Sonntag, 15. November 2020

Des Kaisers neue Zahlen: Wie die COVID-Krise zum Selbstläufer wird

In Österreich wird ab Dienstag der bestehende Lockdown noch einmal dramatisch verschärft. Deutschland verfolgt diese Strategie mit Interesse, weil die Infektions-Zahlen trotz Maßnahmen auch hier stark ansteigen. Beiden Ländern gemein ist jedoch die Tatsache, dass die objektiven Zahlen derzeit gar keine Krise anzeigen.  In keinem der Länder gibt es Übersterblichkeit, die Belegzahlen der Krankenhäuser und auch der Intensivstationen sind im normalen Bereich. Würden wir nicht testen wie die Weltmeister - bekäme möglicherweise niemand etwas von einer Gesundheitskrise mit.

Doch wir testen nunmal - und insofern bietet sich ein katastrophales Bild. Das hier ist die Situation in Österreich, wie sie auf dem offiziellen Corona-Dashboard abzulesen ist:

Quelle: AGES (abgefragt am 15. 11.)

Wenn man diese Kurve auf sich wirken lässt, so wundert vor allem eines: Österreich ging im Frühjahr (siehe Mini-Hügel links) bei einer vergleichsweise winzigen Zahl an "Fällen" in den Lockdown – und befindet sich derzeit mit zehnmal so vielen Corona-Fällen offenbar inmitten einer gigantischen Bedrohungslage. 
Angesichts dieser Entwicklung gibt es nur zwei Deutungsmöglichkeiten:
1) Österreich steht kurz vor dem Kollaps – mit explodierenden Sterbezahlen – und die Regierung hat vollkommen recht uns in den Lockdown zu schicken. 
oder
2) Es gibt keine erhöhte Sterblichkeit.

Also sehen wir, welche Mortalität in Österreich während der letzten 20 Wochen – während des gigantischen Anstiegs der COVID-Fallzahlen – beobachtet wurde.
Wie viele andere Länder Europas meldet Österreich die aktuell erhobenen Sterbezahlen wöchentlich nach Dänemark, wo sie von den dortigen Behörden auf der Seite euromomo.eu veröffentlicht werden. 
Die blaue Linie zeigt, ob die Zahlen im normalen Bereich sind - ob sie eine kritische Marke übersteigen (rot gepunktete Linie) - oder ob sich die Sterbeziffern sogar unterhalb des Durchschnitts der letzten Jahre befinden.
Österreichs Mortalitäts-Kurve ist, wie man hier ablesen kann, im Normalbereich. Der massive Anstieg der Corona-Zahlen hatte demnach bisher überhaupt keine Auswirkungen auf die Sterbezahlen.

Dasselbe gilt für Deutschland, wo nur das Bundesland Hessen und die Stadt Berlin am euromomo-Meldesystem teilnehmen. Zumindest für diese beiden Regionen geben die Fallzahlen Entwarnung. Wenn überhaupt, so machen Hessen und Berlin derzeit eine Phase der Untersterblichkeit durch.

Quelle: euomomo.eu (Kalenderwoche 25 bis 45/2020)

Wir erkennen also, dass die aktuellen COVID-Infektionen wenig bis gar keinen Einfluss auf das Sterberisiko in der Bevölkerung haben. 
Das ist zum einen beruhigend. Zum anderen fragt man sich aber natürlich, warum dann mit derartiger Vehemenz weiter getestet wird.
Österreichs Kanzler Kurz hat nun sogar angekündigt, dass – dem Beispiel der Slowakei folgend – möglichst die gesamte Bevölkerung Massentests unterzogen werden soll. In der Slowakei wurden an den vergangenen Wochenenden 3,6 der 5,5 Millionen Einwohner getestet. Wer kein negatives Testergebnis vorweisen konnte, war von einer strikten Ausgangssperre betroffen und durfte nicht zur Arbeit gehen.


Kollaps der Intensivstationen?

Ziel dieser Aktionen ist es, die Situation in den Krankenhäusern zu entspannen. Dafür wird nun in Österreich abermals eine rote Linie überschritten: Ab Dienstag werden - entgegen der vielfach geäußerten Absicht - Schulen und Kindergärten geschlossen. Zunächst bis 6. Dezember.

Wer in Österreich Nachrichten hört, wird einem Stakkato von Katastrophenmeldungen ausgesetzt. Sowohl Krankenhäuser als auch Intensivstationen seien an der Belastungsgrenze. Schon jetzt müssten planbare Eingriffe verschoben werden. 

Tatsächlich klagen Ärzte und Pflegekräfte vermehrt über schwierige Arbeitsbedingungen. Sobald jemand in einer Klinik oder im Altersheim als positiv getestet wird, ergibt sich ein Rattenschwanz an organisatorischen Problemen. Patienten, die sich im Krankenhaus angesteckt haben, müssen verlegt werden. Aber auch die täglichen Routinen für die Mitarbeiter sind unendlich mühsam und schwer mit einem effizienten Arbeits-Alltag vereinbar. 
Allein das Anlegen der vorgeschriebenen Hygiene-Kleidung sei eine Prozedur, die mindestens 30 Minuten dauert. "Und dann muss man - derart ausgerüstet - mit zwei Lagen Handschuhen, Maske, Brille, Plastik-Überwürfen, stundenlang arbeiten", erzählte die Pflege-Direktorin eines Wiener Krankenhauses kürzlich im Ö1 Morgenjournal. "Meine Mitarbeiter sind nach so einer Schicht vollständig durchgeschwitzt – fix und fertig."

Ob die Gefährlichkeit der Corona-Infektion einen derartigen hygienischen Aufwand überhaupt notwendig macht - diese Frage wird nicht gestellt. Sie wird von vornherein mit "ja" beantwortet.

Österreichs Gesundheitsminister Rudolf Anschober schwört bei den häufigen Presse-Konferenzen die Journalisten auf seine Sicht der Dinge ein. Gestern sprach er wieder einmal von der "schwersten Pandemie seit 100 Jahren". Er erklärte im Tonfall eines verärgerten Volksschul-Lehrers, dass sich manche Leute nicht so gut an die Lockdown Bestimmungen gehalten haben wie im Frühjahr - und das müssten nun alle leidvoll ausbaden: "So hat sich die Zahl der Patienten in den Spitälern und den Intensivstationen in den letzten zwei Wochen noch einmal verdoppelt."
Dazu zeigt Anschober eine Grafik in die Kamera, die einen massiven roten Berg darstellt: Den Zustrom der Patienten in die Krankenhäusern und Intensivstationen.

Minister Anschober zeigt den Ansturm auf die Intensivstationen

Tatsächlich zeigt die Kurve den Anteil der positiv getesteten Patienten - und keine Zunahme an Patienten. In der Öffentlichkeit entsteht mit diesen Aussagen aber der Eindruck, dass sich massenhaft Menschen mit Corona infizieren und dann viele von ihnen so schwer erkranken, dass sie ins Krankenhaus eingeliefert werden müssen.

Interne Informationen, die mir vorliegen, zeigen bislang jedoch keinen Anstieg an Patienten mit Lungenentzündungen oder schweren Atemwegsinfekten. Das liegt laut meinen Informationen durchaus im Bereich der Vorjahre.

Es ist deshalb wahrscheinlich, dass die Ansteckungen nicht so sehr "von außen" in das Gesundheitssystem strömen, sondern dass sich die Menschen in den Pflegeheimen, in den Krankenhäusern und auf den Intensivstationen infizieren und fortan nicht mehr als Herzinfarkt- oder Krebs-Patienten, sondern als Corona-Fälle geführt werden.

Das wäre ein gewaltiger Unterschied. Denn dann würde es keinen großen Sinn machen, einen allgemeinen Lockdown zu verhängen. Im Gegenteil: der Lockdown wäre dann ein riesiges Ablenkungsmanöver, das von der schwierigen Situation der Infektionsgefahr im Gesundheitssystem ablenken soll. 

In der zweiten Corona-Welle sind vermehrt Österreichs Alten- und Pflegeheime betroffen. Wenn die Infektion in diese sensiblen Bereiche vordringt, so folgt daraus ein hohes Risiko für schwere Verläufe und Todesfälle. Genau dies machte im Frühjahr den Unterschied aus, ob ein Land eine hohe oder kaum Übersterblichkeit verzeichnete.
Es bleibt nun abzuwarten, ob Österreich auch so schwer getroffen wird, wie Belgien, England oder Schweden, wo etwa die Hälfte der Todesfälle aus dem Umfeld der Pflegeheime stammten. 
Im Frühling herrschte noch Euphorie über die erfolgreichen österreichischen Maßnahmen (BK Kurz: "Wir haben alles richtig gemacht."). Jetzt geht es offenbar in die Gegenrichtung. 

Ich habe mehrere Anfragen an das Gesundheitsministerium gestellt, und um Zahlen gebeten, welche den Gesamtstand der belegten Betten in den Krankenhäusern und Intensivstationen darstellt. Nur so wäre ein Vergleich zu den Vorjahren möglich. Nur so kann man prüfen, ob es sich derzeit überhaupt um eine außergewöhnliche Situation handelt und zusätzliche Patienten mit schweren Corona-bedingten Atemwegsinfekten hospitalisiert sind. 
Bislang habe ich darauf keine Antwort erhalten. Und es gibt meines Wissens auch keine öffentlich zugänglichen Daten, welche es ermöglichen, diese Frage in Österreich zu beantworten. Gesundheitsexperten wie Martin Sprenger haben diesen Missstand seit langem öffentlich angeprangert. "Nicht einmal Fachleute erhalten Zugang zu wichtigen Daten." Geschehen ist nichts.


Die Situation in Deutschland und der Schweiz

Diese wichtigen Zahlen, die in Österreich als Staatsgeheimnis gehütet werden, sind in den Nachbarländern Deutschland und Schweiz frei verfügbar. 

Hier eine Übersicht zur Situation auf den mehr als 1000 deutschen Intensivstationen. Hier gibt es tägliche Lageberichte zum Download. Ich habe die Zahlen vom 28. Oktober bis zum 14. November ausgewertet. Daraus ergibt sich folgende Grafik:

Intensivbetten Belegung in Deutschland

Die blaue Linie zeigt, dass die Anzahl der belegten Intensivbetten relativ stabil ist. Auch die grüne Linie der Hi-Tech-Intensivbetten für schwere Fälle - inklusive Beatmung - entspricht einem geraden Strich.
Das einzige, was wirklich ansteigt, ist der Anteil der Intensiv-Patienten mit einer Corona Diagnose (graue Linie). Ende Oktober hatten 1.569 Intensiv-Patienten ein positives Testresultat, Mitte November waren es bereits 3.325.
Und das entspricht genau jenem Anstieg, den auch Österreichs Gesundheitsminister in die Kameras zeigt.

Woher kommen nun diese Corona Fälle? - Laut Auskunft des Robert Koch Instituts werden alle Intensiv-Patienten regelmäßig getestet. Menschen mit schwachem Immunsystem sind besonders anfällig für Virus-Infektionen. Insofern spricht vieles für die These, dass es sich - zumindest zu einem Teil – um Krankenhaus-interne Infektionen handelt. Denn sonst müsste ja auch die Gesamtzahl der Intensiv-Patienten zunehmen. Das ist bisher aber nicht statistisch auffällig. Über die Wochen blieben rund 7.000 Intensivbetten konstant frei. 

Noch deutlicher ist der Zusammenhang in der Schweiz:


Die orange Linie bezeichnet die Intensivpatienten mit positivem Coronatest, die grüne Linie jene mit negativem Coronatest. Diese Linien kreuzen sich und es gibt mittlerweile bereits eine Mehrzahl von Corona-positiven Patienten auf den Schweizer Intensivstationen. 
Die Gesamtzahl der Intensiv-Patienten ist insgesamt leicht (auf 850) angestiegen. Das ist – bei insgesamt 1.600 verfügbaren Betten – noch immer meilenweit von einer Überlastung entfernt

Dennoch ist daraus klar zu erkennen, dass die derzeitige Gesundheitskrise in der Schweiz vor allem dadurch charakterisiert ist, dass sich schwer kranke Menschen in Altenheimen, Krankenhäusern und auf Intensivstationen infiziert haben. Diese interne Infektionswelle ist so massiv, dass nur noch rund 30 Prozent der Intensivbetten von nicht Covid-Patienten belegt sind.

Entsprechend groß ist auch der Nachschub bei den Corona-Todesfällen. Ohne dieses außergewöhnliche Pandemie Szenario würden die meisten von ihnen wohl als Herz- oder Krebs-Todesfälle gelten. 
Oder als Menschen, die an Altersschwäche verstorben sind. Immerhin stammen 70 Prozent der Corona-Toten aus der Altersgruppe über 80 Jahren. Das durchschnittliche Corona-Sterbealter liegt bei 84 Jahren und damit über der derzeitigen Schweizer Lebenserwartung von 83,7 Jahren.



Kommentare:

  1. Also in Ö hat eine 80 jährige Person im Schnitt noch 8 Jahre weitere Lebensjahre vor sich. Da sind die dabei, die morgen sterben, aber auch die die ca 100 Jhr alt werden.

    Und Herr Ehgartner spricht hier in diesem Video:
    https://www.initiative-corona.info/aktivitaeten/

    der folgende Satz ganz am Schluss des Videos:
    das Corona "ein relativ überschaubares Risiko sei"

    Wobei relativ ein außerst dehnbarer Begriff ist.

    Faktum ist im Schnitt sterben in Österreich 288 Personen pro Tag. Nach den letzten Zahlen der Corona Toten waren es derzeit 60 Tote, gestorben an Corona. - also praktisch 20% aller gestern Gestorbenen.

    Das ist kein relativ überschaubares Risiko - das ist ein furchtbar hohes Risiko, das ist nicht mehr klein zu reden.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ein "furchtbar hohes Risiko" wäre es, wenn die 60 zu den 288 Toten dazukämen. Auf der Seite des Sozialministeriums ist allerdings das Folgende zu lesen:
      "Jede verstorbene Person, die zuvor COVID-positiv getestet wurde, wird in der Statistik als „COVID-Tote/r“ geführt, unabhängig davon, ob sie direkt an den Folgen der Viruserkrankung selbst oder „mit dem Virus“ (an einer potentiell anderen Todesursache) verstorben ist." (https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Neuartiges-Coronavirus-(2019-nCov).html)

      Löschen
  2. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

    AntwortenLöschen
  3. Was meinem Vorredner wohl nicht aufgefallen ist, dass augenblicklich alle Intensivpatienten getestet werden, wenn also einer davon stirbt dann ist dieser, bei einem positiven PCR Testergebnis folglich ein Corona-Toter. Egal ob er durch einen Autounfall quasi schon im Koma lag oder mit einem Herzinfarkt eingeliefert wurde. So sind die 20% tatsächlich vielleicht nur mit Corona gestorben.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Die Mehrheit will aber nicht glauben dass die Todesfälle so gezählt werden und tun dies als Blödsinn ab. Obwohl man es sogar an offiziellen Stellen nachlesen kann wenn ich mich recht erinnere. Was soll man da machen. Sie wollen es einfach nicht glauben....

      Löschen
    2. Leider, viel zu viel hängt von diesem PCR Test ab, Test positiv assoziieren viele eben mit infiziert und krank. Leider wird ja auch nichts getan um das anders zu kommunizieren. Und als Arzt rechne ich natürlich alles ab was Geld bringt, der Test wird ja gut vergütet. Wie es denn um die Intensivbetten steht, ist auch in nachfolgendem Artikel gut erklärt,

      https://www.schildverlag.de/2020/11/09/die-gemachte-wahrheit-ueberlastung-der-intensivstationen-durch-covid-19-patienten-genaue-analyse-der-zahlen-gibt-entwarnung/

      Löschen
    3. Und warum gibt es dann auf einmal so eine hohe Übersterblichkeit an Corona Toten? Natürlich werden ICU Patienten allen möglichen diagnostischen Tests unterzogen,
      wenn plötzlich die Sauerstoffsättigung abfällt, ist es notwendig auch auf SARS-CoV-2 zu testen. Und wenn dann eine Sauerstoff Beatmung fällig ist und Covid-19 fest steht, dann ist der Unfallchirurgische Patient auch ein Corona Patient. Man kann ja auch mehrere Krankheiten gleichzeitig haben. Und die Einteilung an oder mit ist medizinisch sowieso ein Unsinn. Sagt ja auch die WHO.

      Löschen
    4. Wenn diese Einteilung so unwichtig ist, dann könnte man auch behaupten 50% aller Toten seien an Fußpilz gestorben!

      Löschen
  4. Bezüglich PCR Test setz ich auch große Hoffnungen auf Dr. Reiner Füllhorn (Stiftung Corona Ausschuss, zu finden auf Youtube) Aber ob das die Auswirkungen die bereits entstanden sind und auch einschätzbar sind abzuwenden, wage ich zu bezweifeln.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Auch wenn ich an der Zulässigkeit an einem US Amerikanischen Gericht zweifle, setze ich auch viele Hoffnung in diesen Prozess, der hoffentlich aufzeigt, was ein PCR Verfahren macht, was es kann und viel wichtiger was es nicht kann!

      Löschen
  5. Hauch Günther Weiss, Leiter der Uni Med Klinik in Tirol, sagte selbst dass sie derzeit zu 60% ausgelastet sind.
    In einem Nachsatz erwähnte er, dass die Auslastung zu dieser zeit bei 100% läge.

    Klar sind alle Mitarbeiter mit diesen Hygienebestimmungen ausgelaugt. Jedoch ist die Auslastung, zumindest in %, viel geringer als normalerweise. Da ist die Frage auf was man sich vorbereitet. Die Grippe bleibt wohl sichtlich aus.

    AntwortenLöschen
  6. Für Zahlen zu der Belegungssituation auf den dt. Intensivstationen muüssen Sie nicht auf das Gesundheitsministerium warten... im Intensivregister können Sie lesen, dass gute 21000 der 28000 Intensivbetten aktuell belegt sind. Ca 20% davon sind Coronapatienten und von denen wiederum wird die Hälfte beatmet... solche Zahlen hier anzuzweifeln und zu verdrehen, ist staatsgefährdend, unsozial und absolut frech... aber ich will nicht diskutieren und Ärger machen... ich wünsche Ihnen, dass Sie mit allem Recht haben, was sie da verbreiten... aber alle echten Fakten sprechen absolut dygegen...

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich verstehe Ihre Kritik nicht, da ich diese deutschen Zahlen ja nicht anzweifle, sondern im Gegenteil hier sogar zitiere und auf die Seite des deutschen Intensivregisters verlinke.

      Löschen
  7. Nochmals in Österreich sterben pro Tag an allen Ursachen im Schnitt 288 Personen- seit heute sind davon 100 Personen gestorben. Das ist kein relativ überschaubares Risiko. Das ist eine Katastrophe. Und eine relevante Übersterblichkeit.
    Wobei natürlich jeder Lock down das Infektionsrisiko drastisch reduziert- wenn sich alle dran halten

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Und sie wollen nicht verstehen, dass ein positiver PCR Test bei den 100 nicht bedeutet, dass diese 1. an Covid 19 gestorben sind, 2. dass die nachgewiesen Virenbruchstücke überhaupt noch aktiv eine Krankheit auslösen könnten, 3. dass diese Menschen früher auch gestorben sind und zwar an respiratorischen Erkrankungen, welche nicht spezialisiert wurden! Das Problem am Verständnis und das kann ich gut nachvollziehen, dass alle denken Covid 19 kommt jetzt quasi auf alle Toten noch dazu, aber das ist ein Trugschluss, man hat nur einfach in den letzten Jahren keine Statistiken veröffentlicht und dort panisch verbreitet, wie viele Menschen z.B. an Rhinoviren oder Virustypen A, B und C gestorben sind. Daher verstehe ich natürlich Menschen, die durch plötzlich auftauchende Zahlen ohne Vergleichszahlen und Relationen hier ein hohes Risiko erkennen.

      Löschen
    2. @Realist: Also mit Ursache und Wirkung haben Sie es nicht so-oder? Nochmals, wenn jemand mit Nierenversagen auf der ICU liegt, oder mit Diabetes oder auf der Normalstation und zusätzlich plötzlich ein respiratorisches Problem auftaucht und auf SARS-CoV-2 mittels PCR getestet wird, oder schon am Eingang des Krankenhauses auf SARS-CoV-2 Antigen, dann liegt doch wohl zusätzlich zur Grunderkrankung eine SARS-CoV-2 Infektion vor. Und das ist ein neues Virus. Und warum sollen Menschen an Rhinoviren versterben? Die machen ja keine generalisierte Infektion. Aber möglicherweise inhibieren sie für ca 5 Tage eine SARS-CoV-2 Infektion.
      Von medizinischen Zusammenhängen offensichtlich keine Ahnung.

      Löschen
    3. Natürlich keine Ahnung, ich sollte wohl der Ärztekammer meinen Brief wiedergeben. Sie verstehen offenbar nicht dass diese Menschen auch völlig ohne respiratorische Symptome getestet werden und wenn sie so viel medizinischen Verständnis haben wissen sie vielleicht auch, dass ein PCR Test nach über 30 Zyklen kaum noch aussagekräftig ist und wir hier nicht selten standardisiert bereits 35 bis 36 Zyklen haben, d.h. also wir per PCR nicht mal gesichert virulente Erreger nachweisen, schon gar nicht gesichert Infektionen. Und mit genügend Vorerkrankungen sind auch Rhinoviren eine gewisse Mortalität nicht abzusprechen, da auch sie in den unteren Atemwegen schwere Entzündungen hervorbringen können. Präsentieren Sie mir doch nur eine Statistik die belegt, dass 2020 in Deutschland auch nur ein Mensch mehr gestorben ist als im Durchschnitt der letzten 4 Jahre. Bitte auch mit seriösen Quellen wie z.B. das statistische Bundesamt.

      Löschen
  8. PCR mit >30 Zyklen- welches Labor macht denn sowas? Ist doch Unsinn. Also in Ö haben wir derzeit eine erhebliche Übersterblichkeit - Deutschland hat es besser dort 410 Tote, in Ö 80- es waren auch schon mal 108.Normal sterben etwa 288 Menschen pro Tag. Wenn jetzt 100 Covid Patienten dazu kommen was soll denn das anderes sein als Übersterblichkeit?
    Nur hat DE die 10 fache Bevölkerung.
    SARS-CoV-2 ist ein neues Virus - praktisch jede Woche kommt ein neuer Aspekt der Pathogenität dazu. Und es geht ja nicht nur um die Toten- aber auch. Es geht auch um die aus der ICU entlassenen die überlang beatmet werden mussten. Nach 3 Wochen bewegungslos im Bett- da sind viele Muskeln schlicht weg- und Reha zwingen.
    Ist schon klar hier werden traditionell Infektionskrankheiten klein geredet- entgegen den Fakten.

    AntwortenLöschen
  9. @Realist
    Hier gibt es die Daten für excess mortality

    https://www.euromomo.eu/graphs-and-maps#excess-mortality

    AntwortenLöschen
  10. Jetzt stehts auch im Standard

    https://www.derstandard.at/story/2000122038540/zweite-welle-bringt-hohe-uebersterblichkeit-in-oesterreich

    Es gibt ja Leute, die auch mal zugeben können, dass sie sich gravierend geirrt haben. Der Realist gehört bislang nicht dazu... aber evtl irre ich mich ? Und was ist mit Hr Ehgartner

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Erstens spreche ich tatsächlich von Deutschland und auch im Oktober war da keine Übersterblichkeit zu erkennen. Im nachfolgenden Artikel geht es unter anderem um die Testzyklen, da ja bereits behauptet wurde, die Labore würden nicht über 30 Zyklen durchführen, offenbar ist auch das bei 80% der deutschen Labore nicht der Fall. Stattdessen ist aber z.B. in Berlin ein Anstieg an Strangulierungen bzw. Strangulierungsversuchen von über 4200% zu verzeichen!!!

      https://www.wochenblick.at/anwalt-belegt-testpositive-sind-keine-infizierten-die-pandemie-ist-vorbei/

      „Würden die Labore bei uns nur noch dreißig Zyklen machen, wie vom Robert-Koch-Institut empfohlen – 80 Prozent der Labore machen mehr – würden 80 Prozent der Testpositiven wegfallen,“ rechnet Ludwig vor. Wir hätten statt 15000 nur noch 3000 Testpositive deutschlandweit.“

      Löschen
  11. Heute 28.11.2020 132 COVID-19 Tote in den letzten 24 h.

    AntwortenLöschen
  12. Wie viele Tote insgesamt? Ist die Zahl der Gesamttoten höher als der Durchschnitt der letzten 4 Jahre? Ich gehe davon aus, sie sprechen von Österreich?

    AntwortenLöschen
  13. der Realist behauptet: "auch im Oktober war da keine Übersterblichkeit zu erkennen"

    die dt Statistik stellt fest "auch die Sterbefallzahlen im September und Oktober lagen etwas über dem Durchschnitt der Vorjahre"
    hier zu sehen: https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Corona/Gesellschaft/bevoelkerung-sterbefaelle.html
    Hab ich ja geschrieben: 288 Tote/24 h im Schnitt in Ö. Am 28.11 kamen 132 Covid Tote dazu. Weil Lockdown könnten dann weniger Verkehrstote anfallen.

    Und dann hätte ich noch gerne eine Quelle, dass 80 % der deutschen Labore mehr als 30 Zyklen bei SARSCoV-2 durchführen. Und wieviele Tests diese Labore durchführen.

    AntwortenLöschen
  14. Realist schreibt unrealistisch

    https://www.wochenblick.at/anwalt-belegt-testpositive-sind-keine-infizierten-die-pandemie-ist-vorbei/

    Wenn das so wäre, sollte man auch alle Simulanten aus den Intensivstationen rausschmeissen -oder?

    AntwortenLöschen
  15. Sie wollen es nicht kapieren, oder? Wenn einer einen schweren Verkehrsunfall hat und damit auf der Intensivstation landet, man aber bevor er an seinen Verletzungen stirbt einen PCR Test macht, der immer umstrittener und fraglicher wird, dieser Test dann positiv ist, wird als Zweitdiagnose, neben dem zum Tode führenden Polytrauma auch noch Covid19 notiert und schon hat die Statistik einen Toten mehr. Bloß weil da steht, 132 Corona Tote, heißt das nicht, dass diese Menschen an Covid gestorben sind sondern höchstens mit und das mit muuss auch keine Infektion sein, sondern lediglich ein Test, der auch in der Lage ist nur bereits Virenpartikel zu erkennen, die möglicherweise bereits dem Immunsystem zum Opfer gefallen sind!

    Die Sterblichkeit in den Bundesländern Wien, Steiermark, Salzburg und Vorarlberg lagen in Österreich im Durchschnitt, die anderen Bundesländer hatten eine geringe Sterblichkeit. Auch in Tirol, dem Bundesland mit den in absoluten Zahlen meisten SARS-CoV-2-Todesfällen ist die Sterblichkeit laut der OECD gesunken. Am stärksten ist in Österreich die Sterblichkeit während der Pandemie in der Steiermark gestiegen.

    https://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/medizin/sterblichkeit-2020-in-vielen-regionen-europas-gesunken-13374383

    AntwortenLöschen
  16. Also der PCR Test ist nicht umstritten. Keine Ahnung von Diagnostik. Und in Ö gibt es da 450 Verkehrstote pro Jahr. DA GABS MEHR Corona Tote in einer Woche.Und man kann es auch umgekehrt sehen. Corona Infizierter hat plötzlich eine Thrombose und hat einen Verkehrsunfall, Warum ist das kein Corona Toter?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Also ernsthaft, man kann nur noch den Kopf schütteln über solche Kommentare. Das sich weltweit gerade heftige Kritik am PCR Verfahren regt, und enorm Gegenwind aus der Fachwelt kommt, sollte einem Menschen, der sich nur halbwegs mit dem Thema beschäftigt nicht entgehen. Selbst Gerichte in ganz Europa stellen in Ihren Urteilen deutlich klar, dass ein PCR Test keine Infektion nachweisen kann!

      https://tkp.at/2020/11/17/portugiesisches-berufungsgericht-haelt-pcr-tests-fuer-unzuverlaessig-und-hebt-quarantaene-auf/

      Ich weiß ja nicht was sie beruflich machen aber ich arbeite seit mehr als 10 Jahren in der Medizin, Diagnostik sollte stets bei Kranken erfolgen und nicht bei Gesunden im Massentest. In wie weit sie des Englischen mächtig sind kann ich nicht beurteilen, im folgenden Artikel kritisieren z.B. mehrere anerkannte und bestens qualifizierte Wissenschaftler einen Artikel zum PCR Verfahren (Autor Hr.Drosten), da diese zum ersten 9 grobe Fehler enthält, zum zweiten 3 kleinere und drittens dass Hr.Drosten diesen Bericht ohne kritischen Blick der Fachwelt, der eigentlich erfolgen müsste (External peer review- Externe Qualitätskontrolle) innerhalb von nur 24h einfach veröffentlicht hat in einer Fachzeitung, dessen Herausgeben er und sein Co Autor zufällig auch sind.

      https://cormandrostenreview.com/report/

      Deswegen wurde ein Antrag auf Rückzug des Berichtes gestellt.

      https://www.die-schwarze-meile.de/2020/12/02/drosten-pcr-test-studie-rueckzugsantrag-gestellt-wegen-wissenschaftlicher-fehler-und-massiver-interessenkonflikte/

      Eine weitere Diskussion hat offenbar keinen Sinn außer uns beiden Zeit zu rauben. Ich bin mir sicher irgendwann wird der Augenblick kommen, dass sie den Fakten ins Auge schauen.
      Ich wünsche Ihnen trotz der Meinungsunterschiede alles Gute und eine schöne Weihnachtszeit.

      Löschen
  17. @Realist.
    Dieser link hat zwar kein Datum- ist aber von Juni 2020

    https://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/medizin/sterblichkeit-2020-in-vielen-regionen-europas-gesunken-13374383

    Es ist völlig unseriös Sterblichkeitsdaten von Juni 2020 zu nehmen um zu belegen, dass es keine Übersterblichkeit gibt.
    Wir sind im Dezember 2020 und in den letzten Tagen sind in Österreich täglich mehr als 100 Personen an einer symptomatischen Covid-19 Infektion- meist in Intensivstationen verstorben. Was sie hier verzapfen sind schlicht fake news. Unverantwortlich.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Der Artikel hat sehr wohl ein Datum, das steht unter dem ersten Bild und dort steht.

      30. November 2020 13:34 Robert Klatt

      Löschen
  18. @Realist. Aber im Text ist von Juni die Rede. DA gab es keine Übersterblichkeit jetzt schon, und zwar massiv. In Woche von 16-22.11.2020 sind 2431 Todesfälle gemeldet worden, die höchste Zahl seit 42 Jahren

    AntwortenLöschen
  19. Was ist eigentlich mit Ehgartner? Der ist ja der Eigentümer des blogs- Gibt es da keinen Kommentar zu den erschreckend hohen Übersterblichkeitszahlen in Österreich? Ist ja in allen seriösen Medien.
    Oder ist er an Covid-19 erkrankt- dann gute Besserung.
    Der Ghostschreiber will ja nicht mehr- war wohl nix.

    AntwortenLöschen
  20. Realist, ich würde diesem anonymen Poster keine weitere Energie widmen. So wie Sie es schon angekündigt haben. Danke für Ihre Recherche, die zumindest den Mitlesenden Nutzen brachte.

    AntwortenLöschen
  21. https://www.stablab.stat.uni-muenchen.de/_assets/docs/codag-bericht-4.pdf
    CoDAG-Bericht Nr. 4
    11.12.2020

    1. Todesfälle durch COVID-19 - Adjustiert auf die Einwohnerzahl zeigt sich keine ausgeprägte Übersterblichkeit
    Goeran Kauermann, Giacomo De Nicola, Ursula Berger

    2. Problematische Entwicklung der Fallzahlen bei den Hochbetagten - Die bisherigen Corona-Maßnahmen verfehlen notwendigen Schutz der Ältesten
    Marc Schneble, Goeran Kauermann

    3. Aktuelle Analysen zum Verlauf der Pandemie: Kein deutlicher Rückgang nach dem Lockdown. Seit der 3. Oktoberwoche gibt es insgesamt einen stabilen Verlauf
    Helmut Küchenhoff, Felix Günther, Andreas Bender, Michael Höhle, Daniel
    Schlichting

    Wenn Abstand halten effektiv ist, warum brauchen wir Masken. Wenn Masken effektiv waeren, warum der neue Lockdown, wenn der Lockdown effektiv waere warum brauchen wir einen Impfstoff? Man hat hat schon im Fruehjahr eine neue Welle vorausgesagt. Woher wissen die das? Sie wollen uns nicht zur Normalitaet zurueckkehren lassen. Sie nennen die Massnahmen, die neue Normalitaet und trotz Impfstoff immer noch Masken tragen usw. Was ist fuer die Bevoelkerung geplant?

    https://unser-mitteleuropa.com/die-grosse-transformation-the-great-reset-der-weg-in-das-digitale-konzentrationslager/

    https://vera-lengsfeld.de/2020/12/04/die-corona-krise-darf-nicht-ungenutzt-bleiben-sagt-klaus-schwab/#more-5686

    Das Buch von Klaus Schwab, in Zusammenarbeit mit Thierry Malleret ist eine Handlungsanweisung, wie die Covid-19 – Krise genutzt werden soll, um endlich die „Große Transformation“, von der schon seit Jahren die Rede ist, durchzusetzen. Anfangs hatte man geglaubt, die Angst vor der „Erderwärmung“ würde ausreichen, um die Weltbevölkerung zu bewegen, die geplanten Veränderungen hin zu einer von Großkonzernen lückenlos beherrschten Welt zu erdulden.

    Nun ist mit Covid -19 aus dem Reich der Mitte ein Vehikel aufgetaucht, dass sich laut Schwab eignen könnte, die Träume von der Weltherrschaft, euphemisch Global Governance genannt, wahr werden lassen könnte.

    Schon in der Einführung spricht Schwab Klartext. Angeblich erlebten wir die „most challanging time we´ve faced in generations“, die schwierigste Zeit seit Generationen. Ohne jede Analyse, was die Ursachen dafür sind, fährt er fort: „No industry or business will be spared from the impact of these changes. Millions of companies risk diappearing…a few will thrive“.(S.11) Keine Industrie, kein Geschäft wird den Veränderungen entgehen, Millionen werden verschwinden, ein paar werden gedeihen.

    Und dann kommt es knüppeldick: „Many of us are pondering, when things will return to normal. The short response is: never“. (S.12) Viel fragen sich, wann die Normalität zurückkehrt. Die kurze Antwort ist: niemals.

    Die „neue Normalität“ (new normal) ist „radically different from the one we will be progressively leaving behind“. (S.12) Sie ist radikal anders als diejenige, die wir hinter uns lassen.

    Das COVID-19 nur ein Vorwand ist, um die Umbaupläne für die Welt zu realisieren, lässt Schwab schon in der Einleitung durchblicken.

    „Even in the worst-case horrendous scenario, COVID-19 will kill far fewer people than the Great Plagues, including the Black Deaths, or World War II did.“ Sie ist, wie am Ende des Buches noch einmal wiederholt wird, „the least deadly pandemics the world has experience over the last 2000 years“. (S.17, 247) Selbst in den schlimmsten Szenarien tötet COVID -19 viel weniger Menschen als die großen Seuchen und ist die am wenigsten tödliche Pandemie der letzten 2000 Jahre.

    AntwortenLöschen
  22. https://www.achgut.com/artikel/bericht_zur_coronalage_vom_07.12.2020_wielers_offenbarungseid
    Drittens: Laut Lothar Wieler ist die Ursache, wenn alte Menschen nach der geplanten Impfung sterben, dann im Alter und in den Grunderkrankungen zu suchen. Doch wenn alte Menschen mit einem positiven Corona-Test sterben, dann gelten sie laut RKI selbstverständlich als COVID-Tote. Das ist das gleiche Spiel wie bei der Schweinegrippe. Damals wurden mit der gleichen Zählweise die Schäden der ungeprüften, aber vom RKI empfohlenen Impfung verschleiert. Lothar Wieler entdeckt nun plötzlich, dass in Deutschland täglich 2.700 Menschen sterben, was man nun bitte angesichts der erwartbaren Impftoten in Relation setzen muss. Ja das stimmt.

    Wuerde mich nicht wundern, wenn aus den Impftoten Coronatote werden.
    England hat mit dem Impfen angefangen und ploetzlich taucht ein neue Variante des Coronavirus auf. Zufall oder hat das was mit der Impfung zu tun?

    AntwortenLöschen