Freitag, 8. Mai 2026

Wie kam Aluminium in die Impfungen?

1926 - vor exakt 100 Jahren - mischte der englische Chemiker Alexander Glenny zum ersten Mal eine Aluminiumverbindung in einen Impfstoff, um dessen Wirksamkeit zu verstärken. Seither hat sich vieles verändert. Die meisten Deos sind Aluminium-frei. Die EU hat zahlreiche Alu-Zusätze für Lebensmittel verboten. Beim Impfen hingegen blieb alles beim Alten. Noch immer enthalten zwei Drittel der Baby-Impfstoffe dieses toxische Leichtmetall. Hier gehe ich der Frage nach, wie man überhaupt auf diese Idee kam. 

Schüler stehen für die Diphtherie/Tetanus/Keuchhusten-Impfung Schlange

Der erste weit verbreitete Impfstoff - jener gegen Pocken - enthielt alles mögliche. Was genau vermochte man damals noch nicht zu bestimmen. Man hoffte jedoch, dass auch der Wirkstoff gegen Pocken dabei war. Dafür wurden Kälber mit Kuhpocken infiziert - und später, wenn sich am Bauch der Tiere die typischen eitrigen Pusteln bildeten, wurden diese fachmännisch mit Rasiermessern geerntet. Dieses Gemisch enthielt, wie wir heute wissen, hunderte von Viren und Bakterien und dazu jede Menge sonstiges Fremdeiweiß. Die Nebenwirkungen waren so massiv, dass die Impfung beinahe ebenso gefürchtet war, wie die Krankheit. Im Lauf der beinahe 200 Jahre, in denen damit geimpft wurde, entstanden zahlreiche Impfgegner-Vereinigungen. Beinahe jeder kannte jemand, der nach der Impfung schwer geschädigt war oder daran starb. 

Als Louis Pasteur versuchte, einen Impfstoff gegen Tollwut zu entwickeln, war er sich der Gefahr, mit der er hantierte, durchaus bewusst. Mit allen möglichen Verfahren versuchte er das unbekannte Gift - Viren kannte man damals noch nicht - abzuschwächen. Unzählige Versuchstiere mussten dafür sterben. Auch einige Forscherkollegen infizierten sich und erkrankten selbst an der meist tödlich verlaufenden Tollwut.  


Die Entwicklung der Tot-Impfungen 

Dies führte rasch zu einer grundsätzlich anderen Methode des Impfens: Die Erreger wurden abgetötet. Damit wollte man die Sicherheit der Impfungen erhöhen. Auch hier wurde eine Menge Lehrgeld bezahlt, weil es im Herstellungsprozess oft nicht gelang, alle Keime zuverlässig abzutöten. Doch die Methoden wurden perfektioniert und schließlich war gesichert, dass in einer Tot-Impfung auch tatsächlich alle Keime tot waren. 

Das nächste Problem ließ jedoch nicht lange auf sich warten, denn das Immunsystem reagierte auf die abgetöteten Keime nicht mehr mit einer normalen Immunantwort, sondern eher wie die Müllabfuhr. Die toten Viren und Bakterien wurden gesammelt, zerlegt und einem Recycling zugeführt oder als unbrauchbar über die Nieren ausgeschieden. Immunologisch passierte wenig, es wurden kaum Antikörper gebildet. Und das war schlecht. Galt es doch als Beleg, dass die Impfung nicht funktionierte. - Tatsächlich gab es zahlreiche Berichte von Patienten, die an Diphtherie oder Tetanus erkrankten, obwohl sie geimpft waren. 


Die Antikörper werden zum Maß der Wirksamkeit

Dass es so etwas wie Antikörper gibt, wurde schon gegen Ende des 19. Jahrhunderts von Paul Ehrlich und anderen Wissenschaftlern entdeckt. Diese als „Antitoxine“ bezeichneten Proteine konnten relativ einfach im Blut nachgewiesen und gemessen werden. 

Die Impfstoff-Entwicklung verlief nach recht pragmatischen Kriterien. Es war zu umständlich und dauerte zu lange, die Wirksamkeit einer Impfung „richtig“ zu prüfen – also zu warten, ob die Geimpften tatsächlich ein geringeres Tetanus- oder Diphtherierisiko hatten. Deshalb brauchte es sogenannte „Surrogat-Marker“. Den Begriff kann man als „Ersatz-Kennzeichen“ übersetzen. Wenn ich beispielsweise wissen möchte, wie hoch die Chancen eines Boxers beim nächsten Wettkampf sind, so kann ich warten, bis das Ereignis stattfindet. Oder ich kann versuchen, aussagekräftige Werte über den Boxer einzuholen. Beispielsweise seine bisherige Kampf-Bilanz oder seine Reichweite. Das wären dann Surrogat-Marker, die es leichter machen, die Chancen auf einen siegreichen Kampf einzuschätzen. 

Anstatt zu warten, ob die Geimpften an Diphtherie erkranken, wurden also ihre Antikörper gemessen. Der Erfolg einer Tot-Impfung wurde danach bewertet, ob die Impfung es schafft, durch ihre Wirkstoffe (Antigene) die Bildung spezifischer Antikörper zu fördern und damit den Antikörpertiter ordentlich in die Höhe zu schrauben. Wenn der Antikörpertiter infolge der Keuchhusten-Impfung eine gewisse Höhe überschritt, so hieß es: „Du wirst den nächsten Kampf gegen Keuchhustenbakterien gewinnen. Du bist geschützt.“ Bei Keuchhustenbakterien - die damals noch als ganze Zellen verwendet wurden - funktionierte das tatsächlich ganz gut. Nach der Impfung stieg der Titer der keuchhustenspezifischen Antikörper zuverlässig an. Die Wirkstoffe in der Diphtherie- oder Tetanus-Impfung wurden vom Immunsystem jedoch allzu oft ignoriert, die Antikörpertiter fielen rasch wieder ab. Deshalb kamen Wissenschaftler auf die Idee, dem Ganzen etwas nachzuhelfen. 


Die Erfindung der Wirkverstärker (Adjuvantien)

Gaston Ramon, ein Mitarbeiter des Pariser Pasteur-Instituts, bemerkte 1924, dass Pferde, denen Diphtherie- oder Tetanus-Toxoide injiziert wurden, eine höhere Antikörperantwort zeigten, wenn sich an der Injektionsstelle Entzündungen bildeten. Dies versuchte Ramon zu fördern, indem er seinen Impfstoffen absichtlich Verunreinigungen beifügte. Er verwendete dafür zum Beispiel Brotkrumen oder Stärkemehl. 

Der englische Chemiker Alexander Glenny, der sich auch schon jahrelang mit dem Problem der rasch schwindenden Immunantwort auf Tetanus- und Diphtherie-Impfungen herumplagte, testete ebenfalls eine Reihe von Substanzen. Er experimentierte mit dem Zusatz von Terpentin, Toluol (Bestandteil von Benzin) oder dem Gasbrand-Bazillus und notierte erfreut, dass diese ebenfalls brauchbare Entzündungen auslösten. Allerdings gingen diese Experimente für die Versuchstiere auch häufig tödlich aus. Insofern galt es, eine Balance zu finden zwischen möglichst hohem Antikörpertiter und den lebensgefährlichen Folgen, wenn man die Dosis übertrieb. 

Glenny: Aluminium erwies sich als weniger toxisch als Benzin oder Gasbrand-Bazillen

Nach eifrigen Testserien stieß Glenny im Jahr 1926 schließlich auf das damals noch recht neue chemische Element Aluminium, das erst seit dem Ende des 19. Jahrhunderts in relevanten Mengen hergestellt werden konnte. Glenny experimentierte zunächst mit Kaliumaluminiumsulfat und war erfreut, dass es den erwünschten lokalen Schaden inklusive der darauffolgenden Entzündung an der Einstichstelle auslöste. Und das Ganze bei – im Vergleich zu den anderen getesteten Chemikalien – tolerierbarer Toxizität. 

Noch mehr aber freute er sich, dass daraufhin die Antikörper sprichwörtlich durch die Decke gingen – und dort auch auf längere Zeit blieben. „Die Verbesserung nach dem Zusatz von Aluminium zum Toxoid kann teilweise auf lokale Schädigung zurückzuführen sein, aber wohl hauptsächlich auf die relative Unlöslichkeit der Ablagerung“, notierte Glenny. Die schwer lösliche Metallverbindung band fest an die Wirkstoffe und hielt diese an der Impfstelle gefangen. Daraus entstand eine Art chronische Entzündung von unbekannter Dauer, die Glenny aber nicht als Problem, sondern als Lösung des Problems betrachtete. 


Was ist gefährlicher? Die Alu-Impfung - oder die Krankheit?

Heute weiß man aus vielen Studien, dass Aluminium-Ionen toxisch sind. Die EU-Lebensmittelbehörde hat zahlreiche Alu-Zusätze in Lebensmitteln verboten oder streng reglementiert. Mit dem Hinweis, dass "auch geringere Mengen als bisher gedacht, das heranwachsende Nervensystem schädigen können".

Die Gesundheitsbehörden sperren sich bis heute gegen dieses Argument. Müssten sie sich doch ansonsten der Frage stellen, wie sicher die von ihnen empfohlenen Baby-Impfstoffe sind, wo noch immer die Mehrzahl Aluminiumzusätze enthält. Zu evaluieren, ob die hundert Jahre alten Impfungen überhaupt wirken ist für die Behörden jedoch kein Anliegen. Ebensowenig eine Untersuchung, ob von Krankheiten, die in Krieg und Elendszeiten ein Problem darstellten, heute überhaupt noch eine Gefahr ausgeht. 

Wie die Alu-Zusätze funktionieren und was sie im Körper gesunder Menschen anrichten können, dieser Frage widmet sich mein Film "Unter die Haut". Hier geht es zur Filmseite, wo man den Film auch als günstigen download oder als DVD erwerben kann. 


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Jährliche Geburtenzahl sinkt auf niedrigsten Stand seit 1946

 

Soziologen sehen Ursache in „Zukunftsängsten“ / Experte: Krisen erklären nicht „dramatische Entwicklung“ der Geburten seit 2022 – minus 16 Prozent im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit / Einbruch der Geburtenzahlen auch bei künstlicher Befruchtung / Arzt: Zeitlicher Zusammenhang von Schwangeren-Impfung und Geburtenrückgang
Die Antwort hieß in den meisten Praxen: "Ja klar doch, unbedingt!"

Berlin / Wiesbaden / Regensburg.

 Mit rund 654.000 Neugeborenen ist die Geburtenzahl im Jahr 2025 laut Statistischem Bundesamt auf den niedrigsten Stand seit 1946 gefallen. Trotz eines deutlichen Bevölkerungszuwachses stellt dies das größte Geburtendefizit in der Nachkriegszeit dar. Der jährliche Sterbeüberschuss in Deutschland stieg damit erneut auf Rekordhöhe. Die Zahl der Geburten sinkt bereits im vierten Jahr hintereinander. 2021 waren noch mehr als 795.000 Kinder in Deutschland geboren worden. Als Hauptursache für den erneuten Rückgang nennt das Statistische Bundesamt, den Eintritt geburtenschwacher 1990er-Jahrgänge ins Elternalter.

Der Zukunftsforscher Ulrich Reinhardt führt die sinkende Geburtenzahl laut MDR auf „Zukunftsängste“ zurück. Der Soziologe Tilmann Knittel erklärte in einem SWR-Interview. Kinder seien immer weniger selbstverständlich. Wie der Berliner Soziologe Martin Bujard im Deutschlandfunk erläuterte, sei der Geburtenrückgang um 3,4 Prozent von 2024 auf 2025 allein nicht dramatisch, sondern vielmehr die dauerhaft niedrige Rate von etwa 1,3 Kindern pro Frau.

Christof Kuhbandner, Leiter des Lehrstuhls für Pädagogische Psychologie an der Universität Regensburg, kritisiert: „Diese Art der Darstellung verschleiert die dramatische Entwicklung, die seit 2022 zu beobachten ist.“ Er plädiert für eine Betrachtung der Zahlen auf Basis der Jahre von 2017 bis 2020: „Hier war die Geburtenzahl relativ stabil und lag im Schnitt bei etwa 780.000 Geburten“, erläutert er auf Anfrage von Multipolar. Nimmt man diese Zahl als Referenz für einen Vergleich, was in den Folgejahren passiert ist, ergibt sich laut Kuhbandner eine Zunahme der Geburten 2021 um 1,9 Prozent und danach ein immer drastischerer Rückgang um 5,4 Prozent 2022, 11,3 Prozent 2023 und 13,3 Prozent 2024. Im Jahr 2025 brach die Geburtenzahl mit Blick auf die Zahlen im Zeitraum zwischen 2017 und 2020 um 16,2 Prozent ein.

Nicht einleuchtend ist für Kuhbandner die Vermutung, dass Paare aufgrund multipler Krisen keine Kinder haben möchten. Eine von Martin Bujard veröffentlichte Analyse der repräsentativen Befragungen des familiendemografischen Panels FReDA zeige, dass die Kinderwünsche von Paaren zwischen 2021 und 2024 konstant geblieben sind. „Was gesunken ist, ist zwar die Intention, in den nächsten drei Jahren ein Kind zu bekommen, aber der Rückgang betrug nur um die drei Prozent, ein Rückgang, der weit unter der Größenordnung des beobachteten Geburtenrückgangs liegt“, betont Kuhbandner gegenüber Multipolar.

Im Übrigen zeige sich auch bei künstlichen Befruchtungen seit Anfang 2022 ein Einbruch: „Laut den Daten des Deutschen In-Vitro-Fertilisation-Registers, welches die Ergebnisse praktisch aller künstlichen Befruchtungen umfasst, ist die Anzahl der Versuche, mittels künstlicher Befruchtung Nachwuchs zu bekommen, nicht gesunken.“ Trotzdem sei auch dort die Anzahl der geborenen Kinder seit Beginn 2022 deutlich zurückgegangen.

Neben Österreich, Italien und Schweden ist die Geburtenrate auch in Frankreich eingebrochen. Bereits 2023 wurden dort so wenige Kinder geboren wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht. Laut ZDF sind inzwischen über drei Millionen Menschen in Frankreich von Unfruchtbarkeit betroffen. In einer Studie hatten dänische, schwedische und tschechische Forscher einen Zusammenhang zwischen Corona-Impfungen und niedrigen Geburtenraten in europäischen Ländern festgestellt. Im Untersuchungszeitraum waren die Geburtenraten von Frauen, die vor der Empfängnis gegen Covid-19 geimpft wurden, ab Juni 2021 um den Faktor 1,5 geringer als bei ungeimpften Frauen. Darüber hinaus waren die Geburtenraten für die geimpfte Gruppe deutlich niedriger als aufgrund ihres Anteils an der Gesamtbevölkerung erwartet. Der Heilpraktiker Florian Schilling hatte im Juli 2023 darauf hingewiesen, dass Schwangere von den ursprünglichen Zulassungsstudien der Corona-Impfstoffe ausgenommen waren. Detaillierte Untersuchungen zur Wirkung der Impfung auf Plazenta, Embryo oder Fötus auf zellulärer Ebene seien ausgeblieben.

Der niedersächsische Kinderarzt Albrecht Jahn hatte im September 2024 erklärt, es bestehe ein erheblicher Verdacht, dass der Corona-Impfstoff die Plazentaschranke überwinde, wodurch das ungeborene Kind mitgeimpft würde. Auf eine aktuelle Anfrage von Multipolar bedauert Albrecht Jahn, dass bis heute über entscheidende Faktoren des immer drastischeren Geburtenrückgangs nicht diskutiert wird: „Der Einbruch der Geburtenzahl steht in zeitlichem Zusammenhang mit der Empfehlung zur Schwangerenimpfung im Herbst 2021.“ Nach seinen Recherchen haben modRNA-Substanzen gravierende Nebenwirkungen in Bezug auf die Fortpflanzung. Spermien könnten genetisch verändert und Eizellen zerstört werden, auch die Plazenta könne sich verändern. Wie bei Contergan sei modifizierte RNA „plazentagängig“. Corona-Spike-Proteine seien bei Untersuchungen bereits in der Plazenta und dem fötalem Kreislauf gefunden worden. Hebammen und Mediziner hatten die Behandlung von Schwangeren mit Corona-mRNA-Präparaten bereits mehrfach kritisiert.

Der Artikel stammt vom Magazin Multipolar, wo er am 6. Mai 2026 veröffentlicht wurde.