Posts mit dem Label Myokarditis werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Myokarditis werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 27. Mai 2024

99-Millionen-Studie belegt: Covid-Impfung war für viele gefährlicher als Infektion

In der Fachzeitschrift Vaccine wurde die bisher größte Analyse zur Sicherheit der COVID Impfstoffe veröffentlicht. Die Studie bezog 99 Millionen Personen mit zuverlässigen Impfaufzeichnungen ein und verglich die Rate der unerwünschten Ereignisse nach der Impfung mit der Häufigkeit dieser Ereignissen im Zeitraum von 2015-2019. Die Studie gibt Anlass zu großer Besorgnis. Denn sie belegt, dass außerhalb der bekannten Risikogruppen das weitaus höhere Schadensrisiko von den Impfungen ausging. 

Speziell für sportliche junge Männer war das Risiko einer Nebenwirkung enorm (Foto: AI)

Für die Studie arbeiteten 35 Wissenschaftler aus zehn Ländern zusammen. Sie kommen vorwiegend aus solchen Staaten, die über aussagekräftige Daten zur geimpften Bevölkerung verfügen. Deutschland oder Österreich fehlen deshalb. Hier sind die Daten im allgemeinen von so schlechter Qualität, dass sich damit keine seriösen Aussagen treffen lassen. Auch wenn während der Covid-Pandemie mit allerlei Tricks versucht wurde, den gegenteiligen Eindruck zu erwecken. 


Impfpropaganda mit falschen Behauptungen

Zum Jahreswechsel 2021/22 hieß es von Seiten der Behörden, dass "fast alle" Patienten auf den deutschen und österreichischen Intensivstationen ungeimpft seien. Bei einer Bundestags-Anhörung musste Gernot Marx, der Chef des Verbands der deutschen Intensivmedizin DIVI dann zugeben, dass er keine Ahnung hat, wie hoch der Anteil der ungeimpften auf Intensivstationen ist, weil der Impfstatus gar nicht offiziell erhoben wird. Die Meldungen der Gesundheitsämter seien zudem höchst unzuverlässig und oft auch verspätet, weil sie großteils noch per Fax eintrudeln. Siehe einen Video-Beitrag, den ich im November 2021 zum Daten-Chaos auf den Intensivstationen veröffentlicht habe. 

In Ländern, die über zuverlässige Daten verfügten, war spätestens seit Herbst 2021 klar, dass geimpfte ein deutlich höheres Infektions-Risiko hatten als ungeimpfte. Dies belegen beispielsweise die offiziellen Statistiken aus England oder Schottland. Hier eine Übersicht aus dem Oktober 2021:


Abgesehen von der sehr jungen Altersgruppe der 18-29jährigen hatten durchwegs die Geimpften ein höheres Erkrankungsrisiko. Besonders frappierend war dies in der mittleren Altersgruppe der 40-60jährigen. 


Geringer Nutzen - Ungewisser Schaden

Im folgenden beziehe ich mich auf die Analyse von Vinay Prasad, Professor für Epidemiologie und Biostatistik an der University of California in San Francisco, den ich während der Covid-Pandemie als exzellenten kritischen Geist schätzen gelernt habe. Prasad hat die aktuelle Studie im Detail auf seinem Substack besprochen und ich fasse hier die wichtigsten Punkte seiner Analyse zusammen.

Der Nutzen der COVID-Impfung, so Prasad, war insgesamt gering. So gibt es beispielsweise keine zuverlässigen Belege dafür, dass bei Personen, die zuvor an COVID erkrankt waren, eine weitere Dosis (oder 7 Dosen) des Impfstoffs zu einer weiteren Verringerung schwerer Erkrankungen führte.

Der theoretische absolute Nutzen der Impfung hängt vom Ausgangsrisiko ab, so dass der Nutzen für gesunde Menschen unter 20, 30 oder 40 Jahren möglicherweise gar nicht vorhanden war. Es gibt zudem nicht einmal eine einzige zuverlässige Studie, die einen Nutzen bei Kindern belegt. Das bedeutet, dass bei ihnen sogar sehr seltene Nebenwirkungen schwer ins Gewicht fallen. 

Der Wissenschaftler kritisiert, dass viele der selbst ernannten COVID-Experten schwere Fehler bei der Bewertung des COVID-Risikos gemacht haben, weil sie das Risiko der Infektion nur nach den Resultaten der in Krankenhäusern diagnostizierten Fälle bewertet haben, dabei aber vergaßen, dass die Mehrzahl der Infizierten nicht ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten, weil sie nur milde oder gar keine Symptome hatten. "Das ist so ähnlich, wie wenn ich das Sterberisiko nach dem Genuss eines Hamburgers von McDonalds nur unter jenen Kunden messe, die anschließend wegen Lebensmittelvergiftung in die Klinik eingeliefert worden sind", erklärt Prasad. "Dabei wird ignoriert, dass die meisten Menschen ihr Mac-Menü problemlos überstehen. Beschränke ich aber die Auswertung auf die wenigen Vergifteten, so ergeben sich vollständig irreführende Zahlen."

Perfekt ist auch die aktuelle Studie nicht, erklärt Prasad, denn sie enthalte methodische Fehler, an denen die Studienautoren allerdings keine Schuld tragen: Zum einen konnten nur die gemeldeten Nebenwirkungen in die Studie aufgenommen werden. Mehr als 90% der Nebenwirkungen werden allerdings nie gemeldet, die Dunkelziffer ist demnach enorm. Zum zweiten konnten die gemeldeten Schäden nicht nach Alter zugewiesen werden. Die Folgen dieses Mangels wurden allerdings nicht ausreichend thematisiert, sagt Prasad. "Wenn ein Risiko im mittleren Lebensalter doppelt so hoch ist, so wäre das bei Kindern oder jüngeren Leuten hundert mal so hoch". Umso ernster seien die trotz dieser Mängel entdeckten Risikosignale zu bewerten. 


Neurologische Risikosignale 

Insgesamt wurden 13 relevante Krankheitsbilder her genommen, von denen man bereits aus der öffentlichen Diskussion über Impfschäden wusste, dass sie auch bei den Covid-Impfungen relevant sein könnten. Als Beobachtungszeitraum wurden die auf den Impftermin folgenden 42 Tage genommen. 

Die grün eingefärbten Passagen zeigen kein Risiko an. Die gelben Passagen ein mittleres und die roten ein hohes Risiko.

Hier zunächst die neurologischen Krankheitsbilder, Guillain-Barre Syndrom - Entzündliche Lähmung (GBS), Transverse Myelitis - Entzündung des Rückenmarks (TRM), Gesichtslähmung (BP),  akute entzündliche Erkrankung des Zentralnervensystems (ADEM), Fieberkrämpfe (FSZ), großer Epilepsieanfall (GSZ)



Das Risiko von GBS beschränkt sich auf die erste Dosis des Impfstoffs von Astra Zeneca und liegt beim 2,5-fachen im Vergleich zur Zeit vor Covid. Auch Fälle von Transverser Myelitis beschränken sich auf den von der Universität Oxford hergestellten Impfstoff, dessen Marktzulassung Anfang Mai 2024 zurückgezogen worden ist. 

Die Gesichtslähmungen waren bei Moderna und Pfizer Impfstoffen statistisch signifikant erhöht. 

Massiv war die Risikoerhöhung bei der lebensgefährlichen ADEM. Dies betraf die erste Dosis von Astra Zeneca (2,2 faches Risiko) sowie die erste Dosis von Moderna (3,8 faches Risiko). 

Fieberkrämpfe beschränkten sich auf die 1. und 2. Dosis von Moderna (rund 40% höheres Risiko)

Epileptische Anfälle traten bei der 1. Moderna Impfung (15% höheres Risiko), sowie dem Pfizer Booster (9% höheres Risiko) signifikant häufiger auf. 


Haematologische (das Blut betreffende) Krankheitsbilder

Hierzu gehören die Thrombozytopenie (THR), bei der wegen einem plötzlichen Untergang der Blutplättchen das Blutungsrisiko steigt. Als idiopathische Thrombozytopenie (ITP) wird sie bezeichnet, wenn die Strörung eine eindeutige Folge einer Autoimmunreaktion ist. Weiters die Lungenembolie (PEM), sowie die zerebrale Sinusvenenthrombose (CVST), bei der es zum Verschluss von Blutgefäßen im Gehirn kommt. Bei der Stammvenenthrombose (SVT) sind die Venen im Bein betroffen. 



Die Thrombozytopenie trat bei allen Impfstoffen nach der 1. Dosis verstärkt auf, bei Astra Zeneca auch noch nach der 3. Dosis (doppelt so hohes Risiko). 

Auch die Lungenembolie betraf alle Impfstoffe. Astra Zeneca auch noch nach der 3. Dosis. 

Massiv war das Risiko der seltenen Hirnvenenthrombosen, die meist einen Schlaganfall zur Folge haben, auch wieder bei Astra Zeneca. Hier war das Risiko um das mehr als Dreifache erhöht. Auch nach der ersten und zweiten Dosis der Pfizer-Impfung war dieses Risiko signifikant höher.

Die Beinvenenthrombosen traten vermehrt nach Moderna und Pfizer-Impfung auf. Am häufigsten nach der 4. Dosis. 


Entzündungen des Herzens

Ein durchgehend relevantes Risiko nach einer Covid-Impfung war das Auftreten einer Myokarditis (Akute Entzündung des Herzmuskelgewebes) sowie der Perikarditis (Entzündung des Herzbeutels). 


Hier zeigte sich bei allen Impfstoffen und allen Dosen ein signifikant erhöhtes Risiko. Speziell gefährlich waren die ersten drei Impfdosen von Pfizer und Moderna, die das Risiko einer Herzmuskelentzündung um das bis zu 6-fache erhöhten. Wobei hier die Warnung von Vinay Prasad zu beachten ist, dass sich diese Angabe auf ein mittleres Alter bezieht und im jüngeren Alter - speziell bei jungen Männern - um ein Vielfaches höher liegt. Bei der Perikarditis ging das höchste Risiko von der 3. Dosis des Astra Zeneca Impfstoffs aus, knapp gefolgt von Moderna. 

Als wahrscheinlichster Grund für das höhere Risiko bei jungen Männern gilt ein besonders gut durchbluteter Oberarmmuskel. Wenn diese Blutgefäße beim Impfen getroffen werden, kann es sein, dass ein Teil des Impfstoffes auf kurzem Weg zum Herzen fließt und dort die umliegenden Herzzellen befällt. Das Immunsystem duldet es nicht, wenn Zellen damit beginnen, Teile von Viren (Spike-Proteine) herzustellen. Es greift das Herz mit Millionen aggressiver Abwehrzellen an, tötet die von der Impfung 'befallenen' Zellen und löst eine massive Entzündung aus. 

Mit dem fachgerechten Aspirieren (Zurückziehen der Nadel, um festzustellen, ob ein Blutgefäß getroffen wurde) hätte dieses Risiko vermieden werden können. Doch das Aspirieren wurde von den Behörden als unnötig abqualifiziert, um die Geschwindigkeit des Impfvorgangs zu erhöhen. Außerdem wurden sehr viele unerfahrene Impfärzte eingesetzt. Denen das Aspirieren beizubringen, hätte offenbar zu viel Zeit gebraucht. 


Öffentliche Lügen

Als sich die Nebenwirkungen trotz aller Bemühungen in der Öffentlichkeit nicht mehr verheimlichen ließen, versuchten zahlreiche Experten, das Risiko - speziell der Herzmuskel-Entzündungen -  klein zu reden. Auch Studien erschienen, die behaupteten, dass das Risiko nach einer Infektion sechsfach höher wäre als nach der Impfung.  

Auch in den Medien wurden diese Ansichten stets wiederholt, speziell wenn wieder einmal von einem Sportler die Rede war, der nach einer akuten Herzentzündung verstorben war. Diese Angaben sind allerdings alles andere als seriös und wurden in zahlreichen Studien widerlegt. Unter anderem auch von der US-Behörde CDC, die das Risiko für junge Leute nach Infektion als 7,5-fach höher, nach einer Covid-Impfung jedoch als 100-fach höher ermittelt hat. An sich hätten diese Resultate ausreichen müssen, um alle jüngeren Leute vor den Impfungen behördlich zu warnen - anstatt die Impfungen auch noch eigens für Jugendliche und Kinder zu bewerben. 

"Ich vermute, dass in der Literatur zur Covid-Impfstoffsicherheit weit verbreitete Unehrlichkeit herrscht", schreibt Vinay Prasad in seiner Analyse. "Es gibt ein starkes politisches Bestreben, nicht zuzugeben, dass unsere Impfpolitik einigen Bevölkerungsgruppen geschadet hat, und dies war bereits damals bekannt und nicht erst im Nachhinein. Aus diesem Grund ist die aktuelle Studie äußerst besorgniserregend. Sie zeigt, dass Covid-Impfstoffe in der Lage sind, die Blutplättchen zu senken, Blutgerinnsel zu verursachen, das Herz zu schädigen und Lähmungen auszulösen."


PS: Mein neues Buch "Was Sie schon immer über das Impfen wissen wollten" habe ich geschrieben, um im Dschungel des Impfwesens Orientierung zu geben und wichtige Fakten für eine informierte Entscheidungsfindung zu liefern. 

Wenn Ihnen mein Blog interessant und wichtig erscheint, freue ich mich sehr über eine Spende, die meine Arbeit unterstützt.




Informationen zu Bert Ehgartners aktuellem Film "Unter die Haut" findet Ihr auf der Webseite zum Film. 
Wer an einem Interview, einem Vortrag oder einer Filmvorführung mit Bert Ehgartner interessiert ist, findet alle Informationen zu den Angeboten auf seiner Homepage. Eine Übersicht zu den aktuellen öffentlichen Auftritten, Vorträgen oder Filmvorführungen finden sich hier

Sonntag, 8. Januar 2023

Warum haben Myokarditis-Patienten ungebundene intakte Spikes im Blut?

Zwei aktuelle Studien widmen sich dem Risiko einer Herzmuskelentzündung nach SARS CoV-2 Impfung. Die erste zeigt, dass sich in den Wochen nach der Impfung bei einem Drittel der geimpften Jugendlichen Spike-Proteine im Blut nachweisen lassen. Die zweite Studie untersuchte 5.000 Schüler während eines Impfprogramms und fand bei 1% der Teilnehmer auffällige EKG-Werte.

Neu gebildete Spikes an der Oberfläche der 'befallenen' Zelle (Video: Vaccine makers)

Bis vor kurzem galt es noch als Fake-News, dass durch die Covid-Impfung erzeugte Spike-Proteine im Blut zirkulieren und sich im ganzen Körper verteilen können. Die Impfstoff-Hersteller hatten behauptet, dass die Spikes gar nicht aus der Zelle rauskönnen, in der sie mittels Gentransfer künstlich hergestellt wurden, sondern auf deren Oberfläche hängen bleiben. (Siehe dazu z.B. dieses Video). 

Politiker und Pseudo-Experten wie Karl Lauterbach hatten das noch getoppt, indem sie Nebenwirkungen von Impfungen prinzipiell abstritten. „Impfungen sind mehr oder weniger nebenwirkungsfrei, das muss immer wieder gesagt werden“, erklärte er im Februar 2022 in einer Talkshow mit Anne Will.
Ähnliche Aussagen kamen von österreichischen Politikern und Experten, z.B. vom Gesundheitsminister und Arzt Wolfgang Mückstein bei seinem Appell an die jüngere Bevölkerung, sich unbedingt impfen zu lassen. Auf einer Pressekonferenz „zum Anlass der 10-Millionsten Impfung“ am 11. August 2021 sagte er: „Impfungen sind sicher. Riskieren Sie nichts, lassen Sie sich impfen.“

Riskiert man – speziell als Jugendlicher – wirklich nichts, wenn man sich gegen SARS-CoV-2 impfen lässt? 

Derartige Aussagen können nun Evidenz-basiert als Fake-News bezeichnet werden. Eine Anfang Januar 2023 im Journal der US-Herzgesellschaft publizierte Studie liefert dafür die bislang am besten dokumentierten Beweise.

Heftiger Spike-Verkehr im Blut

Die Studie, die von Medizinern und Wissenschaftlern im Umfeld der Harvard Universität in Bosten durchgefährt wurde, umfasste 16 Myokarditis Patienten im Alter zwischen 12 und 21 Jahren. 13 waren männlich, drei weiblich. Diese Patienten wurden mit einer Kontrollgruppe von 45 etwa gleich alten Personen verglichen. Alle Teilnehmer hatten die Covid-Impfungen erhalten. Die Wissenschaftler nahmen ihnen teils mehrfach Blut ab und analysierten es auf zahlreiche Antikörper und sonstige Parameter, auch auf isolierte Spikes, die ohne ihr natürliches Anhängsel, die SARS CoV-2 Viren - im Kreislauf unterwegs waren. Es handelte sich demnach eindeutig um Spikes, die von der Impfung - und nicht von einer etwaigen Covid-Infektion - stammten. 
Und genau solche Spikes wurden im Blut der Mehrzahl der Myokarditis-Patienten in großer Zahl gefunden. 

In der gesunden Kontrollgruppe hatte kein Teilnehmer solche vollständigen Spikes im Blut. Dort fanden sich hingegen bei einem Drittel der Teilnehmer geteilte Spikes (S1). Den Spikes wurde von den Impfstoff-Entwicklern eine Sollbruchstelle eingebaut. Wenn die Spikes versuchen, an Körperzellen anzudocken und dabei in Kontakt mit speziellen Enzymen kommen, teilt sich das Protein etwa in der Hälfte in ein S1 und ein S2 Teil. Der S1 Teil besitzt die Möglichkeit an Zellen zu docken - doch genau dort greifen auch die Impf-Antikörper an und neutralisieren das nunmehr halbe Spike. 
Genau dies war bei 34 % der Kontrollgruppe und bei 29% aus der Myokarditis-Kohorte geschehen. In beiden Gruppen waren nur Jugendliche davon betroffen. Bei Erwachsenen fanden sich keine solchen S1 Spikes. Warum dies so ist, konnten die Forscher nicht erklären. 
Dass überhaupt Spikes im Organismus unterwegs waren, widerspricht zwar auch den Angaben der Impfstoff-Hersteller, doch immerhin waren sie - wie man das nach einer Impfung erwarten sollte - an spezifische Antikörper gebunden, welche die Spikes neutralisieren, so dass diese keinen Schaden mehr anrichten - und im Lauf der Zeit über die Nieren ausgeschieden werden.

Bei der Mehrzahl der Myokarditis-Patienten wurden jedoch auch noch andersartige Spikes gefunden. Diese Spikes hatten noch die volle Länge und waren nicht durch Spike-spezifische Antikörper gebunden. 

Was heisst das nun?

Für die Autoren stellt dieser Befund ein vollständiges Rätsel dar. Alle Patienten hatten erhöhte Troponin-Werte, wie dies bei Myokarditis üblich ist. Außerdem auch erhöhte Werte des Entzündungs-Markers CRP. Doch sonst zeigten sich kaum Unterschiede in den verschiedenen Parametern - und auch keine Auto-Antikörper. Der einzige Unterschied waren die ungebundenen Spike-Proteine.

Gegen Ende ihrer Arbeit schlagen die Autoren vor, den Patienten passende Antikörper zu verabreichen, um die Spikes zu neutralisieren. 
Aber waren die Patienten nicht gerade deshalb geimpft worden? Damit sie eben jene SARS CoV-2 -spezifischen Antikörper gegen die Spikes der Viren entwickeln. Warum ist das nicht geschehen?

Die Impfungen lagen bei den Patienten zwischen einem und 19 Tagen zurück, als ihnen zum ersten Mal Blut abgenommen wurde. Spätere Blutmessungen fanden die Spikes auch noch nach drei Wochen. Es ist demnach wahrscheinlich, dass es noch längere Zeit Zellen gab, die unbehelligt vom Immunsystem Spikes produzierten. Und nachdem es sich bei allen betroffenen Personen um Myokarditis Patienten handelt, werden die befallenen Zellen wohl zum Herzmuskel gehören. Die Entzündung des Herzens wäre damit also noch immer akut, weil es das Immunsystem sicherlich nicht duldet, dass sich dort Virenfabriken einnisten. Darauf weisen auch die erhöhten CRP-Werte hin.


Möglicherweise wird dieses Problem aber auch durch die Therapie ausgelöst, die neben der Gabe von Antibiotika auch Immun-hemmenden Substanzen wie Cortison einschließt. Die Mediziner befinden sich hier in einem Dilemma, da bei einer überschießenden Immunreaktion am Herzen Lebensgefahr besteht. Wird die Immunantwort aber unterdrückt, läuft eventuell die Spike-Produktion weiter. 
Warum sich gerade bei den Myokarditis Patienten keine Antikörper an die vollständigen Spikes gekümmert haben, bleibt ein Rätsel. Ebenso bleibt es ein Rätsel, warum nur die jüngeren Studienteilnehmer - in beiden Gruppen - Spikes im Blut hatten. 
Die Autoren der Studie schreiben, dass eine Herzmuskel- oder Herzbeutelentzündung mit 1 bis 2 Fällen pro 100.000 Geimpften sehr selten vorkommt. Allerdings könnte es sich hierbei um eine Unter-Erfassung handeln, weil nur die schwersten Fälle bekannt werden. 

Ein auffälliger EKG Befund pro 100 geimpften Jugendlichen

In Taiwan wurden im Rahmen einer Studie, die ebenfalls Anfang Januar erschienen ist, knapp 5.000 Schüler im Alter von 12 bis 18 Jahren während der Impfkampagne vor und nach den Impfungen untersucht und auch an ein EKG angeschlossen. 763 Schüler (17,1%) berichteten nach der Impfung über kardiale Symptome. Zumeist handelte es sich um Brustschmerzen sowie Herzrasen. 51 Schüler – immerhin 1% der Studiengruppe – hatten abnormale EKG-Werte. Bei einem wurde eine Myokarditis diagnostiziert, bei fünf weiteren signifikante Herzrhythmusstörungen. Die Symptome waren jedoch in der Regel mild und besserten sich - mit Abstand zur Impfung rasch. Insgesamt lag die Quote von Myokarditis und signifikanter Rhythmusstörungen in der Studiengruppe bei 0,01%. Die Studie zeigt also, dass neben den schweren Fällen, bei denen eine stationäre Behandlung notwendig ist, eine ganze Reihe von milderen Verläufen auftreten und eine von 100 geimpften Jugendlichen messbare Reaktionen am Herzen zeigt.

Generell bleiben beim Thema Myokarditis nach Impfungen Fragen über Fragen. Es ist angesichts dieser bereits seit langem diskutierten Problematik vollkommen unverständlich, warum Länder wie Deutschland und Österreich die Covid-Impfung - für Kinder und Jugendliche - trotzdem empfohlen haben. 

Klar ist nur, dass das gigantische Menschheitsexperiment größenwahnsinniger Bio-Ingenieure uns noch viele Jahre mit komplizierten Kollateralschäden beschäftigen wird.

PS: Wenn Dir mein Blog interessant und wichtig erscheint, dann bitte abonniere ihn. Eine Spende unterstützt meine Arbeit sehr.



Informationen zu Bert Ehgartners aktuellem Film "Unter die Haut" findet Ihr auf der Webseite zum Film. Wer an einem Interview, einem Vortrag oder einer Filmvorführung mit Bert Ehgartner interessiert ist, findet die Kontaktdaten auf seiner Homepage.