Mittwoch, 6. März 2024
Impfvideo #1 - "LEBEND ODER TOT?"
Mittwoch, 24. Januar 2024
Wie man heraus findet, ob eine Impfung Sinn macht
Kürzlich bekam ich eine Anfrage, wie man am besten heraus findet, ob eine bestimmte Impfung Sinn macht. "Wenn ich den Empfehlungen der STIKO folge, und meine Kinder durch einen Impfschaden bleibend in ihrer Entwicklung gestört würden, könnte ich es mir nicht verzeihen", schrieb ein Familienvater aus Deutschland. "Andererseits will ich meine Kinder natürlich nicht durch Krankheiten gefährden, die durch eine Impfung mutmaßlich vermeidbar wären." – Hier meine Antwort.
| Impfen oder nicht Impfen? - Ein Drama (Foto: Thomas Hackl) |
Wenn man wissen möchte, ob eine bestimmte Impfung Sinn macht, führt man am besten eine Risikoanalyse durch. Man geht ähnlich vor, wie bei der Abwägung, ob eine bestimmte Versicherung sinnvoll wäre. Objektive Fakten zur Gefährlichkeit der Krankheit werden mit der Frage kombiniert, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass mein Kind, wenn es ungeimpft bliebe, die Krankheit bekommt. Das wird nun mit der Wirksamkeit und Sicherheit der jeweiligen Impfung gegengerechnet und dann noch auf individuelle gesundheitliche Besonderheiten der zu impfenden Person abgestimmt. Und schon hat man ein Ergebnis, - oder besser gesagt: hätte man ein Ergebnis.
Wieviele Krankenstands-Tage spare ich mir durch die Grippe-Impfung?
Das schwarze Loch der Evidenz liegt in der Wirksamkeit und Sicherheit der Impfung. Nur in den wenigsten Fällen gibt es aussagekräftige Studien, die diese Fragen klar beantworten. Man weiß beispielsweise bis heute nicht, wie viele Krankenstands-Tage man einspart, wenn man sich regelmäßig die saisonale Influenza-Impfung geben lässt - oder ob man, wie viele Berichte nahelegen, nach der Impfung sogar ein höheres Krankheitsrisiko hat.
Impfstudien auf Knopfdruck
Mit einem digitalen Impfregister, das Impfdaten und Gesundheitsdaten Personen-bezogen verknüpft, ließe sich hervorragend wissenschaftlich arbeiten. Es wäre dann beispielsweise auf Knopfdruck möglich, die Frage zu beantworten, ob 100.000 FSME-geimpfte mehr oder weniger an FSME erkranken, als eine ungeimpfte Kontrollgruppe. Oder ob sie nach der Impfung vermehrt Allergien und Autoimmunerkrankungen entwickeln. Doch so ein Impfregister ist bislang in Deutschland nicht umgesetzt. Und wenn es doch mal von Politikern forciert wird - wie etwa dem Arzt Andrew Ullmann, der für die FDP während der Covid-Zeit im Gesundheitsausschuss des Bundestages saß - dann nicht wegen der wissenschaftlichen Verwendbarkeit, sondern als Mittel der Repression, um damit Ungeimpfte ausfindig zu machen und unter Druck zu setzen.
Es gibt keinen politischen Auftrag zur Kontrolle
Von behördlicher Seite kommt gar kein Vorstoß zu einer möglichst objektiven Evaluation der Impfungen. Dies hat auch damit zu tun, dass die Gesundheitsbehörden von der Politik den Auftrag bekamen, Impfungen zu bewerben. Und wenn die Behörde dann diese Impfungen auch noch auf mögliche Schäden kontrollieren soll, so ergibt sich ein Dilemma. Denn die wenigsten Menschen - und schon gar keine Institutionen - sind so charakterstark, ihre eigenen Empfehlungen in Frage zu stellen oder hinwegzufegen.
Ich habe Andreas Hensel, den langjährigen Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) mal gefragt, warum sein Institut nicht selbst Studien durchführt, um wissenschaftliche Streitfragen zu klären. Immerhin verfügt das BfR über 1.112 Mitarbeiter, darunter mehr als 500 bestens ausgebildete Wissenschaftler. "Das wäre uferlos und viel zu teuer, obendrein gibt es dazu keinen politischen Auftrag", wies Hensel meine Frage brüsk zurück. "Die Industrie muss belegen, dass ihre Produkte sicher sind."
Druck aus den USA
Was passiert, wenn eine Behörde ausschert und die Pharmaindustrie nachhaltig verärgert, sah man am Beispiel des streitbaren Mediziners Peter Sawicki, der von 2004 bis 2010 das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen - kurz IQWiG - geleitet hatte. Dessen Auftrag war es, den Nutzen von Arzneimitteln einer objektiven Bewertung zu unterziehen und Sawicki nahm diesen Auftrag ernst. Er zeigte systemische Schwächen auf und prangerte Missbrauch an. Speziell angetan hatten es ihm diverse universitäre „Mietmäuler“, die ihre Expertise an den Meistbietenden verkauften. In ihren Gutachten kam das IQWiG häufig zu Ergebnissen, welche die Industrie massiv verärgerten, weil dies auch direkte Auswirkungen auf die Verschreibe-Praxis hatte. Denn bei einem negativen IQWiG-Bescheid zahlten die Kassen nicht.
Mit diesem Vorgehen wurde Peter Sawicki zum Hauptfeind des Verbands der US-Pharmaindustrie. Am Höhepunkt des Konflikts forderte diese von Präsident Barack Obama allen Ernstes, Deutschland neben Vertretern wie Nordkorea oder dem Iran auf eine "Priority Watch List" von "Schurkenstaaten" aufzunehmen, weil das IQWig die Interessen der US-Industrie so massiv schädige. Obama besprach die Kausa Sawicki bei seinem ersten Deutschland Besuch mit Kanzlerin Angela Merkel und Gesundheitsminister Philipp Rösler. Und binnen kurzem war die Karriere von Peter Sawicki beendet.
Freier Zugang für Lobbyisten
Nach diesem "Betriebsunfall" kann man sich nun ziemlich sicher sein, dass die Behörden es mit der Kontrolle nicht mehr übertreiben. Dazu trägt auch die Zusammensetzung der "Ständigen Impfkommission" STIKO bei, die derzeit von Gesundheitsminister Karl Lauterbach kräftig umgebaut wird. Eine öffentliche Ausschreibung der einflussreichen Posten ist nicht vorgesehen. Und das obwohl die Impf-Empfehlungen der STIKO ein Steuervolumen von mehreren Milliarden Euro pro Jahr und die Gesundheit von Millionen Menschen beeinflussen. Offiziell wird die zeitintensive Tätigkeit in diesem Expertengremium nicht honoriert. Aber natürlich ist jedes Mitglied ein heftig umworbenes Ziel für Pharma-Lobbyismus.
Wichtigstes Auswahl-Kriterium scheint nach wie vor ein von Zweifeln unbeflecktes "Bekenntnis zum Impfgedanken". Perfekt ausgedrückt hat das der Berliner Kinderarzt Martin Terhardt, der in der ARD-Sendung 'Plantet Wissen' gefragt wurde, wie man STIKO-Mitglied wird. Und Terhardt antwortete tatsächlich: "Ich glaube, ich bin in die STIKO berufen worden, weil ich vorher schon die Impfungen unterstützt habe."
Gigantisches Medizin-Verbrechen
Ganz anders verläuft der Trend bei chronischen Krankheiten wie Allergien, Autoimmunerkrankungen oder Entwicklungsstörungen, deren gemeinsame Ursache meist in einer Störung des Immunsystems liegt. 30 bis 50 Prozent der Kinder in Industriestaaten leiden an so einer behandlungsbedürftigen Krankheit und müssen regelmäßig Medikamente nehmen oder Therapie machen. Wie hoch der Anteil ist, den Impfungen hier verursachen, ist unbekannt. Nachdem es ihre ureigenste Aufgabe ist, ins Immunsystem einzugreifen, muss man sie jedoch zweifellos zu den Haupt-Verdächtigen zählen.
Hier eine kritische Untersuchung und jegliche Kontrolle zu verweigern, wird als gigantisches Medizin-Verbrechen unseres Zeitalters in die Geschichte eingehen.
Mein neues Buch "Was Sie schon immer über das Impfen wissen wollten" habe ich geschrieben, um im Dschungel des Impfwesens Orientierung zu geben - und soweit das möglich war - notwendige Fakten für eine informierte Entscheidungsfindung zu liefern.
PS: Wenn Ihnen mein Blog interessant und wichtig erscheint, freue ich mich sehr über eine Spende, die meine Arbeit unterstützt.
Dienstag, 12. Dezember 2023
Die mRNA-Pipeline ist voll: Menschen als Impfstoff-Fabriken
- Wie gefährlich ist die Krankheit?
- Wie wahrscheinlich ist es, dass mein Kind oder ich die Infektion ungeimpft bekomme?
- Wie wirksam ist die Impfung und wie lange hält der Schutz an?
- Was sind die möglichen Nebenwirkungen der Impfung und mit welcher Wahrscheinlichkeit bin ich oder mein Kind davon betroffen?
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| Lange Schlange vor einem Covid-Impfzentrum im April 2021 (Foto: hp light) |
Hier folgt ein Kapitel aus dem neuen Buch, in dem es um die mRNA-Technologie geht sowie die neuen Impfungen, die - zusätzlich zu den Covid-Impfungen - bald auf den Markt kommen.
Impfstoffe herzustellen, ist normalerweise ein aufwendiger Prozess. Bei Influenza werden die Viren beispielsweise in Millionen von befruchteten Hühnereiern gezüchtet. Die Viren werden dann geerntet, vom Hühnereiweiß gereinigt, mit Formaldehyd abgetötet und mit einer Reihe anderer Chemikalien zu einem Impfstoff gemixt. Dafür braucht es Produktionsstätten, die chemischen Fabriken gleichen mit einer aufwendigen Infrastruktur. Zum Schutz des Impfstoffs vor Verunreinigungen müssen die Beschäftigten Schutzanzüge tragen. Alle Tätigkeiten erfolgen unter sterilen Bedingungen.
Das Revolutionäre an der mRNA-Technologie ist, dass der Impfstoff nicht vorab produziert werden muss, sondern erst später im menschlichen Körper hergestellt wird. Injiziert wird nur die Bauanleitung für den eigentlichen Impfstoff. Die Produktion übernehmen die Ribosomen in den Zellen, die über genetische Manipulation dazu gebracht werden, die Spike-Proteine des SARS CoV-2 Virus herzustellen.
Und zwar im großen Stil. Eine Impfstoff-Dosis bei Pfizer oder Moderna enthält Abermillionen von Lipidnanopartikeln. Und jedes dieser mikroskopisch kleinen Fettkügelchen enthält im Schnitt etwa drei mRNA-Fädchen. Wenn der Impfstoff in den Muskel injiziert wird, verteilt er sich und die Kügelchen dringen in alle Zellen ein, denen sie begegnen. Theoretisch können Millionen menschlicher Zellen derart befallen werden. Im Inneren der Zellen lösen sich die mRNA-Fäden und steuern die Ribosomen – die Proteinfabriken der Zellen – an. Sobald die genetische Botschaft abgelesen ist, beginnen die Ribosomen mit der Produktion von virus-spezifischen Spike-Proteinen. Sie sind der eigentliche Impfstoff.
Das Immunsystem kann es keineswegs dulden, wenn massenhaft Zellen damit beginnen, Viren oder virale Proteine herzustellen. Es kommt zu einem Großalarm. Milliarden von Abwehrzellen werden im ganzen Organismus aktiviert und leiten die Immunreaktion ein. Verdächtige Zellen an deren Oberfläche virale Proteine entdeckt werden, sind zum Abschuss frei gegeben. Sie werden von aggressiven Immunzellen attackiert und getötet. Gleichzeitig nehmen Antigen-präsentierende Zellen die Spikes auf und bringen sie in die Zentralen des Immunsystems. Dort wird die Produktion spezifischer Antikörper gestartet. Und das ist ja der erwünschte Effekt der Impfung: Sobald wieder einmal Coronaviren daherkommen, werden sie an ihren Spike-Proteinen erkannt und sofort vernichtet.
Der weniger bekannte – und die der Impfwerbung nicht eigens hervorgehobene – Effekt der Impfung ist, dass jeder Impfling Millionen seiner eigenen Körperzellen opfern muss, um den Impfstoff herzustellen. Und je nachdem, wohin sich der Impfstoff verteilt, können unterschiedliche Regionen betroffen sein. Die Annahme, dass sich die Immunreaktion auf den Oberarm-Muskel beschränkt, erwies sich dabei schnell als Täuschung. Bereits in den geheim gehaltenen Bio-Distributions-Versuchen der Hersteller war klar ersichtlich, dass Teile des Impfstoffs sich rasch im Organismus verteilen und sensible Bereiche des Körpers - wie das Gehirn, die Leber oder die Geschlechtsorgane erfassen können.
Wenn mit der Injektionsnadel zufällig eine Vene getroffen wurde, konnte es zudem passieren, dass ein größerer Teil des Impfstoffs über das Blutgefäß unmittelbar ins Herz geleitet wurde. In der Folge begannen Millionen von Herzmuskelzellen mit der Produktion von Spike-Proteinen. Das Immunsystem schritt mit besonderer Vehemenz ein und löste Herzmuskelentzündungen aus. Mit dramatischen Konsequenzen. Speziell jüngere Männer mit gut durchbluteten Oberarm-Muskeln waren durch solche versehentlichen intravenösen Gaben gefährdet.
Normalerweise hilft gegen solche Unfälle das Aspirieren. Dabei wird nach der intramuskulären Platzierung der Injektionsnadel die Spritze zunächst kurz zurückgezogen, bevor dann der Impfstoff injiziert wird. Sollte der Fall eintreten, dass dabei ein Blutgefäß getroffen worden ist, würde in der Spritze Blut sichtbar werden. In diesem Fall wird nicht injiziert und die Kanüle aus dem Gewebe gezogen, die Impfstoffdosis verworfen und die Impfung an anderer Stelle durchgeführt. Um den WARP-Speed in den Impfstraßen nicht zu gefährden, gab es jedoch den Auftrag an die Impfärzte, das Aspirieren zu unterlassen und munter drauflos zu impfen. Erst nachdem sich die Fälle von Herzmuskel-Entzündungen häuften und das Robert Koch Institut heftig kritisiert wurde, änderte es im Februar 2022 diese Anweisung und forderte die Impfärzte wieder dezidiert zum Aspirieren auf .
Die Pharma-Pipeline ist voll
Die Pharmaindustrie hat jedenfalls keinen Grund, nun zaghafter zu werden. Im Gegenteil, die Impfstoff-Hersteller und hier wieder speziell jene, die sich der mRNA-Technologie verschrieben haben, erlebten ja zuletzt einen wahren Goldrausch. Projekte für mRNA-basierte Impfstoffe gegen Infektionskrankheiten laufen derzeit auf vier Kontinenten. In den frühen Testphasen befinden sich Impfstoffe gegen Dengue-Fieber, Gürtelrose, Genitalherpes, HIV, Malaria, Cytomegalo-, Epstein-Barr-, Parainfluenza, Rota-, Zika-, Noro- und Nipah-Viren.
Die US-Firma Moderna hat kürzlich die Studien für einen mRNA-Impfstoff gegen das Respiratorische Syncytial Virus (RSV) für ältere Menschen abgeschlossen. RS-Viren zählen zu den Erkältungsviren und haben ein ähnliches Risikoprofil wie Influenza-Viren. Da es bisher keinen Impfstoff zu bewerben gab, kennt aber kaum jemand diese Viren.
Das ändert sich nun. 37.000 Personen nahmen an der Moderna Studie teil. Die Wirksamkeit der Impfung wird mit 83,7% angegeben. Moderna möchte unbedingt zeigen, dass es nicht nur ein One-Hit-Wonder bleibt. Der RSV-Impfstoff wäre nach 'Spikevax' das zweite Produkt des US-Unternehmens. Moderna-Präsident Stephen Hoge zeigte sich bei der Präsentation der aktuellen Resultate jedenfalls in Feierlaune: "Wir glauben wirklich, dass wir zur Spitzenklasse gehören - 84 % ist eine hervorragende Wirksamkeit." Was Hoge dabei verschweigt: Diese Angabe beruht gerade mal auf 64 RSV-Infektionen. Es handelt sich demnach um eine Hochrechnung mit gewaltiger Schwankungsbreite. Modernas Börsenwert stieg dennoch gleich deutlich an. Die Konzerne Pfizer und GSK befinden sich mit eigenen RSV-Impfungen ebenfalls in der Zielgeraden. Die Analysten prophezeien ein globales Marktvolumen von mehr als 10 Milliarden US-Dollar - und das nur für die Impfung der Erwachsenen.
Pfizer betreibt - wieder zusammen mit BioNTech – Zulassungsstudien für einen Influenza-Impfstoff gegen vier Virenstämme. Konkurrent Moderna ist am selben Projekt dran und ebenfalls weit fortgeschritten. Zahllose weitere Influenza-Impfstoffe sind in der Startphase. Darunter befindet sich auch ein „universeller Grippeimpfstoff“, den die deutsche Firma CureVac gemeinsam mit der Bill & Melinda Gates Foundation entwickeln will. „Die Impfung muss nicht mehr jährlich an die umlaufenden Viren angepasst werden, weil es gleich gegen alle bekannten Influenza-Subtypen wirkt“, freut sich das "World Economic Forum" auf seiner Webseite. "Es wird nicht erwartet, dass der Impfstoff eine so genannte sterilisierende Immunität verleiht, die eine Infektion vollständig verhindert", heißt es. "Vielmehr ermöglicht er es dem Körper, ein Gedächtnis für sein Immunsystem aufzubauen, das es ihm ermöglicht, sein Wissen abzurufen und sich schnell an neue Pandemiestämme anzupassen."
Das klingt schon weniger grandios. Den ersten Teil kennen wir von den Covid-Impfstoffen. Für den zweiten Teil der Aussage bräuchte es eigentlich keine Impfung, weil das die ganz normale Funktionsweise des Immunsystems beschreibt.
Aber egal, es geht um die Marktchancen und die sind zweifellos intakt. Zumal die Konkurrenz der saisonalen Grippe-Impfstoffe keine allzu große Hürde darstellen sollte. Gesundheitsminister Karl Lauterbach freute sich auf Twitter jedenfalls riesig, dass man sich künftig mit drei Impfungen – gegen Covid, RSV und Influenza – auf den Winter vorbereiten kann. Im Englischen wird dieses Trio Infernal bereits unter dem Schlagwort "Tripledemic" vermarktet.
Der Billionen-Dollar Plan
Gesundheitsprävention mittels Manipulation des Immunsystems wird immer mehr zum Verkaufsschlager. Doch hier ist eindeutig noch nicht der Gipfel des Möglichen erreicht. Bayer und Monsanto haben am Beispiel des Saatguts aufgezeigt, wie man dessen Nachhaltigkeit brechen und die Konsumenten in eine künstliche Abhängigkeit von jährlich neu einzukaufendem Hybrid-Saatgut treiben kann, dass dann im optimalen Fall auch gleich mit den darauf abgestimmten Herbi-, Fungi- und Pestiziden angeboten wird.
Am besten sieht man in der Veterinärmedizin, wohin es führt, wenn die Logik der Konzerne ohne Widerstand oder Kontrolle wuchern kann: Das Resultat ist dann eine Art Leasing-Immunität, bei der Medikamente und Impfungen das Immunsystem der Tiere ersetzen. Das funktioniert meist auch recht gut. Zumindest für den kurzen Zeitraum - bis sie ihr Schlachtgewicht erreicht haben. Die meisten Tiere in den Fleisch-, Milch- und Eierfabriken würden es heute allerdings nicht mehr überleben, wenn sie einen Tag in freier Wildbahn verbringen müssten. Aber nicht, weil sie gefressen oder überfahren werden, sondern weil ihr von der Pharmaindustrie ferngesteuertes Immunsystem mit fremdartigen Wiesen-Viren oder Schlamm-Bakterien heillos überfordert wäre.
Auch bei den Menschen geht es in eine ähnliche Richtung: Geplant ist nicht weniger als die Übernahme und Steuerung der Funktionen des Immunsystems durch die Pharmaindustrie: ein Billionen-Dollar Plan für die nächsten Jahrzehnte. Hier gibt es ein weites Feld an Möglichkeiten.
Während früher Schmerzmittel, Schlafmittel oder Diabetes-Medikamente zu den Umsatzbringern zählten finden sich unter den Top Ten heute vorwiegend Mittel zur Beeinflussung des Immunsystems sowie Krebsmedikamente. Angeführt wird die Liste von Humira das mit einem jährlichen Umsatz von 20 Milliarden US-Dollar gegen "entzündliche Prozesse des Immunsystems" verschrieben wird, beispielsweise bei Schuppenflechte. Eine einzige Injektion kostet rund 880 Euro. Weitere Produkte unter den Top Ten sind die Impfung gegen Pneumokokken, diverse Immunmodulatoren sowie Anti-Rheumatika. Auch bei den Krebsmitteln handelt es sich meist um Antikörper, die ins Immunsystem eingreifen.
Diese teuren Mittel stehen oft am Ende der Therapie, wenn es um die Behandlung der Krankheits-Symptome geht. Heilen kann kaum eines dieser Medikamente, sondern bestenfalls den Fortschritt der Krankheit hemmen oder die Beschwerden lindern.
Und auch das Thema Impfen wird in seinen Auswirkungen weder verstanden noch untersucht. „Fast alle modernen Krankheiten haben als Ursache ein hyperaggressives oder unreifes Immunsystem", erklärte mir dazu der deutsche Kinderarzt und Bestseller-Autor Herbert Renz-Polster. Herumgesprochen hat sich diese Weisheit noch nicht. Und beherzigt wird sie ebenso wenig.
Verwunderlich ist diese Entwicklung nicht, liegt es doch in der internen Logik gewinn-orientierter Unternehmen, den Profit zu maximieren. Das bedeutet für den Gesundheitsbereich, dass möglichst viele Menschen über möglichst lange Zeit zu Kunden gemacht werden. Im Idealfall beginnt das bereits bei der Geburt mit Kaiserschnitt - und endet mit der finalen Chemotherapie.
Auch wenn dieses Geschäftsziel nicht offiziell ausgesprochen wird, laufen alle internen Anreize und Algorithmen in diese Richtung. Was Gewinne verschafft, wird vermehrt angeboten - was die Gewinne schmälert wird fortan unterlassen.
Dies ist auch gut daran erkennbar, dass in der wissenschaftlichen Forschung kaum noch nach Heilansätzen für Krankheiten gesucht wird. Stattdessen haben sich die Studien in die Richtung verschoben, wo die Milderung von Symptomen, oder die Verlangsamung des Fortschreitens der Krankheit als therapeutisches Ziel gilt. Offiziell wird deshalb aber niemand verkünden: "Wir wollen keine Heilung, sondern einen chronisch kranken Patienten, weil das für uns profitabler ist." Die meisten Mitarbeiter der Pharma-Konzerne werden diese Argumentation für sich persönlich auch zurückweisen. Das sei keinesfalls ihre Absicht. Doch darum geht es nicht: Konzernlogik funktioniert in vielen kleinen Schritten - so wie das Ticken einer großen Maschine. Niemand hat den konkreten Befehl ausgegeben, dass Heilung fortan nicht mehr erwünscht ist. Die Trendumkehr in der medizinischen Forschung ist in vielen kleinen Schritten passiert. Und wenn diese Schritte in eine profitable Richtung führten, wurden sie von der internen Konzernlogik verstärkt - wenn es in die Gegenrichtung ging, wurden sie eingebremst.
Für Einzelpersonen ist es schwer möglich, hier gegenzusteuern, weil Mitarbeiter, die sich gegen höhere Gewinne wehren, rasch identifiziert werden und ihren Job verlieren. Auch ein Direktoren-Job hilft da wenig, weil die meisten Konzerne von Shareholdern kontrolliert werden. Und wenn die Gewinne fallen, geht es zuerst dem Management an den Kragen.
Es wäre demnach Aufgabe von Gesundheitspolitik und Behörden, diesem unausgesprochenen Ziel der "Verkrankung" der Bevölkerung Grenzen zu setzen und eine wirksame Kontrolle auszuüben. Doch davon sind wir weit entfernt.
Zum einen liegt das daran, dass die Konzerne über umfangreiche finanzielle Mittel verfügen, um Politik und Behörden mit einer Heerschar bestens ausgebildeter Lobbyisten zu belagern. Sie verfügen auch über den nötigen Hintergrund, die geeigneten Narrative in Umlauf zu bringen. Das können perfekt mit Zahlen untermalte PR-Konzepte sein, Modellrechnungen oder einfache Appelle an den Hausverstand. So wurde der simple Slogan "Vorbeugen ist besser als Heilen" zum Motiv, eine ganze Präventions-Industrie aus dem Boden zu stampfen, die es nunmehr ermöglicht, auch vollständig gesunde Menschen zu behandeln.
Von Analyse oder Aufarbeitung dieser skandalösen Zustände ist keine Spur. Die meisten Menschen erkennen nicht einmal das Problem. Jene allerdings, die verstehen, was vorgeht, können darauf reagieren und ihre Handlungen entsprechend ausrichten. Auch simple Verweigerung kann ein erstklassiges Präventionskonzept sein.
Dienstag, 5. Dezember 2023
Das Impfwesen als sich selbst bestätigendes System - ohne Kontrolle
Wie erbärmlich es um die Diskussionskultur beim Thema Impfen steht, zeigen laufend die Medien. Und auch Reporter, die mit ihrem Ruf als Aufdecker kokettieren, erweisen sich hier als aggressive Blockierer und Bewahrer des Status Quo. Ohne Kontrolle gibt es jedoch auch keinen Konsumenten- oder Verbraucherschutz. Die daraus resultierende Narrenfreiheit für die Impfstoff-Hersteller bildet eine zunehmen größere Gefahr für jene, die sich und ihre Kinder im besten Vertrauen impfen lassen.
Im zweiten Teil des Gesprächs wurde der Gynäkologe zur aktuellen Kampagne für die HPV Impfung befragt. Die WHO hat kürzlich das Ziel ausgegeben, hier eine Durchimpfungsrate von 90% zu erreichen. Weikl äußerte sich kritisch zu dieser Impfung. Er bezweifelte, dass sie dazu beiträgt, die Fälle von Zervix-Karzinom (Gebärmutterhalskrebs) zu reduzieren und warnte vor teils schweren Nebenwirkungen.
Gestern nahm Falter Chefredakteur Florian Klenk bezug auf dieses Gespräch. Er ging dabei auf kein einziges von Weikls Argumenten ein, sondern formulierte seine Kritik - wie soll man es sagen - eher von hinten herum.
Impfen als Fanklub von Insidern
Umbau der STIKO
Die konkreten Auswirkungen dieser Strategie
Zur HPV Impfung habe ich einen Dokumentarfilm ("Unter die Haut") gedreht. Als ich 2016 mit den Dreharbeiten für diesen Film begonnen habe, waren alle darin vorkommenden kritischen Wissenschaftler noch angesehen Vertreter ihrer Fachrichtungen. Inzwischen haben fast alle ihren Job verloren. Der Aluminium-Experte Prof. Christopher Exley wurde von der englischen Keele University raus geschmissen, der Leiter des HPV-Zentrums in der Kopenhagener Frederiksberg Klinik, Jesper Mehlsen, verlor seinen Job, weil er die Europäische Arzneimittelbehörde EMA mit einer Sicherheitswarnung zur HPV-Impfung nervte. Und Peter Goetzsche, der Mitbegründer der Cochrane Collaboration, wurde bei Cochrane raus geschmissen, weil er eine negative Stellungnahme zur Sicherheit der HPV Impfungen veröffentlicht hatte. Einzig der spanische Pathologie-Professor Lluis Lujan ist noch im Amt - wahrscheinlich weil er pragmatisiert ist.
HPV-Impfungen: Kein Effekt zu erkennen
In meinem neuen Buch "Was Sie schon immer über das Impfen wissen wollten" zeige ich, welche miesen Tricks die Herstellerfirmen in ihren Zulassungsstudien anwandten, um die HPV-Impfung überhaupt zugelassen zu bekommen. Seit 2007 ist die – mit Kosten von rund 450 Euro für die Basis-Immunisierung – teuerste Impfung aller Zeiten nun am Markt. Während dieser 16 Jahre ist es nicht gelungen, einen sichtbaren Erfolg bei der Reduzierung der Krebsrate zu erreichen. Zwar gibt es zahlreiche impf-freundliche Studienresultate, die auf Basis von Modellierungen oder der Auswertung von Pap-Abstrichen einen großen Erfolg der HPV-Impfungen propagieren, die nackten Zahlen aus den verschiedenen Krebs-Registern bestätigen davon jedoch nichts.
Im Gegenteil: Während über viele Jahrzehnte die Krebskurve beim Zervix-Karzinom - dank eines hervorragenden Früherkennungs-Programms mittels des so genannten Pap-Abstrichs - stark abgefallen ist, verläuft sie nun seit vielen Jahren flach. Wenn man die verschiedenen Altersgruppen vergleicht, so zeigt sich, dass dieser negative Effekt vorwiegend auf die jüngeren Frauen beschränkt ist. Bei den älteren - ungeimpften - Frauen läuft der Rückgang der Krebsrate nämlich nach wie vor weiter. Eine Auswertung des schwedischen Krebsregisters zeigt dies besonders deutlich. Da haben die jüngeren - bereits zu einem hohem Prozentsatz geimpften Frauen - mittlerweile ein höheres Krebsrisiko als ältere Frauen.
Eine im Vorjahr veröffentlichte Studie aus den USA zeigt zudem, dass bei den jüngeren Frauen der Krebs zunehmend ernsthafter verläuft und häufiger metastasiert. Hier habe ich die Nutzen-Schadensbilanz zur HPV-Impfung mit vielen Literaturhinweisen zusammen gefasst.
Mit Hilfe ausgewogener Informationen selbst Entscheidungen treffen
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Dienstag, 7. November 2023
Klimawandel aus der Zwergenperspektive
Dass der Klimawandel vom Menschen gemacht ist - und nur vom Menschen - gilt als eines der Dogmen der Gegenwart. Dabei spielen chemische Phänomene im Innenleben der Sonne, sowie Schwankungen der Neigung der Erdachse zur Umlaufbahn um die Sonne, eine mindestens ebenso wichtige Rolle. Klimawandel gab es bereits, bevor wir hier entscheidend mitmischen konnten - auch in der jüngeren Vergangenheit.
| Zwischen oberem und unterem Bild liegen 20.000 Jahre |
Im Makro-Bereich – wenn wir uns in Übergröße Details dieser jahrtausendelangen Entwicklung ansehen – sind diese Langzeit-Veränderungen nicht wahrnehmbar. Da wir allerdings eher so eine Makro-Lebenszeit haben, fallen uns die kleineren Schwankungen überdeutlich auf. Wir fokussieren sozusagen auf die Sekunde - während diese Animation die Jahrtausende abbildet.
100 Jahre Kälte
Der bekannte Vorarlberger 'Zahlenfreak' Oliver Lerch zeigte kürzlich etwas recht Interessantes:Er konzentrierte sich - anhand der Daten der Hohen Warte in Wien - auf die jüngste Vergangenheit, die uns Lebenszeit-technisch allerdings auch schon recht lang vorkommt: Dort werden seit 1775 – also 248 Jahre lang – die täglichen Temperaturen notiert.
Lerch wollte wissen, wieviele Tage mit Temperaturen über 30 Grad es im Lauf der Jahre gegeben hat. Und hier zeigte sich, dass es auch im Zeitraum von 248 Jahren ähnlich massive Schwankungen gab wie davor im großen Eiszeit-Maßstab.
Und diese zeigen sogar denselben Trend:
- Seit ca. 40 Jahren gibt es einen starken Temperaturanstieg
- Davor war es von 1880 bis 1980 rund 100 Jahre lang ziemlich kalt mit nur wenigen Hitzetagen pro Jahr
- In den Jahrzehnten davor war es temperaturtechnisch jedoch ähnlich heiß wie heute
Oliver Lerch schreibt dazu:
"Wenn es um Tage mit mehr als 30 Grad in Wien geht, dann sehen wir eindeutig, dass es von ca. 1880 bis 1980 deutlich weniger waren als davor und danach.
DASS es in den letzten 40 bis 50 Jahren immer mehr wurden, steht außer Zweifel. Interessanter ist wohl das WARUM dazu – ich kann es nicht erklären und überlasse das gerne Fachleuten.
Was mich interessiert: Was war der Grund dafür vor 200 Jahren? Derselbe wie heutzutage kann es nicht sein, genauso wie dann die lange Phase mit deutlich kühleren Temperaturen dazwischen schwer zu erklären ist."
Das ist in der Tat eine hoch interessante Frage.
Mensch oder Sonne - wer hat mehr Einfluss?
Menschen hielten sich immer für den Angelpunkt der Welt. Und ja, wir haben uns die Erde untertan gemacht - mit allen möglichen schädlichen Konsequenzen, die auch das Klima betreffen. Wir befinden uns jedoch trotzdem in der absoluten Zwergenperspektive. Und wenn die Sonne einen kleinen Hundert-Jahr-Schnaufer macht - so hat das wohl um einige Potenzen mehr Auswirkungen auf unsere Durchschnitts-Temperatur als Verkehr- und Industrie-Emissionen oder die Abgase der Massenhaltungs-Tiere.Dass es höchste Zeit und unbedingt notwendig ist, diese schädlichen Emissionen zu reduzieren, steht für mich außer Frage. Die Energiewende ist aus vielerlei Gründen ein sinnvolles und erstrebenswertes Ziel - genauso wie die Wieder-Einbindung der Landwirtschaft in eine nachhaltig ökologische Ausrichtung. Das hat jedoch in erster Linie mit den erstrebenswerten Zielen einer für alle Menschen guten Lebensqualität, sowie mit Natur- und Umweltschutz zu tun. Wenn es zu den Klimazielen beiträgt, so ist das sicherlich ein Mehrwert. Ob wir das entscheidend beeinflussen können, ist jedoch ungewiss.
Das Geschäft mit dem Klimawandel
Ich spreche hier durchaus nicht einem Laissez-faire in der Klimafrage das Wort, sondern warne vor Absolutismus und der Gefahr einer weiteren Spaltung der Bevölkerung.
Auffällig ist zudem, dass dieses Thema medial viele Jahre auf niedrigstem Niveau dahin getümpelt ist. Noch vor zehn Jahren wurde ich zu einem Workshop in Island eingeladen, bei dem eine Gruppe von Klimaexperten verzweifelt um Aufmerksamkeit für diese Thematik warb und beklagte, dass die Medien davon nichts wissen wollen. Seit wenigen Jahren ist das ins absolute Gegenteil gekippt.
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Mittwoch, 25. Oktober 2023
Der rapide Absturz in Meinungsterror und Zensur
Vor einem Jahr, am 27. Oktober 2022 wurde der von EU Parlament und Rat vollständig neu abgefasste 'Digital Services Act' ('Gesetz über Digitale Dienste') im Amtsblatt der EU veröffentlicht. Und was den EU-Parlamentariern und der Öffentlichkeit als Maßnahmen zur Bekämpfung der Kriminalität im Internet verkauft wurde, offenbart nun seine wahre Bestimmung: Es dient als Zensur-Instrument zur Verbreitung und Durchsetzung der Herrschafts-Meinung. Besonders deutlich wird dies angesichts der aktuellen Vorgänge in Israel.
Laut Angaben der UNICEF sind seit den militärischen Gegenschlägen der Israelis in Gaza bisher 2.360 Kinder getötet worden. Ca. 6.000 wurden verletzt. Jeden Tag kommen 400 Todesfälle dazu. Unvorstellbares Elend ereignet sich, während wir eine Tasse Tee trinken.
Die Verordnung zur Neufassung des "Digital Services Act" (DSA) wurde im Sommer 2022 mit der überwältigenden Mehrheit von 539 zu 54 Stimmen bei 30 Enthaltungen im EU-Parlament beschlossen.
Der zuständige EU-Kommissar Thierry Breton hat schon mehrfach angedroht, soziale Netzwerke abzuschalten - etwa anlässlich der Unruhen in Frankreich im vergangenen Sommer. Und auch aktuell tut er das wieder.
Es gibt nur eine offizielle Sichtweise - alles andere ist 'Fake News'
Übergangslos haben sich die Slogans von der angeblichen "Solidarität mit Risikogruppen", mit der "Unterstützung der Ukraine" sowie dem "We stand with Israel" abgelöst.
- Der Ausbruch der neuartigen Viren, die nach allen Gesetzen der Wahrscheinlichkeit aus dem Biotech-Experimentier-Labor in Wuhan stammten
- Der Völkerrechts-widrige Einmarsch der Russen in die pro-russischen Ostgebiete, der über viele Jahre von Ukraine und USA kräftig provoziert worden ist
- Der brutale Überfall der Hamas-Fanatiker auf Israel, bei dem sich die Frage stellt, wie das von israelischem Grenzschutz und Geheimdienst so komplett übersehen werden konnte. Aber wahrscheinlich handelt es sich beim Mossad um einen Haufen fauler, vertrottelter Agenten-Darsteller.
Weltregierung der Konzerne
Die Lobbyisten des Militärisch-Industriellen Komplexes haben unsere demokratischen Institutionen – Politik, Behörden, NGOs, Medien – massiv unterwandert. Wir stehen an der Kippe zu einer Weltregierung der Konzerne.
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Dienstag, 8. August 2023
Wirtschaftskrise: Und keiner weiß warum
"Adieu, Altes Deutschland" lautet die Schlagzeile der aktuellen Titelstory der 'Zeit'. Darin wird das endgültige Ende des deutschen Wirtschaftswunders in vielen Facetten beschrieben. Eine umfangreiche Story mit ähnlicher Tendenz brachte der 'Spiegel'. Darin geht es um Rezession, Dauerflaute und die drohende Deindustrialisierung Deutschlands. Gemeinsam ist beiden Leitmedien die vollständige Ignoranz bezüglich der Ursachen für die Krise.
Dass der Großteil dieser Probleme selbst gemacht ist und die Politik der letzten drei Jahre einen gewaltigen Anteil an der aktuellen Entwicklung hat, wird in der Analyse komplett ausgespart. Kein Wunder, haben die Medien die politischen Entscheidungen doch kampagnenartig begleitet, anstatt ihre Rolle als vierte Gewalt auszuüben. Noch nie ist es in dieser Art deutlich geworden, dass Regierung und Medien eine gemeinsame Agenda erfüllen. Von kritischer Kontrolle, wie das früher mal zum Rollenbild der Medien gehörte, war plötzlich keine Spur mehr.
Haarsträubende Märchen
Dass für Deutschland wichtige Infrastruktur in Form der Nordstream-Pipelines gesprengt wurde, wäre früher der Startschuss für unzählige Recherche-Teams gewesen, um die Wette zu ermitteln und den Hergang Punkt für Punkt aufzuklären.
Stattdessen wurde darüber kaum ein Wort verloren oder – wenn doch – haarsträubende Märchen erzählt. Zum Beispiel von 'ARD' und 'Zeit', die von einer privaten exilrussischen Freundesgruppe berichteten, welche eine Yacht gemietet hatten und angetrieben von nichts als dem gerechten Hass auf Putin mitten ins NATO-Manövergebiet fuhren und runter tauchten, um in 80 Metern Tiefe Sprengladungen von mehreren hundert Kilogramm an den Pipelines anzubringen. Ob das nicht zu tief sei für normale Menschen und eher auf eine Militäraktion hindeute, fragte der Zeit-Reporter einen "Sicherheitsexperten". Aber was, entgegnete dieser, "die Bombe könnte auch meine Mama anbringen." Derartige Geschichten wurden einem Publikum zugemutet, das die Verfasser offenbar für grenzdebil hielten.
Das Land mit Helikopter-Geld fluten
Kein ehemals investigativer Journalist kam in den Mainstream Medien auf die Idee, die Hintergründe dieser weltweit konzertierten Aktion zu untersuchen. Was war beispielsweise die Rolle der Finanzindustrie. War der nicht die Nullzins-Politik schon viele Jahre ein Dorn im Auge? Und was hatte der weltgrößte Fonds-Verwalter 'Blackrock' im Sinn, als im August 2019 dazu geraten wurde, beim "Umgang mit der nächsten Krise" unkonventionelle Methoden einzusetzen, z.B. massenhaft "Helicopter Money" zu verteilen, um damit eine wirtschaftsbelebende Inflation zu erzeugen? Einer Medienlandschaft, die gar nicht mehr zu verbergen versucht, dass sie fremd-gesteuert ist, schienen derartige Hintergründe nicht berichtenswert.
Kampf gegen Russland
Mit gefühlten zwölf bis siebzehn Sanktionspaketen wurde Russland bisher überzogen und damit in den Abgrund isoliert. Jedes Paket wurde von den Leitartiklern heftig beklatscht und wenn es Kritik gab, dann höchstens daran, dass es noch immer nicht gelungen war, ausnahmslos alle Firmen in den Griff zu kriegen, die sich nicht komplett aus Russland zurück ziehen konnten - oder wollten. Oder dass noch immer nicht jedes Bankkonto, dessen Inhaber irgendwie russisch klingt, beschlagnahmt worden ist.
Alles Nazis?
Ja klar, die Stimmung ist schlecht im Land. Die Inflation drückt auf den Privatkonsum, die hohen Zinsen, die enormen Energiekosten,...
Doch muss man deshalb gleich rechtsradikal werden?
Und wir - auf Seiten der Wahrheit
Weit und breit sind weder in den Medien noch in der Politik Ansätze einer kritischen Selbstreflexion erkennbar. Rundum geistige Schützengräben. Die Einstellungen scheinen so tief eingekerbt als wären es angeborene Instinkte. Vom Befürworter der Covid-Maßnahmen, zum Verfechter der Impfpflicht bis zur Milliarden Aufrüstung der Bundeswehr und der bedingungslosen Unterstützung der Ukraine wurde im Gleichschritt marschiert. Und weiter gehts beim Kampf gegen CO2 und für den Komplett-Umbau der Wirtschaft. Alles wird nur noch schwarz oder weiß gesehen. Hier die Gerechten, dort die Unbelehrbaren. Und wir auf Seiten der Wahrheit.
Nur aus diesem eigenartigen, mit Moral zum Platzen aufgeladenen Blindflug wird die Entwicklung verständlich, die Deutschland in den letzten drei Jahren genommen hat. Hoffnungslos verknotet mit dem großen Bruder und angeblichen Freund USA, der seinerseits von hemmungslosen Wirtschafts- und Militär-Lobbys dominiert wird. So gehts in die Bewältigung der Krisen. Und diese Ausstrahlung verbreitet sich wie Gülledampf übers ganze Land.
Diese Entwicklung schreckt die Menschen ab und wird gewaltige Konsequenzen haben für die Parteienlandschaft. Die AfD wächst und wächst. Ihr einziger ernst zu nehmender Gegner ist Sahra Wagenknecht. Wenn die ehemalige Frontfrau der 'Linken' bei den nächsten Wahlen antritt - sagen Umfragen, kann sie auf Anhieb stärkste Kraft werden. Der Protest ist nicht mehr rechts oder links. Er ist umfassend.
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