Dienstag, 19. Oktober 2021

Wenn die Alarmglocken läuten...

Während die Wirkung der Covid Impfstoffe rasch verpufft, kann man das von manchen Nebenwirkungen nicht behaupten. Noch nie in der Geschichte der Impfstoffe sind so viele Schadensmeldungen bei den Behörden eingegangen. Doch anstatt die Warnsignale ernst zu nehmen und seriös zu untersuchen, erhöht die Politik den Impfdruck. Während die erwachsene Bevölkerung zu Booster-Impfungen genötigt wird, steht nun bereits die Impfung für Kinder im Alter von 5-12 Jahren kurz vor der Zulassung.

In vielen Ländern gibt es Meldesysteme für Verdachtsfälle von Nebenwirkungen nach Impfungen. Damit soll frühzeitig erkannt werden, wenn ein Impfstoff unsicher ist. 

Als Pionier gilt das US-Meldesystem VAERS ("Vaccine Adverse Events Reporting System"), das bereits 1990 etabliert wurde. Seit gegen Covid geimpft wird, gibt es eine Meldeflut, die in der Medizingeschichte einmalig ist. 

In normalen Jahren werden hier zwischen 20.000 und 50.000 mögliche Impfschäden gemeldet. Bis Ende August 2021 gingen hingegen mehr als 470.000 Verdachtsmeldungen ein.  

Die Folien stammen aus einem Vortrag von Dr. Jessica Rose

Ganz ähnlich ist der Trend bei den gemeldeten Todesfällen nach Impfungen.
In den Vorjahren wurde nie die Zahl 200 erreicht - und nun sind es mehr als 7000



Wie reagieren die Behörden auf diese Meldeflut?
Großteil mit Ignoranz. Stattdessen unterstützen sie die von vielen Politikern forcierten Pläne für Zwangsimpfungen bzw. für Schikanen, welche die Leute zu Impfungen und Auffrischungen zwingen.

Numbers #04


Diesem Thema habe ich mich in der aktuellen Ausgabe von Numbers #04 gewidmet. (Alle Numbers-Beiträge findet Ihr auf dieser Seite von ovalMEDIA.)



Laut VAERS mündet jede 2000ste Impfung in einer ernsthaften Nebenwirkung. Die kanadische Wissenschaftlerin Jessica Rose widmet sich in sehenswerten Vorträgen allen Details dieses Meldesystems. Sie spricht von einer Entwicklung, bei der alle Alarmglocken läuten sollten.  

Zudem in solchen passiven Meldesystemen bei weitem nicht alle aufgetretenen Fälle auch tatsächlich gemeldet werden. Wie im Film dargestellt, wird z.B. nur etwa jeder 100. Todesfall, der im Zeitraum von vier Wochen nach einer Impfung auftritt, auch tatsächlich als Verdachtsfall einer Nebenwirkung gemeldet. 

Insofern sind Meldesysteme von Bedeutung, bei denen jeder aufgetretene Todesfall - egal welcher Ursache - gezählt wird. Denn hier gibt es kein "Underreporting". Allerdings tritt dann natürlich wieder die Frage auf, wodurch eine gemessene Übersterblichkeit ausgelöst wurde. 

Dazu werfen wir einen Blick auf die aktuellen Entwicklungen bei EuroMOMO. 


Warnsignal auf EuroMOMO

„Ziel des EuroMOMO-Projekts ("European monitoring of excess mortality for public health action") ist es, in möglichst vielen europäischen Ländern eine koordinierte, zeitnahe Mortalitätsüberwachung und -analyse durchzuführen“, heißt es auf der Webseite von euromomo.eu.

„EuroMOMO zielt darauf ab, die europäischen Kapazitäten zur Bewertung und Bewältigung schwerwiegender Risiken für die öffentliche Gesundheit wie Grippepandemien und andere neu auftretende Infektionen zu verbessern. Die Daten können als Frühwarnung vor drohenden Katastrophen dienen und eine rasche Bewertung der Auswirkungen von Bedrohungen ermöglichen, um die weitere Planung und das Risikomanagement zu steuern.“

Interessant ist die Entwicklung der Übersterblichkeit bis zur aktuellen Kalenderwoche 40. In der kumulativen Darstellung wird Woche für Woche die Zahl der aufgetretenen übermäßigen Sterbefälle (im Vergleich zum Durchschnitt der Vorjahre in der jeweiligen Altersgruppe) ermittelt und addiert. 

Sieht man sich die Übersterblichkeit der einzelnen Altersgruppen des heurigen Jahres an, so verläuft die Kurve der Kinder (0-14 Jahre) für das Jahr 2021 (hellblau) weitgehend unter der "Baseline". Bis zur Kalenderwoche 25 gab es demnach sogar Untersterblichkeit verglichen mit dem Durchschnitt der Vorjahre.


In der Altersgruppe von 15-44 Jahren wird es seltsam. Zunächst verläuft die hellblaue Linie noch weitgehend parallel zu den Vorjahren - mit Kalenderwoche 12 wird die graue Linie (2019) abgeschüttelt und ab Ende Juni (KW 25) steigt sie auch deutlich über das Niveau von 2020. Bis Mitte Oktober ergibt sich demnach eine Übersterblichkeit, die um rund 2.000 bzw. 3.300 Todesfälle über jener der Vorjahre liegt. 


 In der nächsten Kategorie (45-64 Jahre) liegt 2021 von Beginn an vorne. Im starken Anstieg zu Jahresbeginn zeigen sich möglicherweise die Covid-bedingten Todesfälle, so wie das im Jahr davor (2020, dunkelblau) ab Ende März sichtbar ist, als die erste Covid-Welle Europa erfasste. 

Doch während die Kurve ab Mitte Mai 2020 weitgehend gerade weiterlief - ohne größeren Anstieg - stieg die Kurve ein Jahr später nahezu linear über den Sommer bis in den Herbst weiter an. Aktuell zählen wir in den an EuroMOMO beteiligten Ländern und Regionen rund 12.000 überzählige Todesfälle mehr als im Vorjahr und 23.000 mehr als 2019.

Nahezu dasselbe Bild ergibt sich in der Altersgruppe von 65 bis 74 Jahren. Bloß mit dem Unterschied, dass hier der Abstand zu den Vorjahren mit einem Plus von rund 16.500 Todesfällen zu 2020 und 36.500 zu 2019 nochmal größer wird. Wieder steigt über den Sommer die hellblaue Linie ungewöhnlich an.

 

Kommen wir nun zur Altersgruppe von 75 bis 84 Jahren. Hier sieht man den massiven Einfluss von Covid im Frühjahr 2020 noch deutlicher. Die beiden blauen Linien kreuzen sich. Doch abermals holt die 2021-er Kurve das Vorjahr bis Oktober ein.  


Die meisten überzähligen Todesfälle traten in der Altersgruppe ab 85 Jahren auf. Hier liegt das Pandemie-Jahr 2020 klar voran. 

 

Fassen wir also zusammen: Nur bei den Kindern hatten die beiden Pandemiejahre keine sichtbaren Auswirkungen auf die Sterblichkeit. Und nur in dieser Altersgruppe liegt das Jahr 2019 in der Übersterblichkeits-Statistik noch immeer voran. 

Am anderen Ende, bei den ganz Alten über 85 Jahren, ist der Einfluss von Covid massiv und schlägt sich deutlich in der Übersterblichkeit nieder. 

Was aber geschah in den Altersgruppen dazwischen?

Warum flachte sich die Sterbekurve im Jahresverlauf nicht ab - so wie 2020, sondern stieg weiter linear an?

An Covid kann das nicht mehr liegen. Denn ab Mitte April fielen die Infektions-bedingten Sterbezahlen in Europa stark ab, wie die Graphik zeigt:



Zeigt sich hier die Post-Covid-Depression, die sich in einigen Ländern in einer höheren Selbstmord-Rate niederschlug?

Oder gab es mehr Autounfälle, weil die Lockdowns aufgehoben wurden? - Nun, dies hätte sich aber auch in den Kurven von 2019 zeigen müssen, als es noch keinerlei Lockdowns gab.

Oder hat die Covid-Impf-Kampagne Einfluss auf die Übersterblichkeit? Bloß nicht wie gewünscht in positiver, sondern in negativer Hinsicht.

 Anfang Mai waren 10% der Bevölkerung vollständig geimpft, Ende August bereits 60%.

Liegt hier ein verborgener Einfluss auf die fortgesetzte Übersterblichkeit während des Sommers?

Unterstützt wird diese These, durch die Übersterblichkeit in der jüngeren Altersgruppe (15-44 Jahre), die parallel zur Impfkampagne erst später – ab Juni – deutlich ansteigt. (siehe oben).


Dasselbe Phänomen wird in GB beobachtet. Dort kam es ab Mai 2021 – parallel zum Beginn der Impfkampagne in dieser Altersgruppe – zu einer um bis zu 47 Prozent überhöhten Sterblichkeit insbesondere in der Altersgruppe der 15- bis 19-Jährigen. Betroffen waren vor allem junge Männer. Ebenso war ein deutlicher Anstieg der Notrufe wegen Herz- und Atemstillstand sowie Bewusstlosigkeit zu verzeichnen.

Achtung: Updates folgen

Ich habe diesen Artikel an mehrere Wissenschaftler verschickt und um Erklärungen für die beschriebenen Phänomene gebeten. Sobald hier Antworten kommen, werde ich das im Text ergänzen. 

Gerne könnt auch Ihr in den Kommentaren Eure Thesen zu dieser Frage darstellen:

Welchen Einfluss hat die Impfkampagne auf die Gesundheit der Bevölkerung und wie müsste ein wissenschaftlicher Ansatz aussehen, der diesen Einfluss zweifelsfrei misst. 

Zensur auf Facebook

Facebook hat das aktuelle Numbers Video noch um Mitternacht desselben Tages gelöscht und mich für 7 Tage gesperrt. Gründe wurden dafür, wie üblich, nicht genannt. 


PS: Wenn Ihnen dieser Blog interessant und wichtig erscheint, würde ich mich über einen kleinen Beitrag zu meiner Arbeit sehr freuen.




Bert Ehgartner steht auch für Vorträge, Filmvorführungen, etc. zur Verfügung. 
Nähere Informationen finden Sie auf dieser Seite


9 Kommentare:

  1. Jedenfalls interessante Zahlen, viele Menschen mit etwas Ahnung von dem Gebiet haben schon auf so eine Zusammenstellung gewartet. Es war sehr klar dass VAERS an starkem Under-Reporting leidet, im Gegensatz zu dem in den Verblödungsmedien behaupteten angeblichen Over-Reporting durch überzeugte Impfgegner. Die Mortalitätskurven, welche ja auch bei COVID für die Darstellung dessen angeblich so hoher Gefahr verwendet wurden, sind nun für die Auswertung der Impf-Nebenwirkung nützlich.

    Eine wissenschaftliche Darstellung müsste im Grunde nur die Fälle von Herzinfarkten etc. mit den Vorjahren vergleichen und optimalerweise den Faktor "geimpft" sowie die Art der Impfung miteinbeziehen. Ob das mit unseren verfügbaren Datensets möglich ist, weiß ich nicht. Aber Vergleichsstudien sollten sich jedenfalls problemlos auch im Nachhinein anfertigen lassen, zur Not auch mit Daten aus anderen Ländern.

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    1. Das klingt grundsätzlich gut.
      Aber an der Politik wird sich auch damit nichts ändern, fürchte ich...

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  2. Man kann es noch immer nicht glauben...

    Nun muss ich bereits täglich PCR Tests über mich ergehen lassen... als gesunder Mensch ...

    ...und es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis ich durch die Hintertüre gezwungen werde zu den genetischen Impfstoffen (was vielen überhaupt nicht bewusst ist, dass das ein völlig neuartiger Impfstoff ist...)

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  3. Ich sehe keine Übersterblichkeit in 2021, denn man darf nicht den Mittelwert vergangener Jahre als Bezug heranziehen, sondern den steigenden Trend der Sterbefallzahlen durch die alternde Bevölkerung, Details:
    "dropbox.com/s/ta5iih03vi8bb3t/Keine_Uebersterblichkeit_in_2021.pdf"

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    1. die Momo-Daten sollten das eigentlich berücksichtigen. Tun sie das nicht?

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    2. Wenn die Linie das ganze Jahr unauffällig verläuft und binnen weniger Wochen ansteigt, so bedeutet das, dass in dieser Zeit etwas anders ist: dass z.B. eine Hitzewelle übers Land zieht, oder eine Infektionswelle. Das zu erkennen, dafür wurde euroMOMO geschaffen. Ob es insgesamt in der Gesamtbevölkerung eine Übersterblichkeit gab, und wie sehr hier das gestiegene Durchschnittsalter mathematisch eine Rolle spielt, ist wieder eine ganz andere Frage.

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    3. Zudem werden bei euroMOMO Altersgruppen mit identen Altersgruppen verglichen

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  4. Ich habe eine Frage zu der ersten Grafik, die die Verdachtsmeldungen aufzeigt.
    Wenn ich das richtig sehe, handelt es sich um totale Werte.
    Müsste man aber nicht eigentlich die Anzahl der Verdachtsmeldungen in Relation setzen zu der Anzahl der Personen, die geimpft worden sind?
    Und wie sähe da die Grafik aus?

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