Mittwoch, 30. September 2009

14-jährige starb nach HPV-Schulimpfung

In Großbritannien ist eine heftige Diskussion über die Gefährlichkeit der HPV-Impfung ausgebrochen, nachdem am Montag, unmittelbar nach dem Impftermin in einer Schule in Coventry, ein 14-jähriges Mädchen gestorben ist. Eine weitere Schülerin musste ärztlich versorgt werden und ist - laut Auskunft ihrer Mutter - in nach wie vor schlechtem Zustand. Die Behörden unterbrachen die Impfkampagne und die Herstellerfirma GlaxoSmithKline zog die betroffenen Impf-Chargen - insgesamt 200.000 Dosen - ein.

Die 14-jährige Natalie Morton (Foto: Daily Mail) wurde Montag vormittag, im Rahmen einer Impfaktion in ihrer Schule, gegen Humane Papilloma Viren (HPV) geimpft. Binnen kurzem wurde sie blass. Sie sagte, ihr ist schlecht und sie kollabierte im Klassenzimmer. Der Notarzt wurde gerufen, sie wurde in die Klinik gebracht, ihr Zustand verschlechterte sich rapide. Bereits wenige Stunden nach dem Impftermin mussten die Ärzte den Kampf um das Leben des Mädchens verloren geben.
In einer ersten Untersuchung der Todesursache verlautbarte eine Sprecherin der staatlichen Gesundheitsbehörden, dass es einen Verdacht auf eine vorhandene schwere Gesundheitsstörung bei Natalie gebe, die für den Tod des Mädchens verantwortlich sein könnte. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Impfung den Tod unmittelbar ausgelöst hatte, sei gering. Nähere Angaben zu dieser Gesundheitsstörung wollten die Behörden aber derzeit noch nicht machen.

Die Tageszeitung Daily Mail berichtet über eine zweite Schülerin, die nach der Impfung zusammen brach und medizinisch behandelt werden musste. Nach Auskunft der Mutter liegt das Mädchen derzeit mit starken Brust- und Rückenschmerzen zu Hause.
In den 18 Monaten, die nun in Großbritannien gegen HPV geimpft wird, sind 1,4 Millionen Impfstoff-Dosen verimpft worden. In 4.557 Fällen wurden Nebenwirkungen an die Behörden gemeldet. Vor allem handelte es sich dabei um Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindel. Dass Mädchen nach der HPV-Impfungen häufig ohnmächtig werden, ist bekannt. Es wurden aber auch schwerere Verdachtsfälle gemeldet. Ein Mädchen aus Liverpool litt etwa an Lähmungen und war für sechs Monate auf einen Rollstuhl angewiesen.

Die in Großbritannien von den Behörden aufgekaufte und gratis angebotene HPV Impfung ist Cervarix vom europäischen Hersteller GlaxoSmithKline. Im Gegensatz zum Marktführer Gardasil ist Cervarix von der US-Arzneimittelbehörde FDA bisher noch immer nicht für den US-amerikanischen Markt zugelassen. Als Ursache dafür werden Sicherheitsbedenken der US-Behörden genannt, weil Cervarix mit seinem Adjuvantiensystem "AS04" einen neuartigen Hilfsstoff enthält, der bisher noch nie in einer Massenimpfung enthalten war.
Bei AS04 handelt es sich um eine Verbindung aus Aluminiumhydroxid und einem Protein, das der Hülle von Salmonellen entnommen wurde. Es verstärkt die Immunreaktion auf die in Cervarix enthaltenen Wirkstoffe. Dabei handelt es sich um die abgetöteten und ausgehölten Hüllen der HPV-Typen 16 und 18, so genannte "virus-like particles".
Cervarix stellt die stärkere Immunreaktion, die es auslöst, in den Mittelpunkt seiner "Aufholjagd" gegenüber dem Konkurrenten Gardasil. Dass mit der biochemisch verstärkten Immunreaktion immer auch eine gewisse Gefahr einher geht, dass diese Reaktion "entgleist" und gesundheitlichen Schaden anrichtet, ist bekannt - und auch einer der Gründe für die bisherige Vorsicht der FDA.

Wie sich Cervarix konkret gesundheitslich auswirkt, und wie breit sein Nebenwirkungs-Spektrum ist, ist schwer zu beurteilen, weil es in den großen klinischen Tests, wo dies geprüft hätte werden können, jeweils nur gegen andere - ebenfalls über Aluminiumsalze verstärkte - Impfstoffe getestet wurde. Die von den Hilfsstoffen ausgehenden Nebenwirkungen waren damit maskiert, weil sie ja sowohl in der Cervarix- als auch in der Kontrollgruppe enthalten waren.
Für das neuartige Adjuvantiensystem selbst sind keine eigenen Sicherheits-Tests am Menschen vorgesehen. Hier genügen den Behörden Ergebnisse aus Tierversuchen.
Immer mehr Mediziner und Wissenschaftler kritisieren diese Vorgangsweise als verantwortungslos und fordern eine wissenschaftliche Klärung des Risikos, das von diesen Impfverstärkern ausgeht. Und zwar in eigenen Sicherheits-Studien unter Verwendung wirklicher Placebo-Impfstoffe - etwa eine physiologisch neutrale Salzwasser-Lösung - in den Kontrollgruppen.

Kommentare:

  1. Aktualisierung zu diesem Post:

    Die erwähnte "schwere Gesundheitsstörung" von Natalie stellte sich als fortgeschrittener Tumor heraus, "der bereits die linke Lunge erfasst hatte", wie die Behörden gestern mitteilten. "It was so severe that death could have arrived at any time", sagte der Pathologe. Und der Stiefvater von Natalie erklärte gegenüber der Presse: 'We now know that Natalie's death was the result of a serious underlying medical condition and most probably nothing to do with the vaccine that she had at school on Monday'.

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  2. Ach ja, und was ist mit den anderen Todesfällen???
    http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/oberoesterreich/Entwarnung_bei_HPV-Impfung_209036.ece

    Keine Impfung soll das Leben verkürzen!!!!

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