Montag, 31. Januar 2022

Behörden und ORF betreiben unreflektierte Impfpropaganda

Bei näherer Betrachtung bleibt von Berichten, die einen deutlich besseren Schutz "vor schwerer Erkrankung und Todesfällen" durch die 3. Covid-Impfdosis versprechen, vor allem eines übrig: Dass nämlich redliche wissenschaftliche Information derzeit durch Impf-Propaganda und statistische Irreführung ersetzt ist.  

Enorm war das Echo auf unsere Reportagen "Im Stich gelassen - die Covid-Impfopfer", die in den letzten beiden Wochen in zwei Teilen auf Servus-TV ausgestrahlt worden sind. Speziell für Aufregung sorgten die Analysen des bayrischen Wissenschaftlers Christof Kuhbandner, der einen starken statistischen Zusammenhang zwischen den Covid-Impfungen und einem höheren Sterberisiko fand. Kuhbandner stellte seine Arbeit, sowie alle verwendeten Daten öffentlich zur Verfügung - und rief dazu auf, den Zusammenhang sofort zu prüfen. "Denn immerhin steht der begründete Verdacht im Raum, dass jeden Tag, wo in Europa weiter geimpft wird, Tausende Menschen infolge der Impfungen sterben." 

Entweder zufällig - oder als bewusste Gegenoffensive - erschienen in der letzten Woche zwei Studien, die über ORF und andere Medien verbreitet worden sind. Deren Aussagen gehen in die Gegenrichtung. 

Am 25. Jänner erschien ein Bericht der "Gesundheit Österreich GmbH", (GÖG) wonach "die Boosterimpfung zu 99% vor Tod durch Covid-19 schützt". 



Am selben Tag veröffentlichte die Statistik Austria einen Bericht mit ähnlicher Tendenz. Abteilungsleiter Josef Kytir fasste im Ö1-Abendjournal die Daten so zusammen: "Über alle Altersgruppen ergibt sich, dass Ungeimpfte ungefähr ein doppelt so hohes Sterberisiko haben wie die Geimpften." 
Gegenteilige Aussagen "radikaler Impfgegner", so Ö1-Redakteur Bernt Koschuh, stimmen jedenfalls nicht. Kytir erklärt im Interview: "Was man mit Sicherheit entkräften kann, ist, dass die Impfung irgendwie mit einem höheren Sterberisiko verbunden wäre. Die Daten legen das Gegenteil nahe."

Sehen wir uns dazu zunächst den Bericht der GÖG an. Hier wird der 99%-ige Schutz im Detail so erklärt: "In der Altersgruppe 75 Jahre und älter in der Gruppe der dreifach Geimpften (nicht Genesenen) wurden 0,238 Todesfälle je 100.000 Personentage verzeichnet, während es in der Gruppe der nicht Geimpften (nicht Genesenen) 22,56 Todesfällen je 100.000 Personentage waren, wodurch sich eine Vakzineffektivität von 99 % berechnen lässt."

Nachdem die GÖG in ihrem Bericht keine genauen Fallzahlen nennt, die Sterbe-Daten aber wohl auch von der Statistik Austria stammen, vergleichen wir das für den Zeitraum von September bis Dezember 2021. 
Hier werden für die Altersgruppe 75+ folgende Sterbezahlen genannt:
Todesfälle in der Gruppe mit mindestens einer Impfung:     15.875 
Todesfälle in der Gruppe ohne Covid-Impfung:                       5.088 
Im Alter über 75 Jahren haben laut Statistik Austria rund 87% der Bevölkerung mindestens eine Impfung. 
Eine Besonderheit gibt es diesbezüglich jedoch bei Personen, die in Alten- und Pflegeeinrichtungen leben. Dort sind laut einem weiteren Bericht der Statistik Austria deutlich mehr Menschen ungeimpft (22,6%) als in privaten Haushalten (15,3%). "Die geringere Impfquote in Alten- und Pflegeeinrichtungen könnte mit Unterschieden im generellen Gesundheitszustand der dort lebenden Personen zusammenhängen", heißt es im Bericht.

Viele Ungeimpfte können gar nicht geimpft werden

Was sind nun diese Unterschiede? – Nachdem nicht davon auszugehen ist, dass in Pflegeheimen überproportional häufig Impfgegner vertreten sind, wird hier wohl ein anderer Grund vorliegen: Viele Klienten sind hier gesundheitlich so stark angeschlagen, dass sie die Belastung einer Impfung mit den häufig auftretenden Fieberschüben und sonstigen Nebenwirkungen nicht überstehen würden. Manche Länder haben deshalb Aufrufe erlassen, Menschen mit sehr fragilem Allgemeinzustand, die sich offensichtlich in ihrem letzten Lebensjahr befinden, vorsichtshalber nicht zu impfen. "Wir sagen, dass man bei Patienten, die sehr gebrechlich und sehr krank sind und nur noch eine kurze Lebenserwartung haben, die Angemessenheit einer Impfung besonders prüfen sollte", erklärte beispielsweise Steinar Madsen, Chefarzt der norwegischen Arzneimittelbehörde.

In Österreich gibt es dazu zwar keine behördlichen Aufrufe, doch nach Informationen aus dem Pflegesektor, die mir vorliegen, ist es auch hierzulande ähnlich. "Nachdem es nach Impfaktionen häufig zu schweren gesundheitlichen Krisen kam, sind die Ärzte beim Impfen von sehr gebrechlichen Menschen deutlich vorsichtiger geworden", erklärte mir ein Manager einer großen Pflege-Einrichtung in Niederösterreich. "Das halten viele Heime so."
Dies spiegelt beispielhaft die Impfquote bei Menschen im Alter über 100 Jahren. Hier waren im Berichtszeitraum 35% der Altersgruppe ungeimpft.

Auch Josef Kytir von der Statistik-Austria unterstreicht dieses Argument: "Es wird sicher eine Rolle spielen, dass in der Gruppe der Ungeimpften überproportional Risikopersonen in der Gruppe sind, die auch aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können." Zudem seien Ungeimpfte eher aus sozial schwachen Schichten, haben häufiger Migrationshintergrund. Raucher seien ebenso überproportional vertreten wie Menschen mit Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck und sonstigen Covid-Risikofaktoren. 

Der unwirksamste Impfstoff aller Zeiten: häufiger infiziert, häufiger krank

In Schottland gibt es – im Gegensatz zu Österreich oder Deutschland – ein funktionierendes Impfregister, bei dem die Gesundheitsdaten aller Einwohner mit den Impfdaten verknüpft sind. Dadurch ist es möglich, das Risiko einer Infektion, einer Krankenhaus-Einweisung und eines Todesfalls in der Gruppe der Geimpften mit jenem der Ungeimpften zu vergleichen. 

In den ersten beiden Kalenderwochen (KW) des neuen Jahres hatten die 2- und 3-fach geimpften Einwohner das höchste Risiko, sich mit SARS CoV-2 Viren zu infizieren. Das Phänomen ist nicht auf Schottland beschränkt, sondern zeigt sich fast überall, wo es Impfregister gibt. Warum Geimpfte ein höheres Infektionsrisiko haben, bleibt ein Rätsel und wird weder von Covid-Experten noch den Medien groß thematisiert. 


Auch beim Risiko Covid-positiv ins Krankenhaus eingewiesen, oder dort positiv getestet zu werden, liegen die 2-fach geimpften deutlich vorne. Personen, welche die 3. Dosis erhalten haben, sind zur Zeit noch seltener von Hospitalisierungen betroffen. 



Auch bei den Todesfällen hat die Gruppe der 2-fach Geimpften das höchste Risiko. Die 3. Dosis scheint zu schützen. Doch ist hierbei zu bedenken, dass Personen erst dann als 3-fach geimpft gelten, wenn zwei Wochen zum Impftermin vergangen sind. Sterben die Menschen in diesem Zeitraum, so werden sie der Gruppe der 2-fach Geimpften zugeschlagen. Durch diese seltsame Definition können unmittelbare Auswirkungen der Impfung übersehen und falsch deklariert werden. 

In Ländern mit Personen-bezogenen Impfregistern erkennt man wenig Vorteile der Covid-Impfung. Kurzzeitig bietet eine neue Impfdosis offenbar einen gewissen Schutz, doch auf längere Sicht sind ungeimpfte mindestens gleich gut geschützt. 

"Hoher Schutz durch Booster" ist das neue Propaganda-Narrativ 

Womit wir wieder zur Haupt-Aussage der GÖG-Studie kommen: Wie kommen die dortigen Analysten auf eine 99%ige Schutzwirkung der Booster-Impfung im Vergleich zu ungeimpften Personen?
Ich habe Lukas Rainer, einem der drei GÖG-Autoren den aktuellen Bericht der schottischen Gesundheitsbehörden geschickt und ihn um die Herkunft und Qualität seiner Daten gefragt. 

Rainer antwortete per Mail: "Leider können wir basierend auf den aktuell in Österreich verfügbaren Daten keine Analysen zum Schutz vor Hospitalisierungen, wie in den sehr detaillierten Berichten von Public Health England oder Schottland machen, da die Spitals- und EMS-Daten nicht verknüpft werden können."

Und auch in Österreich werden Verstorbene erst eine gewisse Zeit nach der 3. Dosis als "3-fach geimpft" gewertet. Hier müssen "laut Definition" acht Tage vergehen. 

Wir haben demnach eine Gruppe von Ungeimpften im Alter über 75 Jahren, die einen höheren Anteil von Personen aus ärmeren Gesellschaftsschichten aufweisen, die sich ungesünder ernähren, oftmals jahrzehntelang geraucht haben und an zahlreichen chronischen Krankheiten (Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck,...) leiden. Die ungeimpfte Gruppe hat außerdem einen hohen Anteil von Menschen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können - oder bereits am Ende ihres Lebens stehen, so dass eine Impfung akute Lebensgefahr bedeuten würde. 
Diese Gruppe wird den im Schnitt wesentlich wohlhabenderen, gesünderen 3-fach geimpften gegenübergestellt. Wobei auch hier noch ein Kunstgriff benutzt wird und Todesfälle in der Woche nach dem Impftermin ignoriert werden. 
Und daraus errechnen sich dann die 99% Impfschutz, die uns Behörden und ORF als objektive Information verkaufen. 
Man sollte es beim Namen nennen: Impfpropaganda hat redliche wissenschaftliche Information ersetzt.

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Donnerstag, 20. Januar 2022

Dokumentation "Im Stich gelassen" über Opfer der Covid-Impfungen

Abgesehen von der alten Pocken-Impfung gab es wahrscheinlich noch nie Impfungen mit so massiven, weit verbreiteten Nebenwirkungen. Die Covid-Impfungen sind zudem eine enorme Belastung für den Organismus, speziell bei fragilen Menschen mit Vorerkrankungen. Aktuelle Forschungsarbeiten lassen nun einen Verdacht aufkommen, der - sollten sich die Zusammenhänge erhärten – einen unfassbaren Skandal darstellt: Es zeigt sich nämlich, dass kurz nach den Covid- Impfungen die Sterberate steil nach oben geht. 

Seit Weihnachten habe ich intensiv an einer Reportage zur geplanten Impfpflicht und den Risiken der Covid-Impfungen gearbeitet. Dafür haben wir 2.700 km in Deutschland und Österreich zurück gelegt und sowohl eine spannende Wissenschafts-Geschichte wie auch schockierende Erzählungen von Impfgeschädigten gefilmt.

In der Mediathek von Servus.tv kann man meine Reportage „Im Stich gelassen“ bereits seit gestern Abend ansehen. Man wollte damit den österreichischen Parlamentariern die Chance bieten, den Film noch vor der Abstimmung zur Impfpflicht zu sehen. Genützt hat es nichts - die Impfpflicht wurde mit 131 gegen 37 Stimmen beschlossen. Zu diesem "Sieg" trug auch bei, dass nicht geheim, sondern offen abgestimmt wurde, und ein Verstoß gegen die Parteilinie wohl das Ende der politischen Laufbahn bedeutet hätte.

Hier ist der DIREKTLINK ZUR SENDUNG


Im österreichischen Programm von Servus TV kommt die Sendung DONNERSTAG, 20. Januar, um 21:10 Uhr. in Deutschland am 26. Januar, um 22:15 Uhr.

Kernstück der Reportage ist eine wissenschaftliche Arbeit, die hier erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wird.

Größter Skandal der Medizingeschichte?

Als würde jeden Tag in Deutschland ein Jumbo abstürzen, hatte Markus Söder die Dramatik der Covid-Sterbefälle im November 2020 beschrieben. Wenn sich die Analysen des bayrischen Wissenschaftlers Christof Kuhbandner bestätigen, dann gilt dasselbe allerdings auch für die Folgen der Covid-Impfungen. 

Kuhbandner zeigt, dass die Zahl der pro Tag verstorbenen Menschen in Deutschland eng mit der Anzahl der verabreichten Impfungen korreliert. Vorübergehende Liefer-Engpässe in der Impfstoff-Versorgung haben binnen kurzem einen Abfall der Sterbekurve zur Folge. Besondere Impf-Anstrengungen führen im Gegenzug in die Übersterblichkeit. 

Kuhbandner ist sich natürlich bewusst, dass Korrelation allein keine Kausalität bedeutet. Doch dutzende Zusatz-Analysen, die er zusammen mit einem immer größer werdenden Team von internationalen Wissenschaftlern durchführt, zeigen überall denselben Effekt. 

Den aktuellen Stand von Christof Kuhbandners Analysen zum Zusammenhang von Covid-Impfquote und Übersterblichkeit findet Ihr auf dieser Seite, wo der Wissenschaftler auch alle Rohdaten und zusätzliche Analysen hochgeladen hat. 

Ich habe die Kernthesen seiner Forschungsarbeit in der neuen Folge von "NUMBERS" zusammen gefasst. 


Wenn sich die Zusammenhänge bestätigen, ergeben sich daraus Konsequenzen, die derzeit noch gar nicht absehbar sind. Klar ist, dass eine Impfpflicht damit einem Verbrechen gleich käme. 


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