 Noch vor wenigen Jahren - am Höhepunkt der Fakten-Checkerei - hätte jemand, der Autismus als mögliche Folge von Impfungen darstellt, eine lange Sperre oder den kompletten Ausschluss bei Facebook, Twitter & Co. riskiert. Im Bereich der Wissenschaft sind zahlreiche Karrieren ruiniert worden, wenn sich jemand für eine sorgfältige Prüfung des Zusammenhangs aussprach. Am bekanntesten war der Fall des britischen Mediziners Andrew Wakefield. Aber auch der de fakto Rauswurf von 'Mr. Aluminium' Christopher Exley von der Keele University hängt eng mit seiner Kritik am fehlenden Sicherheits-Nachweis aluminium-haltiger Babyimpfstoffe zusammen. Heute schaut man auf die Seite der US-Behörde CDC und findet im Kapitel "Autismus und Impfungen" in der Zusammenfassung dies:


Übersetzt heißt das: 

  • Die Behauptung, dass „Impfungen nicht zu Autismus führen”, ist nicht evidenzbasiert, da Studien die Möglichkeit, dass Impfungen bei Säuglingen Autismus auslösen, nicht ausgeschlossen haben.
  • Studien, die einen Zusammenhang belegen, wurden von Gesundheitsbehörden ignoriert.


Jahrzehntelang ist die Häufigkeit von Autismus angestiegen. Jahrzehntelang haben die immer gleichen Impfexperten alles getan, um das Impfwesen aus der Verantwortung zu nehmen. Auch Anthony Fauci zählte natürlich zu dieser Experten-Klüngel: Die Nebenwirkungen von Impfungen seien beinahe nicht messbar, hatte er in vielen Interviews betont. Autismus habe überhaupt nichts mit Impfungen zu tun.

Wenn man die 'anderen' Experten befragt, die geplagten Mütter und Väter, deren Kinder eine Autismus-Diagnose bekommen, sieht die Sache schon anders aus.

Etwa 50% der Betroffenen erklären in den Surveys nämlich, dass die Symptome ihrer Kinder erstmals nach den Säuglings-Impfungen aufgetreten sind und sie davor gesund und unauffällig waren.

Solche Aussagen wurden bisher als 'unwissenschaftlich' abgekanzelt und komplett ignoriert.

Und das trotz vieler naheliegender Einflüsse: Bei der Mehrzahl der Autismus Fälle liegt der Auslöser in Gehirn-Entzündungen in Folge einer Attacke des Immunsystems. Die Vernetzung wichtiger Gehirn-Areale kann dadurch unterbrochen und dauerhaft gestört werden.

Was greift nun in die Funktion des Immunsystems ein? Sicherlich tun das auch Antibiotika, Cortison-Präparate, Ernährung, Mobilstrahlung und sonstige Begleiterscheiungen des modernen Lebens.

Doch den erklärten Vorsatz, gezielt ins Immunsystem einzugreifen, verfolgen vor allem Impfungen – und das mit den besten Absichten. Sie sollen das Immunsystem aktivieren und möglichst lebenslange Immunität vermitteln.

Wenn das allerdings schief geht, kann daraus auch ein lebenslanger Impfschaden resultieren.


Enorme zeitliche Korrelation

Die CDC Seite führt aus, dass im Jahr 1986 in den USA für Kinder im ersten Lebensjahr gerade mal fünf Dosen von Impfungen vorgesehen waren: Zweimal die Schluckimpfung gegen Polio und dreimal die Kombi-Impfung gegen Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten.

Im Impfplan von 2025 waren drei Dosen Rotavirus empfohlen, sowie jeweils drei injizierte Dosen von HepB, DTaP, Hib, PCV und IPV bis zum Alter von sechs Monaten, zwei injizierte Dosen Influenza bis zum Alter von sieben Monaten und injizierte Dosen von Hib, PCV, MMR, Varizellen und Hepatitis A im Alter von zwölf Monaten.

Der Zunahme der Impfungen korreliert zeitlich gut mit dem enormen Anstieg von Autismus. Natürlich ist Korrelation kein Ursachenbeweis. Aber - so die CDC - "Auch wenn die Ursachen von Autismus wahrscheinlich auf mehrere Faktoren zurückzuführen sind, gibt es keine wissenschaftliche Grundlage, um einen möglichen Auslöser vollständig auszuschließen."


Es gab nie einen Nachweis für die Entlastung von Impfungen

Entgegen der öffentlichen Propaganda finden sich über viele Jahre in den Unterlagen der CDC keinerlei Belege für die Entlastung der Impfungen.

  • 1991 ergab eine Untersuchung des 'Institue of Medicine' (IOM), dass keine Daten existieren, die sich mit der Frage befassen, ob die Diphtherie-Tetanus-Pertussis Impfung zum Autismus-Risiko beiträgt.
  • 2012 schrieb das IOM: „Die vorliegenden Erkenntnisse reichen nicht aus, um einen kausalen Zusammenhang zwischen Impfstoffen, die Diphtherie-Toxoid, Tetanus-Toxoid oder azelluläres Pertussis-Toxoid enthalten, und Autismus zu bestätigen oder zu widerlegen.“ Und das, obwohl die einzige Studie, die das konkret geprüft hat, sehr wohl einen Zusammenhang gefunden hat.
  • 2014 wiederholte eine Untersuchung des Gesundheitsministeriums diese Stellungnahme ("Erkenntnisse reichen nicht aus..."). Obwohl diesmal eine neue Studie dazu kam, die Kinder mit einer Hepatitis B Impfung im ersten Lebensmonat mit Kindern verglich, die keine oder eine spätere Heptatits B Impfung erhalten haben. Die Studie fand ein dreifach erhöhtes Autismus-Risiko bei früh geimpfen Kindern. Die Studie wurde heftig attackiert und musste zurückgezogen werden.
  • 2021 kam es abermals zu einer ähnlichen Einschätzung des Gesundheitsministeriums. ("Die wissenschaftlichen Belege reichten weiterhin nicht aus, um einen kausalen Zusammenhang zwischen diesen Impfstoffen und Autismus zu bestätigen oder zu widerlegen.")


Die Neugestaltung der CDC Webseite ist demnach also keine Extravaganz des Gesundheitsministers Robert F. Kennedy, Jr, sondern schlicht der Wissensstand der letzten 35 Jahre.

Man wusste es nie. Und wollte es nicht wissen. Und wenn in Studien dennoch Verdachtsmomente aufgetaucht sind, so wurden diese Studien ignoriert oder mussten zurückgezogen werden..


Kein Richtungswechsel - Hohes Zensur-Risiko

In Europa sind die Behörden noch im Stadium der kompletten Verweigerung dieser Debatte.

Immerhin wird man nicht mehr gesperrt, wenn man solche Beiträge postet.

Aber auch nur dank der Sorge der EU-Kommission, dass Donald Trump oder JD Vance wieder auszucken, wenn die Zensur-Bestrebungen im Internet so hoch gefahren würden, wie sich von der Leyen, Merz und Co. das sehnlichst wünschen.


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Montag, 13. Juli 2026

Ein fehlerhaftes, überaggressives Immunsystem... (Kommentar)

Simple Gemüter denken beim Thema Impfen ausschließlich positiv: "Ohne Impfungen würden wir heute noch mit mitte dreißig sterben. Mit Hilfe von Impfungen wurden zahlreiche Krankheiten ausgerottet. Wer seine Kinder nicht impft, liebt sie nicht."

Sowas in der Art. 

Aber auch die weniger simplen Gemüter tun sich schwer, die Risiken des Impfens in ihrer ganzen Tragweite einzuschätzen. 

Deshalb hier ein paar Denkanstöße.


Beim Lymphom produziert das Immunsystem selbst die Krebszellen

Impfungen sind pharmazeutische Eingriffe an meist vollständig gesunden Babys, Kindern und Erwachsenen. Sie haben den Zweck, in das Immunsystem einzugreifen und eine Immunität gegen bestimmte Viren oder Bakterien auszulösen. 
Bei Lebendimpfungen genügen dafür meist kleine Dosen von abgeschwächten aber lebenden Viren / Bakterien. 
Bei Totimpfungen müssen die Wirkstoffe (abgetötete, inaktivierte Viren / Bakterien) hingegen mit Substanzen versetzt werden, welche das Immunsystem schocken und in Alarm versetzten. Denn nur dann leitet das Immunsystem überhaupt eine Immunreaktion ein und erzeugt Antikörper gegen die toten Viren / Bakterien. 

Mehr als zwei Drittel der Impfungen verwenden die zweite Methode. 
Hier braucht es meist mehrere Dosen zur Basis-Immunisierung. Und weil Antikörper altern und absterben, braucht es Auffrischungen.
Und jedes Mal wieder muss das Immunsystem mit toxischen Zusätzen aggressiv gemacht werden, damit es überhaupt "anspringt". 
Solche Zusätze sind zum Beispiel Aluminium-Verbindungen oder 'QS-21', ein Extrakt des chilenischen Seifenrindenbaums.
Beide Substanzen sorgen an der Einstichstelle für Zelltod. Dies löst eine Immunreaktion aus und Millionen von Abwehrzellen fluten das Gewebe. 
Gleichzeitig gibt es auch außerhalb der Einstichstelle Großalarm im gesamten Organismus. 

Aufgeregte Immunzellen neigen zu Fehlern

Ein künstlich unter Stress gesetztes System neigt zu Fehlern. Wenn man frisch geimpft vom Arzt kommt und die Frühlingsluft voll mit Birkenpollen ist, kann es sein, dass diese von den aufgeregten Abwehrzellen als 'feindlich' eingestuft und angegriffen werden. Die Immunreaktion wird zu einer Lernerfahrung. Und künftig ist das Immunsystem vorgewarnt, wenn wieder mal die Pollen schwirren. Oder anders ausgedrückt: Man hat sich einen ausgewachsenen Heuschnupfen, bzw. eine Birkenpollen-Allergie zugezogen.

Dasselbe kann mit allen möglichen Substanzen ablaufen. Und statt Heuschnupfen können ein Asthmaanfall, Neurodermitis oder andere Unannehmlichkeiten ausgelöst werden. 

Ein künstlich aggressiv gemachtes Immunsystem neigt auch zu sonstigen Fehlern. Etwa zur Verwechslung von körperfremden mit körpereigenen Molekülen. Dies kann daran liegen, dass die Wirkstoffe in der Impfung eine gewisse Ähnlichkeit mit Zellen in den Organen haben. Besonders anfällig sind hier die Nervenzellen (Multiple Sklerose), das Darmgewebe (chronische Darmentzündungen), die Insulin-produzierenden Betazellen der Bauchspeicheldrüse (Diabetes Typ 1) - oder Narkolepsie als Folge der Schweinegrippe Impfung Pandemrix, deren Wirkstoff den Nervenzellen im Schlaf-Wach-Zentrum des Hypothalamus glich. 


Verdacht gegen Impfungen ist biologisch plausibel

Autoimmunerkrankungen haben sich in den letzten Jahrzehnten epidemie-artig verbreitet. Man unterscheidet weit mehr als 100 Arten. Besonders häufig betroffen sind die Gelenke (Rheuma,...), die Schilddrüse (Hashimoto,...), die Haut (Psoriasis, Lupus,...) oder der Darm (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa). Aber kaum ein Organ bleibt verschont. Allein bei den Muskeln unterscheidet man sechs verschiedene Hauptgruppen solcher Autoimmun-Phänomene.

Nachdem Impfungen ins Immunsystem eingreifen und es durch ihre Zusätze absichtlich aggressiv machen, muss man Impfungen - wenn man die Sache halbwegs objektiv betrachtet - zu den Verdächtigen zählen, die solche Krankheiten auslösen können.

Tatsächlich gibt es Unmengen an Studien, die solche Zusammenhänge beschreiben. Niemand zweifelt daran, dass diese Abläufe biologisch plausibel sind. Gestritten wird nur darüber, wie häufig solche "unerwünschten Arzneimittel Reaktionen" sind. Die meisten Impfexperten halten sie für "extrem selten". - Und führen alle möglichen zusätzlichen Verdächtigen an, um von Impfungen abzulenken. Den Lebensstil, die Ernährung, die Mobilfunk-Strahlung, die Gene, etc. 

Ja, die Gene: unzweifelhaft gibt es Familien, die eine Neigung dazu haben, dass ihr Immunsystem auszuckt und sich Fehlreaktionen chronifizieren. 

Auch die meisten Störungen des autistischen Spektrums haben eine autoimmune Komponente. Dasselbe gilt für ADHS. Und für das im Zuge der Covid-Zeit bekannt gewordene Phänomen ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis / Chronisches Fatigue-Syndrom).


Wenn das Immunsystem selbst Krebszellen erzeugt

Ein dysfunktionales Immunsystem erhöht zudem das Risiko bestimmter Krebsarten. Entweder indirekt, indem es bei der Überwachung von Tumorzellen versagt, oder direkt - bei Lymphdrüsenkrebs (Lymphom) und Leukämie. Lymphome entstehen aus Zellen des Immunsystems selbst. Das Immunsystem produziert die Krebszellen. Auch bei Leukämie ist die Rolle des Immunsystems zentral. 

Bei Kindern machen diese beiden Krebsarten etwa die Hälfte aller Fälle aus. 

Allein heute im Ö1-Mittagsjournal gab es vier Beiträge zu diesen Phänomenen. Einer betraf die Krebserkrankung des Finanzministers, der eine Lymphom Behandlung beginnt. Ein Beitrag beschrieb die zunehmenden ADHS-Diagnosen bei Erwachsenen. Und zwei Beiträge behandelten das Thema ME/CFS, bei dem Betroffene offenbar von Behörden schikaniert werden. 

Etwa ein Drittel der Bevölkerung ist von Krankheiten betroffen, die von einem fehlerhaften überaggressiven Immunsystem ausgelöst werden. 

Dass Impfungen hier eine bedeutsame Rolle spielen können, wird vom Großteil des Medizin- und Wissenschaftsbetriebs geleugnet bzw. konsequent ignoriert. Niemand untersucht das ernsthaft. Und der akademische Forschungsbetrieb ist gut darauf abgerichtet, jene Resultate zu liefern, die von ihm erwartet werden. 

Falls sich irgendwann die Zeiten ändern und man diese Zusammenhänge penibel prüft, wird man mit Sicherheit drauf kommen, dass Impfungen einen gewissen Anteil dieser Krankheiten auslösen. Wie hoch dieser Anteil ist, wird sich zeigen.

Ob das noch zu unseren Lebzeiten passiert, ebenfalls. 

Dass eine plausible Ursache für chronische Krankheiten, die ein Drittel der Bevölkerung in ihrer Lebensqualität belasten, derzeit nicht vorurteilsfrei untersucht wird, halte ich - btw - für einen Skandal.


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Mittwoch, 8. Juli 2026

Deutschland wählt den Weg in den Finanz-Harakiri (Kommentar)

Zu Beginn dieser Woche hat die deutsche Bundesregierung den Entwurf für den Bundeshaushalt 2027 und den Finanzplan bis 2030 beschlossen. Er enthält eine enorme Aufwertung der Verteidigungs-Ausgaben, und eine Schuldenlast, die den nächsten Generationen ein vergiftetes Erbe hinterlässt. Allein die Zinsen für die Schulden liegen künftig beim Dreifachen der Ausgaben für die Ressorts Gesundheit und Bildung. Wie ist es möglich, dass so etwas durchgeht?

Strahlende Zukunft für Rheinmetall und seinen größten Aktionär Blackrock

Die Ausgaben für Verteidigung haben sich bereits seit der ersten Amtszeit von Donald Trump ab 2017 (37 Milliarden EUR) mehr als verdoppelt. In den nächsten Jahren sollen sie kontinuierlich weiter steigen: Von 82,7 Milliarden Euro im Jahr 2026 auf 183,7 Milliarden im Jahr 2030.

Insgesamt werden in den nächsten vier Jahren 610,27 Milliarden Euro ausgegeben, um damit die von Merz und Pistorius gewünschte 'stärkste Armee Europas' aufzupäppeln. 

Im selben Zeitraum sollen die Ausgaben für Gesundheit von 21,8 Milliarden auf 14,7 Milliarden reduziert werden. 

Die Ausgaben für Bildung und Familie fallen von 16,7 Milliarden auf 13,8 Milliarden.



Der Schuldendienst- das sind die Zinsausgaben für bestehende Schulden - steigt von 33,6 Milliarden in diesem Jahr auf 82,2 Milliarden im Jahr 2030. 

Deutschland gibt dann also dreimal so viel für Zinsen aus wie für die beiden Ressorts Bildung und Gesundheit zusammen.

Nicht enthalten sind hier die neu aufgenommenen Schulden, die der Bevölkerung unter dem Tarnbegriff 'Sondervermögen' untergejubelt werden. Sie betragen noch einmal 500 Milliarden Euro und werden ab 2037 dem Bundesbudget zugeschlagen. 

Eine weitere Bombe im Keller sind die an die Ukraine vergebenen Milliardenkredite der EU, wo Deutschland etwa ein Viertel des Ausfall-Risikos trägt. Und dieses Risiko liegt bei etwa 100 Prozent.

Beinahe ebenso rasch wie die Schulden steigt der Stellenabbau in der deutschen Industrie. Speziell betroffen ist die Automobil- und Zulieferindustrie, der Maschinenbau und die Chemische Industrie.

2024 gingen rund 70.000 Arbeitsplätze  verloren. 2025 waren es 124.000.

Offenbar will man das Heer der Arbeitslosen künftig ins Militär umleiten. 

Das Dumme an diesem Wirtschaftsmodell ist, dass sich Investitionen ins Militär nur dann amortisieren, wenn andere Länder überfallen, erpresst oder ausgeraubt werden. Die USA praktizieren dieses Modell seit vielen Jahrzehnten. Mit Ausgaben von knapp 1000 Milliarden US-Dollar (2025) geben sie dreimal so viel fürs Militär aus wie China, das auf Rang 2 liegt. 

Will Deutschland dieses "Erfolgsmodell" übernehmen?

Dann müssten sie nach Ländern suchen, die man überfallen und ausrauben kann. 

Oder geht es nur um Abschreckung gegenüber Russland? 

Einem Land, das seit vier Jahren im Ukraine-Debakel fest steckt und heuer - bei enormen Verlusten an Menschenleben und gigantischen Kosten - gerade mal ein paar hundert Quadratkilometer erobert hat. 

Einem Land, das derart die Schnauze voll hat von Krieg, dass es - nach der Eroberung des Donbass – der Mindestanforderung, um der eigenen Bevölkerung einen "Sieg" zu verkaufen -  wohl sofort einen Friedensvertrag unterzeichnen würde. 

Aber egal, wie irrational dieses Argument ist: Abschreckung gegen Russland wird offiziell als Grund für die Notwendigkeit der Aufrüstung angegeben. 

Volkswirtschaftlich sind Investitionen ins Militär jedoch ein reiner Minusposten. Jets, Panzer, Drohnen und Raketen bringen keinen Mehrwert. Sie schießen, explodieren oder sie verrosten. 

Und das Geld ist weg.

Gerade hier tut sich aber eine dritte Möglichkeit auf. Und wahrscheinlich ist das die wichtigste Motivation für den ganzen Irrsinn:

Bereits seit seiner ersten Amtszeit hatte Donald Trump Deutschland und die anderen NATO Staaten massiv unter Druck gesetzt, wesentlich mehr Geld in die Verteidigung zu investieren. Ein Großteil dieser Investitionen fließen in die USA.

Die politische Führung Deutschlands erfüllt im Verbund mit der EU-Kommission nun den politischen Auftrag, möglichst viel an deutschem Volksvermögen in die Kassen der Rüstungs- und Finanzkonzerne umzuleiten.

Die europäischen Spitzenpolitiker verdanken ihre Posten im wesentlichen den Transatlantischen Netzwerken. Donald Trump nützt diese Abhängigkeit (ebenso wie davor Joe Biden) aus. Die Politiker werden dazu gedrängt, ihre eigene Bevölkerung zu verraten, die über Generationen in die Schuldenfalle gerät. Doch sie haben offenbar ihren Bluteid geleistet und wissen, wem sie dienen. Und sie wissen, dass diese Netzwerke verlässlich sind und ihnen notfalls Flucht-Jets zur Verfügung stellen, mit denen sie sich rechtzeitig absetzen können.

Und nach ihnen die Sintflut.


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Mittwoch, 10. Juni 2026

90 Prozent der Impfstudien haben "extrem niedrige Qualität"

Im Lauf der nun auch schon 40 Jahre meines Berufslebens entwickelte sich das Thema Impfen zu einem Schwerpunkt meiner journalistischen Arbeit. Zum einen aus Interesse an diesem rasch wachsenden, immer lukrativer werdenden Segment der Pharmaindustrie. Zum anderen aus Sorge um die Auswirkungen der Eingriffe in das Immunsystem gesunder Kinder und Erwachsener. Und diese Sorge ist nicht banal, wie viele glauben. 

Eine Studie untersuchte die wissenschaftliche Qualität von
Übersichtsarbeiten im Impfwesen: mit niederschmetterndem Ergebnis

Seit den 80er Jahren hat sich die Menge an empfohlenen Impfungen, die in den Impfplänen Europas vorgesehen sind, vervielfacht. Und auch die Anzahl der Pflichtimpfungen wächst. Frankreich hat im Vorjahr den Kindern nochmal zwei Impfungen (gegen Meningokokken) zusätzlich vorgeschrieben - und hält nun bei Pflichtimpfungen gegen 12 Krankheiten. Nur Lettland hat mit 13 Krankheiten noch mehr Impf-Vorschriften. Polen zieht mit der Zwangsimpfung gegen Humane Papillomaviren (HPV) im nächsten Jahr gleich. Auch Kroatien führt die HPV-Impfung verpflichtend für Schulkinder ein. 

Wenn man dazu in der Literatur die neuesten Studien liest - und allein bei HPV sind das pro Woche Dutzende Veröffentlichungen - so gelangt man zum Eindruck, dass das alles seine Ordnung hat und die Fälle von Gebärmutterhalskrebs - vor dem die Impfung schützen soll - sich im freien Fall befinden. Mehr Impfungen, mehr Gesundheit. Und sogar Krebs wird verhindert. Was für Segnungen der modernen Medizin.

Sieht man sich hingegen die veröffentlichten Fallzahlen der Statistik-Behörden an, so fragt man sich, woher die Studienautoren ihren Optimismus nehmen. Ja, die Krebskurve ist gefallen. Seit den 70er Jahren hat sich das Risiko für Frauen mehr als halbiert. Doch seit 2007 die HPV Impfung auf den Markt kam, hat sich dieser Trend immer weiter abgeschwächt. Speziell in der jüngeren - bereits zu mehr als 80% geimpften - Altersgruppe nehmen die Krebsfälle in vielen Ländern sogar wieder zu. 


Impfschäden sind nicht die Ausnahme, sondern die Regel

Und nicht nur die Wirksamkeit der Impfungen gerät zunehmend unter Verdacht, auch die Sicherheit ist fragwürdig: Wenn geimpfte Kinder mit ungeimpften Kindern verglichen wurden, zeigte in den letzten 20 Jahren Studie um Studie, dass die Impfungen keinen gesundheitlichen Vorteil bringen. Im Gegenteil: Impfungen fördern Allergien, Autoimmunerkrankungen und Entwicklungsstörungen. Heuschnupfen kann ebenso eine Impffolge sein wie Multiple Sklerose oder eine chronisch entzündliche Darmerkrankung. 

In einer kürzlich veröffentlichten US-amerikanischen Studie (dazu gibt es auch einen Film) wurde das eindrucksvoll untermauert: Sie ergab, dass geimpfte Kinder ein vielfach höheres Risiko für chronische Krankheiten haben. Das Asthmarisiko war mehr als viermal erhöht, das Risiko für Allergien dreimal so hoch, das Risiko einer Autoimmunerkrankung sogar um das Sechsfache erhöht. 

Bei vielen Krankheiten konnten gar keine Zahlen genannt werden, weil in der Gruppe der ungeimpften Kinder – im Gegensatz zur Impfgruppe – ganz einfach keine Fälle vorkamen. Zum Beispiel bei ADHS. 262 Fälle in der Impfgruppe – aber kein einziger Fall unter 2.000 ungeimpften Kindern. Dasselbe Muster bei Verhaltensstörung, Lernstörung oder Hirnfunktionsstörung: es gab keine Fälle in der ungeimpften Gruppe. Ebenso bei frühkindlichem Diabetes, einer Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem die Insulinproduktion in der Bauchspeicheldrüse zerstört. Alle paar Jahre verdoppeln sich hier die Fallzahlen. Und niemand in der ach so klugen Wissenschaft, kennt die Ursache.

Oder will sie kennen. 


Ein sich selbst bestätigendes System

Beim Impfwesen versagt jegliche Kontrolle. In der Wissenschaft wird gefördert, was von den Behörden gewünscht wird. Und nachdem sich die Behörden wünschen, dass die von ihnen geförderten Impfungen sich segensreich auf die Geimpften auswirken, liefern Wissenschaftler entsprechende Studienresultate. Sie wollen ja beim nächsten Mal auch wieder gefördert werden. 

Über die Jahrzehnte hat sich hier ein sich selbst bestätigendes System aufgebaut, das darauf ausgerichtet ist, die Gesellschaft mit immer mehr Impfungen zu fluten und den Profit der Hersteller zu maximieren. 

Bereits jetzt haben in den USA mehr als die Hälfte der Kinder mindestens eine verschreibungspflichtige chronische Krankheit. Und in Europa sind wir auf bestem Weg, hier rasch aufzuholen. 

Wenn ich derartige Argumente auf meinen Vorträgen bringe oder in meinen Filmen und Artikeln darauf hinweise, sind viele Eltern sehr betroffen. Viele können nicht glauben, was ich hier berichte, auch wenn ich zu allen Behauptungen die dazu gehörigen Quellen und Belege nenne. Sie können nicht glauben, in welch miserablen Zustand sich das wissenschaftliche System am Beispiel des Impfwesens befindet. Zwar gibt es auch in anderen Bereichen Schwächen. Beim Impfwesen ist das hingegen der Normalzustand. Oft hat man den Eindruck, dass es sich gar nicht mehr um eine Wissenschaft handelt, sondern vielmehr um ein Glaubenssystem, zu dem nur Zutritt hat, wer die Heilige Kuh ebenfalls anbetet. 


Studie prüfte die wissenschaftliche Qualität von Impf-Studien

Doch noch regt sich vereinzelt Widerstand. "There is a crack in everything. That’s how the light gets in", lautet ein berühmter Vers von Leonhard Cohen: "Es gibt einen Riss in allem. So kommt das Licht herein."

Und so ein Sprung im System wurde kürzlich als kritische Reflexion der Zustände im Impfwesen veröffentlicht. 

Die Studie wurde öffentlich - mit Mitteln des deutschen Gesundheitsministeriums und des 'Globalen Gesundheitsschutz-Programms' - gefördert. Das Autorenteam setzte sich zusammen aus Experten des Robert Koch Instituts, der Berliner Charite und der WHO. Und sie nahmen sich vor, die Qualität der Übersichtsarbeiten im Impfwesen zu prüfen. 

Systematische Übersichtsarbeiten spielen eine zentrale Rolle bei der Entwicklung von Impfempfehlungen. Die Zuverlässigkeit ihrer Ergebnisse hängt jedoch von deren methodischer Qualität ab. 

Die Autoren suchten 120 solche Übersichtsarbeiten die in der jüngeren Vergangenheit (2011-2023) publiziert worden sind. 

Die Studien wurden jeweils von zwei Experten nach einheitlichen Kriterien analysiert und danach in die Kategorien 'hohe', 'mittlere', 'niedrige' oder 'extrem niedrige' Qualität eingestuft.

Das niederschmetternde Resultat: 110 der 120 Arbeiten landeten in der letzten Kategorie mit "extem niedriger Qualität". 

Speziell schlecht schnitten Studien ab, deren Autoren finanzielle Interessenskonflikte hatten, also zum Beispiel für einen Konzern arbeiteten, der selbst Impfstoffe herstellt - oder häufig von solchen Konzernen Aufträge bekamen. 

Meine Suche nach Medienberichten über diese Studie brachte null Resultate. Es scheint nicht erwünscht, Wissenschaft - und schon gar nicht jene vom Impfen - öffentlich zu kritisieren. Spätestens seit der Covid-Pandemie hat sich in der Bevölkerung  eine gewisse Wissenschafts-Skepsis breit gemacht. Und dem wollte man wohl - mit der Besprechung einer derart kritischen Arbeit - keine unnötige Aufmerksamkeit zukommen lassen.


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Freitag, 5. Juni 2026

EU-Beitritt der Ukraine: Kreuzzug ins Chaos (Kommentar)

Mit der Zustimmung Ungarns haben nun alle Mitgliedsstaaten grünes Licht für die weitere Phase der Beitritts-Verhandlungen der Ukraine zur EU gegeben. In wenigen Tagen wird das Verfahren formell mit dem ersten Kapitel eröffnet. Die USA haben sich positiv dazu geäußert - wohl auch, weil sie selbst damit einen Klotz am Bein los wären. Auch Russland hat nichts einzuwenden, solange die Ukraine nicht der NATO beitritt. Es wird immer deutlicher, dass die EU-Mitgliedschaft die Karotte darstellt, mit der der Ukraine die Abtretung des Donbass - und damit ein Frieden - abgegolten werden soll. Die Frage ist nur, ob die Europäische Union einen solchen Schritt verkraftet. 

Wie erklärt man es den ukrainischen Nationalisten, dass der Krieg verloren ist?

Das größte der ungelösten Probleme eines Friedensvertrags der Ukraine mit Russland liegt auf ukrainischer Seite. Denn Russland kann den enormen Verlust an Menschenleben und Ressourcen zumindest damit rechtfertigen, dass die Krim und die Gebiete im Osten mit vorwiegend russisch-sprachiger Bevölkerung 'befreit' wurden und nun sicher vor ukrainischen Attacken seien. Die russischen Soldaten werden zu Hause als Helden empfangen werden. Sie können ihren Sold investieren und kehren in eine weitgehend intakte Heimat zurück. 

Aber was sagt Selenskij seinen Leuten? Wie kann er den ultranationalistischen und rechtsextremen Gruppierungen (Azov, Svoboda, Pravyi Bewegung), die sich bereits vor dem Krieg über Hass und Ablehnung alles Russischen definierten, erklären, dass die Ost-Gebiete verloren sind?

Was sagt er den rund 800.000 Soldaten, die seit vier Jahren ihr Leben riskiert haben und nun als Verlierer heimkehren?

Was der Bevölkerung, die Unvorstellbares mitgemacht hat: Wo die Mehrzahl der Familien zerrissen wurde, weil Millionen Menschen geflüchtet, viele auch gefallen und noch mehr verwundet und verkrüppelt sind?

Ein enormes Problem stellen auch jene zehntausenden Soldaten dar, die entwurzelt wurden, keine Chance auf eine Rückkehr in ihre Berufe haben, schwer traumatisiert und in vielen Fällen in die Zivilgesellschaft gar nicht mehr resozialisierbar sind. Noch dazu in einem bankrotten Staat mit einer ruinierten Wirtschaft, die außer bei der Produktion von Drohnen kaum irgendwo konkurrenzfähig ist. Einem Staat ohne Sozialhilfe, dafür mit grassierender Korruption.

Wer kümmert sich hier um Männer, die täglich an der Kippe zum Tod standen und auch selbst getötet haben? Was macht man mit solchen Leuten in Friedenszeiten? Wie soll man mit emotionalen Krüppeln und wandelnden Zeitbomben umgehen? 


Der Trick mit dem Kreuzzug

In der Menschheitsgeschichte kamen solche Situationen immer wieder vor. Und es fanden sich manchmal auch unkonventionelle Lösungen. Vielleicht habt Ihr im Geschichtsunterricht von dieser gehört: 

Im 10. und 11. Jahrhundert litten weite Teile Frankreichs (und angrenzender Regionen wie Flandern/Niederlothringen, also Teile der heutigen Benelux-Staaten) unter endlosen Fehden. Ritter und kleinere Adlige führten private Kriege, oft mit angeheuerten Söldnern. Plünderungen, Vergewaltigungen und Zerstörungen waren alltäglich – vor allem gegen Bauern und Besitztümer der Kirche. Es gab schon länger keine zentrale Ordnungsmacht, die dem Einhalt gebieten konnte. Weder Landwirtschaft nach Handwerk oder Waren-Transport waren unter diesen Bedingungen möglich. Die Belastung für die Gesellschaft wurde unerträglich. 

Da kam Papst Urban II. im Jahr 1095 auf eine großartige Idee. Ein Kreuzzug sollte die überschüssige, destruktive Gewalt der fränkischen Ritter und ihrer Gefolgsleute nach außen lenken – gegen die "Ungläubigen" im Osten.

Tatsächlich gelang es mit Propaganda und Druck, ein riesiges Heer von mehr als 100.000 Personen auf den Weg nach Jerusalem zu schicken, um das 'Heilige Land' von den Ungläubigen zu befreien. Rund 7.000 Ritter und ihre Infanterie inklusive Anhang verließ das gebeutelte Heimatland auf mehrere Jahre. Das Chaos herrschte nun anderswo - weit weg. Rund 70% der Leute, die in den Kreuzzug gezogen waren, kamen nicht mehr zurück. Und somit konnte sich in Europa die Ordnungsmacht wieder etablieren und ein normales Leben ermöglichen. 

Wie es aussieht wird derzeit an der modernen Variante dieser Kreuzzugs-Idee gearbeitet. 

Und diese lautet: Das verheißene 'Heilige Land' der Ukraine wird die EU. Die heldenhaften Soldaten, die als einziges Heer Europas - neben Russland - Kampferfahrung haben, bilden künftig den Kern eines gemeinsamen EU-Heers. 

Und für die ukrainische Bevölkerung gibt es das Trostpflaster, im Eilverfahren in die europäische Staatengemeinschaft integriert zu werden. Das verspricht eine Perspektive auf Wohlstand, Wiederaufbau - oder, wenn das nicht klappt, ungehinderten Umzug in ein anderes EU-Land. 

Der EU-Beitritt soll demnach dafür sorgen, dass die Ukraine nach einem Friedensvertrag halbwegs stabil bleibt. 


Zerreißprobe für die Europäische Union

Doch was bedeutet die Idee für die Europäische Union selbst und ihre Mitglieder?

Wenn man den historischen Vergleich nachliest, so ging die Sache für das 'Heilige Land' damals nicht wirklich gut aus. Zehntausende Einheimische starben während des Plünderzuges der Kreuzzügler entlang der Levante und bei der blutigen Eroberung Jerusalems. Ein Schock, der in der muslimischen Erinnerung bis heute nachwirkt. 

Es entstanden eigene Herrschaftsstrukturen - die so genannten Kreuzfahrerstaaten. Für die bisherigen Strukturen bedeutete dies Fremdherrschaft, Gewalt und hohe Steuerlast. Der Kreuzzug veränderte die Machtverhältnisse im Nahen Osten nachhaltig und trug zur Einigung - der bislang untereinander zerstrittenen - muslimischen Gruppierungen bei. Nach und nach wurden - z.B. unter Saladin, die Nachfahren der Kreuzzügler zurückgedrängt und besiegt. Viele flohen, wurden getötet oder versklavt. 

Dies ließe sich so interpretieren, dass der EU turbulente Zeiten bevor stehen, wenn die neue Kreuzzugs-Idee der Aufnahme der Ukraine tatsächlich umgesetzt wird. 

In zehn Tagen sollen die konkreten Verhandlungen über einen beschleunigten EU-Beitritt beginnen.


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Mittwoch, 3. Juni 2026

Lösen Sonnenbrände tatsächlich Hautkrebs aus?

Jetzt beginnt wieder die Zeit des Eincremens. Speziell Kinder gelten als Hochrisikogruppe für Sonnenbrand – und jeder dieser Brände, so warnen Experten, erhöht das spätere Hautkrebsrisiko. Wer jedoch die aktuelle Studienlage betrachtet, entdeckt ein deutlich nuancierteres Bild:  Strahlung ist nicht gleich Strahlung, Krebs nicht gleich Krebs - und das Cremen hat auch negative Seiten. Vernünftiger Umgang mit der Sonne ist jedenfalls gesünder als Sonne zu meiden.


Das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken ist breit gestreut:
In der Türkei zählt man 10 Fälle pro 100.000 Einwohner, in Norwegen sind es 200

Die Grafik stammt von 2019 und hat schon einige Jahre am Buckel, aber tendenziell stimmt sie bis heute. Die Länder Nordeuropas haben das höchste Hautkrebs-Risiko. Gefolgt von Westeuropa. Das geringste Risiko bestehen in Süd- und Osteuropa. 

Eindeutig gesichert ist der Einfluss starker Sonneneinstrahlung und häufiger Sonnenbrände (speziell bei hellen Haupttypen) für weißen Hautkrebs. Der verläuft aber meist mild. Eine dänische Studie zeigte, dass Menschen, die mit der häufigsten Variante, dem Basalzellkarzinom, diagnostiziert werden, sogar ein etwas höheres Lebensalter erreichen als der Durchschnitt der Bevölkerung. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass wir länger leben, wenn wir uns der Sonne aussetzen.

Problematisch ist vor allem das maligne Melanom (schwarzer Hautkrebs). In zwei Drittel der Fälle wird es früh erkannt und kann fast immer entfernt und damit geheilt werden. Problematisch ist das dritte Drittel, wenn der Tumor bereits dicker ist und weiter ins Gewebe reicht - oder bereits Metastasen gebildet hat. In Deutschland treten pro Jahr knapp 30.000 Neuerkrankungen auf, rund 3.000 Patienten sterben daran. 

Melanome zeigen in Europa eine ähnliche geografische Verteilung wie oben dargestellt - aber auf deutlich niedrigerem Niveau. In West- und Nordeuropa hat man ein Risiko von rund 2% im Lauf des Lebens an einem Melanom zu erkranken. In Südeuropa beträgt es 1% in Osteuropa nur 0,65%. 

Am höchsten ist das Risiko in Australien mit 4,7%.

Massiv ist der Unterschied zu ärmeren Ländern. In niedrig bis mittel entwickelten Staaten liegt das Melanomrisiko unter 0,08%. Nur in Ländern mit dem höchsten Entwicklungs-Level klettert es über 1%. 


Risikofaktoren - jenseits von Sonnenbrand

Interessant ist die Frage, ob häufiges Eincremen und die Vermeidung von Sonnenbränden - speziell auch bei Kindern - das lebenslange Risiko von Melanomen reduziert. 

Dazu ist im Vorjahr eine systematische Übersichtsarbeit der medizinischen Universität Saarland (Brunner, 2025) erschienen, in der die Resultate von 23 Studien kombiniert wurden. Bei der Auswertung der Teilnehmer, die "meist oder immer" Sonnencreme verwendet haben, ergab sich gegenüber der Gruppe, die "nie oder wenig" geschmiert hatte, kein signifikanter Unterschied im Melanom Risiko. 

Die Autoren schreiben: "Ein Melanom kann überall auf der Haut auftreten – nicht nur an sonnenexponierten Stellen – und auch in anderen Organen. Das lässt auf das Vorliegen weiterer Risikofaktoren schließen, die ermittelt werden müssen."

Eine andere aktuelle Studie aus den USA (Cahoon, 2024) untersuchte den Einfluss von UVA und UVB Strahlung. Langwellige UVA Strahlung macht den Großteil der ultravioletten Strahlung aus und ist relativ konstant hoch – auch im Winter und bei bewölktem Himmel.

Die kurzwellige UVB Strahlung ist speziell zur Mittagszeit und im Sommer präsent. Das Sonnenbrand-Risiko geht vor allem von UVB aus. 

Unter den rund 63.000 Teilnehmern der Studie traten 837 Fälle von Melanomen auf. Die Gruppe der Teilnehmer, die während der Kindheit den höchsten Anteil an UVA abbekommen hatten, zeigte ein beinahe dreifach höheres Krebsrisiko. UVB-Strahlung in der Kindheit war jedoch kein Einflussfaktor für Melanome. Auch hier ergab sich demnach kein messbarer Einfluss von Sonnenbränden. 

Manche Sonnencremes enthalten problematische toxische Substanzen 


Negative Effekte von Sonnencreme

Bleibt demnach die Frage, warum von Behörden und Medien überall verbreitet wird, dass Sonnenschutz die wichtigste Hautkrebs-Prävention ist. Kann es eventuell sogar sein, dass zu häufiges Schmieren einen negativen Effekt hat?

Darauf deuten tatsächlich einige Daten hin. Beispielsweise eine 2023 veröffentlichte britische Studie, in der die Gesundheitsdaten von 470.000 Personen ausgewertet wurden. Den Autoren ging es vor allem um den Beitrag von Gen- sowie Umwelt-Faktoren. Und sie waren dann auch ziemlich überrascht, als sich in der Auswertung die häufige Verwendung von Sonnenschutz als ein wichtiger Risikofaktor darstellte. Obwohl sie penibel auf mögliche Verfälschungen geachtet hatten. Denn es könnte ja sein, dass Menschen, die Sonnencreme verwenden deutlich hellere Haut haben. Oder dass sie sich länger in der Sonne aufhalten und deshalb auch mehr Sonnenbrände abbekommen. Doch trotz der statistischen Berücksichtigung von Sonnenbränden, heller Haut, Aufenthaltsdauer und ähnlicher Risikofaktoren blieb die Verwendung von Sonnencreme ein signifikanter Einfluss. Menschen, die fast immer Sonnencreme verwenden, hatten ein beinahe dreimal so hohes Risiko für Schwarzen Hautkrebs. 

Auch andere epidemiologische Untersuchungen weisen in diese Richtung. So cremen sich Frauen wesentlich häufiger ein als Männer. Und gerade sie haben im jüngeren Alter - bis etwa 50 Jahre -  ein deutlich höheres Risiko am Schwarzen Hautkrebs zu erkranken. Die Melanome bilden sich speziell auf Armen und Beinen. 

Bei Männern treten Melanome meist im höheren Alter und eher am Torso auf, speziell am Rücken. Weil die Stellen eher versteckt sind und Männer auch weniger zum Arzt gehen, sind die Krebs-Fälle meist weiter fortgeschritten. Auf die gesamte Lebenszeit gesehen haben damit Männer ein höheres Risiko, am Hautkrebs zu sterben. Auffällig ist der Vorsprung der Frauen im jüngeren Alter aber allemal.


Sonnenschutz-Muffel

Interessant ist auch die unterschiedliche Krebs-Prävalenz in Nachbarstaaten mit nahezu gleichen klimatischen und sozialen Verhältnissen, beispielsweise zwischen Deutschland und Polen.

Laut einer repräsentativen Umfrage (BfS/Forsa, 2024) nutzen 77% der Deutschen Sonnencreme. 

Polen sind laut einer ebenfalls 2024 veröffentlichten Umfrage (Allegro/Danae) hingegen eher Sonnencreme-Muffel: Fast die Hälfte der befragten Männer und etwa ein Drittel der Frauen gaben an, dass sie wenig oder gar keinen Sonnenschutz benutzen. 

Auf ihr Melanom Risiko hat das keinen Einfluss. Zumindest keinen negativen: Im Vergleich haben nämlich Deutsche ein mehr als doppelt so hohes Melanom-Risiko als Polen.


Problematische Inhaltsstoffe

Das sind - wie gesagt - alles nur Indizien. Ob von Sonnencreme tatsächlich ein Krebsrisiko ausgeht, ist nicht bewiesen. Ein Blick auf die Inhaltsstoffe  des Produkts ist beim Einkauf aber auf jeden Fall zu empfehlen. Als problematisch gelten speziell chemische UV-Filter, Parabene, Aluminiumverbindungen und Nanopartikel in mineralischen Filtern. Mineralische, nano-freie Produkte gelten derzeit als die toxikologisch unbedenklichste Variante. (-> Produkttest)

Problematisch ist auch die Verunreinigung von Sonnencremes mit Benzol, das als krebserregend gilt. Speziell in den USA werden bei Untersuchungen immer wieder Produkte mit Belastungen über dem Grenzwert gefunden. Die Kontamination entsteht wahrscheinlich bei der Herstellung, z. B. durch bestimmte inaktive Inhaltsstoffe wie Carbomere (Verdickungsmittel) oder Treibgase in Sprays (z. B. Isobutan), die aus Kohlenwasserstoffen hergestellt werden.

Die Recherche zeigt, dass es noch beträchtliche Wissenslücken bei der Entstehung von Hautkrebs gibt. Kinder nicht in die Sonne zu lassen, oder den ganzen Tag über massiv einzucremen, scheint das Risiko nicht wirklich zu mindern. Zudem kann das die Aufnahme von Vitamin D behindern. Der Körper produziert nämlich den Großteil (ca. 80–90 %) seines Vitamin-D-Bedarfs selbst in der Haut unter Einwirkung von UVB-Strahlung.

Insofern ist Gelassenheit im Umgang mit der Sonne keine schlechte Empfehlung. Alles Leben auf unserem Planeten geht von der Sonne aus. Sie vorwiegend als Gefahr zu betrachten nützt zwar der Kosmetikindustrie, schadet aber wahrscheinlich der Gesundheit - und ganz sicher der eigenen Psyche. 


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Freitag, 8. Mai 2026

Wie kam Aluminium in die Impfungen?

1926 - vor exakt 100 Jahren - mischte der englische Chemiker Alexander Glenny zum ersten Mal eine Aluminiumverbindung in einen Impfstoff, um dessen Wirksamkeit zu verstärken. Seither hat sich vieles verändert. Die meisten Deos sind Aluminium-frei. Die EU hat zahlreiche Alu-Zusätze für Lebensmittel verboten. Beim Impfen hingegen blieb alles beim Alten. Noch immer enthalten zwei Drittel der Baby-Impfstoffe dieses toxische Leichtmetall. Hier gehe ich der Frage nach, wie man überhaupt auf diese Idee kam. 

Schüler stehen für die Diphtherie/Tetanus/Keuchhusten-Impfung Schlange

Der erste weit verbreitete Impfstoff - jener gegen Pocken - enthielt alles mögliche. Was genau vermochte man damals noch nicht zu bestimmen. Man hoffte jedoch, dass auch der Wirkstoff gegen Pocken dabei war. Dafür wurden Kälber mit Kuhpocken infiziert - und später, wenn sich am Bauch der Tiere die typischen eitrigen Pusteln bildeten, wurden diese fachmännisch mit Rasiermessern geerntet. Dieses Gemisch enthielt, wie wir heute wissen, hunderte von Viren und Bakterien und dazu jede Menge sonstiges Fremdeiweiß. Die Nebenwirkungen waren so massiv, dass die Impfung beinahe ebenso gefürchtet war, wie die Krankheit. Im Lauf der beinahe 200 Jahre, in denen damit geimpft wurde, entstanden zahlreiche Impfgegner-Vereinigungen. Beinahe jeder kannte jemand, der nach der Impfung schwer geschädigt war oder daran starb. 

Als Louis Pasteur versuchte, einen Impfstoff gegen Tollwut zu entwickeln, war er sich der Gefahr, mit der er hantierte, durchaus bewusst. Mit allen möglichen Verfahren versuchte er das unbekannte Gift - Viren kannte man damals noch nicht - abzuschwächen. Unzählige Versuchstiere mussten dafür sterben. Auch einige Forscherkollegen infizierten sich und erkrankten selbst an der meist tödlich verlaufenden Tollwut.  


Die Entwicklung der Tot-Impfungen 

Dies führte rasch zu einer grundsätzlich anderen Methode des Impfens: Die Erreger wurden abgetötet. Damit wollte man die Sicherheit der Impfungen erhöhen. Auch hier wurde eine Menge Lehrgeld bezahlt, weil es im Herstellungsprozess oft nicht gelang, alle Keime zuverlässig abzutöten. Doch die Methoden wurden perfektioniert und schließlich war gesichert, dass in einer Tot-Impfung auch tatsächlich alle Keime tot waren. 

Das nächste Problem ließ jedoch nicht lange auf sich warten, denn das Immunsystem reagierte auf die abgetöteten Keime nicht mehr mit einer normalen Immunantwort, sondern eher wie die Müllabfuhr. Die toten Viren und Bakterien wurden gesammelt, zerlegt und einem Recycling zugeführt oder als unbrauchbar über die Nieren ausgeschieden. Immunologisch passierte wenig, es wurden kaum Antikörper gebildet. Und das war schlecht. Galt es doch als Beleg, dass die Impfung nicht funktionierte. - Tatsächlich gab es zahlreiche Berichte von Patienten, die an Diphtherie oder Tetanus erkrankten, obwohl sie geimpft waren. 


Die Antikörper werden zum Maß der Wirksamkeit

Dass es so etwas wie Antikörper gibt, wurde schon gegen Ende des 19. Jahrhunderts von Paul Ehrlich und anderen Wissenschaftlern entdeckt. Diese als „Antitoxine“ bezeichneten Proteine konnten relativ einfach im Blut nachgewiesen und gemessen werden. 

Die Impfstoff-Entwicklung verlief nach recht pragmatischen Kriterien. Es war zu umständlich und dauerte zu lange, die Wirksamkeit einer Impfung „richtig“ zu prüfen – also zu warten, ob die Geimpften tatsächlich ein geringeres Tetanus- oder Diphtherierisiko hatten. Deshalb brauchte es sogenannte „Surrogat-Marker“. Den Begriff kann man als „Ersatz-Kennzeichen“ übersetzen. Wenn ich beispielsweise wissen möchte, wie hoch die Chancen eines Boxers beim nächsten Wettkampf sind, so kann ich warten, bis das Ereignis stattfindet. Oder ich kann versuchen, aussagekräftige Werte über den Boxer einzuholen. Beispielsweise seine bisherige Kampf-Bilanz oder seine Reichweite. Das wären dann Surrogat-Marker, die es leichter machen, die Chancen auf einen siegreichen Kampf einzuschätzen. 

Anstatt zu warten, ob die Geimpften an Diphtherie erkranken, wurden also ihre Antikörper gemessen. Der Erfolg einer Tot-Impfung wurde danach bewertet, ob die Impfung es schafft, durch ihre Wirkstoffe (Antigene) die Bildung spezifischer Antikörper zu fördern und damit den Antikörpertiter ordentlich in die Höhe zu schrauben. Wenn der Antikörpertiter infolge der Keuchhusten-Impfung eine gewisse Höhe überschritt, so hieß es: „Du wirst den nächsten Kampf gegen Keuchhustenbakterien gewinnen. Du bist geschützt.“ Bei Keuchhustenbakterien - die damals noch als ganze Zellen verwendet wurden - funktionierte das tatsächlich ganz gut. Nach der Impfung stieg der Titer der keuchhustenspezifischen Antikörper zuverlässig an. Die Wirkstoffe in der Diphtherie- oder Tetanus-Impfung wurden vom Immunsystem jedoch allzu oft ignoriert, die Antikörpertiter fielen rasch wieder ab. Deshalb kamen Wissenschaftler auf die Idee, dem Ganzen etwas nachzuhelfen. 


Die Erfindung der Wirkverstärker (Adjuvantien)

Gaston Ramon, ein Mitarbeiter des Pariser Pasteur-Instituts, bemerkte 1924, dass Pferde, denen Diphtherie- oder Tetanus-Toxoide injiziert wurden, eine höhere Antikörperantwort zeigten, wenn sich an der Injektionsstelle Entzündungen bildeten. Dies versuchte Ramon zu fördern, indem er seinen Impfstoffen absichtlich Verunreinigungen beifügte. Er verwendete dafür zum Beispiel Brotkrumen oder Stärkemehl. 

Der englische Chemiker Alexander Glenny, der sich auch schon jahrelang mit dem Problem der rasch schwindenden Immunantwort auf Tetanus- und Diphtherie-Impfungen herumplagte, testete ebenfalls eine Reihe von Substanzen. Er experimentierte mit dem Zusatz von Terpentin, Toluol (Bestandteil von Benzin) oder dem Gasbrand-Bazillus und notierte erfreut, dass diese ebenfalls brauchbare Entzündungen auslösten. Allerdings gingen diese Experimente für die Versuchstiere auch häufig tödlich aus. Insofern galt es, eine Balance zu finden zwischen möglichst hohem Antikörpertiter und den lebensgefährlichen Folgen, wenn man die Dosis übertrieb. 

Glenny: Aluminium erwies sich als weniger toxisch als Benzin oder Gasbrand-Bazillen

Nach eifrigen Testserien stieß Glenny im Jahr 1926 schließlich auf das damals noch recht neue chemische Element Aluminium, das erst seit dem Ende des 19. Jahrhunderts in relevanten Mengen hergestellt werden konnte. Glenny experimentierte zunächst mit Kaliumaluminiumsulfat und war erfreut, dass es den erwünschten lokalen Schaden inklusive der darauffolgenden Entzündung an der Einstichstelle auslöste. Und das Ganze bei – im Vergleich zu den anderen getesteten Chemikalien – tolerierbarer Toxizität. 

Noch mehr aber freute er sich, dass daraufhin die Antikörper sprichwörtlich durch die Decke gingen – und dort auch auf längere Zeit blieben. „Die Verbesserung nach dem Zusatz von Aluminium zum Toxoid kann teilweise auf lokale Schädigung zurückzuführen sein, aber wohl hauptsächlich auf die relative Unlöslichkeit der Ablagerung“, notierte Glenny. Die schwer lösliche Metallverbindung band fest an die Wirkstoffe und hielt diese an der Impfstelle gefangen. Daraus entstand eine Art chronische Entzündung von unbekannter Dauer, die Glenny aber nicht als Problem, sondern als Lösung des Problems betrachtete. 


Was ist gefährlicher? Die Alu-Impfung - oder die Krankheit?

Heute weiß man aus vielen Studien, dass Aluminium-Ionen toxisch sind. Die EU-Lebensmittelbehörde hat zahlreiche Alu-Zusätze in Lebensmitteln verboten oder streng reglementiert. Mit dem Hinweis, dass "auch geringere Mengen als bisher gedacht, das heranwachsende Nervensystem schädigen können".

Die Gesundheitsbehörden sperren sich bis heute gegen dieses Argument. Müssten sie sich doch ansonsten der Frage stellen, wie sicher die von ihnen empfohlenen Baby-Impfstoffe sind, wo noch immer die Mehrzahl Aluminiumzusätze enthält. Zu evaluieren, ob die hundert Jahre alten Impfungen überhaupt wirken ist für die Behörden jedoch kein Anliegen. Ebensowenig eine Untersuchung, ob von Krankheiten, die in Krieg und Elendszeiten ein Problem darstellten, heute überhaupt noch eine Gefahr ausgeht. 

Wie die Alu-Zusätze funktionieren und was sie im Körper gesunder Menschen anrichten können, dieser Frage widmet sich mein Film "Unter die Haut". Hier geht es zur Filmseite, wo man den Film auch als günstigen download oder als DVD erwerben kann. 


PS: Wenn Ihnen dieser Blog interessant erscheint, würde ich mich freuen, wenn Sie meine Arbeit unterstützen. Mit Ihrer Spende finanzieren Sie unbestechlichen Journalismus und Filmprojekte, die sonst niemand macht.



Jährliche Geburtenzahl sinkt auf niedrigsten Stand seit 1946

 

Soziologen sehen Ursache in „Zukunftsängsten“ / Experte: Krisen erklären nicht „dramatische Entwicklung“ der Geburten seit 2022 – minus 16 Prozent im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit / Einbruch der Geburtenzahlen auch bei künstlicher Befruchtung / Arzt: Zeitlicher Zusammenhang von Schwangeren-Impfung und Geburtenrückgang
Die Antwort hieß in den meisten Praxen: "Ja klar doch, unbedingt!"

Berlin / Wiesbaden / Regensburg.

 Mit rund 654.000 Neugeborenen ist die Geburtenzahl im Jahr 2025 laut Statistischem Bundesamt auf den niedrigsten Stand seit 1946 gefallen. Trotz eines deutlichen Bevölkerungszuwachses stellt dies das größte Geburtendefizit in der Nachkriegszeit dar. Der jährliche Sterbeüberschuss in Deutschland stieg damit erneut auf Rekordhöhe. Die Zahl der Geburten sinkt bereits im vierten Jahr hintereinander. 2021 waren noch mehr als 795.000 Kinder in Deutschland geboren worden. Als Hauptursache für den erneuten Rückgang nennt das Statistische Bundesamt, den Eintritt geburtenschwacher 1990er-Jahrgänge ins Elternalter.

Der Zukunftsforscher Ulrich Reinhardt führt die sinkende Geburtenzahl laut MDR auf „Zukunftsängste“ zurück. Der Soziologe Tilmann Knittel erklärte in einem SWR-Interview. Kinder seien immer weniger selbstverständlich. Wie der Berliner Soziologe Martin Bujard im Deutschlandfunk erläuterte, sei der Geburtenrückgang um 3,4 Prozent von 2024 auf 2025 allein nicht dramatisch, sondern vielmehr die dauerhaft niedrige Rate von etwa 1,3 Kindern pro Frau.

Christof Kuhbandner, Leiter des Lehrstuhls für Pädagogische Psychologie an der Universität Regensburg, kritisiert: „Diese Art der Darstellung verschleiert die dramatische Entwicklung, die seit 2022 zu beobachten ist.“ Er plädiert für eine Betrachtung der Zahlen auf Basis der Jahre von 2017 bis 2020: „Hier war die Geburtenzahl relativ stabil und lag im Schnitt bei etwa 780.000 Geburten“, erläutert er auf Anfrage von Multipolar. Nimmt man diese Zahl als Referenz für einen Vergleich, was in den Folgejahren passiert ist, ergibt sich laut Kuhbandner eine Zunahme der Geburten 2021 um 1,9 Prozent und danach ein immer drastischerer Rückgang um 5,4 Prozent 2022, 11,3 Prozent 2023 und 13,3 Prozent 2024. Im Jahr 2025 brach die Geburtenzahl mit Blick auf die Zahlen im Zeitraum zwischen 2017 und 2020 um 16,2 Prozent ein.

Nicht einleuchtend ist für Kuhbandner die Vermutung, dass Paare aufgrund multipler Krisen keine Kinder haben möchten. Eine von Martin Bujard veröffentlichte Analyse der repräsentativen Befragungen des familiendemografischen Panels FReDA zeige, dass die Kinderwünsche von Paaren zwischen 2021 und 2024 konstant geblieben sind. „Was gesunken ist, ist zwar die Intention, in den nächsten drei Jahren ein Kind zu bekommen, aber der Rückgang betrug nur um die drei Prozent, ein Rückgang, der weit unter der Größenordnung des beobachteten Geburtenrückgangs liegt“, betont Kuhbandner gegenüber Multipolar.

Im Übrigen zeige sich auch bei künstlichen Befruchtungen seit Anfang 2022 ein Einbruch: „Laut den Daten des Deutschen In-Vitro-Fertilisation-Registers, welches die Ergebnisse praktisch aller künstlichen Befruchtungen umfasst, ist die Anzahl der Versuche, mittels künstlicher Befruchtung Nachwuchs zu bekommen, nicht gesunken.“ Trotzdem sei auch dort die Anzahl der geborenen Kinder seit Beginn 2022 deutlich zurückgegangen.

Neben Österreich, Italien und Schweden ist die Geburtenrate auch in Frankreich eingebrochen. Bereits 2023 wurden dort so wenige Kinder geboren wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht. Laut ZDF sind inzwischen über drei Millionen Menschen in Frankreich von Unfruchtbarkeit betroffen. In einer Studie hatten dänische, schwedische und tschechische Forscher einen Zusammenhang zwischen Corona-Impfungen und niedrigen Geburtenraten in europäischen Ländern festgestellt. Im Untersuchungszeitraum waren die Geburtenraten von Frauen, die vor der Empfängnis gegen Covid-19 geimpft wurden, ab Juni 2021 um den Faktor 1,5 geringer als bei ungeimpften Frauen. Darüber hinaus waren die Geburtenraten für die geimpfte Gruppe deutlich niedriger als aufgrund ihres Anteils an der Gesamtbevölkerung erwartet. Der Heilpraktiker Florian Schilling hatte im Juli 2023 darauf hingewiesen, dass Schwangere von den ursprünglichen Zulassungsstudien der Corona-Impfstoffe ausgenommen waren. Detaillierte Untersuchungen zur Wirkung der Impfung auf Plazenta, Embryo oder Fötus auf zellulärer Ebene seien ausgeblieben.

Der niedersächsische Kinderarzt Albrecht Jahn hatte im September 2024 erklärt, es bestehe ein erheblicher Verdacht, dass der Corona-Impfstoff die Plazentaschranke überwinde, wodurch das ungeborene Kind mitgeimpft würde. Auf eine aktuelle Anfrage von Multipolar bedauert Albrecht Jahn, dass bis heute über entscheidende Faktoren des immer drastischeren Geburtenrückgangs nicht diskutiert wird: „Der Einbruch der Geburtenzahl steht in zeitlichem Zusammenhang mit der Empfehlung zur Schwangerenimpfung im Herbst 2021.“ Nach seinen Recherchen haben modRNA-Substanzen gravierende Nebenwirkungen in Bezug auf die Fortpflanzung. Spermien könnten genetisch verändert und Eizellen zerstört werden, auch die Plazenta könne sich verändern. Wie bei Contergan sei modifizierte RNA „plazentagängig“. Corona-Spike-Proteine seien bei Untersuchungen bereits in der Plazenta und dem fötalem Kreislauf gefunden worden. Hebammen und Mediziner hatten die Behandlung von Schwangeren mit Corona-mRNA-Präparaten bereits mehrfach kritisiert.

Der Artikel stammt vom Magazin Multipolar, wo er am 6. Mai 2026 veröffentlicht wurde.